Der Politik-Thread

    • 8neun schrieb:

      Von mir aus mag man die Vorsitzendenposten des Haushaltsausschusses bisher der größten Oppositionspartei zugesprochen haben, rein persönlich möchte ich aber trotzdem nicht, dass eine demokratiefeindliche Partei auch nur irgendwas zu melden hat.
      Aber es ist eben auch demokratiefeindlich, einer Partei das zu verweigern, was anderen Parteien in der gleichen Lage zustehen würde. Vergiss nicht: Ob man die AfD mag oder nicht, die sind demokratisch gewählt worden. Man kann sie jetzt nicht einfach so ausgrenzen von den Gepflogenheiten des Parlaments.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Wie geil viele Politiker auf ebendieses sind zeigt leider das auch deren Demokratieverständnis dort aufhört wo ihnen etwas nicht mehr passt...
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Vorturner), Ich (Vizeturner), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi).

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    • Millhouse schrieb:

      Aber es ist eben auch demokratiefeindlich, einer Partei das zu verweigern, was anderen Parteien in der gleichen Lage zustehen würde. Vergiss nicht: Ob man die AfD mag oder nicht, die sind demokratisch gewählt worden. Man kann sie jetzt nicht einfach so ausgrenzen von den Gepflogenheiten des Parlaments.
      Ja, genau das gleiche hab ich auch geschrieben. Und nun? Vielleicht nicht immer nur selektiv zitieren.


      ich schrieb:

      Dass das im Bundestag anders gesehen werden muss, eben weil die AfD demokratisch gewählter Teil davon ist, ist natürlich auch klar.

      [...]
      Demokratische Grundsätze sollten natürlich eingehalten werden, egal wer in den Bundestag gewählt wurde.
      94:59

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    • Koelschlenny schrieb:

      Man zahlt ja auch nicht Mehrwertsteuer nach den Preisen von 1965. Dass eine Neuregelung fällig ist, steht eigentlich außer Frage.
      die Finanzämter müssten sich eigentlich einfach nur an die Gesetze halten dann wäre der Drops schon längst gelutscht und ein einschreiten des Bundesverfassungsgericht unnötig
    • Millhouse schrieb:

      8neun schrieb:

      Von mir aus mag man die Vorsitzendenposten des Haushaltsausschusses bisher der größten Oppositionspartei zugesprochen haben, rein persönlich möchte ich aber trotzdem nicht, dass eine demokratiefeindliche Partei auch nur irgendwas zu melden hat.
      Aber es ist eben auch demokratiefeindlich, einer Partei das zu verweigern, was anderen Parteien in der gleichen Lage zustehen würde. Vergiss nicht: Ob man die AfD mag oder nicht, die sind demokratisch gewählt worden. Man kann sie jetzt nicht einfach so ausgrenzen von den Gepflogenheiten des Parlaments.
      Ist so, Millhouse. Das geht nicht. Mag uns gefallen, oder nicht. Die sind gewählt. Punkt.
    • CobyDick schrieb:

      FC_Gott schrieb:

      Kennst du den Basistwert? Ist aus meinem Posting gar nicht ersichtlich
      mea culpa ich hab daraus interpretiert der Hebesatz wäre bei dir 300 % :facepalm:
      Bei euch gabs also eine Hebesatz Erhöhung um 300 Prozentpunkte? :wos:
      Jo hatte sie vor Jahren schon angeglichen, selbstverständlich rückwirkend für fünf Jahre. Alles Verbrecher

      Ach ja, Vermieter haben das Recht die Steuer umzulegen... ich höre schon wieder Gejammer über nicht mehr bezahlbare Wohnungen

      Edith: mal krasse Beispiele der Auswirkungen :wos:
      focus.de/immobilien/wohnen/bun…ie-werden_id_8306916.html

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    • Ich kann den Artikel nie bis zu ende lesen irgendwann verschwindet er und erzählt mir das Frauen bei Ikea auf irgedwas drauf pinkeln sollen....

