Angepinnt Der Vorstand des FC (seit 23.04.2012)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Eierkopp scheint aber für solche Verträge quasi geboren zu sein.

      Aber mehr als ein 400 g. Steak schafft er auch nicht.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Präsident), Oro (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Gegenfrage: Der Vertrag hatte eine Laufzeit bis 2023. Gab es festgelegte Kündigungsmöglichkeiten, z. B. jährlich mit 3-monatsfrist? Eher nein.

      Also musste der Vertrag "im gegenseitigen Einvernehmen" aufgehoben werden. Eine monatelange Schlammschlacht hätte niemandem geholfen.
      Also ist eine Freistellung die einzige Möglichkeit, weiteren Schaden vom FC abzuwenden.

      Alternative 1: Die klassische Beurlaubung mit Gehaltsfortzahlung bis zum Vertragsende. Das wäre richtig teuer geworden.
      Alternative 2: Abfindung, mit allem was an Klauseln da so dran hängt.
      Abfindungen sind frei verhandelbar. Bei 5 Jahren Restlaufzeit finde ich 1,5 Jahre hinnehmbar. Nicht schön, aber hinnehmbar. Dass Schmadtke das ausgenutzt hat, ist ihm als persönliche Charaktereigenschaft auszulegen. Hätte der FC eine Alternative gehabt? Ja, Schlammschlacht und Verzögerung des Neuaufbaus mit absoluter Handlungsunfähigkeit.

      Um es nochmal deutlich zu sagen: Die Summe ist erschreckend. Aber als Fehler nicht dem Vorstand anzulasten. Das beurteilt am Ende aber jeder anders.
      Jeder, wirklicher jeder, dem etwas am Fußball in Deutschland liegt, soll auf der Stelle tot umfallen, wenn er eine Dose dieser Bullenpisse kauft!
    • Soll/Ist schrieb:

      Punkt 1 : Schmadtke hat bis Sommer 2017 gute Arbeit gemacht.
      Punkt 2: Schmadtke hat ab Mai 2017 bis Oktober 2017 die Karre komplett in den Graben gefahren. Mit seinem in dieser Hinsicht kongenialen Partner Stöger - der ebenfalls bis Sommer 2017 gute und seriöse Arbeit geliefert hat
      und danach das Arbeiten eingestellt hat.
      Punkt 3: Schmadtke - verantwortlich für den grössten Transferflop in der Geschichte des 1:FC Köln und das war seinerzeit schon offenbar - geht zum Präsidium und bekundet seinen Abkehrwillen.
      Punkt 4: Schmadtke bekommt - obwohl nach allen vorliegenden Information ER es ist, der gehen will - eine veritable Abschiedssumme in immer noch nicht genau bekannter Höhe
      Punkt 5: Knallhart durch verhandelt hätte man Schmadtke seinerzeit sagen können: Herr Schmadtke, SIE wollen gehen. Wir wollen doch gar nicht, daß Sie gehen. Und jetzt kommen Sie uns noch mit Abfindung. Das finden wir
      befremdlich.Wir wollen doch, daß Sie weiter machen.
      Da ist ganz offensichtlich NICHT passiert. Das Präsidium wollte offenbar auch, daß Schmadtke dann geht und war bereit - damit es denn auch schnell geht - eine veritable Abfindung zu zahlen. Und genau das ist dann
      passiert und zwar zum Schaden des 1.FC Köln. Das konnte man preiswerter bekommen, aber eine "Ochsentour" wollte man sich offensichtlich ersparen. Und das ist wiederum die klassische Sozialisation, die man in einem
      Grossunternehmen wie Bayer erfährt. Diese "Verhandlung" und dieses "Verhandlungsergebnis" trägt eindeutig die Handschrift eines Mannes, der Jahrzehntelang im Konzern gedient hat - Herrn Spinner also.

      Nach meiner Auffassung ist diese Abfindung angesichts der vorliegenden Fakten ein Skandal und Herr Spinner als Vorsitzender hat da im wahrsten Sinne des Wortes schlecht "gehandelt". In einem mittelständischen Unternehmen,
      wo eventuell der Unternehmer mit am Tisch sitzt, wäre diese Nummer never ever gelaufen. Ein Konzern tut so etwas. Herr Spinner wird sich erklären müssen.

      Aber wie das einschätze in Colonia, wird das ganze mit Bravour unter den Teppich gekehrt. Wir haben da wieder mal keine Fehler erkannt.
      Macht man zwar nicht, sich selbst zu zitieren - ist mir aber mal egal.

      Ich will nochmal folgendes hervor heben und das ist folgendes:
      ------------------------------------------------------------------------------

      Schmadtke konnte, wollte nicht mehr und der FC wollte nicht mehr. Der FC hat ihm eine Abfindung angeboten, deren (kolportierte) Höhe ich als Skandal empfinde. Der Vorstand war offensichtlich nicht bereit, hart zu verhandeln,
      sondern die Personalie "smooth" erledigen. KLASSISCHE KONZERNDENKE=Bayer= Spinner.
      Profiteur: Schmadtke, der eine freche Abfindung bekommen hat. Leidtragender: 1.FC Köln, er eine viel zu hohe Abfindung gezahlt hat.

      Ich wiederhole nochmals: beim Mittelstand läuft so was nicht. Da wird mit anderer Munition geschossen. Quintessenz: der Herr Spinner soll die Abfindung, den Abfindungsprozess und die Höhe der Abfindung erklären. Darauf
      haben wir als Mitglieder ein Recht. Und wenn er das als lästig empfindet oder wenn er das als Majestätsbeleidigung empfindet, dann - und das meine ich ernst - kann er gehen.
    • Elchi schrieb:

      Alternative 1: Die klassische Beurlaubung mit Gehaltsfortzahlung bis zum Vertragsende. Das wäre richtig teuer geworden.

      Da Schmadtke offensichtlich lieber woanders (noch mehr) Geld per anno verdient hätte als jahrelang rumzusitzen hätte ich diese Variante in unserem Fall sicherlich als beste angesehen.

      Der hätte diesen Sommer eh nen neuen Verein gesucht und gefunden. (Warum auch immer den noch einer will nachdem er bei 3 Vereinen in Folge charakterlich verschißen hatte)
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • effzeh-in-bs schrieb:

      Prestin und Konopka sehen das Double, welches dieses Jahr bekanntlich 40-jähriges Jubiläum gefeiert hat, nicht genug gewürdigt...
      Stimmt, wär dieses Jahr im Sommer sicher Bombe angekommen, eine 40-Jahre-Double-Feier abzuhalten :facepalm: :clown:
      Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
      Für immer 1. FC Köln!

      TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
      Ich bin übrigens kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser.
    • effzeh-in-bs schrieb:

      Ich packe es mal hier rein:



      Prestin und Konopka sehen das Double, welches dieses Jahr bekanntlich 40-jähriges Jubiläum gefeiert hat, nicht genug gewürdigt...


      DARSTELLUNG DES 1. FC Köln vom 5.9.2018:

      Zur Causa Herbert Neumann: „Die Vorwürfe von Dieter Prestin sind vollkommen falsch und treffen diejenigen, die sich seit Monaten intensiv um Herbert Neumann bemühen, zutiefst. Sowohl FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle als auch insbesondere Toni Schumacher und Bernd Cullmann haben sich mehrfach mit Herbert Neumann getroffen und alles unternommen, um ihm zu helfen. Mit Rücksicht auf Herbert Neumann wird der FC weder Details zu seinen gesundheitlichen Problemen noch zu den Hilfsangeboten des FC öffentlich machen. Daher nur so viel: Bisher hat Herbert Neumann alle Angebote und Versuche abgelehnt oder abgebrochen. Herr Prestin ist herzlich eingeladen, seinen Teil beizutragen, um seinem ehemaligen Mitspieler Herbert Neumann zu helfen.“


      Zum Thema Double:„Der 1. FC Köln hat das Double 1977/78 in diesem Jahr mehrfach und zu verschiedensten Gelegenheiten gewürdigt, nicht zuletzt in der Sonderausstellung im Deutschen Sport- und Olympiamuseum. Zu deren Eröffnung waren alle 78er-Legenden eingeladen. Zudem wird es in diesem Jahr eine Gala zu 70 Jahren FC geben, bei der das Double eine gewichtige Rolle spielen wird. Insofern ist auch dieser Vorwurf für uns nicht nachvollziehbar.


      Grundsätzlich:„Wir würden uns wünschen, dass verdiente ehemalige Spieler wie Dieter Prestin oder Harald Konopka sich direkt und persönlich an den FC wenden, wenn sie Fragen oder Kritikpunkte haben.“
    • Ich persönlich hätte mir auch mehr zur Feier des 40ten gewünscht. Aber, naja - so isset dann.

      Was mich mehr bedrückt ist die Nachricht von/über Herbert Neumann. Ihm geht es offensichtlich physisch nicht gut und vermutlich psychisch auch nicht. Das ist schlimm. Ich glaube aber der Darstellung des FC, daß man versucht
      hat zu helfen. Ich hoffe, daß man da dran bleibt.
    • Ich kann mich noch sehr gut an den Spieler Herbert Neumann erinnern. Er war auch ab und zu Gast in meiner Stammkneipe damals, gesprochen habe ich aber nie mit ihm, schliesslich will man ja nicht aufdringlich sein.
      Weiss man etwas über die Probleme die er haben soll, ist da etwas durchgesickert? Den dürren Verlautbarungen meine ich sogar entnehmen zu können, dass er vielleicht ein Alkoholproblem hat. Aber das wäre wirklich spekulativ!

      Geschockt hat mich aber die Aussage, dass Herbert Neumann keinen festen Wohnsitz haben soll und Toni Schumacher deshalb wochenlang auf der Suche nach ihm war.
      Was sich Prestin und Konopka bei ihrem Angriff auf die FC-Spitze gedacht haben, erschliesst sich micr auch nicht.
    • Soll/Ist schrieb:

      Ich persönlich hätte mir auch mehr zur Feier des 40ten gewünscht. Aber, naja - so isset dann.
      und das hätte dann was genau gebracht? Versteh mich nicht falsch, aber was bitte gibt es zu feiern nur weil man vor 40 Jahren das Double geholt hat. Genau diese Selbstverherrlichung war (und ist wohl) schon immer unser Problem im Verein. Man schmückt sich mit Federn die schon lange verstaubt sind. Wir haben in diesem Jahr wohl einen der schwärzesten Momente der Vereinsgeschichte erleben müssen und da kommt tatsächlich jemand auf den Gedanken das Double von vor 40 Jahren zu feiern. Verstehe ich nicht.
      PRO FC ! ... wer es nicht spürt, ist selber schuld...
    • Hunsrück FC schrieb:

      Verstehe ich nicht.
      Da geht es wahrscheinlich, wie fast immer, ums Geld. Das Vermögen wurde versoffen und/oder anderweitig in den Sand gesetzt, und dann schreit man nach dem Verein, über den man Jahre lang kein gutes Wort verloren hat. Offenbar gab es damals schon Spieler, die eine Nanny mit fetten Möpsen nötig hatten. :jawohlja:
    • Ich finde das nicht in Ordnung wie du über Bodo Illgner redest. frecher
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Neu

      Da es eigentlich ein Vorstandsthema ist, was grundsätzlich diskutiert werden kann. Mag ich gerne ein, zwei Aussagen im Stimmungsthread an dieser Stelle in Auszügen aufgreifen und an dieser Stelle spiegeln... (so von wegen "Forenhygiene" ;) )

      Heimerzheimer schrieb:

      A) ...
      Nachdem letztes Jahr vieles schief gelaufen ist, ist der Verein jetzt wieder auf einem deutlich besseren Weg. Sportlich läuft es, wirtschaftlich lief es die ganze Zeit. Die Personen die tatsächlich für den Abstieg verantwortlich sind, nämlich Spodi und Trainer, sind nicht mehr da ...

      B) ...
      Früher oder später würde sich jemand finden, der die Vorstand-Raus-Fraktion als seine Chance wahrnimmt, im Verein aufzusteigen, solange er nur den Ultras vermitteln kann "Ich bin Euer Mann, und stehe auf Eurer Seite". ...

      C) Ich bin sehr gespannt, wer hier aus der Torte springen wird(und ob ich von der Person dann überrascht sein werde).

      Zu A) Der Club samt Vorstand beschreitet genau den Weg, den wir in Betracht des finanziellen Aufwands allerdings auch begehen müssen.

      Wirtschaftlich betrachtet sind wir der Krösus / FC Bayern der 2. Liga. Führt man sich neben dem finanziellen Aufwand auch noch den Vergleich mit den Mitbewerbern vor Augen (den HSV bzw., wenn man so möchte, den BvB der 2. Liga mal ausgenommen), dann wäre alles andere als der direkte Wiederaufstieg nichts anderes als ein wiederholtes Totalversagen unseres Clubs. Dieses meine ich ganz personenungebunden und alle verantwortlichen Entscheidungsträger mit eingeschlossen.

      Alles andere als diese "Sollerfüllung" darf der Anspruch unseres 1. FC Köln bzw. von uns Fans und Mitgliedern sein.

      Das wir Fans einen Aufstieg emotional wieder allesamt abfeiern, ist zwar auch beim 6. Mal richtig / wichtig / schön..., hilft aber bei der Beurteilung der Arbeit der Clubführung nur bedingt. Wenn wir aufsteigen, heißt es rational betrachtet: gut gemacht.

      Aufwand und Ertrag wären stimmig - nicht mehr und nicht weniger.

      Ob die Mannschaft dann jetzt schon tatsächlich besser ist, als die des letzten Jahres, steht auf einem anderen Blatt. Die Richtigkeit der Aussage unseres jetzigen Sportdirektors, seine Leistungsfähigkeit und Weitsicht lässt sich eh erst in den ersten Wochen einer hoffentlich in Kürze anstehenden Erstliga-Saison bemessen.

      Zu B) Ich befürchte in dem Zusammenhang noch etwas Anderes.

      Dank der zerschnittenen Tischtücher (dies ist selbstverständlich keine Einbahnstraße) wird es selbstverständlich jeder Mitbewerber einfacher haben, an verschiedensten Stellen offene Türen einzurennen.

      Sei es neben Ultras z.B. auch zum Thema Stadion bei der Stadt. Die Chance sehe ich also nicht nur beschränkt auf die Ultrathematik... Viel schwerwiegender wird sein, dass die für den aktuellen Vorstand verschlossenen Türen nicht als Ergebnis einer ineffektiven Arbeit verstanden werden, sondern im Gegenteil: Gespräche eines Kandidatenteams mit genau den erforderlichen Parteien werden allen anderen als negativ ausgelegt.

      Zu C) Dies geht mir genauso und wie gesagt bin ich vor allem gespannt, mit welchem Konzept und welchen Inhalten man aufschlägt und wie sportlich oder unsportlich der aktuelle Vorstand einen Wettbewerb nehmen und behandeln würde.

      Es wird wichtig sein, alle potentiellen Kandidaten (inklusive des aktuellen Vorstands) an deren Konzepten und Ausrichtung zu messen. Der aktuelle Vorstand darf nicht in die Lage versetzt werden, Mitbewerber erfolgreich ins Abseits zu stellen, nur weil diese mit den Ultras sprechen könnten (und selbstverständlich hoffentlich einen anderen bzw. überhaupt wieder einen Umgang erreichen würden).

      Vorwärts_Fc schrieb:

      Das Positive wird ja auch nicht vergessen, ist ja bei Stöger genauso. Dennoch ist zu viel passiert und irgendwann reicht es. Denn mit einem Jahr hat man 4-5 Jahre gute Arbeit kaputt gemacht. Und das ist ausschlaggebend
      Ebenso wie bei Heimerzheimers Einschätzung eines "guten Weges", den ich maximal als gerade noch ausreichend einstufen würde (ich weiß, war von Dir nicht als gut im Sinne von 2 sondern wohl eher als "besser" als noch im Vorjahr) stellt sich mir die Frage, wann "reicht es"?

      Ist dies nicht eine Frage des Anspruches, welche jeder für sich beantworten muss.

      Der Anspruch bzgl. der Lösung von Kernfragen. Anspruch im Sinne von: was ist denn überhaupt genug und unseres Vereins "würdig" oder angemessen?

      - Sportlich: aktuell läuft es zum Glück wieder "nach Plan" (wenn man einen Wiederaufstieg in Folge der schlimmsten Saison aller Zeiten in der Konsequenz überhaupt noch einen Plan nennen sollte...). Wie erwähnt ist dies in Betracht von Aufwand und Ertrag nicht mehr als eine Sollerfüllung.
      - "Fehler wieder gut machen": Man macht es in meinen Augen eben nicht wieder gut bzw. besser. Die Reputations- und finanziellen Verluste des Abstiegs wiegen schwer und es sei dahingestellt, ob diese kurz- / mittelfristig reparabel sind. Noch schwerwiegender erscheint allerdings, dass die gleichen Fehler nach meinem Empfinden weiterhin begangen werden. "Alle Macht den Geschäftsführern", uneingeschränktes Vertrauen schenken, keine bis wenig Kontrolle, langfristige Ewigverträge samt mindestens bemerkenswerter Ausstiegsklauseln. Spreche ich über Schmadtke, Veh oder Wehrle? Ich befürchte, wir denken alle an Schmadtke und uns schwant vergleichbares Erwachen beizeiten mit letzteren (vgl. fc-brett.de/index.php?thread/1…&postID=577184#post577184)
      - der Umgang mit dem Mitgliederrat (hier gehören wie immer zwei Seiten an den Tisch / es geht an dieser Stelle allerdings weniger um in Kürze eh neu besetzten Mitgliederrat als vielmehr den Vorstand, von dem ich in vielen Themen eine andere Professionalität und Souveränität im Umgang erwarte)
      - der Umgang mit Mitgliedern, die sich konstruktiv einbringen möchten (ich mag diese auch nicht alle als "kritisch" bezeichnen / 100% FC und mindestens zweien der aktuellen Mitgliederanträge kann man den konstruktiven Ansatz und den Einsatz für unseren Verein nicht absprechen - es geht um die Demokratie in unserem Verein und eben keinen "Angriff" auf diese oder persönliche Befindlichkeiten)
      - eine mangelnde Transparenz in der Stadionfrage. Einem Thema was so fast jedes Mitglied und Fan - sei es an der Theke oder auch ernsteren Auseinandersetzungen mit unserem Verein - in punkto Fußball-Heimat und Zukunft nahegeht (der Club hat zwei Machbarkeitsstudien in Auftrag geben: die erste zur alternativen Standortsuche, die zweite in Hinblick auf die Erweiterung von Müngersdorf... Auch wenn es nun heißt, dass letzteres immer Priorität gehabt hätte... Keinerlei Inhalte und Ergebnisse haben zu interessieren - alles geheim?! Woher rührt der Bedarf von 75.000 Plätzen? Angebliche 15 Millionen Umsatzsteigerung durch was begründet und in wieviel Reingewinn mündend?)
      - der Umschwung bei Anteilsverkäufen von "Braut aufhübschen" wie Wehrle es noch vor wenigen Jahren formulierte, bis hin zu den kürzlich geäußerten und durchaus begrüßenswerten Eingrenzungen, welche Investoren schon einmal nicht in Frage kämen bzw. die Aussage, dass man nur in Steine und nicht in Beine investieren würde (auch wenn Wehrle mit seiner Aussage Recht behält, dass man selbst für einen Stadionneubau keinesfalls zwingend einen Investor benötigen würde)
      - die suboptimale Kommunikation ("Teilen des Mitgliederrates", 100% FC, "Betriebsunfall"...)
      - damit einhergehend, eine ganz offensichtlich fehlende Kritikfähigkeit (sowohl in Bezug auf eine mangelhafte Selbstreflektion als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit von außen herangetragener Kritik...)

      Dies alles sind Punkte, die mich zu dem Schluss kommen lassen. Das sind nicht 100%, die ein Vorstand unseres Verein zu leisten im Stande sein muss. Der aktuelle Vorstand scheint hingegen überzeugt zu sein, dass alles jetzt schon gut bis supergut wäre.

      Es ist nicht alles gut !

      Wir alle sprechen davon, dass unser FC in die Bundesliga gehört, dass der FC einer der großartigsten Vereine der Welt ist... Zu diesem (berechtigten!) Anspruch gehört es, dass wir als Fans und Mitglieder dafür eintreten, dass die Clubführung auf ganzer Front hervorragende Arbeit leistet und nicht nur nach Plan ein Mindestsoll abliefert. Die aktuelle Arbeit schön zu reden wäre genauso falsch wie sie zu verteufeln. Es geht bekanntlich immer schlimmer.

      Ob das Glas nun halb voll oder halb leer, die Arbeit 60% oder 70% dessen entspricht, was für einen Vorstand möglich wäre...

      Unser FC kann mehr !

