TR / Markus Anfang (Cheftrainer)

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    • Bochum hätte schon nach 15 Minuten 4:0 führen müssen, im ersten Spiel. Wir haben es glücklich gewonnen.

      Man muss, auch wenn wir davon Stand jetzt ja garnicht unbedingt ausgehen können, sich jedensfalls mal vorstellen was mit dieser Spielweise und dieser Taktik in Liga Eins passieren wird. So einfach wie wir ausrechenbar sind, fehlen dem Gegner möglicherweise manchmal nur die Mittel in Liga 2, um uns zu gefährden. In Liga Eins haben die meisten wesentlich bessere Mittel. Deshalb ist diese unvariable Denkweise eine Katastrophe.
    • fenermann schrieb:

      Deshalb ist diese unvariable Denkweise eine Katastrophe.
      Ich weiß, es ist modern, in Systemen zu denken - Guardiola nennt sie "Telefonnummern" - und alles daran festzumachen. Die Niederlage gestern wie auch die vorherigen haben aber weniger was mit System zu tun als mit dem Umstand, dass viele Spieler in gewissen Phasen des Spiels den Leerlauf einlegen und dann die Gänge nicht mehr finden. Mag Anfang dann am Spielfeldrand rumtoben wie Rumpelstilzchen, er scheint in der Truppe einfach nicht das Standing zu haben, um diverse "Ruhephasen" speziell zu Beginn der Partien und nach eigenen Treffern einfach mal bleiben zu lassen.

      Kurzum: Ihm fehlt es offensichtlich an Autorität, und seine sattsam bekannte Suche nach Ausflüchten macht die Sache dann nur noch schlimmer.
    • @jan2010
      "Kugel zirkulieren lassen gegen schwächere Gegner [...]" ... ich weiß, was Du meinst. Aber wie sieht es gegen Gegner aus, die den FC unter Druck setzen und sich nicht hinten reinstellen wie z.B. unerwarteterweise St. Pauli. Dann haben wir nichts, aber rein gar nichts entgegenzusetzen. Und das macht mir ehrlich gesagt Angst. Wir stehen da oben lediglich wegen unserer individuellen Klasse und nicht - wie zu Beginn der Saison erhofft - wegen kollektiver Klasse. Auf den Punkt gebracht ist genau das das große Manko beim FC.

      Schau Dir mal Paderborn an. Die ließen die Kugel gegen uns(!) zirkulieren. Teilweise war das One-Touch-Fußball. Wie gesagt und ohne Übertreibung, teilweise. Das hätte ich eigentlich vom FC erwartet. Aber davon ist absolut nichts zu sehen. Unser Spiel ist behäbig und nicht geradezu von guten Entscheidungen geprägt, sowohl auf als auch neben dem Platz. Steht der Gegner tief und lässt uns gewähren, greift irgendwann die individuelle Klasse. Attackiert uns aber der Gegner und verlangt uns geistig und körperlich einiges ab, dann haben wir keine oder kaum sinnvolle Lösungen. Unser kollektives Spiel ist mit einem Wort grausam.

      Glaubt Ihr allen Ernstes, dass sich das noch ändert? Ich persönlich nach gestern nicht mehr...
    • Auch glückliche Siege gehören zu einer erfolgreichen Saison dazu. Auch ist es nicht verkehrt das man den ein oder anderen Dämpfer mal bekommt. Denn wie viele Mannschaften sind extrem stark aufgestiegen und dachten in der ersten Liga geht es so weiter, und dann gab es ein böses Erwachen. Aber das was sich unsere Mannschaft teilweise erlaubt geht auf keine Kuhhaut. Diese individuellen Fehler oder diese katastrophalen Ballverluste bringen uns seit Beginn der Saison immer und immer wieder in schwerste Bedrängnis. Das kann doch kein Zufall sein das jeder Gegner, der schnelle Spieler hat mit immer denselben Aktionen uns ans Bein pinkelt! Das was Anfang macht ist einfach viel zu durchsichtig. Und eine Reaktion auf Fehler während des Spiels, oder gar Schwachstellen gibt es gar nicht, oder sie bringen noch mehr durcheinander. Gestern Sörensen zu bringen war eine davon.

      Und das schlimme ist es wird nicht besser, sondern bleibt konstant so. Verstehe das einfach nicht!
    • Vielleicht passt aber der „Anfang Fußball“ zu Liga 1 wenn wir Underdog sind ?!

