Der Politik-Thread

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    • Millhouse schrieb:

      Nein, sehe ich komplett anders.

      Es ist natürlich leicht, auf andere - unbeteiligte - Parteien zu verweisen und zu sagen: Besser machen die es halt auch nicht.

      Aber das, was SPD und CDU sich seit Wochen leisten, entlarvt die Politik. Die Maske der Beteiligten fällt. Und was zum Vorschein kommt, kann einen nur an der Politik zweifeln lassen.
      Andere UNBETEILIGTE Parteien?! Also, erstens diese unbeteiligten Parteien, die gibt es nicht: Siehe FDP und deren Rückzieher nach sechs Wochen. Zweitens: Mir ist gerade nicht ein Zitat präsent, wonach jemand aus der SPD
      und der CDU/CSU innerhalb der Groko Verhandlungen gesagt hat, die FDP, die LInke,et. machen es nicht besser. Und bei den Medien ist das ohnehin kein Thema - da werden alle Kanonen auf die Christdemokraten und die
      SPD gerichtet....

      Die Fakten lehren uns(und nur die interessieren am Ende des Tages), daß die die grossen Koalitionen von 2005 - 2009 und von 2013 - 2017 jedenfalls keine Politik betrieben haben, die die Bundesrepublik Deutschland in den
      Orkus gestürzt haben. Als jemand, der im Grunde genommen täglich mit Leuten aus dem Ausland(in und ausserhalb Europa`s ) zu tun hat, wiederhole ich gerne, was das Ausland fast Mantramässig sagt:"Wir wissen überhaupt
      nicht, was ihr für Probleme habt. Wenn ihr Probleme habt, dann hätten wir gerne diese Probleme. Alles andere aber auch."

      Natürlich mache auch ich Kritik fest an den handelnden Personen der Groko. Unsäglich, was beispielsweise Herr Schulz sich im Rahmen der Aussenministerposse geleistet hat. Gar nicht gut, daß Frau Merkel bestimmte Themen
      in der Personaldebatte und der gesetzten Themen innerhalb der Christdemokratie aussitzen will(fällt ihr aktuell auf die Füssen). Aber es ist eben nicht alles schlecht. Nein, manches ist gut und hilfreich. Nur, das will keiner mehr
      sehen und hören. Und dieses einseitige Bashing - das mache ich nicht mit.
    • Soll/Ist schrieb:

      Und Umfragewerte sind das eine. Die Realität - wenn denn mal wieder Wahlen sind - das andere. Da halte ich es mit Adi Preissler, der da sagte:"Grau ist alle Theorie. Die Wahrheit ist auf dem Platz".
      Bei der letzten Wahl hat die CDU 8,6 und die SPD 5,2 Prozentpunkte verloren.

      Willst du wirklich mit spekulativen Zahlen der Zukunft argumentieren? Oder willst du nicht doch lieber die aktuellen Zahlen nehmen, die für CDU und SPD einfach nur blamabel ausfallen?
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Millhouse: Ich darf schon darf hinweisen, daß zunächst einmal Umfragewerte einen spekulativen Charakter haben. Bin allerdings weit davon entfernt, da irgendetwas für die SPD oder die Christdemokraten schön zu reden.

      Das war allerdings auch nicht mein Hauptthema. Mein Hauptthema war - und ist - das die UNBETEILIGTEN(wie du so schön geschrieben hast) Parteien(ich wiederhole: FDP, Linke und AfD) hämisch in der Ecke sitzen und feixen. Und
      das die Medien das wohlfeil mit machen, wenn nicht übertreffen. Und das ist eben schäbig und nichts anderes. Erinnert mich immer an einen alten Provinzschreiberling aus meiner aktiven Fussballerzeit, der uns bei schlechteren
      Darbietungen restlos durch den Kakao gezogen hat. Selber maximal in der vierten Mannschaft gegen den Ball getreten, aber tüchtig darüber fabulieren wie der Mittelstürmer wieder mal die Grosschance in der letzten Minute
      auslassen konnte. Und das nicht sachlich, sondern hämisch. Und genau das läuft hier mittlerweile - die Lust daran, diejenigen zu bashen, die man gerade so schön am Wickel hat. Und mit dieser Feststellung rede ich keine
      "Glanzvorstellung" der SPD und der CDU/CSU schön.
    • FC_Gott schrieb:

      Trump will 700 Mrd. ins Militär stecken :wos:
      Nicht ganz. Es sind nur 699,5 Milliarden. Die restlichen 500 Millionen fliessen auf das Konto des 1.FC Köln. Die United States Army hat beschlossen, ihren Werbeauftritt in Europa durch den 1. FC Köln erledigen zu lassen. Der FC
      tritt ab der Saison 2018/2019 mit dem Logo UNITED STATES ARMY OF COLOGNE an. Der Vertrag läuft 5 Jahre, die Amerikaner können einseitig noch einmal fünf Jahre verlängern.

