Neuer SpoDi

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  • janine29702 schrieb:

    Oropher schrieb:

    Bobber schrieb:

    Ich setze hier in der Tat auf Werner Spinner, der eher an die Fachleute als an die Besserwisser im sportlichen Bereich geglaubt hat und hoffentlich nun WIEDER die richtigen Menschen mit den strategischen Aufgaben betraut.
    Wenn man den Gazetten glauben darf wollte gerade dieser Herr Spinner aber den Düdü haben. ;)
    Tja, und da fragt man sich doch, wer am Ende der hauptschuldige ist. Mitlerweile steht Spinner für mich ganz oben auf der Liste. JS hatte wohl schon lange vorher gemerkt, in welche Richtung es geht, und wollte noch retten, was zu retten ist und PS freistellen. Spinner war dagegen.....resultat bekannt. Und Spinner ist ein Fürsprecher für baiersdorfer.......bitte was ? Der Mann scheint wohl nur was zu taugen , wenn es läuft. Wird es mal schwierig, hab ich das Gefühl, Er ist noch schlimmer als einst unsere Lederjacken Fraktion.
    Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen! Er muss gucken, dass die Gesamtkonstellation passt!
    Ich sagte, wenn Baiersdorfer UND Kehl kämen! Spinner war es, der Wehrle und Jacobs installierte und dann Schmadtke dazu holte.
    Hans Schäfer, Wolfgang Overath, Karl-Heinz Thielen, Wolfgang Weber und Bernd Cullmann, Toni Schumacher, Lukas Podolski, Jonas Hector, Timo Horn - eine Liga!!!
  • Der EXPRESS hat die Kerbe erkannt das sich einige hier nicht mit Spinner anfreunden können, warum auch immer? Deshalb wird jetzt jeder Dreckskübel über ihm ausgeschüttet der schnell zur Hand ist. Viele sind gegen Beiersdorfer, also will vor allem Spinner ihn. Die Farbe am Geißbockheim blättert ab, also hat Spinner die ausgesucht. Der Hennes bekommt Diätfutter, also findet Spinner ihn zu fett. Und wisst ihr was das schlimmste daran ist? Das einige diesen Müll sofort aufgreifen und zwar immer die selben! Richtig Ekelhaft!
  • kalkergeissbock schrieb:

    @fcpluemo

    Und wer sollte das GBH anzünden, Du vielleicht? Lächerlich was Du da schreibst!
    @kalkergeissbock
    Ich dachte mehr an Typen wie DICH
    "Von Werten trennt sich nicht der Verein. Von Werten trennen sich Menschen."
    Peter Stöger

    "Es gibt Leute, die denken Fußball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht.
    Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist."
    Bill Shankly

    Hoffnung stirbt zuletzt

    Wehret den Anfängen #FCKAFD
  • Skip schrieb:

    Jakobs soll doch auch bald weg sein.....also zwei weg...zwei kommen.....alles wie gehabt!!
    Wenn Jakobs nicht verlängert wird ist das das Ende!!

    Der hat Stöger ermöglicht seine fantastischen 4 Jahre in Köln zu haben, nicht Schmaddi
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    Peter Stöger

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    Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist."
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  • Vitusbock schrieb:

    Alles wo Beiers oder Dorfer drin vor kommt muss ich ganz klar ablehnen :thumbdown: Gegen Kehl ist nichts einzuwenden.
    Geile Logik: Erfahrener Spodi der sehr erfolgreiche Zeiten und später, in ganz anderen Szenarien einige etwas unglücklichere Zeiten hatte und außerdem als Typ eher unsympathisch ist, wird aus Prinzip abgelehnt.
    Junger Ex-Fußballer ohne jede Erfahrung als Funktionär, der nichtmal beim FC gespielt hat aber ein ganz sympathischer Grinsetyp ist dagegen, der ist aber OK.
    Das zeigt schon wie sachlich Du in der Diskussion vorgehst - nämlich wie nicht selten überhaupt nicht an Fakten und Argumenten orientiert sondern nur an Sympathie. Man darf einfach hoffen dass die Verantwortlichen beim FC ein kleines bisschen mehr Sachlichkeit bei ihrer Beurteilung der Situation an den Tag legen...


    fcpluemo schrieb:

    Wenn Jakobs nicht verlängert wird ist das das Ende!!
    Immer diese Huldigungen für Einzelpersonen. In Köln hat über Jahre hinweg ein Team aus vielen Leuten gut zusammengearbeitet und gemeinsam in der Summe funktioniert. Und sobald es nicht läuft ist ganz klar welche Einzelperson im Grunde alle anderen die ganze Zeit getragen hat und wer die ganze Zeit schon ein unfähiger Stümper war, der alles was Person 1 aufgebaut hat ruiniert hat. Schwarz und weiß und nix dazwischen. Du machst es dir ganz schön einfach.
    Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
    Für immer 1. FC Köln!

    TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
    Ich bin übrigens kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser.
  • Hoffentich stimmt das dieses mal, was der Express schreibt und dieser stammelnde Dukaten Didi ist wirklich raus! Wäre endlich mal eine gute Nachricht! Schon lustig, wenn User auf seine Erfolge von vor 10 Jahren verweisen und die letzten 4-5 Katastrophenjahre einfach ausblenden. Nach dieser Logik wird dann C. Daum unser neuer Trainer? Meines Wissens hatte der auch mal überragende Erfolge...

    Natürlich könnte ein Duo Kehl/Jakobs funktionieren. Wenn Jakobs das denn will bzw. wenn Jakobs noch gefragt ist. Dann braucht man auch nicht darauf zu verweisen, dass Kehl noch keine Erfahrung hat. Die braucht er nicht, da er im Wesentlichen der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit wäre. Und Kehl ist wirklich eloquent und ein cleveres Kerlchen - der würde das Spiel mit den Medien sicher ganz gut im Griff haben. Dazu wäre er sicher auch für Mannschaft und den neuen Trainer ein guter Ansprechpartner. An Erfahrung und Erfolgen als Spieler mangelt es Ihm jedenfalls nicht.

    Mein zweiter Kandidat neben Kehl ist ganz klar Thomas Linke. Der hat auch Erfahrung und Erfolge ohne Ende als Spieler. Der hat aber in Ingolstadt mit verhältnismäßig kleinem Budget auch schon sehr gute Arbeit als Spodi abgeliefert. Und genau das wird uns in Liga 2 doch auch wieder blühen - wir werden wieder recht kleine Brötchen backen müssen. Und Linke hat ggü. Leuten wie Allofs und Beiersdorfer noch einen Vorteil - der dürfte auf jeden Fall noch brennen, weil seine Spodi-Karriere noch recht jung ist. Ich glaube nicht daran, dass Leute wie Allofs oder Beiersdorfer dieses Gefühl noch vermitteln könnten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Gorki25 ()

  • Oh man...Kehl, der Null Erfahrung hat soll unser Spodi werden? Mit welchem Grund, außer dass ihr ihn sympathisch findet???
    Doch nicht allen ernstes deswegen:

    Gorki25 schrieb:

    [...]An Erfahrung und Erfolgen als Spieler mangelt es Ihm jedenfalls nicht.[...]

    Der hat auch Erfahrung und Erfolge ohne Ende als Spieler.[...]
    Also bitte...was ist das für eine konfuse Logik?! Lasst uns doch gleich Loddar Maddäus fragen, der hat sogar noch mehr Erfolge als Linke und Kehl zusammen...und ebenfalls Erfahrung.
    Ein guter Fußballer gewesen zu sein qualifiziert einen Nullkommagarnicht dazu, einen kriselnden Verein als Sportdirektor zu führen.

    Und dass ein Spodi "brennen" muss? Naja. Er sollte natürlich mit Feuer für den Verein arbeiten und dabei sehr motiviert die Dinge anpacken, aber er muss niemandem irgendein Feuer vermitteln können. Er sollte vielmehr sachlich und ruhig richtige Entscheidungen treffen. Das traue ich jemand erfahrenen deutlich eher zu als so einem Springinsfeld, der nach dem Ende der Fußballerkarriere jetzt gerne mal einen auf Spodi irgendwo machen will.

    Ich mag Beiersdorfer als Typ sicher auch nicht, aber er bringt Erfahrung mit und nochmal: Die Tätigkeit zuletzt beim HSV war(den weitesten Teil der Zeit) nicht die des Sportdirektors. Meinentwegen darf ein Kehl dann gerne unter ihm lernen und ihm beratend zur Seite stehen. Aber allein die Verantwortung tragen? Ihr schickt wahrscheinlich auch Euren 5-jährigen Sohn alleine einkaufen...
    Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
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    TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
    Ich bin übrigens kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser.
  • Was mir die ganze Zeit auffällt: Sei es in der Frage der Stöger-Entlassung, sei es die Entscheidung für einen neuen Sportdirektor oder Trainer: Wir scheinen momentan einfach zu viele weisungsberechtigte Personen zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich bin für das Austauschen von Meinungen und für eine demokratische Lösung. Aber aktuell wirkt es so, als würden zu viele Köche den Brei verderben. Wir brauchen den besten Trainer und den besten Sportdirektor - und keine Konsenslösung, mit der halt alle intern irgendwann einverstanden sind, die aber von niemandem die Wunschlösung ist.
    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
  • @ Millhouse Mussolini van Houten :thumbsup: Sorry das wollte ich immer schon mal sagen!