      Gegen Schalke waren wir besser.
      In der Vorbereitung haben wir Bremen und Mainz geschlagen.

      Aber so weit will ich gar nciht denken.
      Erstmal aufsteigen. Egal wie.
      Gerne mit Anfang, zur Not mit einem anderen
    • Neu

      keh schrieb:

      @jan2010
      "Kugel zirkulieren lassen gegen schwächere Gegner [...]" ... ich weiß, was Du meinst. Aber wie sieht es gegen Gegner aus, die den FC unter Druck setzen und sich nicht hinten reinstellen wie z.B. unerwarteterweise St. Pauli. Dann haben wir nichts, aber rein gar nichts entgegenzusetzen. Und das macht mir ehrlich gesagt Angst. Wir stehen da oben lediglich wegen unserer individuellen Klasse und nicht - wie zu Beginn der Saison erhofft - wegen kollektiver Klasse. Auf den Punkt gebracht ist genau das das große Manko beim FC.

      Schau Dir mal Paderborn an. Die ließen die Kugel gegen uns(!) zirkulieren. Teilweise war das One-Touch-Fußball. Wie gesagt und ohne Übertreibung, teilweise. Das hätte ich eigentlich vom FC erwartet. Aber davon ist absolut nichts zu sehen. Unser Spiel ist behäbig und nicht geradezu von guten Entscheidungen geprägt, sowohl auf als auch neben dem Platz. Steht der Gegner tief und lässt uns gewähren, greift irgendwann die individuelle Klasse. Attackiert uns aber der Gegner und verlangt uns geistig und körperlich einiges ab, dann haben wir keine oder kaum sinnvolle Lösungen. Unser kollektives Spiel ist mit einem Wort grausam.

      Glaubt Ihr allen Ernstes, dass sich das noch ändert? Ich persönlich nach gestern nicht mehr...
      Genau richtig. Wie sollte die richtige Taktik/Einstellung gegen Gegner wie Union/Paderborn und co. aussehen?

      Vielleicht mal ein bisschen defensiver. Kompakter. Ja, das sage ich obwohl ich eigentlich jedes Spiel gerne volle Pulle nach vorne sehen würde.
      Aber bringt ja auch nichts, wenn wir dann öfter Punkte liegen lassen.
    • Neu

      jan2010 schrieb:

      Vielleicht mal ein bisschen defensiver. Kompakter. Ja, das sage ich obwohl ich eigentlich jedes Spiel gerne volle Pulle nach vorne sehen würde.
      Nun ja, gestern haben wir nach dem 2:0 nur noch hinten drin gestanden, nach dem Anschlusstreffer der Paderborner allerdings wie eine verängstigte Schülermannschaft. Ich vermute mal, das möchten wir alle nicht als Konzept sehen. ;)
    • Neu

      Puppekopp schrieb:

      Nun ja, gestern haben wir nach dem 2:0 nur noch hinten drin gestanden, nach dem Anschlusstreffer der Paderborner allerdings wie eine verängstigte Schülermannschaft. Ich vermute mal, das möchten wir alle nicht als Konzept sehen.
      Defensiv nicht in dem Sinne hinten komplett Beton anrühren. Sondern verdichten. Kompakter stehen.
      Und dann aus einer gesicherten Defensive Konter setzen.

      Vielleicht ist es auch so, dass einfach nachdem 2:0 und dem filmreifen Modeste Tor jeder gedacht hat,
      dass es das war. Ich inklusive.

      Und die Mannschaft hat es nicht mehr geschaft den Hebel umzulegen.

      Beim 2:0 mit jedem % weniger, dort hätte es auf dem Platz an Führungspersönlichkeit gebraucht,
      der den eigenen Spielern mal Dampf macht.

      So eine Art Kahn, wie er mal den Andy Herzog zur Brust genommen hat.
    • Neu

      jan2010 schrieb:

      Defensiv nicht in dem Sinne hinten komplett Beton anrühren. Sondern verdichten. Kompakter stehen.
      Kompakt stehen heißt aber, dem Gegner Platz auf den Außen zu geben. Machen wir ja irgendwie auch. ;)


      jan2010 schrieb:

      Beim 2:0 mit jedem % weniger, dort hätte es auf dem Platz an Führungspersönlichkeit gebraucht,
      der den eigenen Spielern mal Dampf macht.

