#27 MODESTE

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    • Letzendlich muss jeder wie auch Modeste selbst entscheiden, welches Gesamtpaket an Job bzw. Clubauswahl für ihn das beste ist.

      Allerdings glaube ich auch, dass es einen Unterschied macht, ob man vorher 2.000 EUR Netto verdient hat, und ein Angebot bekommt 6.000 EUR netto zu zu verdienen im Vergleich dazu von 3 Mio. EUR auf 9 Mio. EUR zu kommen.

      Jeder der mal als Student oder Azubi angefangen hat sich langsam hoch zu arbeiten vom Geld her zum sagen wir Gutverdiener wird diesen Glücklichkeitsfaktor irgendwann nicht mehr so spüren.

      Von 1.000 auf 2.000 macht einen schon zufriedener, auch von 2.000 auf 3.000, usw. aber je höher das Gehalt ist, desto nicht linearer steigt auch die grössere Zufriedenheit.

      Das geht zumindest mir so, und ist meine ich auch anhand mehrer Studien und Umfragen mal analysiert worden.

      Irgendwo bei 3.000 oder 4.000 EUR steigt die Zufriedenheitskurve nicht mehr so stark an wie vorher.

      "Man kann das Schnitzel halt nur einmal essen" wie man so schön sagt.

      Daher kann man in dem Falle Modeste sich schon eine Meinung bilden, die ja nicht schlimm ist aber man auch als Fan aussprechen darf wie ich finde:

      Modeste geht wegen des Geldes nach China (wenn es so kommt) und verzichtet auf andere Aspekte des Fussballs, die er definitiv in China nicht hat, aber bei uns oder ähnlichen oder stärkeren Vereinen in Europa.
    • jan2010 schrieb:

      Letzendlich muss jeder wie auch Modeste selbst entscheiden, welches Gesamtpaket an Job bzw. Clubauswahl für ihn das beste ist.

      Allerdings glaube ich auch, dass es einen Unterschied macht, ob man vorher 2.000 EUR Netto verdient hat, und ein Angebot bekommt 6.000 EUR netto zu zu verdienen im Vergleich dazu von 3 Mio. EUR auf 9 Mio. EUR zu kommen.

      Jeder der mal als Student oder Azubi angefangen hat sich langsam hoch zu arbeiten vom Geld her zum sagen wir Gutverdiener wird diesen Glücklichkeitsfaktor irgendwann nicht mehr so spüren.

      Von 1.000 auf 2.000 macht einen schon zufriedener, auch von 2.000 auf 3.000, usw. aber je höher das Gehalt ist, desto nicht linearer steigt auch die grössere Zufriedenheit.

      Das geht zumindest mir so, und ist meine ich auch anhand mehrer Studien und Umfragen mal analysiert worden.

      Irgendwo bei 3.000 oder 4.000 EUR steigt die Zufriedenheitskurve nicht mehr so stark an wie vorher.

      "Man kann das Schnitzel halt nur einmal essen" wie man so schön sagt.

      Daher kann man in dem Falle Modeste sich schon eine Meinung bilden, die ja nicht schlimm ist aber man auch als Fan aussprechen darf wie ich finde:

      Modeste geht wegen des Geldes nach China (wenn es so kommt) und verzichtet auf andere Aspekte des Fussballs, die er definitiv in China nicht hat, aber bei uns oder ähnlichen oder stärkeren Vereinen in Europa.
      die Zufriedenheit steigt nicht, dass ist klar und bewiesen.
      Aber die Absicherung deiner Familie steigt und zwar in unsicheren Zeiten.
      Und für die Familie würden die meisten 3 Jahre China in Kauf nehmen
    • Diewand schrieb:

      Millhouse schrieb:

      Es steht uns schlichtweg nicht zu darüber zu urteilen, wie viel Geld jemand verdienen möchte.
      oder muss (Familie).Der wahre Egoist ist in meinen Augen der, der nicht das maximal mögliche Gehalt verdient in seinem Leben und schaut, dass seine Familie maximal abgesichert ist.
      also wer im Fussballerleben wie Modeste 15 Mio. EUR bei uns verdient hat und vorher vielleicht 10 Mio. EUR bekommen hat, ich glaube bei der Summe kann man schon von einer stabilen Absicherung finanzieller Natur sprechen. Auch wenn es nicht das Max. ist.
    • @Diewand

      Es kommt doch drauf an, was für einen lifestyle ich und meinen Kindern beibringe.

