Gastfreundschaft? Ja!

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    • Noch ein Grund mehr der rechten Brut zu zeigen das die “normalen“ Fans auch ohne sie Sympathie für den anderen Verein haben/können.
      Von den Revierclubs ist mir,der,BVB am liebsten...wobei ich Bochum auch mag...da gibts noch Ansatzweise Fußball für “Traditionalisten“.
      FC im Blut...
    • Millhouse schrieb:

      Stimme ich an sich zu.
      Fein!

      Millhouse schrieb:

      Wundert mich nur, das gerade von einem Dortmunder zu hören - einem Anhänger jenes Vereins also, bei dem die Rechten schon längst die Kurve und viele Fanclubs vereinnahmt haben. Bei euch gestalten die Nazis die Fankultur so sehr mit wie in keinem anderen Profiverein des Landes.
      Pauschalisierungen bringen überhaupt nichts. Das es, in der Stadt eines Bundesligavereines, eine Ecke gibt, in der sich rechte tummeln und weitere Anhänger finden, dazu können Dortmunder Fans nichts.
      Das bei den Rechten entsprechende Strategien entwickelt wurden, um "in die Stadien" und in Fangruppen zu kommen, ist auch nichts Neues. Dies zu verhindern, ist alles andere als leicht. Insbesondere, wenn man mit Gruppen, wie z.B. "0231 ..." zu tun bekommt, die vor maximaler Gewaltanwendung nicht zurückschrecken. Da haben viele der anderen Fans einfach massive Angst. Um so mehr, wenn z.B ein Fanbeauftragter des Vereines, auf einem Auswärtsspiel gezielt gesucht, gefunden und Zusammengeschlagen wurde. Ich habe auch Verständnis für Menschen, die sich nicht trauen, sich dem entgegenzustellen.
      Das die Rechten "schon längst die Kurve vereinnahmt haben", ist m.E. eine Übertreibung. Es gab, in der letzten Saison solche Tendenzen aber da wurde, soweit Mittel zur Verfügung standen, auch reagiert. Ist halt manchmal schwierig, wenn rechtstaatliche Mittel eingehalten werden müssen.
      Die Situation ist wahrhaftig nicht gut aber auch nicht so, als beherrschten die Rechten die Süd.

      Millhouse schrieb:

      Wo warst du da, als den Rechten das Feld überlassen wurde?
      Unser Fanclub hat sich immer aktiv gegen entsprechende Gruppierungen eingesetzt. Im letzten Jahr gab es zunächst Forenausschlüsse gegen Personen, die rassistische Inhalte verbreiteten, bzw. Werbung für rechte Gruppierungen/Parteien veröffentlichten. Danach waren Vorstandsmitglieder massiven Bedrohungen ausgesetzt, die von der Kripo als "ernstzunehmend" eingestuft wurden. Auch in den Jahren davor haben wir unsere Möglichkeiten genutzt, um offen Stellung zu beziehen! Und auch von anderen Fanclubs und Initiativen, weiß ich definitiv, dass sie, mit ihren Möglichkeiten, aktiv sind und daher auch dem Druck von Rechten ausgesetzt sind.

      Millhouse schrieb:

      Die Rechten gibt es bei uns auch. Aber ich finde den FC deutlich weltoffener als euch bzw. eure Fankultur.
      Der FC ist anders, weil die Kultur der Stadt sich anders entwickelt hat. Das unsere "Fankultur" weniger weltoffener sei, halte ich für ungerechtfertigt. Wir haben es, in Dortmund und Umgebung allerdings mit rechten Gruppierungen (auch von der Anzahl her) zu tun, mit denen andere Städte nicht konfrontiert sind.
      Diese Leute aus den Stadien zu halten gelingt leider auch nur unter bestimmten Bedingungen, die der DFB festlegt. Das wirst Du wissen, nehme ich an.
      Ja, wir haben Probleme aber die Lösung wird umso schwieriger, solange die Gruppierungen, in einer größeren Anzahl, in Städten aktiv sein können. Wenn sich die "0231 ..." auflösen, sind sie erstmal nicht mehr da. Wenn die dann, Monate später, scheinbar als lose Gruppe, ins Stadium kommen und ihre dortige Umgebung bedrohen und terrorisieren, sind die Mittel, solange keine Straftat nachgewisen werden kann, beschränkt. Das weißt Du doch auch.
      Wenn (nicht von Dir ..) der Eindruck erweckt wird, Dortmunder Fans würde rechte Gewalt/Gesinnung hinnehmen und einfach nur wegsehen, dann verwehre ich dagegen entschieden.
    • Leeraner Köln Fan schrieb:

      Arroganter geht es nicht .

      Du nimmst dir viel hier heraus , das zu beurteilen zu können .

      Aber wahrscheinlich kennst Du mind. 10 000 aus der steilen Wand persönlich . Daran hab ich nicht gedacht :facepalm:
      Gib doch die entsprechenden Begriffe einfach mal bei Google ein.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • @Milhouse

      Zweifelsohne hat der BVB mit Faschos ein deutlich größeres Problem als der FC, so wie Dortmund allgemein ein größeres Problem mit Faschos hat als Kölle, aber ist das ein Grund, der gesamten BVB-Süd eine rechte Gesinnung oder Gleichgültigkeit zu unterstellen oder von Zivilisten im Stadion zu erwarten, sie müssten die Aufgaben des Rechtsstaates wahrnehmen?
    • Millhouse schrieb:


      Gib doch die entsprechenden Begriffe einfach mal bei Google ein.
      Ich weiß sehr wohl , über was ich schreibe.
      Du solltest es mal mit google versuchen, um die Leute nicht für Dumm zu verkaufen. Das sind sie nämlich nicht.
      Hör auf ,den Klugscheißer hier raus hängen zu lassen . Wenn Du mir antworten möchtest , mach das bitte per PN.
    • Borussia Dortmund unternimmt seit - auch glaube - 2013 einiges, um die Braunen aus der Wand fernzuhalten. Man erzielt Fortschritte, ist aber weit von Erfolgen entfernt. Das liegt einfach auch daran, dass die Politik der Stadt mit Rechten unterwandert ist/wird, der Einfluss der rechten Gruppierungen in der Stadt einfach sehr hoch ist. Leute wie SS-Siggi und seine Konsorten haben über Jahre hinweg kontrolliert, wer auf der Süd in Dortmund steht. Da erlebt man dann schon mal, dass ein dunkelhäutiger Gast sehr nachdrücklich die Aufforderung erhält, sich doch bitte einen anderen Platz zu suchen. Wobei es nicht Siggi ist, der solche Probleme regelt. Dafür hat er seine Leute.

      Ich sage bewusst nicht, dass alle Dortmunder rechts sind. Aber der Kern der Szene dort ist es. Es sind Verein und Stadt, die ein Problem mit den Rechten haben. Daher ist es dort so schwer, die Rechten in den Griff zu bekommen. Und das sieht man, wenn man bei denen im und am Stadion ist.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Ich will versuchen, ganz sachlich auf Deine Einschätzungen einzugehen. Womit ich keinesfalls behaupten will, dass es keine Probleme gäbe.
      In Kirchenkreisen wird die politische Situation, in einigen Dortmunder Stadtteilen, sehr genau und auch besorgt betrachtet.
      Über diese Kontakte erfahre ich einiges.
      Darüber hinaus habe ich, durch meine Arbeit in Integrationsprojekten für Flüchtlinge (ich bin u.a. Sozialarbeiter), Kontakt zu KollegInnen in Dortmund, die über die Aktivitäten recht gut informiert sind.
      Vielleicht kannst Du ja auch mal Deine Quellen kritisch hinterfragen. Es könnte schließlich sein, dass Deine Infos nicht mehr so aktuell sind. Ist mir auch schon passiert! ;)

      Millhouse schrieb:

      Das liegt einfach auch daran, dass die Politik der Stadt mit Rechten unterwandert ist/wird, der Einfluss der rechten Gruppierungen in der Stadt einfach sehr hoch ist.
      Ich kommentiere das mal nicht nur, sondern kopiere einfach mal die Sitzverteilung im aktuellen Dortmunder Rat hierher:
      ParteiSitze%
      SPD3638,3
      CDU2627,7
      GRÜNE1516,0
      DIE LINKE66,4
      AFD33,2
      FDP22,1
      DIE PIRATEN22,1
      NPD11,1
      BÜRGERLISTE11,1
      FPI11,1
      DIE RECHTE11,1



      Quelle

      Ich glaube, man kann daran ablesen, dass der Einfluss rechter Gruppierungen, mit 5,3% der Sitze, nicht sooo hoch sein kann.
      Das Parteien (und z.T. die Polizei) das Problem lange unterschätzt haben, scheint so zu sein. Aber dies hat sich wohl verändert.

      Millhouse schrieb:

      Leute wie SS-Siggi und seine Konsorten haben über Jahre hinweg kontrolliert, wer auf der Süd in Dortmund steht.
      Siegfried B. oder auch besagter "Siggi" hat kaum die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, wer auf der Süd (24.454 Plätze) stehen darf und wer nicht. ;)
      Scherz beiseite ...
      Natürlich hatte, über lange Zeit, die Borussenfront versucht Einfluss zu nehmen und es ist zu vermuten, dass ehemalige Frontler auch bei Nachfolgegruppen aktiv sind. Diese haben, wie bereits erwähnt, im letzten Jahr versucht, in die Blöcke 12 + 13 zu kommen. Da gab es auch Schwächen mit den Kontrollen. Nach meinen Infos ist dies momentan weniger der Fall.

      Millhouse schrieb:

      Ich sage bewusst nicht, dass alle Dortmunder rechts sind. Aber der Kern der Szene dort ist es.
      Das es unter den Ultras, bzw. dem Projekt Unity/Südtribüne auch Mitglieder/Gruppierungen gibt, die der rechten Szene zugeordnet werden könnten, ist gar nicht zu bestreiten. Aber wie soll dies, solange Personen nicht rechtskräftig verurteilt sind, verhindert werden können?
      Den "Kern" (wer ist das denn?) sei rechts, nimmst Du an. Meine Erfahrungen und die von Mitgliedern, die auf der Süd stehen, ist eine andere.

      Millhouse schrieb:

      Es sind Verein und Stadt, die ein Problem mit den Rechten haben. Daher ist es dort so schwer, die Rechten in den Griff zu bekommen.
      Den Satz verstehe ich nicht. Meinst Du, dass Verein und Stadt selbst "rechtslastig" seien?

      Im Prinzip ist das Nebenthema ja hier eher OT (oder nicht?). Es sei denn, ich wäre ein "getarnter Rechter"! ^^
      Ich habe allerdings nichts gegen einen Austausch darüber, in "meinem" Thread, solange dies fair und respektvoll abläuft. Was z.Zt. ja auch überwiegend der Fall ist.

      Zuletzt noch: bitte entschuldigt, wenn Einzelnes, was ich geschrieben habe oder event. noch schreiben werde, sich etwas "scharf" ließt. Ist ja immer kompliziert, wenn Dinge emotional "besetzt" sind. Aber es ist für mich auch nicht unbedingt einfach immer die richtigen Worte zu finden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heinerich ()

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