Der Politik-Thread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • CobyDick schrieb:

      Skip schrieb:

      Die meisten Muslime sehen den Islam leider nicht allein als Glaube, sondern als Lebensordnung.
      Von wie vielen der 1,6 Milliarden Muslime sprechen wir hier? Vielleicht mal halbwegs nachvollziehbar begründen und belegen
      Gute Frage. Wie soll man das feststellen? Aber Befragungen und Hochrechnungen lassen einiges durchblicken.
      Nimm die Wähler Erdogans, nur als Beispiel, was die so von sich geben und gaben! Und die "Mehrheit dieser Wähler" im westl. Europa, die unsere Vorzüge gerne annehmen und genießen...wählen ihn. Und heißen es gut, wie er mit Deutschland und unserer Regierung umging. Das sagt doch einiges aus.
      Selbst wenn von diesen 1,6 Milliarden nur 1/3 oder 1/4 spezielles Gedankengut pflegt und von denen nur ein geringer %-Satz es auslebt und zu uns nach Europa kommt, ist dies meiner Meinung nach eine Gefahr für die westliche Welt. Vor allem für Europa! Das alles gut zu reden und als harmlos zu anzusehen bzw. eher als "Bereicherung" - ist für mich weltfremd und naiv!
      Wenn ich schreibe, dann nur meine Meinung!!
    • Tanis schrieb:

      WIE GEHT DAS?

      mopo.de/news/politik-wirtschaf…e-in-london-fest-32361882


      Jetzt haben sie ihn doch in einer geschützten Botschaft festgenommen...
      Ganz einfach. Weil das Land Ecuador den Schutz aufgehoben hat, so schreibt es die BBC:


      Ecuador's president Lenin Moreno said it withdrew Mr Assange's asylum after his repeated violations to international conventions.
      (...)Scotland Yard said it was invited into the embassy by the ambassador, following the Ecuadorian government's withdrawal of asylum.
    • Mich würde (ernsthaft) mal interessieren wieviele praktizierende Muslime Ihr kennt?

      Mit nicht praktizierend meine ich die Leute, zwar islamisch aussehen, aber sich in Spielhallen aufhalten, gangstermässig unterwegs sind, dicke Gold Klunker, sich betrinken und jedem Rock ohne Respekt hinterherrennen und grossmaulig unterwegs sind. Und natürlich die Randgruppen, die zu terroristischen Taten bereit sind. Oder welche ihre Frauen misshandeln/schlagen.

      Mit praktizierend meine ich diejenigen, die die Gesellschaft respektieren, den Nachbarn, die Frau. Auf dessen Wort Verlass ist. Ein gutes Benehmen an den Tag legen. Nicht stehlen, nicht lügen, auf die Gefühle anderer achten, ihre Religion praktizieren (zB Beten, Fasten, etc.)

      Denn das letztere ist der Islam oder ein Bestandteil, nicht das erstere.

      Es ist schade, dass dass Ihr (die sich angesprochen fühlen) immer noch so einen pauschalierten Hass dem Islam gegenüber verspürt. Es ist leider so: eine Randgruppe, die dieses und jenes macht, dieses Bild brennt sich dann für den absoluten Grossteil in die Köpfe, die komplett anders sind.

      Naja...ich finde es sehr schade
    • Skip schrieb:

      Hab ich doch. Mit Post Nr. 12354 ! Dachte es ist einfach zu verstehen. Muss ich dir das wirklich noch dreimal erklären.
      Die Aussage in besagtem Beitrag ist:

      Hmmm….etwas übertrieben und falsch....aber das ist man schon gewohnt
      Ja, da hast Du Dir wirklich Mühe gegeben, zu erläutern, was genau Du gemeint hast. Und so völlig ohne Polemik, nur auf der Sachebene. Sehr gut!
      Qualitätsbeiträge seit 2014
    • Skip schrieb:

      CobyDick schrieb:

      Skip schrieb:

      ==> BEHAUPTUNG: Die meisten Muslime sehen den Islam leider nicht allein als Glaube, sondern als Lebensordnung.
      ==> NACHFRAGE: Von wie vielen der 1,6 Milliarden Muslime sprechen wir hier? Vielleicht mal halbwegs nachvollziehbar begründen und belegen
      ==> ANTWORT : Gute Frage. Wie soll man das feststellen? Aber Befragungen und Hochrechnungen lassen einiges durchblicken.
      Sensationell!
      Qualitätsbeiträge seit 2014
    • Skip schrieb:

      Gute Frage. Wie soll man das feststellen?
      Also wenn man so eine Behauptung raus haut, dann sollte man es schon irgendwie festgestellt haben finde ich.