      Bei den beschriebenen Auswirkung einer drastischen Erhöhung wird da aber der Teufel an die Wand gemalt. Man geht nämlich davon aus, dass bei höherer Berechnungsgrundlage der Hebesatz bestehen bleibt und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
    • Puppekopp schrieb:

      Nur wollten das abgehobene Bundespolitiker im Parlament eben nicht sehen, weil ihnen eine primär linke Presse eine weltfremde Willkommenskultur suggeriert hat, der gemäß die Einwohner Deutschlands den Hals gar nicht voll kriegen konnten von jungen, ungebildeten muslimischen Männern mit einem Frauen- und Weltbild jenseits dessen, was irgendwie zu unserer Kultur der beinahe totalen Freiheit passen könnte.

      Und es ist furchtbar, zu sehen, wie sich Bundespolitiker von Medien leiten lassen, während Lokalpolitiker mit den praktischen Konsequenzen klar kommen müssen, um den Heiligenschein der Bundespolitiker zu wahren.
      Ich weiß nicht, woher dieser Gedanke immer wieder kommt. Aber das ist de facto einfach falsch. Von den fünf auflagenstärksten Medien in DE sind die Blöd, die FAZ, die Welt (also die Blöd mit weniger Bildern) und das Handelsblatt Vieles, aber ganz sicher nicht links ausgerichtet. Zu den linken Medien mit hoher Auflage gehört eigentlich nur die SZ. Insofern weiß ich nicht, wie man auf das Märchen kommen kann, dass deutsche Politiker von linken Medien in eine weltfremde Willkommenskultur geleitet worden seien.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Soll/Ist schrieb:

      Hatten in der letzten Woche unser traditionelles Unternehmensgespräch mit den politischen Parteien an den Standorten. Hatte das Vergnügen, für den Standort Duisburg zu repräsentieren. Wir laden ein, Kaffee und Kuchen, Schnittchen, etc....Immer eine nette Veranstaltung, wenn man die Sozis, die Grünen, die Schwarzen, die Liberalen, die Linken mal zusammen hat in lockerer Runde. So mal von Mensch zu Mensch. Dieses Mal waren die Vertreter der AfD auch dabei.Schwierig, Leute. Schwierig. Nicht, daß die Terz gemacht haben. Nein, die haben sich gut benommen. Aber auf der anderen Seite(die "Altparteien") sah man den unbedingten Willen zur Abgrenzung. Das war das
      Motto "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"...
      Für einen Veranstalter ist das eine echte Crux, da kannst du dich noch so bemühen, locker - flockig rüber zu kommen. Und mir ist bei der Gelegenheit aufgefallen, was für eine Altherren/Altfrauen Truppe die Sozialdemokraten
      stellen. Keine guten Zeichen insgesamt.
      Wir haben die Veranstaltung irgendwie gemanagt - aber lockere Stimmung wie ehedem war nicht herzustellen. Hier ist etwas im Busch.
      Ist doch klar, die Altparteien haben sich inzwischen alle sowas von angenähert, das es da kaum noch Unterschiede gibt und nach dem Motto ist es egal wer regiert, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus - man darf inzwischen wohl schon von einem "Alt-Parteien-Kartell" sprechen.
      Jetzt kommt was "neues", dem vernehmen nach "rechts-populistisch" ohne in irgend einer Verantwortung zu stehen wird denen schon etwas angeheftet das sie sich erst mal noch verdienen müssten - im negativen Sinne.
      Ich finde das gegenseitige angebiedere der Alt-Parteien HÖCHST bedenklich, das war bei den linken nicht anders und ist inzwischen auch nicht mehr so...was wohl Wagenknecht und La Fontáine dazu bringt eine neue Partei zu gründen (was man so hört...).
      Mit Wehmut denkt man an die Zeiten eines Wehner, Vogel, Schmidt, Lambsdorff, Genscher oder Strauß zurück - Da ging es ab im Bundestag, das waren Debatten! Heute komplimentieren sie sich gegenseitig - ist doch ekelhaft.