    Ich glaube das kommt zur Zeit durch die Presse so herüber. Und sollte dies wahr sein wäre das ziemlich schlecht. Aber ich denke man ist weiter als man nach außen zugibt. Ich haben das Gefühl das hier irgendjemand aufschlägt der gar nicht auf unserem Radar war. Nur so ein Gefühl!
  • Heimerzheimer schrieb:

    Oh man...Kehl, der Null Erfahrung hat soll unser Spodi werden? Mit welchem Grund, außer dass ihr ihn sympathisch findet???
    Ich hatte hier (<- Link) ja schon einen längeren Beitrag über ihn reingesetzt, wo ich meine Meinung zu ihm und seinen Fähigkeiten nenne. Wo ich aber ebenso sage, dass er trotz aller Stärken und teils revolutionären Ideen vielleicht doch noch etwas grün hinter den Ohren ist - zumal er ja selbst noch nicht zu wissen scheint, wo er hin will und welche Position für ihn ideal ist.

    Dennoch: Ich halte ihn unter allen gehandelten Namen so ziemlich für den interessantesten Mann. Ob man das mit ihm verbundenen Risiko jetzt schon eingehen will, müssen aber andere Leute entscheiden. Ich persönlich würde mich aber freuen, könnte man Kehl irgendwie an den Verein binden.
    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
  • Heimerzheimer schrieb:

    Oh man...Kehl, der Null Erfahrung hat soll unser Spodi werden? Mit welchem Grund, außer dass ihr ihn sympathisch findet???
    Doch nicht allen ernstes deswegen:

    Ich mag Beiersdorfer als Typ sicher auch nicht, aber er bringt Erfahrung mit und nochmal: Die Tätigkeit zuletzt beim HSV war(den weitesten Teil der Zeit) nicht die des Sportdirektors. Meinentwegen darf ein Kehl dann gerne unter ihm lernen und ihm beratend zur Seite stehen. Aber allein die Verantwortung tragen? Ihr schickt wahrscheinlich auch Euren 5-jährigen Sohn alleine einkaufen...
    Lachwech. Geile Argumentation.

    Mit Dir an Bord werden es dann also Beiersdorfer und Daum :thumbsup: ...

    Schon mal drüber nachgedacht, dass Leute wie Tuchel oder Tedesco nur groß werden konnten, weil man Ihnen DIE CHANCE gegeben hat?!? Schon mal drüber nachgedacht, dass JEDER mal angefangen hat? Und auch wenn Du es nicht verstehen willst - mit Jakobs hätte jmd. wie Kehl einen erfahrenen Mann an seiner Seite. Jedenfalls bei den Themengebieten, bei denen er zu lernen hat. Oder willst Du mir jetzt auch noch erzählen, dass Beiersdorfer Sebastian Kehl etwas in Sachen Medienarbeit beibringen könnte?!? Hast Du Dir die Öffentlichkeits-Auftritte von Beiersdorfer mal angeschaut? Beiersdorfer ist eine mediale Lachnummer - und so jmd. willst Du ernsthaft IN KÖLN einstellen?!?
  • Nein. Bei mir würden es (mangels guter Alternative)Beiersdorfer(meinentwegen plus Kehl) und Keller(danke saudämliche Union dafür). Und ich bin sehr überzeugt dass das funktionieren könnte.

    Davon abgesehen: Tuchel und Tedesco sind Trainer.
    Wir reden hier über einen Sportdirektor. Dass das grundsätzlich unterschiedliche Positionen mit gänzlich anderen Anforderungsprofilen sind muss ich dir hoffentlich nicht wirklich erklären.
    Es mag schon sein, dass jeder mal angefangen hat. Ich finde aber, wenn es um einen Sportdirektor geht muss dieser jemand nicht unbedingt bei meinem Verein anfangen. So funktioniert das übrigens im Leben normalerweise: Man arbeitet sich hoch und beweist erstmal dass man was kann, man fängt nicht gleich als erste Station bei einem der besten Vereine des Landes an. Den 1. FC Köln als Sportdirektor zu führen ist ein Privileg, soetwas erarbeitet man sich. Das ist kein verdammter Praktikumsplatz für irgendeinen möglicherweise talentierten Anfänger.
    Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
    Für immer 1. FC Köln!

    TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
    Ich bin übrigens kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser.
  • Heimerzheimer schrieb:

    Den 1. FC Köln als Sportdirektor zu führen ist ein Privileg, soetwas erarbeitet man sich. Das ist kein verdammter Praktikumsplatz für irgendeinen möglicherweise talentierten Anfänger.
    Eberl hat 2008 im Alter von 34 Jahren als Sportdirektor angefangen.

    Zorc hat 2005 im Anschluss seiner aktiven Karriere als Sportdirektor angefangen.

    Beides junge, unerfahrene, dennoch mittlerweile erfolgreiche Sportdirektoren.
  • Heimerzheimer schrieb:

    Nein. Bei mir würden es (mangels guter Alternative)Beiersdorfer(meinentwegen plus Kehl) und Keller(danke saudämliche Union dafür). Und ich bin sehr überzeugt dass das funktionieren könnte.

    Davon abgesehen: Tuchel und Tedesco sind Trainer.
    Wir reden hier über einen Sportdirektor. Dass das grundsätzlich unterschiedliche Positionen mit gänzlich anderen Anforderungsprofilen sind muss ich dir hoffentlich nicht wirklich erklären.
    Es mag schon sein, dass jeder mal angefangen hat. Ich finde aber, wenn es um einen Sportdirektor geht muss dieser jemand nicht unbedingt bei meinem Verein anfangen. So funktioniert das übrigens im Leben normalerweise: Man arbeitet sich hoch und beweist erstmal dass man was kann, man fängt nicht gleich als erste Station bei einem der besten Vereine des Landes an. Den 1. FC Köln als Sportdirektor zu führen ist ein Privileg, soetwas erarbeitet man sich. Das ist kein verdammter Praktikumsplatz für irgendeinen möglicherweise talentierten Anfänger.
    Heimerzheimer, was muss denn ein Sportdirektor können ? Du schreibst etwas von Priveleg, das man sich erarbeitet, hat das Priveleg nicht Jakobs ? Er dürfte schon genügend Ahnung haben und auch über das berühmte Netzwerk verfügen, Kehl könnte ihn glänzend ergänzen, was zb die Öffentlichkeit betrifft, Kehl ist ein Symphatieträger, der im übrigen auch nützlich sein könnte, gute Spieler zum FC zu lotsen usw. Die ganzen Gescheiterten mit Erfahrunng die braucht kein Mensch mehr, die bringen nur negative Erfahrungen mit. Aufbruchstimmung erzeugt man damit nicht. Es wird sich zum Glück fortsetzen, das dieser kleine Kreis von gescheiterten Trainern und Sportdirektoren in die Vergangenheit gehört, bei Trainern sitzt sich das schon erfolgreich durch, ich hoffe auch bei den Sportdirektoren
  • Was muss ein guter Spodi können? Verdammt viel.
    Er muss unter anderem...
    - eine Vision haben, wo er mit dem Verein hin will: Ehrgeizig, aber realistisch.
    - die Medien im Griff haben und den Verein gegenüber diesen souverän vertreten können - so wie wir repräsentiert werden, so schreibt auch die Presse über uns
    - sich ein gutes Netzwerk an fähigen Scouts aufbauen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen was sie ihm berichten(sprich: auch selber eine Ahnung haben was ein Spieler kann/können muss)
    - das vorhandene Geld optimal einsetzen, und beurteilen können, wofür es sich lohnt Geld auszugeben und wofür eher nicht
    - mit dem Trainer einen guten Draht haben und ihm die Spielertypen liefern, die er für die Erreichung seiner Ziele braucht
    - aber auch genug Distanz zum Trainer wahren, um zu erkennen, wenn ein Trainer mit seinem Latein am Ende ist und Feierabend hat
    - er muss ein knallharter Verhandlungspartner sein, der von seinem Gegenüber, seien es Manager anderer Vereine oder Spielerberater ernst genommen wird
    - sich gegenüber dem Vorstand behaupten können, und durchsetzungsfähig sein
    - auf der anderen Seite aber auch kritikfähig sein ohne gleich beleidgt zu sein wenn es mal Krtik hagelt
    - darüber hinaus in Köln leider noch massentauglich und sympathisch sein