      Skip schrieb:

      Nimm die Wähler Erdogans, nur als Beispiel, was die so von sich geben und gaben! Und die "Mehrheit dieser Wähler" im westl. Europa, die unsere Vorzüge gerne annehmen und genießen...wählen ihn. Und heißen es gut, wie er mit Deutschland und unserer Regierung umging. Das sagt doch einiges aus.
      Ehrlich gesagt könnt ich jetzt nicht wiedergeben was, wo und wann die Wähler Erdogans so von sich gegeben haben sollen. Was die Wahl von Erdogan angeht so schwebt da doch ein ziemlich großer Verdacht der Wahlmanipulation vor selbst damit kommt er auf 26,3 Millionen Wähler. Und wenn da schon im eigenen Land Schmuh gelaufen ist, dann sollen die Briefwahlen aus dem Ausland glatt gelaufen sein? Glaub ich eher weniger.

      Skip schrieb:

      Selbst wenn von diesen 1,6 Milliarden nur 1/3 oder 1/4 spezielles Gedankengut pflegt und von denen nur ein geringer %-Satz es auslebt und zu uns nach Europa kommt, ist dies meiner Meinung nach eine Gefahr für die westliche Welt. Vor allem für Europa! Das alles gut zu reden und als harmlos zu anzusehen bzw. eher als "Bereicherung" - ist für mich weltfremd und naiv!
      Und alles überzudramatisieren und jeden der auf den ersten Blick anders erscheint unter Generallverdacht zu stellen ist die Lösung?

      jan2010 schrieb:

      Mich würde (ernsthaft) mal interessieren wieviele praktizierende Muslime Ihr kennt?
      Wenig. Ich kenn ein paar Muslime durch meine Arbeit im Sportverein aber nicht so nah um beurteilen zu können wie streng die ihre Religion praktizieren. Was ich aber auch wieder dank des Sportvereins erfahren durfte ist wie locker und unbedarft Kinder mit diesem "Fremden" umgehen. Da überwiegt die Neugier an den religiösen Vorschriften und der Sprache der Ablehnung doch deutlich. Kinder suchen nicht nach Unterschieden, Kinder suchen nach Gemeinsamkeiten und in den Unterschieden versuchen sie voneinander zu lernen, da kann sich so mancher noch eine Scheibe von abschneiden.
    • Neu

      Hat eigentlich jemand gestern Abend Lanz gesehen? Ich leider nicht aber was man so an Zusammenfassungen liest und sieht muss sich ja der AfD Europakandidat Guido Reil so richtig heftig von seiner inkompetentesten Seite gezeigt habe.

      Zum einen kritisiert er, dass Europaabgeordnete zu hohe Diäten bekommen und nennt mal eben eine gut doppelt so hohe Summe als sie der Realität entspricht um direkt im nächsten Satz zu kritisieren, dass die Arbeit von EU Abgeordneten montags um 18 Uhr beginnt und donnerstags um 12 Uhr endet (ähm wofür bewirbt er sich nochmal?). Kevin Kühnert entgegnete ihm (sinngemäß) dazu, dass seine Partei doch einiges falsch angehen würde wenn sie ihre Arbeitszeit nur auf die Sitzungstermine beschränken würden.

      Aber der Hit muss die Diskussion um den Klimawandel gewesen sein. Erst schwadroniert er was von CO2 sei gut und mache ja alles grün, erzählt was davon das der menschliche Einfluss auf den CO2 Anstieg nicht wissenschaftlich belegt sei und bei konkreter Nachfrage wer ihm das gesagt hat sollen es mehrere Wissenschaftler gewesen sein, bei noch konkreterer Nachfrage nach wenigstens einem Namen dieses Wissenschaftler kommt gar nichts (an wen erinnert mich das bloß?).

      Die globale Erwärmung stritt er ab und reduzierte sie nur auf den letzten Sommer.
      Lanz: die letzten 10 Jahre waren die wärmsten seit beginn der Aufzeichnungen
      Reil: Nein, das letzte Jahr nicht die Jahre davor
      [...]
      Lanz: Die wärmsten 10 Jahre seit beginn der Aufzeichnungen waren innerhalb der letzten 12 Jahre
      Reil: aber aber nicht in Deutschland
      Kühnter: Klima macht aber nicht vor Ländergrenzen halt da helfen ihnen auch keine Mauern und kein Stacheldraht

      Klarer Punktsieg für Kühnert, muss man bei einem Gegner ohne Arme, ohne Beine aber wohl auch nicht überbewerten.
    • Neu

      jan2010 schrieb:

      Mich würde (ernsthaft) mal interessieren wieviele praktizierende Muslime Ihr kennt?

      Mit nicht praktizierend meine ich die Leute, zwar islamisch aussehen, aber sich in Spielhallen aufhalten, gangstermässig unterwegs sind, dicke Gold Klunker, sich betrinken und jedem Rock ohne Respekt hinterherrennen und grossmaulig unterwegs sind. Und natürlich die Randgruppen, die zu terroristischen Taten bereit sind. Oder welche ihre Frauen misshandeln/schlagen.

      Mit praktizierend meine ich diejenigen, die die Gesellschaft respektieren, den Nachbarn, die Frau. Auf dessen Wort Verlass ist. Ein gutes Benehmen an den Tag legen. Nicht stehlen, nicht lügen, auf die Gefühle anderer achten, ihre Religion praktizieren (zB Beten, Fasten, etc.)

      Denn das letztere ist der Islam oder ein Bestandteil, nicht das erstere.

      Es ist schade, dass dass Ihr (die sich angesprochen fühlen) immer noch so einen pauschalierten Hass dem Islam gegenüber verspürt. Es ist leider so: eine Randgruppe, die dieses und jenes macht, dieses Bild brennt sich dann für den absoluten Grossteil in die Köpfe, die komplett anders sind.

      Naja...ich finde es sehr schade
      @jan In der Tat kenn ich eine ganze Menge Muslime.
      Die meisten gehen zum Freitagsgebet, waren oder wollen nach Mekka, fasten und sind trotzdem gut integriert,
      sie sind Händler, Restaurantbesitzer, und sogar Unternehmer.
      Ihre Frauen tragen wenn überhaupt nur freiwillig das Kopftuch. Ihre Töchter laufen in Jeans rum, meist ohne Kopftuch.
      Kurz, sie sind auch als Muslime bei uns integriert und werden auch so behandelt. Und was das wichtigste ist, sie stehen auf dem Boden
      des Grundgesetzes.

      Aber, ich kenne auch die anderen. Leider werden das immer mehr. Und seltsamerweise sind das meist junge Leute, meist der dritten und vierten Generation.
      Und wohlgemerkt, ich rede hier in keinster Weise von den Fanatikern im Iran, Afghanistan oder dem Sultan von Brunei und dem Präsidenten Indonesiens. Oder
      den Wahabiten.
      Ich rede von unseren Fanatikern hier, von den vielen Hasspredigern in den Moscheen, von Clans islamisch geprägt (ausdrücklich sage ich das ich stark bezweifle das die mit dem
      Islam wirklich was zu tun haben). Aber leider ist es eben so, das sie alle sich auf den Koran berufen. Und dort ist in der Tat vieles fragwürdig und interpretationswürdig.
      Und vor all diesen Gruppen habe ich durchaus Angst.
      Hier wurde Christchurch angesprochen. Ja, auch im Christentum gibt es Fanatiker, Irre und vollkommen Bekloppte.
      Aber das Problem ist eben, das es doch Einzelfälle sind, mehr oder weniger. Aber der Terror heutzutage geht fast immer von Menschen aus, die sich auf den Koran berufen.
      Beispiele unterlasse ich, jeder kennt sie.
      Und eben dadurch lässt sich unsere latente Angst erklären. Wenn dann noch Leute wie Erdogan kommen, die innerhalb kurzer Zeit sehr, sehr viel Porzellan zerschlagen, dann wird es nicht besser.

      Ich schätze den Islam. Im Kalifenreich in Spanien lebten Juden Christen und Muslime friedlich zusammen. Wir im Westen haben vom Wissen der islamischen Wissenschaftler enorm
      profitiert. Leider aber hat sich der Islam nicht weiterentwickelt im Laufe der Zeit. Das ist das große Unglück. Und davor kann man durchaus Angst haben.
      Ave Colonia, morituri te salutant!

      si vis pacem para bellum
      Cicero
    • Neu

      Bild schrieb:

      Universitäten sind Orte der Freiheit. Sie sollen zu selbstständigem Denken anregen und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen fördern. Wenn der Hochschulverband vor „Denk- und Sprechverboten“ warnt, ist das ein Alarmsignal.
      Immer häufiger werden profilierte Konservative, Liberale oder Islamkritiker ausgegrenzt und pauschal diffamiert. Und das ausgerechnet von jenen, die sonst immer Toleranz und Vielfalt predigen.
      UEFA-Pokal-Finale: 1986,
      UEFA Euroleague Teilnehmer 2017/18!!!
      Deutscher Meister: 1962, 1964, 1978,
      DFB-Pokalsieger: 1968, 1977, 1978, 1983,
      „Wie würden Sie ihr Verhältnis zu den Kölner Fans beschreiben?" "Das war Liebe auf den ersten Blick, die immer noch da ist und bis zu meinem Tod nicht vergehen wird!" (Lukas Podolski)
    • Neu

      hapeen schrieb:

      Wir im Westen haben vom Wissen der islamischen Wissenschaftler enorm
      profitiert. Leider aber hat sich der Islam nicht weiterentwickelt im Laufe der Zeit. Das ist das große Unglück. Und davor kann man durchaus Angst haben.
      Das finde ich ehrlich gesagt deutlich zu pauschal. Die angebliche Entwicklung des Christentums sehe ich nicht als Errungenschaft der Kirche. Ginge es nach dem Vatikan, hätte es eine solche Entwicklung hin in modernere Zeiten in der Form nicht gegeben. Auch heute predigt die katholische Kirche noch ziemlich mittelalterliches Zeug. Der Unterschied ist, dass katholischer Glaube kaum noch streng gelebt wird und die westliche Welt sich zwar "christlich" auf die Fahne schreibt, ihre Religion aber ungefähr so ernst nimmt, wie die FIFA ethische Grundsätze.

      Wer lebt denn in unserer Gesellschaft streng nach katholischem Glauben? Wir hängen uns ein Kreuz ins Rathaus und halten uns für fromme Christen. Und hier liegt beim Islam eben der Unterschied, weil dessen Gläubige ihre Religion eben oft durchaus ernst nehmen und nach deren Grundsätzen leben. Und das wirkt auf unsere westliche Gesellschaft, die sich von ihrer Religion in den letzten 50 Jahren immer weiter entfernt hat, eben erstmal befremdlich. Dabei sind Muslime, die ihren Glauben entsprechend auch leben, überhaupt nicht das Problem. Problematisch sind die, die den Glauben vorschieben um ihre extremistische Agenda voranzutreiben. Das ist für mich aber kein islamisches Problem, zumindest kann ich das nicht direkt auf die Religion beziehehen. In den Ländern herrscht oft Krieg, Unruhe, Not und Frustration. Dafür gibt es sehr viele Ursachen, der Islam als Religion ist für mich aber keine davon. Da ist es für Extremisten einfach deutlich leichter, Nachwuchs anzuwerben. Noch dazu, wenn sie damit werben, die Fahne des Islam hochzuhalten.
    • Neu

      LinkeKlebe schrieb:

      hapeen schrieb:

      Wir im Westen haben vom Wissen der islamischen Wissenschaftler enorm
      profitiert. Leider aber hat sich der Islam nicht weiterentwickelt im Laufe der Zeit. Das ist das große Unglück. Und davor kann man durchaus Angst haben.
      Das finde ich ehrlich gesagt deutlich zu pauschal. Die angebliche Entwicklung des Christentums sehe ich nicht als Errungenschaft der Kirche. Ginge es nach dem Vatikan, hätte es eine solche Entwicklung hin in modernere Zeiten in der Form nicht gegeben. Auch heute predigt die katholische Kirche noch ziemlich mittelalterliches Zeug. Der Unterschied ist, dass katholischer Glaube kaum noch streng gelebt wird und die westliche Welt sich zwar "christlich" auf die Fahne schreibt, ihre Religion aber ungefähr so ernst nimmt, wie die FIFA ethische Grundsätze.
      Wer lebt denn in unserer Gesellschaft streng nach katholischem Glauben? Wir hängen uns ein Kreuz ins Rathaus und halten uns für fromme Christen. Und hier liegt beim Islam eben der Unterschied, weil dessen Gläubige ihre Religion eben oft durchaus ernst nehmen und nach deren Grundsätzen leben. Und das wirkt auf unsere westliche Gesellschaft, die sich von ihrer Religion in den letzten 50 Jahren immer weiter entfernt hat, eben erstmal befremdlich. Dabei sind Muslime, die ihren Glauben entsprechend auch leben, überhaupt nicht das Problem. Problematisch sind die, die den Glauben vorschieben um ihre extremistische Agenda voranzutreiben. Das ist für mich aber kein islamisches Problem, zumindest kann ich das nicht direkt auf die Religion beziehehen. In den Ländern herrscht oft Krieg, Unruhe, Not und Frustration. Dafür gibt es sehr viele Ursachen, der Islam als Religion ist für mich aber keine davon. Da ist es für Extremisten einfach deutlich leichter, Nachwuchs anzuwerben. Noch dazu, wenn sie damit werben, die Fahne des Islam hochzuhalten.
      Wer hat das denn behauptet? Das angeblich finde ich eigentlich auch ganz nett.
      Ist jetzt nicht böse gemeint, aber manchmal finde ich es befremdlich wie man jetzt versucht zu rechtfertigen das der Islam doch eigentlich ganz ok ist, nur ein paar Fanatiker machen ein falsches Bild.
      Jeder wird da seine Erfahrungen haben, gute und schlechte. Mir bleibt jegliche Religion die für sich beansprucht die einzig wahre zu sein suspekt.
    • Neu