      Ich bin gespannt ob die SPD Basis, oder was auch immer da antanzt auf dem Parteitag, einer Koalition zustimmen wird. Denn das wäre das Ende wage ich mal zu behaupten - Kleinpartei SPD, hat auch was...wie ich finde.
      "Im Fußball regelt sich das mit den Erwartungshaltungen von ganz alleine..."
      Hans Meyer beim FC Nürnberg
    • 8neun schrieb:

      Millhouse schrieb:

      Aber es ist eben auch demokratiefeindlich, einer Partei das zu verweigern, was anderen Parteien in der gleichen Lage zustehen würde. Vergiss nicht: Ob man die AfD mag oder nicht, die sind demokratisch gewählt worden. Man kann sie jetzt nicht einfach so ausgrenzen von den Gepflogenheiten des Parlaments.
      Ja, genau das gleiche hab ich auch geschrieben. Und nun? Vielleicht nicht immer nur selektiv zitieren.

      ich schrieb:

      Dass das im Bundestag anders gesehen werden muss, eben weil die AfD demokratisch gewählter Teil davon ist, ist natürlich auch klar.

      [...]
      Demokratische Grundsätze sollten natürlich eingehalten werden, egal wer in den Bundestag gewählt wurde.

      @Millhouse: Kommt dazu denn noch irgendwas erklärendes? Verstehe nach wie vor nicht, warum Du einen Teil meiner Aussagen zitierst, und mit mehr oder wenigen den gleichen Worten kommentierst, die ich auch verwendet habe in den Beiträgen. Der tiefere Sinn dahinter würde mich interessieren, gern auch per PM.
      94:59
    • 8neun schrieb:

      @Millhouse: Kommt dazu denn noch irgendwas erklärendes?
      Es ging mir um folgende Aussage von dir:

      Von mir aus mag man die Vorsitzendenposten des Haushaltsausschusses bisher der größten Oppositionspartei zugesprochen haben, rein persönlich möchte ich aber trotzdem nicht, dass eine demokratiefeindliche Partei auch nur irgendwas zu melden hat.


      Du möchtest etwas nicht, was einem demokratischen Politikprinzip entspricht. Du alzeptierst es lediglich, weil es eben so Brauch ist. Und das empfinde ich persönlich als falsch. Es darf überhaupt gar keine Frage sein oder eine zweite Meinung dazu geben, ob die AfD als Oppositionsführer die gleichen Privilegien wie jeder andere Oppositionsführer vor ihr hat. Die tiefe demokratische Überzeugung gibt als einzige richtige Antwort vor: Natürlich MUSS sie diese Privilegien haben. Wer da auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass er dieses Vorgehen falsch findet oder ablehnt, widerspricht gleichfalls der demokratischen Grundordnung.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Ich glaube, Du hast da etwas falsch verstanden. Ich hatte themenbezogen schon versucht, den Unterschied zwischen persönlichen Wünschen und demokratischen Grundprinzipien zu erläutern:

      Ich persönlich kann mir, auch wenn Du das hier versuchst anders darzustellen, natürlich wünschen, dass die AfD in diesem Land nichts zu melden hat. Genau dafür ist auch das Instrument der Wahlen da. Das ist meine Möglichkeit, meine politischen Wünsche durch von mir favorisierte Vertreter vertreten zu lassen. Warum Du mir das absprechen möchtest - keine Ahnung.

      Dass es dann gilt, die demokratischen Grundprinzipien anzuerkennen, versteht sich für mich von selbst, das hab ich danach auch mehrfach geschrieben. Warum Dir das entgangen ist, erschließt sich mir nicht.

      Ich vermute Du hast in meinem Beitrag mehr hinein interpretiert, als da war.
      94:59