Der Politik-Thread

    • Heißt das wirklich das man den Staat an sich ablehnt oder den von Angela Merkel ''geführten'' Staatsapparat?
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Vorturner), Ich (Vizeturner), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi).
    • Soll/Ist schrieb:

      Was ich von Parteien generell erwarte ist, daß sie sich der Verantwortung stellen.
      Verantwortung ist doch aber nicht gleichbedeutend mit Regierungsarbeit. Verantwortung kann auch Opposition sein - und ich denke, dass wir da von der FDP, der Linken und den Grünen noch einiges hören werden. Glaube nicht, dass die nur ihre Witze über die Regierung reißen. Sondern da wird auch manch ein guter Vorschlag für neue Gesetze kommen. Denn die Regierung ist denkbar schwach. Die Zeiten stehen gut, was zu verändern. So wie in den letzten vier Jahren, wo die Koalition aus CDU und SPD qua Stimmenmehrheit unverrückbar sicher stand, wird es die kommenden vier Jahre nicht mehr sein.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Millhouse schrieb:

      Soll/Ist schrieb:

      Was ich von Parteien generell erwarte ist, daß sie sich der Verantwortung stellen.
      Verantwortung ist doch aber nicht gleichbedeutend mit Regierungsarbeit. Verantwortung kann auch Opposition sein - und ich denke, dass wir da von der FDP, der Linken und den Grünen noch einiges hören werden. Glaube nicht, dass die nur ihre Witze über die Regierung reißen. Sondern da wird auch manch ein guter Vorschlag für neue Gesetze kommen. Denn die Regierung ist denkbar schwach. Die Zeiten stehen gut, was zu verändern. So wie in den letzten vier Jahren, wo die Koalition aus CDU und SPD qua Stimmenmehrheit unverrückbar sicher stand, wird es die kommenden vier Jahre nicht mehr sein.
      Nein, respektive Ja - Verantwortung ist nicht gleich bedeutend mit Regierungsarbeit. Aber wer a priori erklärt "ich gehe in die Opposition" begibt sich eben auch a priori der Möglichkeit und der eventuellen Notwendigkeit sich
      der Verantwortung zu stellen oder stellen zu müssen.
      Ich hoffe mal sehr, daß Liberale, Grüne und Linke sich der Verantwortung in der Opposition stellen. Bei den Grünen habe ich da nicht den Hauch eines Zweifels, bei der FDP beschleichen mich schon diese Zweifel. Und bei
      der Linken glaube ich einfach nicht daran.
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      Soll/Ist schrieb:

      FC_Gott schrieb:

      Trump will 700 Mrd. ins Militär stecken :wos:
      Nicht ganz. Es sind nur 699,5 Milliarden. Die restlichen 500 Millionen fliessen auf das Konto des 1.FC Köln. Die United States Army hat beschlossen, ihren Werbeauftritt in Europa durch den 1. FC Köln erledigen zu lassen. Der FCtritt ab der Saison 2018/2019 mit dem Logo UNITED STATES ARMY OF COLOGNE an. Der Vertrag läuft 5 Jahre, die Amerikaner können einseitig noch einmal fünf Jahre verlängern.

      Rewe ist damit nicht mehr Hauptsponsor. "Mit den Amerikanern können wir nicht mit halten", so das knappe Rewe Statement. "Wir wünschen dem FC auch fürderhin einen Bombenerfolg", Rewe weiter.

      Die 100 Millionen per Jahr dürften unserem Spielraum etwas erweitern. Dem Vernehmen nach hat Exmanager Schmadtke schon seine Bereitschaft erklärt, zum FC zurück zu kehren. "Der doch jetzt ausreichende Spielraum für den
      FC hat mich bewogen meinen Standpunkt zu überdenken", so Schmadtke. "Wer mich kennt, weiss das ich aus viel wenig machen kann. Ich bin gerne bereit diese grossen Brötchen schnell ganz klein zu mahlen".
      "Meine erste Amtshandlung wird sein, den Matthias vorzeitig bis 2025 zu verlängern. Und dann muss ich halt ma guckn wen ich von Volkers Agentur noch so alles unterbringen kann. Ich kriege das Geld schon ausgegeben."
    • Neu

      Soll/Ist schrieb:

      Die AfD nehme ich bei der Betrachtung überhaupt nicht raus. Immerhin eine Partei, die zweistellig bei der Bundestagswahl reüssiert hat. Selbstverständlich haben die vorher gesagt, daß sie Opposition machen. Und das die vor allem in Häme und Ablehnung machen, das war schon klar. Aber das macht die Situation nicht leichter und entlastet diese Partei aber keineswegs bei dieser Betrachtung. Genauso wenig wie die LInke, die auch von vornherein gesagt hat: wir gehen in die Opposition. Diesen beiden Parteien unterstelle ich eine latente Republikfeindlichkeit. Sie sind sich einig darin, eine andere Republik zu wollen - nur die Richtung ist eine andere.Und die FDP?!....Wie hast du geschrieben - "die FDP schlichtweg noch nicht bereit für eine Regierungsmitarbeit"...?!...Ja, das fällt einem aber früh ein, so nach sechs Wochen Rumsondieren. Und gegen Frau Merkel haben wir Vorbehalte!...Ja und diese Erkenntnis ist sicherlich in diesen sechs Wochen entstanden - hör mal, das ist doch Kindergartenniveau. Maximal Kindergartenniveau.
      Die Grünen waren nicht unbeteiligt - die Grünen wollten in die Verantwortung. Das war richtig, die FDP hat es letzten Endes verhindert.

      Was ich von Parteien generell erwarte ist, daß sie sich der Verantwortung stellen. Jeder der für eine Partei antritt und gewählt wird trägt Verantwortung. Man ist Mandatsträger, in diesem Falle ein gewählter Vertreter des deutschen Bundestages, sprich: des deutschen Volkes. Wenn ich a priori dann einer weitergehenden Verantwortung - sprich einer eventuellen Regierungsübernahme - von vornherein widerspreche(im Falle AfD und Linke), dokumentiert das, daß man diesen Staat im Grunde ablehnt. Wenn man in eine Regierung eintreten kann(wie die FDP) und nach ellenlagen Sondierungen feststellt, daß man sich nicht bereit dafür fühlt, dann spricht das für eine gehörige politische Unreife....Und wenn dann die drei genannten Parteien sich in seltener Einmut bashend über die Parteien hermachen, die eine Grosse Koalition bilden - dann nenne ich das schäbig. Und wenn der Grossteil der Medien lustvoll in das Gebashe einsteigt - dann ist auch das schäbig.
      (...)
      So oder so ähnlich sehe ich das auch.

      Wie viel liberale Politik wird denn in den kommenden vier Jahren umgesetzt, nun da die FDP den Verpisser gemacht hat?
      Wer hat denn den Koalitionsvertrag differenziert kommentiert und in Bezug gesetzt zu seinen eigenen Forderungen? Das waren nach meinem Kenntnisstand nur die Grünen (Habeck). Ganz schön konstruktiver Ansatz, "die Lücken zu schließen, die die Große Koalition lässt".


      Das macht aber sonst keiner.
      Man mag über Familiennachzug denken was man will, aber warum hat die AfD (oder von mir aus auch die FDP) nicht den Vorschlag gemacht, die Aussetzung mit der bestehenden schwarz-gelb-blauen Mehrheit um ein halbes Jahr zu verlängern? Der Grund für die Union ist klar: man wollte die GroKo nicht gefährden. Aber für die anderen beiden gilt doch: Man setzt noch nicht mal die Aspekte eigener Politik um, für die es eine parlamentarische Mehrheit gäbe.

      Das muss man doch mal ganz glasklar sagen: Aus dem Parteiprogramm der AfD, der Linken und der FDP wird null Komma nichts umgesetzt werden in den kommenden Jahren. Gerade die FDP, die so viel von Mut spricht, oder auch die AfD, wo es immer heißt "es muss sich was ändern". Den Linken muss man das vielleicht für die letzte Legislatur ankreiden, dass sie die GroKo nicht zugunsten sozialer Themen ein oder zwei Jahre vor der Wahl gesprengt haben. Bei der Homo-Ehe ging es ja auch.

      Übrigens, diese Nummer der FDP mit "ohne Merkel würden wir nochmal reden", die finde ich wirklich schäbig. Das hätte man doch in sechs Wochen Sondierungen wohl erreichen können, oder? Merkel hat doch in der Union auch nicht mehr uneingeschränkten Rückhalt. Stattdessen schiebt man inhaltlichen Müll vor und wundert sich hinterher, dass im Groko-Vertrag die eigenen Themen nicht vorkommen.
    • Neu

      Koelschlenny schrieb:



      Übrigens, diese Nummer der FDP mit "ohne Merkel würden wir nochmal reden", die finde ich wirklich schäbig. Das hätte man doch in sechs Wochen Sondierungen wohl erreichen können, oder? Merkel hat doch in der Union auch nicht mehr uneingeschränkten Rückhalt. Stattdessen schiebt man inhaltlichen Müll vor und wundert sich hinterher, dass im Groko-Vertrag die eigenen Themen nicht vorkommen.
      Lindner ist auch nur ein Liberal-Populist, was der vor der Wahl alles tolles erzählt hat. Dann gibt er den starken Mann und bricht die Jamaika-Sondierungen (nicht etwa am Anfang) ab, um sich kurz darauf über Ergebnisse der GroKo-Vereinbarungen auszulassen. Diese nichtssagende im Niemandsland umhertaumelnde FDP, die selbst nicht weiß, welches Klientel der besser verdienenden sie eigentlich bedienen will, hat völlig aus dem Nichts die Möglichkeit, Regierungsverantwortung mit zu übernehmen. Und was machen sie? Schieben den schwarzen Peter Richtung Grüne oder Union, und verweigern sich dann eben. Könnte ja Arbeit bedeuten.

      Zu Lindner muss man nur folgendes gesehen haben:

      94:59
    • Neu

      und noch was zur ja gar nicht rassistischen AfD, da hat der Vorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt Poggenburg gesagt:

      Poggenburg schrieb:

      "Diese Kümmelhändler haben selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am Arsch... und die wollen uns irgendetwas über Geschichte und Heimat erzählen? Die spinnen wohl! Diese Kameltreiber sollen sich dahin scheren, wo sie hingehören."
      Dass man solch eine Partei in einem Parlament dulden muss, schmerzt bei allem Demokratieverständnis immer wieder.
      94:59
    • Neu

      @8neun (und jeder andere der sich berufen fühlt)

      Kannst du verstehen, warum der FDP dieses "Fähnchen-im-Wind-sein" in Umfragen kaum schadet? Mir ist das ein Rätsel.

      Dass 11% der Bevölkerung wirklich von einem Politikwandel im Sinne der FDP profitieren würde, schließe ich mal aus.
    • Neu

      Ich kenne mindestens 3Leute die FDP wählen....oder schon mal gewählt haben.
      Alle drei hatten und haben null Ahnung von Inhalten der Partei bzw. dessen was sie mit ihren Programmen durchsetzen wollen.
      Zuletzt wurde gar argumentiert....der Lindner,den mag ich...der ist witzig und sieht gut aus :facepalm:
      Ich habe es aufgegeben...die Diskussionen enden meist im Streit.
      Die sind für mich einfach Ahnungslos...aber reden(wollen) über alles und jedes Thema mit welches im TV oder den Zeitungen gerade gepusht wird.
      FC im Blut...
      Videobeweis...macht selbst Chuck Norris fertig ;(
    • Neu

      Ich bin ja immer noch fasziniert, dass alle Politiker im Grunde tun und lassen können was sie wollen. Die Bürger müssten sich viel mehr darüber aufregen. Aber irgendwie herrscht ein Politikverdruss in Deutschland.