      Daywalker schrieb:

      Wer hat das denn behauptet? Das angeblich finde ich eigentlich auch ganz nett.
      Naja, wenn @hapeen die fehlende Entwicklung des Islam anspricht, unterstellt er ja im Umkehrschluss dass andere Religionen sich durchaus entwickelt hätten. Ich wollte anhand des Beispiels Christentum nur aufzeigen, dass das der Impuls dazu gar nicht von der Religion selbst ausgeht.

      Daywalker schrieb:

      Ist jetzt nicht böse gemeint, aber manchmal finde ich es befremdlich wie man jetzt versucht zu rechtfertigen das der Islam doch eigentlich ganz ok ist, nur ein paar Fanatiker machen ein falsches Bild.
      "Eigentlich ganz ok" zeigt doch schon eine deutliche Wertung deinerseits. Erstmal kann ich persönlich mit keiner Religion etwas anfangen. Dabei ist es mir egal, ob diese Islam, Christen- oder Judentum heißt. Dennoch respektiere ich den Glauben der Leute. Und ja: der Islam an sich ist nicht das Problem sondern ein paar Fanatiker. Wenn du da anderer Meinung bist, dann zeige mir doch mal auf, woran du das festmachst.

      Da werden Dinge unter der Kategorie "Islam" einsortiert, die dort nicht hingehören. Dass es in Afghanistan Warlords gibt und jeder Dortbewohner eine Kalaschnikow auf dem Rücken trägt, hat nichts mit dem Islam zu tun, auch wenn die Menschen dort größtenteils Muslime sind. Aber dieses Bild wird leider immer und immer wieder gezeichnet: Bärtiger Mann, AK in der Hand, Islam. Oft genug wiederholt sorgt es eben dafür, dass diese Verknüpfung sofort präsent ist, wenn man dieses Bild sieht.

      Es kommt ja auch immer mal wieder vor, dass ein bekloppter sich auf das Christentum beruft. Trotzdem wird hier keiner auf ein Problem unter gläubigen Katholiken verweisen oder von einer gewalttätigen Religion sprechen.

      Daywalker schrieb:

      Jeder wird da seine Erfahrungen haben, gute und schlechte. Mir bleibt jegliche Religion die für sich beansprucht die einzig wahre zu sein suspekt.
      Deine eigenen Erfahrungen qualifizieren dich aber sicher nicht, dir ein Urteil über Milliarden Menschen zu erlauben. Meine mich im Übrigen genau so wenig. Und beansprucht denn nicht jede Religon für sich die einzige wahre zu sein? Ich habe noch nie gehört, dass der Papst gesagt hätte, der islamische oder jüdische Glaube sei im Grunde auch ganz knorke.
    • Neu

      Ganz ehrlich Klebe, ich habe echt kein Interesse mehr darauf jeden Kommentar von mir zu rechtfertigen,zumindest sind wir mal einer Meinung das Religion nichts für uns ist.
      Respekt, haben wir nach dem FC noch was gefunden.

      Du schreibst "Wenn du da anderer Meinung bist, dann zeige mir doch mal auf, woran du das festmachst."

      Ok, in einem Satz, muss gleich los: Zeige mir eine stabile Demokratie wo der Islam die Mehrzahl der Bevölkerung stellt.