      So eine Art Kahn, wie er mal den Andy Herzog zur Brust genommen hat.
      Haben wir aber leider nicht. Und am Trainer liegt das gewiss nicht.
    • Neu

      tobilicious schrieb:

      Vielleicht passt aber der „Anfang Fußball“ zu Liga 1 wenn wir Underdog sind ?!

      Gegen Schalke waren wir besser.
      In der Vorbereitung haben wir Bremen und Mainz geschlagen.

      Aber so weit will ich gar nciht denken.
      Erstmal aufsteigen. Egal wie.
      Gerne mit Anfang, zur Not mit einem anderen
      Schalke war ein Pokalspiel und das hat seine eigenen Gesetze, da schaffen es immer wieder Mannschaften aus unterklassigen Ligen die Höherklassigen zu besiegen und letztenendes hat es auch nicht für einen Sieg gereicht...

      Mainz und Werder waren in der Vorbereitung, die eigentlich relativ wenig aussagt, da viel Experimentiert wird und es damals absolut nicht absehbar war, wie Köln spielt und der Gegner vorher mit Sicherheit kein Videoscouting betrieben hat....

      Nein der Fußball ist nicht unbedingt ein Underdogfußball
      Scouting von Anfang 2018:
      Matteo Guendouzi, Christian Kouame, Jonathan Ikone, Raul de Tomas, Sofiane Alakouch, William Bianda, Evan NDicka, Jose Lara, Matheus Cunha

      Mal sehen wer den Durchbruch schafft

      Scouting November 2018
      Jean Kevin Duverne, Bryan Mbeumo, Alexis Claude Maurice
    • Neu

      FCALPAY schrieb:

      tobilicious schrieb:

      Vielleicht passt aber der „Anfang Fußball“ zu Liga 1 wenn wir Underdog sind ?!

      Gegen Schalke waren wir besser.
      In der Vorbereitung haben wir Bremen und Mainz geschlagen.

      Aber so weit will ich gar nciht denken.
      Erstmal aufsteigen. Egal wie.
      Gerne mit Anfang, zur Not mit einem anderen
      Nein der Fußball ist nicht unbedingt ein Underdogfußball
      jo hat man letztes Jahr bei Kiel gesehen
    • Neu

      Puppekopp schrieb:

      jan2010 schrieb:

      Defensiv nicht in dem Sinne hinten komplett Beton anrühren. Sondern verdichten. Kompakter stehen.
      Kompakt stehen heißt aber, dem Gegner Platz auf den Außen zu geben. Machen wir ja irgendwie auch. ;)

      jan2010 schrieb:

      Beim 2:0 mit jedem % weniger, dort hätte es auf dem Platz an Führungspersönlichkeit gebraucht,
      der den eigenen Spielern mal Dampf macht.

      So eine Art Kahn, wie er mal den Andy Herzog zur Brust genommen hat.
      Haben wir aber leider nicht. Und am Trainer liegt das gewiss nicht.
      Du bist nicht gerade konstruktiv.

      Was wäre denn Deiner Meinung nach mit diesem Spieler und mit diesem Trainer das Richtige,
      um gegen bessere Mannschaften zu bestehen?
    • Neu

      jan2010 schrieb:

      Was wäre denn Deiner Meinung nach mit diesem Spieler und mit diesem Trainer das Richtige,
      um gegen bessere Mannschaften zu bestehen?
      Einfach die Konzentration hochhalten. Wir waren bei den Niederlagen, mit Ausnahme des HSV-Spiels, ja nicht schlechter als der Gegner.

      Ein System hingegen, welches die miese Einstellung und das anfällige Nervenkostüm diverser Spieler kaschiert, muss hingegen noch erfunden werden.
    • Neu

      Puppekopp schrieb:

      Einfach die Konzentration hochhalten. Wir waren bei den Niederlagen, mit Ausnahme des HSV-Spiels, ja nicht schlechter als der Gegner.

      Ein System hingegen, welches die miese Einstellung und das anfällige Nervenkostüm diverser Spieler kaschiert, muss hingegen noch erfunden werden.
      Einstellung, Konzentration und ein anfälliges Nervenkostüm liegen für mich mehr oder weniger auf einem Level.
      Wie willst Du eine bessere oder konstantere Konzentration trainieren?

      Fussball ist nunmal ein Fehlersport. Macht man einen Fehler durch eine im Bruchteil eines Moments fehlende Konzentration,
      dann wirst Du bestraft.