      Beispiel:

      Mein Chef (Eigentümer) hat sicherlich auch schon Millionen auf dem Konto. Seine Kinder, zwischen 20-25 rum fahren normalere kleine Autos, studieren, wohnen in normalen Wohnungen, sie leben ein "normales" Leben und scheinen glücklich zu sein.

      Wenn man mit dieser Einstellung 20 Mio. EUR auf dem Konto hat. Dann kann man mit einer vernünftigen Planung. Verteilung und Investitionen seiner Familie und vielen Generation ein überdurchschnittliches Leben (vom Finanziellen) her bieten.
    • Man merkt ganz deutlich, dass einige hier wegen mangelnder Einsicht in Unterlagen immer die Brutto Einnahmen zusammen rechnen und dann die Ausgaben nach unserem Standard abziehen und das Ergebnis ist dann

      "Boah, der hat schon genug verdient, das muss dann so viele Jahre reichen"

      Ist aber nicht so, zumal von einem Brutto von drei Millionen wohl nur geschätzte 1,7 Millionen nach Steuern übrig bleiben....

      Bei der Prüfung eines Mandanten forderte eine Prüferin vom Finanzamt, was der Kunde mit soviel Entnahmen veranstaltet hatte. Die Prüferin vermutete, dass das Geld ins Ausland geschafft und die Zinsen natürlich nicht angegeben hatte.... das Thema hat sich dann erledigt, da die pers. Sekretärin alles schön abgeheftet hatte und die erforderlichen Nachweise liefern konnte. Da gehörten dann auch so Geschichten zu wie: die teuren Kois im Gartenteich waren offensichtlich erkrankt. Dafür wurde dann eine Tierärztin aus dem Süddeutschen Raum beordert :popcorn: Und dergleichen mehr.....
      ......nein....nein....ich weiß auch nicht, warum der Risse immer die Freistöße schießt.....
    • elkie57 schrieb:

      Ist aber nicht so, zumal von einem Brutto von drei Millionen wohl nur geschätzte 1,7 Millionen nach Steuern übrig bleiben....
      Ok das stimmt, ich habe das Brutto Gehalt genommen.

      Nehmen wir mal an, dass Modeste (als Beispiel) im Laufe seiner Karriere inkl. seines Vertrags bis 2021 bei uns auf
      20 Mio. EUR Brutto kommt.

      Das sind dann ca. 12 Mio. EUR.

      Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass man mit 10.000 EUR netto im Monat sehr sehr gut leben kann. Im Vergleich zum Durchschnitt
      ein priveligiertes Leben führen kann, da man sich eine Menge über dem Standard leisten kann.

      --> 120.000 EUR pro Jahr

      Selbst wenn die nichts investieren, und mal die Inflation rausgenommen, reichen die 12 Mio. EUR für 100 Jahre.

      Ok, nehmen wir an Modeste investiert 10 Mio. EUR in Immobilien.

      Bei einer minimal geschätzten Rendite von 3 % bekommt er 300.000 EUR pro Jahr, nach Abzug von Steuern netto ca. 200.000 EUR
      Im Endeffekt kann man wenn man das Geld vernünftig anlegt,
      somit auf 100.000 - 200.000 EUR im Jahr für die nächsten Generationen auskommen.

      Und dazu kommt noch der Wert der Immobiliensteigerung, falls man es nicht in Baracken investiert,
      sondern in intelligente Objekte.
    • Also wenn er 10 Mio. in Immobilien (Kapitalanlagen, nicht Eigennutzung) investiert und "nur" 300.000€ Einnahmen generiert, ist er bei dem Invest schlecht beraten gewesen. Das wäre ein Faktor von 33, würde wohl eher in die Richtung 500.000€ (Faktor 20) gehen.

      Aber müßig darüber zu spekulieren.

      Egal wie du es berechnest, Modeste reichen ab jetzt deine erwähnten 12 Mio. locker für den Rest seines Lebens. Davon kann man mehrere Leben finanzieren.
      :FC: nerd nerd nerd nerd nerd
    • klößjes schrieb:

      das ist ja das Problem, viele setzen ihr Vermögen leichtsinnig aufs Spiel ( Immobilien, Alkohol...)
      Wobei das können wir wahrscheinlich nicht beurteilen, wie wir reagieren würden :)

      Trotz aller Vernunft würden wir wahrscheinlich auch unseren lifestyle
      zumindest für das 1 Jahr ändern:

      - neues Haus
      - bisschen großzügiger im Urlaub
      - Auto

      Also 1 Mio. EUR könnte ich mir vorstellen, dass man die schnell verprassen kann.

      Aber dann muss man so schlau sein, den PUnkt zu erkennen, dass das Geld vernünftig
      angelegt werden muss, und seinen Lebensstil nicht zu ausgeschweift ausufern lässt.

      Und diesen Absprung haben halt einige Fussballer nicht geschafft,
      sonst landet man irgendwann im Dschungel.
    • Youngster schrieb:

      Also wenn er 10 Mio. in Immobilien (Kapitalanlagen, nicht Eigennutzung) investiert und "nur" 300.000€ Einnahmen generiert, ist er bei dem Invest schlecht beraten gewesen. Das wäre ein Faktor von 33, würde wohl eher in die Richtung 500.000€ (Faktor 20) gehen.

      Aber müßig darüber zu spekulieren.

      Egal wie du es berechnest, Modeste reichen ab jetzt deine erwähnten 12 Mio. locker für den Rest seines Lebens. Davon kann man mehrere Leben finanzieren.
      Ich habs ja bewusst sehr sehr schlecht gerechnet, um zu verdeutlichen wie Du sagt, dass 12 Mio. EUR locker reichen würden.
    • Ihr macht euch Gedanken. :smile:
      Jemand, der mit Geld halbwegs umgehen kann, hat mit 1-2 Mios ausgesorgt. Ob er das wegen eines zu hohen Lebensstandards nicht kann, soll nicht unsere Sorge sein. Wenn mir aber jemand für meinen Beruf das Vielfache für einige Jahre bietet, dann muss ich nicht lange überlegen. Moralische Diskussionen verbieten sich bei sowas, das ist scheinheilig.
      Difficile est saturam non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Tigranes schrieb:

      Wenn mir aber jemand für meinen Beruf das Vielfache für einige Jahre bietet, dann muss ich nicht lange überlegen
      Ich mache mal eine Annahme, denn nur so kann man die Modeste Situation ein wenig vergleichen:

      In Deinem jetzigen Job, losgelöst vom Geld hast Du einen tollen job, super Chef, ein sehr gutes Verhältnis zu Deinen Kollegen,
      es passt einfach und Du gehst gerne zur Arbeit und gehst Du sogar regelrecht auf.

      Dann bietet Dir ein ähnliches aufgestelltes Unternehmen das 3 x Gehalt an,
      aber Du müsstet nach China umziehen.

      Total andere Kultur
      Kollegen, Chef, Joberfüllung mit einem großen "?"

      Und vor allem, es gibt kein Zurück mehr zu Deinem alten Unternehmen.

      So "einfach" würdest Du das aufgeben?
    • Hmm ok, wenn man keine Familie hat, dann würde ich es sogar verstehen.

      Geht jetzt vielleicht ein bisschen tiefer:

      Aber warum spielen die Profifussballer Fussball?

      Aus der Liebe zum Spiel
      des Geldes wegen
      Des Ruhmes wegen

      Es ist eine Mischung aus allem.

      Man versucht logischerweise alles zu maximieren.
      Die wenigsten wie die Topstars wie Messi, Ronaldo, oder den anderen, die bei den Top 5 Clubs der Welt sind, haben alles, was das betrifft.

      Als Spitzenprofi möchte ich doch die wenige Zeit, mit dem was ich kann und will also 10 Jahre Karriere
      mich mit den besten messen wollen, will nicht jedes Tor geschenkt haben,
      weil ich 5 x so gut bin wie mein Gegner.

      Es ist doch dieser Wettkampf, dieser Adrenalin kick

      Dieses Glücksgefühl, was ich nach meinem Profitum so in der Form nicht mehr leben kann.
      Und das gebe ich auf, weil ich von einem eh schon hohen finanziellen Lebenstandard auf einen noch höheren will?

      Das soll überhaupt kein Vorwurf Richtung Modeste sein.

      Aber ich stelle mir halt die Frage, ob der eine oder andere Fussballrentner sich nicht im Nachhinein
      fragt, ob er nicht doch lieber für ein bisschen weniger Geld, zugunsten der Liebe zum Spiel
      entschieden hätte müssen...
    • Sorry aber bei solchen eklatanten finanziellen Unterschieden zwischen Köln und China, da ist die Entscheidung doch eindeutig zu gunsten von China
      Damit kannst du dir einfach ein Leben in Saus und Braus leisten...
      2-3 Jahre in Köln mit Erfolg gegen ein ganzen Leben, wo du dir alle schönen Dinge im Leben leisten kannst die du möchtest

      Da wäre man bei solchen Aussichten schön blöd da auf China zu verzichten