      I love the fact that for ninety minutes in a rectangular piece of grass, people can forget - hopefully - whatever might be going on in their life and rejoice in this communal celebration of humanity.

      youtu.be/W1wKPLCWApQ
    • Neu

      Schumacher argumentiert:
      „Wir sind mit 200 Sachen gegen eine Wand gefahren. Der Abstieg war ein Unfall. Da dann von Bord zu gehen, wäre Fahrerflucht gewesen.“

      Glaub der gute Toni vergisst das man bei einem Unfall mit 200 auch keine zweite Chance hat. Kann dieses Wort "Unfall" nicht mehr hören
      Wir sind die Fans - Wir sind der Verein - Vorstand raus!
    • Neu

      Elchi schrieb:

      Denn, auch wenn es Punkte wie "Dünhäutigkeit", "Hoodies" oder die Diskussion um die Abfindungshöhe für Schmadtke gibt, sind das für mich keine ausreichenden Gründe, um dem Vorstand, der uns aus der Scheiße geholt hat, jetzt das Vertrauen zu entziehen.
      Ich möchte weder wegen irgendwelchen Hoodies (auch wenn ich es nach wie vor kritisch sehe) noch wegen Schmadtkes Abfindung, dass jemand neues übernimmt. Das sind für mich eher Nebensächlichkeiten.

      Ich habe schlichtweg das Vertrauen in Werner Spinner verloren. Die anderen beiden sind und waren mir eh immer völlig gleichgültig. Ich war ein großer Fan von Spinner, als er damals antrat. Nüchtern, sachlich und diskussionsfreudig. Sogar in den Foren stand er Rede und Antwort, selbst wenn es um die Stadionwurst ging. Und auf Kritik ging er ebenso ein.

      Heute dageben hat sich dieses Bild leider komplett ins negative gewandelt. Wenn Kritik aufkommt, und es ist egal auf welchem Wege, dann wird diese grundsätzlich nicht mehr angenommen. Im Gegenteil, derjenige, der sie äußert, wird als Nestbeschmutzer diffamiert und mit Dreck beworfen. Und das ist etwas, das ich absolut nicht akzeptieren kann. Werner Spinner hat sich für eine demokratischere Satzung und damit für demokratischere Verhältnisse im Verein eingesetzt - wofür ich ihm bis heute dankbar bin. Wenn nun aber Mitglieder die damit verbundenen Möglichkeiten und Rechte nutzen, z.B. indem sie Anträge vorbringen, wird grundsätzlich erklärt, derjenige vertraue dem Vorstand nicht, der Antrag sei beleidigend gegenüber sonstwem, oder oder oder.

      Dieses Verhalten habe ich eben schon einmal erlebt. Und ich werde das nicht hinnehmen, nur weil wir wirtschaftlich besser aufgestellt sind. Man darf nicht vergessen, dass Wolfgang Overath ein Totalausfall in jeder Hinsicht war. Mit den Voraussetzungen des FC als erfahrener Wirtschaftsmanager, noch dazu mit guten Leuten wie Alexander Wehrle, einen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, ist nun keine gottesgleiche Leistung. Ich will das auch nicht kleinreden, was hier nach der Amtseinführung von Spinner und Co. stattfand war hochprofessionell - sowohl sportlich als auch wirtschaftlich.

      Ich betrachte das Hier und Jetzt. Und da stehen nunmal ein Abstieg, dubiose Gedankenspiele in Richtung Asien und Stadion im Ackerland sowie das oben genannte Verhalten im Umgang mit Kritikern. Und deshalb fühle ich mich von diesem Vorstand nicht mehr vertreten, denn der FC entfernt sich gefühlt immer weiter von mir. Zumindest davon, wie ich mir den FC vorstelle. Und deshalb finde ich es an der Zeit, einen neuen Vorstand mit neuen Vorstellungen zu implementieren. Das sind meine Gedanken und das kann jeder gerne anders sehen.

      Den FC zu führen ist eine Kunst, weil man einerseits die Tradition und Emotionalität und anderseits natürlich auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter einen Hut bringen muss. Das ganze idealerweise gepaart mit sportlichem Erfolg. Das ist eine beinahe unmögliche Aufgabe. Ich habe aber das Gefühl, dass für den aktuellen Vorstand gerade das Emotionale mehr ein Verkaufsargument und ein paar Sprüche auf Werbeplakaten bedeutet, als dass es wirklich gelebt wird. Wir entwickeln uns langsam zu einem Hoffenheim mit größerer Reichweite. Eben ein Produkt. Das ist natürlich auch ein Stück weit der Gesamtentwicklung des Fußballs geschuldet, keine Frage. Aber jeder Verein kann für sich entscheiden, wie weit er das mit treiben möchte.

      Jemand wie Alex Wehrle, den ich sehr schätze, geht an die Sache natürlich mit einer wirtschaftlichen Denkweise heran. Der überlegt, wie man die Merch-Verkaufszahlen ankurbelt, der genau weiß, die verrückten Kölner kaufen im Zweifel auch noch 2-3 Sondertrikots pro Jahr und der natürlich auch über strategische Partnerschaften nachdenkt. Der Mann ist Schwabe, der hatte weder mit kölscher Folklore noch mit dem FC etwas am Hut. Den hätte man auch ins Controlling eines beliebigen Mittelständlers setzen können und genau so ist er auch an seine Aufgabe herangegangen. Und das ist in seiner Position eben auch goldrichtig. Aber der Kerl braucht dann eben auch jemanden, der ihn in manchen Dingen bremst. Der halt auch mal sagt, verzichte lieber auf dieses und jenes und vielleicht auf 30.000 € Mehrumsatz, weil es an der Stelle sonst zu viel Hochglanz wird. Der diesen Spagat hinbekommt, ohne dabei komplett unwirtschaftlich zu denken.

      Aktuell spricht alles gegen mich. Über 100.000 Mitglieder und über 100 Mio. € Umsatz. Ich habe aber das Gefühl, wenn man versucht immer mehr aus dem FC und seinen Fans herauszupressen, fällt das Ganze irgendwann in sich zusammen. Zumindest merke ich an mir selbst, wie ich mich allmählich distanziere. Und davor habe ich einfach Angst.
    • Neu

      hier meinen einige, sie könnten es besser machen, keine hat die genauen zahlen, aufstieg oder abstieg hängt auch vom vorstand nicht zu beeinflussenden fakten ab, sage nur var letztes jahr oder schiri gestern.

      hier wird immer gemeckert, seit dem vorstnd geht es ja aufwärts finanziell waren wir vorher am boden, alles vergessen?

      Die Möchtegern Represäntanten von fc Mitgliedern, die meine, sie können es besser, würden den fc wieder finaziell dahin brigen wo wir gerade hergekommen sind.

      Fan sein bedeutet nicht alles besser zu wissen.

      den meisten von uns fehlt sicher der überblick über das ganze.

      Wir hatten schon soviele profineurotiker, lasst es also mal langsam angehen.

      mich kotzt es an, wie hier immer vorstand oder spieler angemacht werden, als würden sie nur dafür da sein, dem fc den todesstoss zu geben.

      macht mal halblang.
    • Neu

      Vorwärts_Fc schrieb:

      Schumacher argumentiert:
      „Wir sind mit 200 Sachen gegen eine Wand gefahren. Der Abstieg war ein Unfall. Da dann von Bord zu gehen, wäre Fahrerflucht gewesen.“

      Glaub der gute Toni vergisst das man bei einem Unfall mit 200 auch keine zweite Chance hat. Kann dieses Wort "Unfall" nicht mehr hören

      morgenpost.de/vermischtes/arti…-mit-Sattelschlepper.html

      :mfinger:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Neu

      Oropher schrieb:

      Vorwärts_Fc schrieb:

      Schumacher argumentiert:
      „Wir sind mit 200 Sachen gegen eine Wand gefahren. Der Abstieg war ein Unfall. Da dann von Bord zu gehen, wäre Fahrerflucht gewesen.“

      Glaub der gute Toni vergisst das man bei einem Unfall mit 200 auch keine zweite Chance hat. Kann dieses Wort "Unfall" nicht mehr hören
      morgenpost.de/vermischtes/arti…-mit-Sattelschlepper.html

      :mfinger:
      Oro ich habe dazu keine genau Statistik aber das ist vielleicht einer von 1000. Ausnahmen gibt es immer.
      Wir sind die Fans - Wir sind der Verein - Vorstand raus!
    • Benutzer online 1

      1 Besucher