    Jakobs hätte es sicher erarbeitet. aber er will es ja nicht.
    Sorry, er mag ein genialer Kopf sein, der im Hinterzimmer die Fäden zieht, und wenn er Spodi sein wollte, wären wir glaube ich lange nicht mehr auf der Suche. Aber ich traue ihm einen nicht unerheblichen Teil der oben genannten Fähigkeiten nicht zu. Tu ich aber bei Beiersdorfer auch nicht.
    Sprich: Es läuft sowieso auf eine Kompromisslösung hinaus, den idealen Spodi gibt es faktisch nicht. Deshalb schrieb ich ja: Beiersdorfer plus Kehl - wieso nicht. Die beiden gemeinsam würden wohl die meisten der Fähigkeiten abdecken.


    Und ja, es mag in der Vergangenheit Beispiele gegeben haben für Spodis, die direkt bei großen Vereinen eingestiegen sind und auf Anhieb erfolgreich waren(auch wenn man doch bitte die Zeiten, als Würstl-Uli bei der JVA Manager wurde nicht ansatzweise mit den heutigen vergleichen möge). Man muss aber umgekehrt sagen: Das Risiko ist nicht ohne.
    Und Brazzo als Beispiel zu nennen ist wohl ein schlechter Scherz(und der Vergleich bei Zorc als lebenslanger Borusse zu Kehl, dem der FC vermutlich drissejal ist und der zu uns null Verbindung hat,hinkt wohl auch ein bisschen).


    Nachtrag: @Millhouse dein Plädoyer für Kehl finde ich tatsächlich sehr interessant. Wie gesagt ich habe auch nichts grundsätzlich gegen ihn, aber ich denke wenn er mit abgekochten Managerkollegen am Tisch sitzt und Verhandlungen führt, wird er eher nicht so ernst genommen wie einer, der 20 Jahre älter ist. Auch die Durchsetzungfähigkeit gegen einen Herrn Spinner würde ich erstmal bezweifeln...aber wie gesagt: er in Kombi mit einem erfahreneren Kollegen? Why not. Was mich nur störte ist dieser Hirnriss von wegen "er war doch ein erfolgreicher Spieler, lasst ihn uns doch zum Spodi machen".
    Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
    Für immer 1. FC Köln!

    TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
    Ich bin übrigens kein Klugscheisser, ich weiß es wirklich besser.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heimerzheimer ()

  • Heimerzheimer schrieb:

    Was muss ein guter Spodi können?
    Hmm. Ich weiß immer nicht, ob das reine Auflisten von Anforderungen was bringt. Sicherlich, ich kann auch sagen: "Ich wünsche mir eine Frau, die hübsch ist, die gut kochen kann und die einen Humor hat, für den man in anderen Ländern in den Knast kommt". Aber das ist eben nur mein Wunschbild. Wann und bei wem es dann funkt, weiß ich nicht. Oder anders gesagt: Die ideale Frau muss mich so ansprechen, wie das noch niemand vor ihr geschafft hat. Und genau das ist bei einem Verein auch notwendig.

    Der Sportdirektor muss zweierlei: Er muss erstens das Geschäft kennen und idealerweise bereit sein, es verändern zu wollen und seine Schwächen auszunutzen. Er muss zweitens einen auf den FC zugeschnittenen Plan haben, wie das gelingen kann. Alles andere ergibt sich daraus.

    Mit dieser Betrachtungsweise fallen Beiersdorfer, Allofs und einige andere raus. Denn die können - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg - lediglich den Ist-Zustand eines Klubs verwalten, ohne ihm eine individuelle Marschroute vorzugeben. Schindelmeiser wiederum würde diesem Profil entsprechen. Aber den scheint man nicht zu wollen. Bei Heldt bin ich zweigeteilt. Kehl finde ich wahnsinnig interessant, aber er muss sich noch die Hörner abstoßen.

    Der "richtige" Kandidat wird sich nicht dadurch zeigen, dass er die Mannschaft schnell auf einen erfolgreichen Kurs bringt. Sondern dadurch, dass er die gesamte sportliche Abteilung bis runter in die Jugend auf einen neuen Weg führt. Das wird jemand sein, der nicht mit dem heute vorhandenen Geld hantiert. Sondern jemand, der das unermessliche Potenzial des FC erkennt. Und ich hoffe, der FC ist mutig genug, so jemanden zu holen.
    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC: