Der Politik-Thread

      Beitrag von FC-Roki ()

      Dieser Beitrag wurde von LinkeKlebe aus folgendem Grund gelöscht: Siehe Ansage. OT Gezanke könnt woanders austragen. ().

      Beitrag von Skip ()

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    • Vollkommen egal, wer hier wessen Reaktion verstehen kann - langsam reicht es wirklich!

      Man kann sich über User aufregen, man kann kritisch hinterfragen und man kann sich auch mal einen mitgeben. Wir sehen über vieles hinweg.

      Aber Beiträge á la "Kopfnuss" wollen wir hier nicht lesen und das ist die letzte Ansage zu dem Thema. Die Forenregeln sind in diesem Bezug recht eindeutig.

      Und dass hier jede Diskussion immer in persönlichen Anfeindungen endet ist ebenso nervig wie dumm. Hier kann sich jeder selbst mal hinterfragen. Das ist jedenfalls nicht die Art von Miteinander, die wir in diesem Forum sehen möchten.


      Und jetzt back to topic, sonst ist der Thread zu.
    • Es gibt zwei Punkte, in denen die Kritiker Europas und des "Westens" recht haben:

      1. das industrielle Leerfischen der Bestände vor Afrikas Küsten. Die somalischen Piraten, oft ehemalige Fischer, jedenfalls sind nicht als Kriminelle geboren worden.
      2. die Überschwemmung Afrikas mit hoch subventionierten europäischen Lebensmitteln nebst Zerstörung der Agrarwirtschaft vor Ort.

      Wo die Kritiker nicht recht haben, ist der Rückgriff auf die Kolonialzeit als tradiertes Argument. Auch in Asien hat der Europäer /der Westen schließlich ordentlich gewütet und ausgebeutet, und dennoch sind dort stabile Volkswirtschaften und Demokratien entstanden. Entsprechend wenige ökonomisch oder politisch motivierte Flüchtlinge gibt es aus diesen Gefilden.

      Das Argument mit der Kolonialzeit bzw. der Vergangenheit ist ergo nicht überzeugend.
    • Puppekopp schrieb:

      Wo die Kritiker nicht recht haben, ist der Rückgriff auf die Kolonialzeit als tradiertes Argument. Auch in Asien hat der Europäer /der Westen schließlich ordentlich gewütet und ausgebeutet, und dennoch sind dort stabile Volkswirtschaften und Demokratien entstanden. Entsprechend wenige ökonomisch oder politisch motivierte Flüchtlinge gibt es aus diesen Gefilden.
      Herkunftsländer und Asylanträge 2016
      Afrika: Eritrea 18.854, Nigeria 12.709
      Asien: Afghanistan 127.012, Pakistan 14.484

      Dazu kämen noch Länder wie Irak und Iran mit zusammen rund 112.500 Anträge die auch noch zu Asien dazugehören, aber wo auch sage, das kann man ausklammern, weil eher Vorderasien und viele gerade im Irak auch wegen dem IS geflohen sind.

      Und bitte bitte nicht ganz Afrika als gescheiterten Kontinent darstellen. Ghana, Gambia, Kamerun, Botswana etc. Alles ehemalige Kolonien, die stabile Volkswirtschaften und Demokratien haben. Genauso gibt es auch in Asien Länder wo es eben keine (echte) Demokratie und stabile Volkswirtschaften gibt.
      Was sehe ähnlich ist, das die Wirtschaft relativ klein sind, die Leute arm sind und der Westen viele Probleme bereitet.


      Es geht doch darum, dass die verglichen mit anderen Ländern, sehr wenig Zeit hatten um sich zu entwickeln. Viele sind erst seit 40-50 Jahren unabhängig und kamen aus einer Zeit, wo man sie eben komplett ausgenutzt und ungebildet gelassen hat. Das kann man alleine nicht gerade schnell aufholen. Dafür muss man ja nur mal als Beispiel die ehemalige DDR anschauen. Deutschland hat so viel Geld da rein gesteckt und die Gebiete sind immer noch nicht komplett auf dem selben Niveau (gerade wirtschaftlich) wie die alten Bundesländern. Wie sollen das Länder schaffen, die a) extrem viel weniger Geld zu Verfügung haben und b) nicht von einem so hohen Bildungsstand kommen.
    • Die Ansage von gestern wurde scheinbar auf chinesisch verfasst - denn verstanden hat sie offensichtlich keiner.

      Eure Beiträge findet ihr hier. Und das war dann auch das letzte mal, dass wir den passenden Thread für euch aussuchen. Alles weitere wird ohne weitere Ankündigung gelöscht. Und dann muss sich auch niemand beschweren, dass die böse Moderation die Frechheit besitzt, eure gesammelten Werke zu entfernen.

      Weitere OT-Debatten können also entweder im WZ-Thread geführt werden oder komplett entfallen. Sonst werden wir wie beschrieben löschen und die Verfasser dürfen mal eine Weile von außen zugucken.

      Damit ist das Thema nun durch.

      - die Moderation
    • FC-Fan schrieb:

      Und bitte bitte nicht ganz Afrika als gescheiterten Kontinent darstellen.
      Wollte ich nicht. Mir ging es nicht darum, ganz Asien inkl. Vorderasien als Musterbeispiel für Demokratisierung und Prosperität/Wohlstand darzustellen - oder umgekehrt Afrika als komplett gescheiterten Kontinent. Es gibt hier wie dort positive wie negative Beispiele, meines Erachtens in Asien prozentual mehr positive als in Afrika. In Vorderasien sehe ich zudem eine eher verheerende Wirkung des zurzeit fortschrittsfeindlichen Islam.

      Und natürlich ist eine Vergangenheit als Kolonialgebiet immer von Nachteil. Nur zieht diese nicht als Pauschalargument für politisches und ökonomisches Versagen in der heutigen Zeit. Wer immer nur über die (koloniale) Vergangenheit jammert, wird den Hintern nie hoch kriegen.
    • Neu

      Langsam wird es immer mehr hier mit der Polizei. Es stehen auch schon Wasserwerfer bereit, genau so wie es 2015 war.
      Nur das vor 2 Jahren die Rechten keinen Demonstrationszug gebildet haben. Das ist heute anders, da will man von Deutz
      nach Kalk ziehen. Der Demonstrationszug geht direkt vor meiner Haustüre vorbei und das paralell zur Bahntrasse. Diese
      bietet, wie schon 2015 genügend "Wurfmaterial" mit ihren Steinen... ;( ;(

      Um 14 Uhr soll es hier losgehen.

      Hier die Strecke wo es langgeht:
      ksta.de/koeln/koeln-deutz-neon…er-behinderungen-25528290

      Newsticker ksta.de:
      ksta.de/koeln/newsticker-zu-de…ereitet-sich-vor-25537114
      Danke Mirko Lüdemann für 23 Jahre Vereinstreue #12
    • Neu

      Bildblog schrieb:

      Grund für das erneute Ab sind Aussagen bei einer Pressekonferenz, bei der Mathies und seine Kollegen neue Zahlen zum Einsatz in der Silvesternacht präsentiert haben: Bei 425 der 674 Männer, die die Beamten im Umfeld des Kölner Hauptbahnhofs kontrolliert haben, habe man eine Nationalität feststellen können. Das Ergebnis unter anderem: 99 von ihnen seien Iraker gewesen, 94 Syrer, 48 Afghanen, 46 Deutsche, 17 Marokkaner, 13 Algerier — also nicht gerade Nordafrikaner in der deutlichen Mehrheit, wie erst von den Beamten behauptet.
      bildblog.de/85261/erst-pruefen-lassen/

      Gemäß dieser Zahlen waren von den Kontrollen an Silvester also mehr Deutsche als "Nafris" betroffen.
      Dass die BLÖD die Polizei nun als "Verlierer des Tages" hinstellt, weil zunächst behauptet wurde, es seien mehrheitlich Nordafrikaner kontrolliert worden, ist natürlich lustig. Wie schrob man noch gleich? "Und die ein­ge­kes­sel­ten Mi­gran­ten vom Köl­ner Bahn­hof in 2016 waren fast ausschließ­lich Nordafrika­ner." :whistling:
    • Neu

      Gerade erst wieder eine kleine Debatte, was mit dem Überschuss vom Bund passieren soll. Schulden abbauen oder investieren?
      Investieren schreien die üblichen Politiker.

      zeit.de/politik/deutschland/20…ungenutzt?page=3#comments
      Die Fördermittel aus mehreren Investitionsprogrammen des Bundes wecken laut einem Zeitungsbericht offenbar nur mäßiges Interesse. (....) So habe etwa Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) für den Ausbau des flächendeckenden Breitbandnetzes 400 Millionen Euro zur Verfügung gehabt, genutzt worden seien davon im Vorjahr aber nur 3,8 Millionen Euro.


      So geht investieren in Deutschland.

      Föderalismus vom feinsten.
      Aber die Regierung hat ja kein Geld und will nicht investieren.
    • Neu

      Die ersten Idioten turnen hier schon im Gleisbett rum, aber die Polizei hat das alles voll im Griff. Taschen müssen geleert
      werden und alles (aufgesammelte Steine) muss wieder zurück gebracht werden :jawohlja:

      Edit: und der Wasserwerfer hat sich auch schon in Position gebracht.
      Danke Mirko Lüdemann für 23 Jahre Vereinstreue #12
    • Neu

      Puppekopp schrieb:

      FC-Fan schrieb:

      Und bitte bitte nicht ganz Afrika als gescheiterten Kontinent darstellen.
      Wollte ich nicht. Mir ging es nicht darum, ganz Asien inkl. Vorderasien als Musterbeispiel für Demokratisierung und Prosperität/Wohlstand darzustellen - oder umgekehrt Afrika als komplett gescheiterten Kontinent. Es gibt hier wie dort positive wie negative Beispiele, meines Erachtens in Asien prozentual mehr positive als in Afrika. In Vorderasien sehe ich zudem eine eher verheerende Wirkung des zurzeit fortschrittsfeindlichen Islam.
      Und natürlich ist eine Vergangenheit als Kolonialgebiet immer von Nachteil. Nur zieht diese nicht als Pauschalargument für politisches und ökonomisches Versagen in der heutigen Zeit. Wer immer nur über die (koloniale) Vergangenheit jammert, wird den Hintern nie hoch kriegen.
      Grundsätzlich korrekt. Es gibt ja auch Positivbeispiele. Und man kann bestimmt nicht alle Probleme auf die Kolonialzeit schieben. Aber man muss schon auch berücksichtigen, dass große Teile Asiens deutlich weiter entwickelt waren als Afrika. Letzteres wurde südlich der Sahara aus der Jäger und Sammler Zeit in die Neuzeit katapultiert. Wir haben dafür mehrere tausend Jahre benötigt.

      In Nordafrika und Asien dagegen hat die Kolonialzeit als Hemmschuh gewirkt. Manche Länder wie China oder kleinere asiatische Staaten holen jetzt schnell auf oder haben uns schon überholt. Aber das funktioniert eben auch nur dort, wo entsprechend starke politische Infrastrukturen vorhanden sind.
      Zum Vergleich übrigens mal Japan: Die wurden nie wirklich kolonisiert, sondern sind selbst als Kolonialherren aufgetreten. Deren Vorsprung in Asien war dadurch trotz verlorener Kriege lange Zeit gewaltig.
      Difficile est saturam non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Neu

      Puppekopp schrieb:

      Und natürlich ist eine Vergangenheit als Kolonialgebiet immer von Nachteil. Nur zieht diese nicht als Pauschalargument für politisches und ökonomisches Versagen in der heutigen Zeit. Wer immer nur über die (koloniale) Vergangenheit jammert, wird den Hintern nie hoch kriegen.
      Die jammern ja nicht darüber, jedenfalls ist es mir nicht bekannt. Es ist eine Erklärung im Westen dafür, dass es in Afrika nicht so läuft.

      Und genau dieses "wird den Hintern nicht hoch kriegen" ist doch der Hohn an der ganzen Sache. Es wird sich null Gedanken gemacht, warum die Dinge so sind wie sie sind.
      Es wird einfach gesagt, bei denen läuft es nicht, dann müssen die faul sein und bekommen den Hintern nicht hoch.

      Du gehst in Deutschland, wenn es der Normalfall ist, zur Schule, dann machst ne Ausbildung, und gehst danach gut gebildet ca. 8 Stunden arbeiten und bekommst dein Geld und kannst davon Essen, Medizin und einen Schlafplatz erkaufen. Ohne größere Probleme. Wenn dir was passiert, dann fängt dich ein gut ausgebautes Sozialnetz auf.

      Wie sieht es da aus? Kaum bis keine Schule, keine Ausbildung. Warum? Weil du meist schon als Kind arbeiten musst, um die Familie mit zu ernähren, weil es vorne und hinten nicht reicht.
      Und da arbeiten die nicht 8 Stunden mit gewerkschaftlich errungenen Pausen und Arbeitsplatzschutzmaßnahmen wie hier. Die lassen sich nicht eine Woche krankschreiben, wenn sie schnupfen haben und der Arbeitgeber kann dagegen nichts machen.
      Und selbst dann haben die nicht wirklich genug Geld, um sich Essen und ein vernünftiges (annähernd westlicher Standard) zu Hause zu leisten, geschweige eine vernünftige medizinische Versorgung.

      Und dann ist es eben so, dass du erpressbar wirst. Entweder du schlägst zu den Konditionen ein und arbeitest für die (westlichen ) Unternehmen oder du gehst drauf. Das interessiert dort und hier keinen.

      Und so ist es nicht nur in Afrika oder in einzelnen wenigen Ländern. So ist es in den meisten Ländern der Welt so. WIR sind die Ausnahmen, nicht die. Wir haben Glück, Generation von Generation was mitbekommen zu haben und uns so über Jahrhunderte unsere Lebensqualität zu verbessern. Natürlich auch mit harter Arbeit, aber harte Arbeit allein reicht nicht aus um voran zu kommen.
      Aus den verschiedensten Gründen ist es in den Ländern nicht so gewesen.

      Und das fehlt denen. Nicht der Fleiß. Die sind nicht alle faul oder alle zu dumm um uns herum, das sind die Lebenswirklichkeiten aus denen die nicht rauskommen. Und wir im Westen helfen ihnen dabei nicht wirklich mit unserem Handeln, obwohl wir es könnten. Und DAS ist die Schuld die wir im Westen haben. Wir haben nicht an allem Schuld. Bestimmt nicht. Aber mitverantwortlich sind wir in einem großen Maß.