Der Politik-Thread

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    • Es gibt einfach Dinge, die manche glauben WOLLEN. Auch wenn dann viele davon belegtermaßen falsch sind, gibt man sich dem Gefühl hin, das wäre doch dann eine Ausnahme. In der tatsächlichen Größenordnung ist das dann aber eher die Regel. Aber dann hätte man ja keine Argumente mehr (die man selbst ja auch gar nicht braucht, um seine Überzeugung zu haben). Eine Diskussion wird dann halt fragwürdig und ich verstehe nicht, dass es manchen Menschen so gar nicht unangenehm oder peinlich ist, mit solchen Falsch-News hausieren zu gehen. Angefangen vom Politikier in der ersten Reihe bis ja anscheinend hin zum kleinen Off-Topic-Faden in einem eigentlich komplett anders ausgerichteten Forum.

      Das ist dieses "gegen Windmühlen", was ich schon schrieb. Ist ähnlich wie mit dem Klimawandel. Es gibt kluge Menschen, die können sehr gut Argumentationsketten aufbauen, so dass manch einer diesen durchaus folgen kann. Dass dann aber entweder in diesen Ketten ein ganz gravierender Fehler drin ist oder diese Variante gut klingt, aber eigentlich irrelevant ist, wollen diese Menschen gar nicht wahrhaben oder hören. Da sagt ein Trump zum Kältwahnsinn in den USA doch tatsächlich "und wo ist jetzt die Erderwärmung?". Unfassbar. Dass das genau eine Ausprägung derselben ist, kommt eben bei ignoranten Menschen nicht an.
      Effzeeh - so rot wie Blut, so weiß wie Schnee - zweite Liga tut bald nicht mehr weh!

      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.
    • FC_Gott schrieb:

      PoWi0815 schrieb:

      FC_Gott schrieb:

      Giffey auch unter Plagiatsverdacht, was für elende Betrüger
      Du schreibst „verdacht“ und im zweiten Abschnitt machst du eine Wertung. Wie war das noch mal mit deinem angeblichen akademischen Bildungsgrad? :facepalm: :thumbsup: Du scheiterst mit Sicherheit schon am Titelblatt.
      du schon an der Tür zur Hauptschule
      “Du schon an der Tür zur Hauptschule.“ Hat gerade meine 12-jährige Tochter neben mir angemerkt. Beste Grüße.

      Kommt auch noch was inhaltliches zu deiner Wertung. Sprich eine Begründung deiner Vorverurteilung?
    • FC-international schrieb:

      wer sich hier nicht benimmt muss raus...
      Naja, das ist eben so eine Parole, die nicht mal falsch klingt - die von der AfD aber völlig falsch angepackt wird. Denn es sollen ja laut der Partei schon geringe Ausmaße an Kriminalität reichen, um jemanden abzuschieben. Übrigens gilt das nicht nur für "Ausländer". Sondern auch für Bürger, die hier geboren sind, die aber keine deutschen Eltern aufweisen.

      Ich hab keine Ahnung, wohin so jemand dann abgeschoben würde. Denn die Heimat, in die man in solchen Fällen ja muss, ist für diese Menschen ja Deutschland.

      Überhaupt ist das Parteiprogramm der AfD sehr stark gegen Migranten und Bürger mit ausländischen Wurzeln gerichtet. Der Aufbau der Gesellschaft, das Verstärken der Grenzen, das Aufrüsten bei der Sicherheit usw., das soll zu wesentlichen Teilen ja aus Kürzungen der Sozialleistungen von Migranten stammen. Zudem von ohnehin Sozialschwachen.

      Die gesamte Politik ist menschenfeindlich. Mir erschließt sich nicht, wie man der AfD zustimmen kann. Noch weniger verstehe ich, wie man ausländische Freunde haben oder aus dem Ausland kommen kann, und den Forderungen der AfD dennoch auf den Leim geht.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Weil man glaubt, dass man zu dem kleinem Kreis gehört, die als einzige verstanden haben, was eigentlich wirklich passiert! Alle anderen sehen es nicht oder wollen es nicht sehen...

