Interessantes

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    • Wie kommst du zu deiner Beurteilung, dass es gut sei, wenn "die Welt" nicht aufhört, Fleisch zu essen?

      Für den Einzelnen sind solche Überlegungen sehr konkret und praktisch. Mich interessiert, wie sich meine Lebensweise auswirkt. Auch wenn das weniger als einen Tropfen im Ozean der "Realität" ausmacht.
      Dobei sin mim Hätz :-)
    • Weil eine vegane Ernährung, und darauf würde es hinauslaufe, eine Mangelernährung ist. Mangelernährungen sind nie gut.
      Man muss sich schon sehr gut auskennen und sich sehr häufig durch checken lassen, damit man alles supplementieren kann, was man braucht. Das traue ich nur einem ganz kleine Teil der Bevölkerung zu.
      Für Schwangere und Kinder ist das generell schädlich.
    • Okay, diese Sichtweise kann ich nachvollziehen.
      Aus diesem Grund habe ich auch meiner sich vegetarisch ernährenden Tochter ausgeredet, Veganerin zu werden.
      Ich selbst nehme vorsorglich B12, esse aber auch wohl hinreichend Eier aus einer engagierten, regionalen Freilandhaltung.

      Davon abgesehen ließe sich der Konsum tierischer Produkte bei den meisten "Normalessern" allerdings wohl sehr leicht sehr deutlich reduzieren, ohne dass man sich um Nährstoffmangel sorgen müsste.
      Und dass unbedachte "Normalesser" keine Nährstoffmängel haben, ist ja auch nicht automatisch der Fall.
      Dobei sin mim Hätz :-)
    • Sicher, sicher. Aber das ist bei uns relativ selten, wenn man sich nicht bewusst falsch ernährt.

      Es kommt immer drauf an von welcher Region man redet. Wir essen in Deutschland, wie Flocke schon bemerkt hat, durchschnittlich zu viel Fleisch. Gibt aber Regionen, wo das nicht so zutrifft.

      Deshalb ist es mit der Begrenzung auch so eine Sache. Wir in Deutschland können uns sicher erlauben komplett auf Bio umzustellen und weniger Fleisch zu essen. Aber auch das wird Auswirkung auf andere Länder und Regionen haben.
    • Na toll, wegen dir will ich jetzt Jurassic Park gucken. frecher
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Ne, wegen dem Wort Omnivoren, ich bin mir ziemlich sicher jedes Kind meiner Generation hat diese Worte zuerst in Jurassic Park 1 und 2 gehört. <3

      Außerdem sind Fleischfresser Carnivoren. frecher
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    • Wer den ersten nicht kennt hat ein Meisterwerk verpasst. :love:
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    • Traurig. :mfinger:
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    • Ökologische Landwirtschaft als Alternative zur konventionellen?

      FC-Fan schrieb:

      welt.de/debatte/kommentare/art…r-Gutes-tut-er-nicht.html
      Habe diesbezüglich eine Studie gefunden, die sich mit der Produktivität beschäftigt.
      Was hältst du davon, @FC-Fan?

      dradiowissen.de/nachrichten/%C…t-produktiver-als-gedacht
      rspb.royalsocietypublishing.org/content/282/1799/20141396
      Dobei sin mim Hätz :-)
    • Im Prinzip bestätigt das ja, was gesagt wurde. Die Zahlen variieren zwar. Das ist aber noch normal. Kommt drauf an, wer was mit den Artikeln /Studien aussagen möchte. Je nachdem wird er die Zahlen nehmen, die besser passen.

      Die Studie hat ein Durchschnitt von 19% +- 4% ausgerechnet. Da bist du fast bei einem Viertel bis Fünftel mehr Fläche im Durchschnitt, die Ökolandbau mehr verbraucht. Bei manchen Pflanzen weniger, bei manchen Pflanzen mehr (Weizen 53% mehr Fläche).

      Bei der Studie gibt es zwei Teile die mich "stören". 1. Die Empfehlung unbedingt noch mehr Geld in die Forschung zu investieren und 2. das es eine Metaanalyse ist.
      Das 1. finde ich nicht gerade seriös, auch wenn die Empfehlung richtig ist. Lässt halt immer schnell an der Objektivität zweifeln. Hätte man sicher subtiler formulieren können ;)
      Und Metaanalysen haben das Problem, dass man noch mehr Schwierigkeiten hat die Methoden und die Richtigkeit zu durchschauen. Dazu ist die Auswahl/Bewertung und die Gewichtung der Einzelstudien wichtig. Auch ist es immer die Frage, wie die Studienlage überhaupt ist. Man wird halt schwer Studien finden, wo die Ergebnisse ernüchternd waren. Die werden meist nicht veröffentlicht. Das kann dann immer noch das Bild verzerren.

      Gibt aber noch etwas Interessantes aus der Studie:
      The yield gap between organic polycultures and conventional monocultures (9 ± 4%) was significantly smaller than when both treatments were monocultures (17 ± 3%) or both polycultures (21 ± 6%). We found a similar result with crop rotations. The yield gap was smaller when the organic system had more rotations (8 ± 5%) compared with when both treatments had a similar number of rotations (20 ± 2%) or did not have crop rotations at all (16 ± 5%).


      Hier wird es sehr deutlich wie wichtig es ist gleiche Sachen zu bewerten. Man kann schön mit den Parametern spielen und bekommt verschiedene Zahlen. Und dann wird sich dann mit Zahlen aus den verschiednen Studien gekloppt. Ist ja imemr noch ein wichtiges Argument in eienr Diskussion wenn man sagt " Eine Studie hat ergeben, dass..." Damit macht man immer Eindruck. ;)

      Genauso wird es ja in dem deutschen Text von dRadiowissen gemacht.
      Die fassen einfach mal so zusammen, dass es für den Ökologischen Landbau gut aussieht. Am Ende noch die Beispiele der Hülsenfrüchte bringen und alles hört sich für den Leser toll an.
      Das aber wenn beide zum Beispiel Polykulturen pflanzen die Unterschiede im Durchschnitt(!) bei gut ein Viertel liegen können, wird damit verschwiegen.
      25% mehr oder weniger ist schon eine Hausnummer. Man muss ja auch immer die Dimensionen betrachten.
    • Wenn Norwegen das durchziehen würde, ist das schon eine große Veränderung im Land. Für mich auch ein großer Schritt Richtung Zukunft. Mag generell solche Zukunftsgeschichten. Gibt nicht viele Länder die so ein Mut zeigen würden. Und wie ich heute gelesen habe, hat Norwegen den Mut wahrscheinlich auch nicht. Schade.

      Finde auch Elektroautos klasse und finde es schade, dass die in Deutschland eher kritisch gesehen werden. Für einen sehr großen Teil der Bevölkerung wären die eigentlich eine Alternative.
      Generell ist jede Veränderung für viele in Deutschland ein Horror und es gibt dann immer große Bedenken. Gleichzeitig wird sich über Belastungen beschwert.
      Dann werden lieber Kompromisse gefunden, die nichts wirklich voran bringen. Damit verschlafen wir jedes mal die Zukunft damit.

      Fände es cool wenn sich Deutschland auch mal an so etwas wagt. Sei es die große Einführung der Elektroautos, des autonomen Fahrens oder der Internetstruktur ähnlich die von Estland. So etwas wird es hier aber nicht geben. Das wird noch Jahrzehnte dauern.