Der etwas andere Verein - ohne killerinstinkt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bobber schrieb:


      Warum nicht Overath,
      Das ist jetzt aber Satire? Der Mann der den FC vor die Wand geballert hat mit seiner Lederjacken Fraktion? der immer am ganz großen Rad drehen wollte und für Millionen Gehälter Altstars rankarrte? der unseren Verein fast in die Insolvenz geführt hat? :sauer: :psycho:
      Nein,da Danke ich jeden Tag unserem jetzigen Präsidium nebst Wehrle,Schmadtke und dem Doc das sie die Schäden einigermaßen Reparieren konnten...
      Ich will ja nicht behaupten das Du Dumm bist.Aber Du hast verdammt viel Pech beim Denken :thumbsup:
    • Flykai,
      das ist halt einfach ein Trugschluss. Etwas was in fast jedem Unternehmen heutzutage gängige Praxis ist, ist eben kein "Scherbengericht", sondern ein ganz normaler Prozess.

      Es kommt eben darauf an, wie man die Sache angeht. Es gibt eben die Leute, die jede Art der Kontrolle missbilligen (habe ich auch erlebt).

      Wenn zB in einem Unternehmen die Controller kommen oder die interne Revision, dann haben manche Leute von vorne herein abgeblockt, aus Angst, dass man Fehler bei Ihnen findet.
      Kamen dann noch wir von der Wirtschaftsprüfung vorbei, dann gingen bei so manchen gleich die Läden runter :))).

      Man muss die Leute dann abholen und ihnen erklären, dass man als Team arbeitet und es überhaupt nicht darum geht, ihnen auf die Finger zu schauen oder einen auf Besserwisser zu machen. Am Ende geht es darum, als Team zu einem bestmöglichen Ergebnis (für alle) zu kommen!! Denn in der heutigen Zeit, mit hunderttausend Aufgaben, mit einer enormen Geschwindigkeit, einem enormen Druck, hat es der einzelne einfach (leider) schwer und daher ist es doch super, wenn man mit ein paar guten Leute konstruktiv und offen zusammenarbeiten kann.

      Nur eines ist auch klar, der Mensch ist nunmal so, dass er oft nicht mehr macht, als er muss. Wenn nun der "Berater" keine Befugnis hat auch mal was durchzudrücken, dann wird man ihn im Zweifel auch nicht hören und daher sollte er dem Vorstand Sport unterstellt werden und diesem direkt zu arbeiten (beraten).

      Wie puppekopp oder auch Millhouse sagen...sollte mal ein wirklich guter Mann im Vorstand für den operativen Bereich angestellt sein und zudem noch zwei, drei andere im AR zB, dann braucht man das nicht. Momentan sind wir aber nicht so aufgestellt und daher haben wir, anders als im Finanzbereich, ein gefährliches Vakuum.

      Diesen Hohlraum sollten wir schließen, denn er ist einer der Hauptgründe, weshalb wir letztes Jahr abgestiegen sind und zwar in einer Form, wie es sie noch nicht oft gab.
    • Eins sollte doch wohl klar sein und dem FC, aber auch uns Fans, dick ins Stammbuch geschrieben werden. Erfolg und Misserfolg liegen verdammt eng beieinander. Und gerade Vereine wie der FC sind anfällig für Rückschritte, da kleinste und mittlere Fehler sofort bestraft werden.

      Der FC ist kein großer Verein mehr, seit 30 Jahren nicht mehr. Irgendeiner schrieb es schon die Tage: Als man mit der CL Geld verdienen konnte war der FC schon nur noch Mittelklasse. Die Riesenkohle hat beim FC nie einer gesehen und wird auch so schnell keiner sehen...