      Eigentlich haben sie alle die Pflicht, die Interessen ihrer Wähler zu vertreten und dementsprechend auch eine regierungsfähige Situation zu schaffen, aber es wird nur nach Pöstchen und persönlichen Animositäten geschaut.

      Die FDP und die Grünen hatten die Möglichkeit und sind ihrem Auftrag nicht nachgekommen.

      Dann musste die SPD ja einspringen und wäre nicht Schulz der Aktivposten gewesen, so wären die Groko-Verhandlungen auch nicht so zielstrebig verfolgt worden. Als Dankeschön von seinen Genossen wird er abgesägt. Herzlichen Glückwunsch. Dumm nur, dass er vorher sich so weit aus dem Fenster gelehnt hat.

      Und jetzt sind schon 5 Monate vergangen und es gibt immer noch keine Regierung. Frau Merkel macht das, was sie am besten kann. Aussitzen und andere vorschicken. Am Ende ist sie die Chefin kann wieder 3,5 Jahre regieren.
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • Neu

      Das Einzige bei dem sich alle Parteien einig sind ist wenn es um die Diäten geht.
      Dies wird quasi in der Mittagspause abgesegnet. Drecksbande.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Chef), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi).
    • Neu

      kölsch schrieb:

      Das Einzige bei dem sich alle Parteien einig sind ist wenn es um die Diäten geht.
      Dies wird quasi in der Mittagspause abgesegnet. Drecksbande.
      Och nö, schon wieder die alte Leier?

      Die Diäten sind in den letzten 40 Jahren durchweg geringer angestiegen als die Löhne (Quelle). Seit 2016 steigen sie prozentual genau so wie die allgemeine Lohnentwicklung, wobei dieses Verfahren von jedem neuen Bundestag abgesegnet werden muss. Was also wurde im Dezember beschlossen? Dass die Diäten weiterhin genauso stark steigen wie die Bruttolöhne. Ein Verfahren, dass übrigens von einer unabhängigen Kommission erarbeitet wurde, damit der Bundestag sich nicht mehr dem Vorwurf der Selbstbereicherung ausgesetzt sieht.
    • Neu

      also quasi anders verpackt und anderer Name drauf!?

      Die Diäten sollten mal ne Weile gar nicht steigen....so wie die Herren Politiker es auch immer wieder verlangen von ihren Staatsdienern!?
      Mit gutem Beispiel vorangehen...hieß es da immer. Ja klar...beim kleinen Polizisten, Postboten und v. a. - kein Problem! Bei ihnen selbst natürlich geht das gar nicht!!
    • Neu

      Skip schrieb:

      Die Diäten sollten mal ne Weile gar nicht steigen....
      Bei allem was man so kritisieren kann, aber wenn es wie von @Koelschlenny beschrieben ist, dass die Diäten lange unterdurchschnittlich, und jetzt zumindest durchschnittlich ansteigen, was ist dann Dein Problem?
      Das sind Menschen, die den ganzen Tag in der Öffentlichkeit stehen, kaum Privatleben haben, und vermutlich viel unterwegs sind und teils aufs abartigste angefeindet werden. Warum sollen deren Löhne dann nicht so steigen, wie Dein Lohn, mein Lohn, everybody's Lohn? (=Durchschnitt)

      Wenns Dich so beschäftigt - verzichte Du doch einfach auf Gehalt, und spende es dem Polizisten, dem Postboten, geh Du doch mit gutem Beispiel voran, statt immer nur zu fordern, was die anderen tun sollen. Ist doch genau das gleiche, oder nicht?
      94:59