      Deshalb funktionieren ja auch Parolen so gut. Die sind allgemein gehalten und können je nach Gebrauch interpretiert werden. Und gleichzeitig sind die Wahrheiten und Lösungen komplexer Probleme so schön einfach: „Wer sich nicht benimmt muss raus...“

      Fakten?!? Scheiß drauf...ich habe es schon einmal geschrieben...was interessiert sind Emotionen und gefühlte Wahrheiten und immer ganz wichtig, dass die Aussagen gerade noch so legal sind aber maximal polarisieren. Und wenn man dann Kontra bekommt auf die gleiche maximale Weise in die Opferrolle zurückziehen und jammern, dass man ständig missverstanden wird und dass man ja noch eine junge Partei ist. Wie viele Jahre lang ist man eigentlich eine junge Partei oder anders herum gefragt: Ab wann braucht man ein Rentenkonzept, Ideen zu Industrie 4.0, Lösungen zur Wohnungsnot oder anderen Themen die nichts mit Flüchtlingen zu tun hat?
      Un mer jonn met dir, wenn et sin muss durch et Füer, halde immer nur zo dir, FC Kölle! :herz:

      Du bist mein Verein - ich liebe dich! :herz:
    • Und das ist meiner Meinung nach der Grund schlechthin, weshalb so eine "Partei" wie die AFD überhaupt einen Nährboden hat. Ich glaube fest daran, das letztendlich die Schwächeren und die "kleinen" Bürger gegen die Migranten und ausländischen Mitbürger gegeneinander ausgespielt werden. Es wird dabei nach keinen Lösungen gesucht die beiden Gruppen, und damit unserer gesamten Gesellschaft, dienen.

      Die Sozialpolitik unserer Regierung, die führt zu mehreren Problematiken. Und dabei ist die am Ende die Frage, was wir alle miteinander wollen. Wollen wir das alles so beibehalten? ist das wirklich gut? Ich sage ganz klar Nein.

      Ich habe bereits meine Meinung über das Sozialsystem zu Besten gegeben die Tage. Und ich glaube, das diese Dinge die ich dort ansprach, eben auch einer Partei wie der AFD genau in die Karten spielt. Vielleicht nicht in Gänze, denn ein paar kümmerliche Prozent werden aus einer wirklichen braunen Gesinnung heraus für diese Partei stimmen. Mit einer Reform des Systems, wo sozial Schwächere wieder besser in die Gesellschaft integriert würden, gäbe es diesen Zuspruch für diese Partei nicht. Und mit ihm etliche andere Probleme nicht, die zur Zeit lodern. Genau davon bin ich überzeugt.

      Zugegeben, das sind einfache Worte. Aber manchmal isses ganz einfach. Ganz bestimmt. Denn eines ist klar. Die AFD bietet keine Lösungen. Sie hetzt. Stimmenfang. Mehr nicht. Und die jetzige Regierung, das Sozialsystem, Niedriglohnsektor, und alles was dazu gehört...die füttern sie.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von fenermann ()

    • fenermann schrieb:

      Und das ist meiner Meinung nach der Grund schlechthin, weshalb so eine "Partei" wie die AFD überhaupt einen Nährboden hat. Ich glaube fest daran, das letztendlich die Schwächeren und die "kleinen" Bürger gegen die Migranten und ausländischen Mitbürger gegeneinander ausgespielt werden. Es wird dabei nach keinen Lösungen gesucht die beiden Gruppen, und damit unserer gesamten Gesellschaft, dienen.

      Die Sozialpolitik unserer Regierung, die führt zu mehreren Problematiken. Und dabei ist die am Ende die Frage, was wir alle miteinander wollen. Wollen wir das alles so beibehalten? ist das wirklich gut? Ich sage ganz klar Nein.

      Ich habe bereits meine Meinung über das Sozialsystem zu Besten gegeben die Tage. Und ich glaube, das diese Dinge die ich dort ansprach, eben auch einer Partei wie der AFD genau in die Karten spielt. Vielleicht nicht in Gänze, denn ein paar kümmerliche Prozent werden aus einer wirklichen braunen Gesinnung heraus für diese Partei stimmen. Mit einer Reform des Systems, wo sozial Schwächere wieder besser in die Gesellschaft integriert würden, gäbe es diesen Zuspruch für diese Partei nicht. Und mit ihm etliche andere Probleme nicht, die zur Zeit lodern. Genau davon bin ich überzeugt.

      Zugegeben, das sind einfache Worte. Aber manchmal isses ganz einfach. Ganz bestimmt. Denn eines ist klar. Die AFD bietet keine Lösungen. Sie hetzt. Stimmenfang. Mehr nicht. Und die jetzige Regierung, das Sozialsystem, Niedriglohnsektor, und alles was dazu gehört...die füttern sie.

      Das entstehen und erstarken der AfD resultiert aus dem Versagen der Eliten und etablierten Parteien. Die AfD ist daher eine logische Konsequenz und ein demokratisch notwendiges Korrektiv.
      Da können die Sozialisten im Land so viel keifen und Nazi-Schauermärchen verbreiten wie sie wollen. Unser Sozialstaat kann nicht auf die ganze Welt ausgedehnt werden und offene Grenzen
      zerstören früher oder später ebenfalls jeden Sozialstaat. Das ist keine Frage der politischen Einstellung sondern von Intelligenz, Realismus und der Befähigung zur Mathematik.

      Wer wissen will wie ein Staat aussieht, mit dem die Sozialisten fertig sind, werfe einen Blick nach Venezuela... wer das wirklich riskiert oder gar will, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank!
    • Tanis schrieb:

      Wer wissen will wie ein Staat aussieht, mit dem die Sozialisten fertig sind, werfe einen Blick nach Venezuela...
      Die DDR wurde vor ein paar Jährchen aufgelöst, vielleicht mitbekommen? Und die BRD wird von einer Koalition aus CDU und SPD regiert. Und die stehen beide nachweislich nicht für Sozialismus.

      Nee, ernsthaft, glaubst du den Mist wirklich, den du von dir gibst. Bist du so weich in der Birne?
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Alleine Deutschland mit Venezuala zu vergleichen...wie viel Erdöl haben wir in Deutschland? Worauf basiert unsere Stärke? Stimmt...klar...unser Sozialismus...fuck...danke...endlich ist meine Blase geplatzt!
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    • Tanis schrieb:

      Wer wissen will wie ein Staat aussieht, mit dem die Sozialisten fertig sind, werfe einen Blick nach Venezuela... wer das wirklich riskiert oder gar will, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank!
      Ein wahrlich hervorragender Schachzug. Deutschland mit Venezuela zu vergleichen, will man den sozialistisch induzierten Untergang eines Landes herbeireden. Alternativ bietet sich auch der Mars an, der war (angeblich) auch von den Sozis regiert bis Ende 1998, danach ? Alles runtergewirtschaftet, alles tot! . Wer kann das denn wollen?

      Diese AFDoeske Form des Bullshit Bingo nimmt mitunter wirre, abstruse, und besorgniserregende Züge an. Manch einem geht es scheinbar wirklich mehr darum, die Panik zu schüren, als sich mit Thema und Inhalt auseinander zu setzen.

      Glücklicherweise lässt sich über so ziemlich alles trefflich streiten.
      Qualitätsbeiträge seit 2014
    • Tanis schrieb:

      Das entstehen und erstarken der AfD resultiert aus dem Versagen der Eliten und etablierten Parteien. Die AfD ist daher eine logische Konsequenz und ein demokratisch notwendiges Korrektiv.
      Dass die AfD erstarkt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie die logische Konsequenz auf oder sogar ein demokratisch notwendiges Korrektiv für die aktuelle Politik ist.

      In der Politik der letzten Jahr(zehnt?)e ist vieles falsch gelaufen. Ich glaube, das leugnet mittlerweile kaum noch jemand. Die SPD hat gerade die Abkehr von Hartz4 beschlossen und bei der CDU sitzen sie zur Stunde zusammen und beraten eine Veränderung der Flüchtlingspolitik. Was draus wird, was sich dann in Gesetzesform bringen lässt und wie es sich gegebenenfalls irgendwann mal auf die Gesellschaft auswirkt, bleibt abzuwarten. Dennoch scheint die Politik einige ihrer Fehler zu erkennen und sie korrigieren zu wollen.

      Wie man demgegenüber eine Partei wie die AfD als notwendiges Korrektiv bezeichnen kann, weiß ich nicht. In meinen Augen ist das eine Partei der gesellschaftlichen Spaltung. Sie treibt einen Keil in das Land. Mindestens einen. Der erste war bzw. ist jener, der zwischen die Deutschen und die Migranten (mittlerweile sogar gebürtige Deutsche mit ausländischen Eltern) getrieben wird. Der zweite sitzt bei der Frage der Sozialleistungen, wo die AfD eine sehr neoliberale Politik verfolgt und zwischen Gutverdienern einerseits sowie sozial schwächergestellten Personen andererseits unterscheidet: Leistungen sollen beinahe nur bei den Letztgenannten gekürzt werden.

      Ich weiß einfach nicht, wie man eine Partei mit derart unsinnigen Parolen und mit derart menschenfeindlichen Zielen wirklich als notwendiges Korrektiv zur aktuellen Politik ansehen kann. Mal davon abgesehen, dass in der Konsequenz beim Anstieg der Wählerstimmen überhaupt nix logisch ist. Und wie lange es demokratisch bleibt, wäre auch eher spekulativ.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

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