      Der FC ist auch kein schlafender Riese. Schlafend über viele Jahre bestimmt, aber leider kein Riese. Höchstens ein Scheinriese, das sollten die letzten Jahre bewiesen haben.
      Von daher Mund abputzen und ehrliche, demütige Arbeit abliefern. Der FC hat nur eine Chance und zwar besser, schneller und konzentrierter als andere zu sein. Und sich endlich von der Folklore befreien. Stöger hatte nach der EL-Saison fertig, da hätte man handeln müssen, auch wenn es unpopulär gewesen wäre...

      Der Ausbau des Geißbockheims muss oberste Priorität haben. Der FC braucht wettbewerbsfähige und klare Strukturen. Die Jugendarbeit muss viel mehr gefördert werden. Einheitliche Spielsysteme in allen Mannschaften etc.pp.
      "Egal, wie Volk ihr seid. Wir sind Völker!"
    • MainBock schrieb:

      das ist halt einfach ein Trugschluss. Etwas was in fast jedem Unternehmen heutzutage gängige Praxis ist, ist eben kein "Scherbengericht", sondern ein ganz normaler Prozess.
      Das mit den Unternehmen schreibst du immer wieder. Aber wie genau sieht das denn deiner Meinung nach in großen Firmen aus?
      Controlling, Aufsichtsrat - haben wir auch. Ansonsten kenne ich keine Firma, in der irgendwelche Experten in einem Kontrollgremium den handelnden Personen permanent auf die Finger schauen.
      Insofern wüsste ich gerne, was genau du eigentlich meinst.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Löst Euch mal von dem Begriff „Controller“ und dem Verständnis der reinen Kontrolle.

      Es gibt in Unternehmen mittlerweile Abteilungen wie

      - Digitalisierung
      - Think Tanks

      Es geht doch nicht darum, dass dieses Gremium dem Sportdirektor ständig auf die Finger schaut und bei jedem Furz sein Veto einlegt.

      Wie bei jedem Strategie meeting geht es um den Austausch verschiedener Meinungen.

      Ihr tut bei diesem Szenario immer so, dass es um Einschränkung und Bevormundung des SD geht.

      Ich habe festgestellt, je heterogener das Team ist, desto besser. Ansonsten entwickelt man sich nicht.

      Dieses Gremium soll neue Impulse (böses Wort), andere Sichtweisen, Strategische Ausrichtungsfragen ZUSAMMEN mit dem SD kontrovers diskutieren.

      Es geht nicht um Der gegen Den.

      So, in einigen Punkten ist man sich einig, in anderen halt nicht.

      Dort, wo man sich nicht einig wird, dann muss dann der oberste halt eine Entscheidung treffen. Da tut man sich doch als Sportdirektor keinen großen Zacken aus der Krone brechen.
    • Tigranes schrieb:

      MainBock schrieb:

      das ist halt einfach ein Trugschluss. Etwas was in fast jedem Unternehmen heutzutage gängige Praxis ist, ist eben kein "Scherbengericht", sondern ein ganz normaler Prozess.
      Das mit den Unternehmen schreibst du immer wieder. Aber wie genau sieht das denn deiner Meinung nach in großen Firmen aus?Controlling, Aufsichtsrat - haben wir auch. Ansonsten kenne ich keine Firma, in der irgendwelche Experten in einem Kontrollgremium den handelnden Personen permanent auf die Finger schauen.
      Insofern wüsste ich gerne, was genau du eigentlich meinst.

      Und wer hat aus dem AR Ahnung vom Sport (fussball) und kann somit Entwicklungen vorab einschätzen?

      Die Antwort ist: Niemand!

      Von dem Begriff "Controller" mussst du dich ein wenig lösen.
      Es geht mir, wie schon geschrieben, darum, ob genug Leute im (Fußball-) Unternehmen 1.fc Köln beschäftigt sind, die Entwicklungen/Chancen/Risiken/Stärken/Schwächen beurteilen können?

      Sind genug Leute im Unternehmen, die Ahnung vom operativen Geschäft (fussball) haben und über den Tellerrand hinausblicken können?