      Rewe ist damit nicht mehr Hauptsponsor. "Mit den Amerikanern können wir nicht mit halten", so das knappe Rewe Statement. "Wir wünschen dem FC auch fürderhin einen Bombenerfolg", Rewe weiter.

      Die 100 Millionen per Jahr dürften unserem Spielraum etwas erweitern. Dem Vernehmen nach hat Exmanager Schmadtke schon seine Bereitschaft erklärt, zum FC zurück zu kehren. "Der doch jetzt ausreichende Spielraum für den
      FC hat mich bewogen meinen Standpunkt zu überdenken", so Schmadtke. "Wer mich kennt, weiss das ich aus viel wenig machen kann. Ich bin gerne bereit diese grossen Brötchen schnell ganz klein zu mahlen".
    • Parteichef Schulz tritt zurück. Scholz übernimmt kommissarisch. Nahles als Nachfolgerin nominiert. Sonderparteitag am 22.04.2018.
      Die FIFA ist ein gemeinnütziger Verein und muss auch den Gemeinen nützlich sein...

      Hier bist Du nicht glücklich, ich weiß Du träumst von einem andern Ort - Sag doch einfach nur ja und ich schwöre Dir, ich nehm' Dich mit nach Müngersdorf! :EL :effzeh: :koeln:
    • Ich lass das mal hier:

      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Vorturner), Ich (Vizeturner), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi).
    • Soll/Ist schrieb:

      Mein Hauptthema war - und ist - das die UNBETEILIGTEN(wie du so schön geschrieben hast) Parteien(ich wiederhole: FDP, Linke und AfD) hämisch in der Ecke sitzen und feixen. Und
      Die AfD nehme ich jetzt mal raus. Warum du die genannt hast, weiß ich nicht. Denn in den kommenden vier Jahren wird von denen keine sachorientierte Politik zu erwarten sein.

      Die Rolle der FDP in den Jamaika-Gesprächen fand ich sehr dubios. Und da hat die FDP auch in meinem - eh schon niedrigen - Ansehen noch stärker gelitten. Ich glaube aber, dass die FDP schlichtweg noch nicht bereit für eine Regierungsmitarbeit gewesen wäre. Sie gehörte die letzten vier Jahre nicht dem Parlament an, besteht personell fast nur aus Lindner. Es fehlt an starken Charakteren und starken Ideen für die Zukunft. Dass die jetzt nicht in die Regierung gehen, finde ich nachvollziehbar. (Zumal da ja noch die Vorbehalte gegen Merkel zu bestehen scheinen - die ich ebenfalls verstehen kann.)

      Die Linke verhält sich nach der Wahl nicht anders als vor der Wahl. Es war immer klar, dass sie in der Opposition agieren wird. Neu ist nur, dass sie das jetzt nicht mehr in gedanklicher Vereinigung mit der SPD macht.

      Ähnliches gilt für die Grünen, wobei die nach dem Scheitern von Jamaika und der Wahl einer neuen Parteispitze überraschend ruhig geworden sind. Aber auch die werden in der Opposition wieder lauter werden.

      Was also sollten die genannten Parteien deiner Meinung nach noch tun?
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Nur mal ein Beispiel, warum es so um unsere Politik steht:
      Scholz hat ein Interview gegeben:

      msn.com/de-de/nachrichten/poli…r-BBJ6yaX?ocid=spartanntp

      Aussagen:


      Wir haben das ehrgeizige Ziel, dass wir bei der nächsten Bundestagswahl über 30 Prozent der Stimmen kriegen und stärkste Partei in Deutschland werden, dass wir den Kanzler oder die Kanzlerin stellen können
      Zu Nahles:
      Sie ist eine starke Fraktionsvorsitzende, und sie wird eine starke Parteivorsitzende sein
      äh was?


      Darüber hinaus geht er von einer Zustimmung der Mitglieder zur GroKo aus, und er findet es richtig, dass die Parteispitze nicht durch die Mitglieder gewählt werden kann.

      Der ist genau so verblendet wie Stöger, als der im Herbst herumgeschwafelt hat, dass man wenns schlecht läuft noch bis Winter im Abstiegskampf hängt. Die haben doch überhaupt nicht kapiert, was da los ist in der Partei, die Entfernung von der eigenen Basis ist da doch scheinbar kein Thema.
      Und generell, Scholz, es ist kein halbes Jahr her, da war er (nach dem G20 Gipfel) bei Anne Will, stritt sich mit der eigenen Polizei (die sagte, der Schutz der Bürger war gar nicht möglich) und sagte:

      „Nein, wir haben den Kontrollverlust nicht zugelassen“
      Die Personalie Scholz beschreibt die aktuelle Politik, besonders innerhalb der SPD, ganz gut. Vom Tellerwäscher G20-Versager zum Millionär SPD Chef und Bundesminister
      94:59
    • Ich sag ja Bananenrepublik welche nur aus Seilschaften besteht.
      Wir Deutsche haben doch schon lange nichts mehr zu sagen.
      Nur noch zahlen, alle Jahre wählen gehen und nicht zu alt werden.
      Die Rente wird anderweitig gebraucht. :kotzen:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Chef), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi).
    • Millhouse schrieb:

      Soll/Ist schrieb:

      Mein Hauptthema war - und ist - das die UNBETEILIGTEN(wie du so schön geschrieben hast) Parteien(ich wiederhole: FDP, Linke und AfD) hämisch in der Ecke sitzen und feixen. Und
      Die AfD nehme ich jetzt mal raus. Warum du die genannt hast, weiß ich nicht. Denn in den kommenden vier Jahren wird von denen keine sachorientierte Politik zu erwarten sein.
      Die Rolle der FDP in den Jamaika-Gesprächen fand ich sehr dubios. Und da hat die FDP auch in meinem - eh schon niedrigen - Ansehen noch stärker gelitten. Ich glaube aber, dass die FDP schlichtweg noch nicht bereit für eine Regierungsmitarbeit gewesen wäre. Sie gehörte die letzten vier Jahre nicht dem Parlament an, besteht personell fast nur aus Lindner. Es fehlt an starken Charakteren und starken Ideen für die Zukunft. Dass die jetzt nicht in die Regierung gehen, finde ich nachvollziehbar. (Zumal da ja noch die Vorbehalte gegen Merkel zu bestehen scheinen - die ich ebenfalls verstehen kann.)

      Die Linke verhält sich nach der Wahl nicht anders als vor der Wahl. Es war immer klar, dass sie in der Opposition agieren wird. Neu ist nur, dass sie das jetzt nicht mehr in gedanklicher Vereinigung mit der SPD macht.

      Ähnliches gilt für die Grünen, wobei die nach dem Scheitern von Jamaika und der Wahl einer neuen Parteispitze überraschend ruhig geworden sind. Aber auch die werden in der Opposition wieder lauter werden.

      Was also sollten die genannten Parteien deiner Meinung nach noch tun?
      Die AfD nehme ich bei der Betrachtung überhaupt nicht raus. Immerhin eine Partei, die zweistellig bei der Bundestagswahl reüssiert hat. Selbstverständlich haben die vorher gesagt, daß sie Opposition machen. Und das die vor allem
      in Häme und Ablehnung machen, das war schon klar. Aber das macht die Situation nicht leichter und entlastet diese Partei aber keineswegs bei dieser Betrachtung. Genauso wenig wie die LInke, die auch von vornherein gesagt hat:
      wir gehen in die Opposition. Diesen beiden Parteien unterstelle ich eine latente Republikfeindlichkeit. Sie sind sich einig darin, eine andere Republik zu wollen - nur die Richtung ist eine andere.
      Und die FDP?!....Wie hast du geschrieben - "die FDP schlichtweg noch nicht bereit für eine Regierungsmitarbeit"...?!...Ja, das fällt einem aber früh ein, so nach sechs Wochen Rumsondieren. Und gegen Frau Merkel haben wir Vor-
      behalte!...Ja und diese Erkenntnis ist sicherlich in diesen sechs Wochen entstanden - hör mal, das ist doch Kindergartenniveau. Maximal Kindergartenniveau.
      Die Grünen waren nicht unbeteiligt - die Grünen wollten in die Verantwortung. Das war richtig, die FDP hat es letzten Endes verhindert.

      Was ich von Parteien generell erwarte ist, daß sie sich der Verantwortung stellen. Jeder der für eine Partei antritt und gewählt wird trägt Verantwortung. Man ist Mandatsträger, in diesem Falle ein gewählter Vertreter des
      deutschen Bundestages, sprich: des deutschen Volkes. Wenn ich a priori dann einer weitergehenden Verantwortung - sprich einer eventuellen Regierungsübernahme - von vornherein widerspreche(im Falle AfD und Linke), dokumentiert das, daß man diesen Staat im Grunde ablehnt. Wenn man in eine Regierung eintreten kann(wie die FDP) und nach ellenlagen Sondierungen feststellt, daß man sich nicht bereit dafür fühlt, dann spricht das für
      eine gehörige politische Unreife....Und wenn dann die drei genannten Parteien sich in seltener Einmut bashend über die Parteien hermachen, die eine Grosse Koalition bilden - dann nenne ich das schäbig. Und wenn der
      Grossteil der Medien lustvoll in das Gebashe einsteigt - dann ist auch das schäbig.

      Alles das kann man schön reden, schön färben mit dem Verweis auf die ach so schwache SPD und den ach so argen Kanzlerwahlverein CDU/CSU. Es ändert aber nichts an der Tatsache, daß sich hier mindestens drei Parteien
      a priori und mitten im Strom verweigert haben - und genau die reissen jetzt am meisten die Schnauze auf.