      In einem Wirtschaftsunternehmen gibt es zig solcher Leute! Warum in einem Fußballunternehmen nicht? Warum legt man beim fc (auch bei anderen Clubs)alles in die Hände von zwei, drei Leuten?
    • MainBock schrieb:

      Und wer hat aus dem AR Ahnung vom Sport (fussball) und kann somit Entwicklungen vorab einschätzen?
      In Aufsichtsräten großer Firmen sitzen häufig auch zahlreiche Laien und wenige Fachleute.
      Aber ich wüsste wirklich gerne, auf welche unternehmerischen Strukturen du anspielst, die wir nachahmen sollten.
      Wie gesagt, werde bitte mal konkret.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • jan2010 schrieb:

      Es gibt in Unternehmen mittlerweile Abteilungen wie

      - Digitalisierung
      - Think Tanks
      Die Eintracht scheint sich ja gerade auf ersteres zu stürzen. Aber das von Mainbock beschriebene Gremium hat nichts mit Digitalisierung zu tun. Das geht in eine ganz andere Richtung, sicherlich auch in eine interessante, aber das wäre ein vollkommen neues Thema.
      Think Tanks bzw. Denkfabriken sind wiederum ein sehr kritisch zu sehendes Konzept aus dem Bereich der Politik. Da werden gerne Ideologien und Vorstellungen aggressiv durchgedrückt. Da müsstest du schon näher erläutern, inwiefern du sowas beim FC nutzbar umsetzen wollen würdest.

      jan2010 schrieb:

      Wie bei jedem Strategie meeting geht es um den Austausch verschiedener Meinungen.
      Also wenn das nicht täglich beim FC stattfindet, dann können wir den Laden eh dicht machen. Dann bräuchte es nur eine handelnde Person und die anderen wären überflüssig.
      Anders ausgedrückt: Ich gehe ganz stark davon aus, dass sich Leute wie Aehlig, Veh, die Scoutingabteilung usw. untereinander austauschen, sich gegenseitig zuarbeiten und voneinander profitieren.

      jan2010 schrieb:

      Ich habe festgestellt, je heterogener das Team ist, desto besser. Ansonsten entwickelt man sich nicht.
      Zustimmung. Wieso braucht man dafür ein Gremium?
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tigranes ()

    • Tigranes schrieb:

      Die Eintracht scheint sich ja gerade auf ersteres zu stürzen. Aber das von Mainbock beschriebene Gremium hat nichts mit Digitalisierung zu tun. Das geht in eine ganz andere Richtung, sicherlich auch in eine interessante, aber das wäre ein vollkommen neues Thema.
      Think Tanks bzw. Denkfabriken sind wiederum ein sehr kritisch zu sehendes Konzept aus dem Bereich der Politik. Da werden gerne Ideologien und Vorstellungen aggressiv durchgedrückt. Da müsstest du schon näher erläutern, inwiefern du sowas beim FC nutzbar umsetzen wollen würdest.
      Also erstmals zu dem Thema Digitalisierung. Das hat natürlich "erstmals" nichts mit dem Fussball zu tun.
      Und mit den Denkfabriken sollte natürlich nicht so sein, dass irgendeine schlauche Abteilung dann die Unternehmensstrategie vorgibt.

      Diese neue Abteilung oder Gremium könnte sich auch mit ganz neuen Methodiken des Fussball befassen.
      Beispielweise neue, innvovative Scouting Methoden oder Trainingsmethoden.

      Ich denke da als Beispiel an die Firma von Stefan Reinartz, die er gegründet hat.

      Das soll halt ein Sparringspartner sein, der nochmals ganz andere, oder neue Sichtweisen einbringt.
      Ob es dann die richtige ist, oder mit der Zielrichtung des Clubs passt, steht auf einem anderen Blatt.

      Tigranes schrieb:

      Also wenn das nicht täglich beim FC stattfindet, dann können wir den Laden eh dicht machen. Dann bräuchte es nur eine handelnde Person und die anderen wären überflüssig.
      Anders ausgedrückt: Ich gehe ganz stark davon aus, dass sich Leute wie Aehlig, Veh, die Scoutingabteilung usw. untereinander austauschen, sich gegenseitig zuarbeiten und voneinander profitieren.
      Ich kenne die Arbeitsmethodiken von Veh und Aehlig nicht, sondern bin nur ein gebranntes Kind von der Schmadtke/Stöger Ära.

      Tigranes schrieb:

      Zustimmung. Wieso braucht man dafür ein Gremium?
      Beispiel:

      Es gibt genügend kluge Köpfe und Querdenker in einem Unternehmen (meiner Erfahrung nach),
      die aber in der Hierarchie eher dem "Fussvolk" angehören.

      D.h. dieser kluge Kopf hat es alleine von der Hierachie her schwierig auf Augenhöhge
      mit anderen höheren Entscheidungsträger sprechen.

      Ist dieser kluge Kopf neben anderen in einer Art Stabstelle unter dem Vorstand, dann befindet der sich auf Augenhöhe
      mit beispielsweise Veh. Und dann kannst Du ganz anderes Einfluss nehmen.

      Ansonsten dringt man als "kleiner Mann" nicht nach oben durch.
    • Natürlich wird es immer Leute in den unteren Ebenen mit verdammt guten Ideen geben. Aber von denen wird es ja auch keiner in das Kontrollgemium schaffen.
      Insofern wäre eher der Ansatz, mit flacheren Hierarchien zu arbeiten, von Interesse.

      Entscheidend ist und wird immer sein, dass die handelnden Personen entweder selbst gute Ideen haben und diese umsetzen oder ihnen gut zugearbeitet wird. Idealerweise natürlich eine Mischung aus beidem.
      Was offenere Strukturen angeht und die Einbindung von mehr Expertise, da dürften wohl die wenigsten sich sträuben und dafür offen sein.
      Nur dieses von Mainbock skizzierte Gremium erscheint mir in keinster Weise gewinnbringend. Da habt ihr auch noch kein wirkliches Argrument pro geliefert.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tigranes ()

    • jan2010 schrieb:

      Diese neue Abteilung oder Gremium könnte sich auch mit ganz neuen Methodiken des Fussball befassen.
      Beispielweise neue, innvovative Scouting Methoden oder Trainingsmethoden.
      Das ist - unabhängig des gewünschten Gremiums - aber ein Aspekt, den man ohnehin umsetzen muss. Halten wir in den genannten Punkten nicht Schritt, sind wir sportlich nicht zukunftsfähig.

      Das Schlimme daran ist, dass wir diesen Bereich so lange haben brach liegen lassen. Immerhin sitzt in Köln die Deutsche Sporthochschule. Wir befinden uns also mehr oder minder direkt an der Quelle der diesbezüglichen Forschung. Warum es da noch immer keine konkrete Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern und dem FC gibt, verstehe ich nicht.

      Man kann es drehen und wenden, wie man will. Wir sind aktuell kein Topverein, sind perspektivisch kaum ordentlich aufgestellt, befinden uns in diversen Punkten noch irgendwo in den 80er Jahren - nicht zuletzt im Anspruchsdenken. Das sind alles Aufgaben, die über das sportliche Tagesgeschäft hinausgehen und die wir dringend anpacken müssen.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • MainBock schrieb:

      Aber und das musst du jetzt auch zugeben...in beiden Gremien müsste es Veränderungen geben, denn momentan sieht es eben nicht so aus.
      Das kommt darauf an, wie die nächste Saison läuft. Sollte sich herausstellen, dass Veh komplett freie Hand hatte und nur Schrott eingekauft oder wichtige Spieler nicht gehalten hat, dann steht auf jeden Fall mit ihm auch de Tünn auf der Kippe. Denn dann hätte dieser in meinen Augen endgültig nachgewiesen, dass er sein Metier im Vorstand nicht beherrscht oder schlicht und ergreifend faul ist. Verzichtet er wieder auf sein Gehalt, könnte er allenfalls als Grußaugust bleiben und die Arbeit von einer Beraterfirma machen lassen. Irgendwie peinlich wäre das trotzdem.
    • @flykai
      Ne, finde ich nicht! Er war einer unserer Allerbesten, fußballerisch weltklasse, und auf dem Platz auch nicht unbedingt ein liebenswerter Geselle. Ich meine es ernst, wenn ich sage, dass ich gerne seine Meinung zu bestimmten Spielern hören würde. Er soll keinen scouten, keinen verpflichten und auch keinen raus werfen, er soll nur seine Eindrücke an die sportliçhe Führung geben. Es gehört mehr dazu, als die Sichtung nach schnellkräftigen Spielern, die auch etwas kicken können.
      Es gibt eben Eindrücke, die Ehemalige, mit allen Wassern gewaschene Spieler, eher sehen, als die Nagelsmänner. ER ist ein Beispiel für diejenigen Exfußballer, die @MainBock und ich meinen.
      Sicher wird Leipzig mit dem Brausevermögen weiter leistungsstarke Spieler verpflichten, aber nachdem sie jetzt aus drei Teams ein gutes gemacht haben, wird es auch für die schwer, sich weiter zu etablieren. Rangnick blieb noch nie irgendwo ewig. Sein Konzept hat dann auch immer wieder "fertig". Weil er sich für den Kaiser hält und alleine regiert.
      Das, über was hier gesprochen wird, ist aus meiner Sicht kein Posten oder Amt, es ist das Ausschöpfen eines Netzwerks im Verein.
      Dazu gehört, dass er sicherlich nicht in der Presse Druck aufbauen würde, wenn er eine Meinung intern äußert. Und ER steht für unsere wirklich großen Altinternationalen, die sich intern auskotzen sollen. Sie sollen helfen zu erkennen, wenn jemand die Mannschaft nicht mitträgt, wenn jemand Anlagen hat, die man auf einer anderen Position auch gebrauchen könnte. Das heißt nicht, dass es ein Grundmisstrauen in die sportliche Leitung gibt, sondern dass man ein Netzwerk nutzt, das loyal zu unserem Verein steht und zu nichts anderem. Es geht hier nicht um strukturelle Erkenntnisse, es geht um das, was den Unterschied ausmachen kann.
      Viele Grüße
      Bobber
      Hans Schäfer, Wolfgang Overath, Karl-Heinz Thielen, Wolfgang Weber und Bernd Cullmann, Toni Schumacher, Lukas Podolski, Jonas Hector, Timo Horn - eine Liga!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bobber ()

    • Wenn W.O. das könnte mein lieber @Bobber dann hätte er den Verein nicht in Halsbrecherischer Art vor die Wand geknallt-denn Richtig schlimm wurde es erst als alle Entscheidungen seiner eigenen Aussage nach über seinen Schreibtisch liefen-
      Overath hatte seine Chance-er hat sich als Hasadeur erwiesen und war Totengräber des Vereins wo sich Fehleinschätzung an Fehleinschätzung reihten,egal ob es um Spieler,Manager oder Präsidiumsmitglieder ging-warum sollten wir diesem.. Mann.. den Verein ein zweites mal anvertrauen? um wieder zu sehen das er irgendwo in den 70ern stehen geblieben ist?
      Ich will ja nicht behaupten das Du Dumm bist.Aber Du hast verdammt viel Pech beim Denken :thumbsup:
    • Tigranes schrieb:

      MainBock schrieb:

      Und wer hat aus dem AR Ahnung vom Sport (fussball) und kann somit Entwicklungen vorab einschätzen?
      In Aufsichtsräten großer Firmen sitzen häufig auch zahlreiche Laien und wenige Fachleute.Aber ich wüsste wirklich gerne, auf welche unternehmerischen Strukturen du anspielst, die wir nachahmen sollten.
      Wie gesagt, werde bitte mal konkret.

      Tigranes,
      ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo ich nicht "konkret" gewesen bin.

      Habe doch deutlich gesagt, dass ich ein neue Abteilung, bestehend aus zwei bis drei Fachleuten gründen würde, die man im organigramm direkt unter den Vorstand ansiedelt wird.

      Somit unterliegen sie nicht der weisungsbefugnis vom Manager, der die Meinung der "berater" abwürgen würde.

      In Wirtschaftsunternehmen benötigst du so eine Abteilung nicht, da es zig Personen dort gibt, die aus dem operativen Bereich kommen, die die Materie an der Uni studiert haben, die sich mit dem Kleinklein auskennen und das große und ganze ebenso sehen (im Vorstand, im AR, auf der Managerebene.

      Bei uns gibt es das nicht, wir haben im Verein kaum Leute, die aus der Praxis kommen (außer Manager und Trainer und die haben aus eigenem Interesse eher die kurze Sicht im Fokus). Nur Schumacher und der kann es nicht!

      Daher würde ich es jetzt auch nicht laufen lassen, @Puppekopp, denn was soll Schumacher jetzt plötzlich gut machen, wo wen letztes Jahr kläglich versagt hat?
      Er muss weg und ein fähiger Mann hin, zudem noch zwei, drei gute Leute in den Verein, die Ahnung haben und auch gehört werden (entweder im AR oder in der beschrieben Abteilung) und dann passt es. Momentan passt es nicht und das ist das einzige was nach dem letzten Jahr gewiss ist...alles andere sind erstmal nur bedenken/Risiken...wohingegen diese offene flanke im elementaren, da operativen Bereich Vorhaben und eklatant ist.
    • MainBock schrieb:

      das ist halt einfach ein Trugschluss. Etwas was in fast jedem Unternehmen heutzutage gängige Praxis ist, ist eben kein "Scherbengericht", sondern ein ganz normaler Prozess.
      Du schreibst doch immer wieder, dass man sich an Wirtschaftsunternehmen orientieren soll (siehe Zitat). Und in der Hinsicht hast du noch keinen konkreten Bezug aufgezeigt. Denn wie du jetzt richtig sagst: "In Wirtschaftsunternehmen benötigst du so eine Abteilung nicht".
      Deswegen auch meine mehrfache Rückfrage, was genau du meinst.

      MainBock schrieb:

      da es zig Personen dort gibt, die aus dem operativen Bereich kommen, die die Materie an der Uni studiert haben, die sich mit dem Kleinklein auskennen und das große und ganze ebenso sehen (im Vorstand, im AR, auf der Managerebene.
      Im Idealfall vielleicht. In der Praxis gibt es aber auch zig Laien im Aufsichtsrat (denk allein an die ganzen Politiker in AR), und auch ein BWL-Studium o.ä. garantiert nicht, dass man immer das Große und Ganze sieht und dass alle an einem Strang ziehen.

      MainBock schrieb:

      Bei uns gibt es das nicht, wir haben im Verein kaum Leute, die aus der Praxis kommen (außer Manager und Trainer und die haben aus eigenem Interesse eher die kurze Sicht im Fokus).
      Der Sportdirektor ist eine Stelle, die extra für die langfristige Entwicklung im Verein geschaffen wurde. Da geht es um eine nachhaltige kontinuierliche Entwicklung. Wie überall funktioniert das aber natürlich nur, wenn die handelnde Person entsprechend kompetent ist und dazu eben über einen langen Zeitraum hinweg aktiv bleiben kann.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Tigranes, was soll ich sagen...ich kann das so nicht bestätigen.

      Habe recht viele Unternehmen gesehen und auf Prozesse/Kontrollsysteme, auf das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld abgeklopft bis zum Anschlag und die sind, mit Ausnahme kleiner pommesbuden, allesamt professioneller aufgestellt (Strukturell/personell).

      Und das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass wir uns an den großen Wirtschaftsunternehmen auch mal ein. stückweit was abschauen können. Denn wenn du Bundesliga spielst (das ist unser Anspruch), dann bist du einerseits ein großer Fußballverein und zudem ein großes Wirtschaftsunternehmen.

      Wie du das Kind am Ende nennst, ob du nun ein paar Berater ins Boot hängst, die den (sportlich ahnungslosen) Vorstand beraten, oder einen top Mann in den Vorstand nimmst und zudem noch zwei in den AR...das ist mir doch egal.

      Nur es muss sich was tun und daher auch der Verweis auf die Wirtschaft, wo es in den Unternehmen zig Leute in den höheren Ebenen gibt, die das Ding von der picke auf gelernt haben.

      Was den Sportdirektor angeht...ja, so sollte es sein. Der Sportdirektor muss auch über den Tellerrand hinausblicken, das stimmt. Im heutigen schnelllebigen Fußball, wo Trainer, Manager, Spodis (leider) gewechselt werden wie Unterhosen, kann es jedoch durchaus sein, dass besagte Personen die Prioritäten erst mal auf die kurze Sicht legen.

      Abgesehen davon reicht es aber in einem solch komplexen und schnellen Geschäft wie Profifußball einfach nicht aus, wenn nur zwei oder drei Leute Ahnung vom absoluten Kerngeschäft haben und dieses überblicken....das wird doch wohl niemand bestreiten.
    • Wie schon mehrfach gesagt: Was Überarbeitung von Strukturen und mehr Expertise angeht, bin ich absolut offen. Da sollte eine kontinuierliche Professionalisierung stattfinden. Wobei ich das Geißbockheim als dringendere und wichtigere Baustelle ansehe, aber man darf natürlich auch gerne beides zeitnah anpacken.

      Was mich nur störte, war das von dir ins Spiel gebrachte Gremium, die Probleme bei der Umsetzung habe ich aufgeführt. Da sehe ich kaum ein Szenario, in dem sowas uns weiterhelfen würde. Und du hattest als Vergleich immer wieder Wirtschaftsunternehmen angeführt, aber eben nicht konkret erläutert, welche Vorbilder es da genau gibt und wie man das beim FC umsetzen kann.
      Auch die genannten Namen fand ich sehr fragwürdig. Da sollten wir lieber eigene Leute peu a peu aufbauen, als irgendwelche Schwätzer aus dem Ehemaligenfundus der Fernsehanstalten abzugreifen.

      Sowas wird aber nicht von heute auf morgen funktionieren. Bei den Bayern und beim BVB hat das viele Jahre gedauert, und die hatten einfach auch verdammt viel Glück, dass sie Ehemalige wie Hoeneß, Rummenigge, Zorc und Co. in ihren Reihen haben.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • MainBock schrieb:

      Und das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass wir uns an den großen Wirtschaftsunternehmen auch mal ein. stückweit was abschauen können. Denn wenn du Bundesliga spielst (das ist unser Anspruch), dann bist du einerseits ein großer Fußballverein und zudem ein großes Wirtschaftsunternehmen.
      Ich glaube, in dem Punkt wird wohl fast jeder hier zustimmen. Der Sport wird so komplex, dass er alleine mit einem Geschäftsführer für Finanzen/Wirtschaft und einem Geschäftsführer für Sport nicht mehr bewältigt werden kann. Das Tagesgeschäft muss zudem ja auch von der langfristigen strategischen Ausrichtung getrennt werden. Das packen Wehrle und Veh alleine natürlich nicht.

      Aber ich komme auf das zurück, was ich mehrfach bei den Überlegungen zu einem Investor sagte: Schaut nach München - da seht ihr, wies richtig läuft. Die haben sich nicht an irgendwelche Chinesen verkauft, sondern sie haben starke Partnerschaften mit starken Wirtschaftsunternehmen abgeschlossen, die nun als Anteilseigner eben in den Gremien sitzen. Das ist ein Konzept, das ich mir für uns durchaus vorstellen kann.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Benutzer online 1

      1 Besucher