Der etwas andere Verein - ohne killerinstinkt

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    • Guter Punkt Millhouse, das machen die Bayern top.

      Und auch hier ein Gedanke, mit Blick auf die Wirtschaft, wer gibt heute den Ton an?

      Die großen Unternehmen! Die kleinen verschwinden und die großen bleiben/werden größer!!

      Und auf uns projeziert bedeutet das, "wir müssen wachsen" und zwar in unterschiedliche Richtungen.

      Millhouse hat hier einen sehr wichtigen Punkt genannt: strategische Partner!

      Die haben zwei Vorteile:

      1. sie reden nicht rein, wie es andere Investoren machen.

      2. sie beschaffen Geld. Geld was man dann zur Vergrößerung des Clubs nutzen kann.

      Vergrößerung/Wachstum würde einmal, wie Tigranes sagte, die Infrastruktur, also Geißbockheim (in meinen Augen zudem die stadionthematik) betreffen.

      Und zudem vor allem auch die Themen scouting und Jugendarbeit.

      Im scouting sollten neue Märkte erschlossen werden, ich wundere mich zum Beispiel seit Jahren darüber, warum in Köln so wenige Leute aus Holland/Belgien spielen, wo die geographische Nähe gegeben ist.

      Um diesen Wachstum bewerkstelligen zu können, müssen aber zunächst die Strukturen geschaffen werden (personell und von Prozessen her), sonst kann man das nicht bewerkstelligen. Auch hierfür würden die Millionen, welche man durch strategische Partner generiert, sehr gut tun.

      Machen wir uns nichts vor...bei allem Respekt, es wurde durch Spinner und dessen Team sehr viel positives angestoßen, aber es bleibt noch sehr viel Arbeit auf allen Ebenen. Denn die Konkurrenz ist härter geworden als vor 20 Jahren (das war noch was damals...hat Spaß gemacht :) )...und der verdrängungswettbewerb wird immer härter.

      Bundesliga ist heute gnadenlos...fressen oder gefressen werden. Wir sollten versuchen in der "Nahrungskette" Stück für Stück nach oben zu rutschen....je besser die Bedingungen sind (strukturell/personell, also professionell), umso weiter kann man nachhaltig nach oben (und nicht nur einmalig, weil die stärkere Konkurrenz patzt).
    • Hatten wir das Thema Investoren nicht schon mal an anderer Stelle?
      Und war dort nicht das Ergebnis das wir in und um Köln einfach nicht die Masse an Investoren haben bzw. die möglichen Investoren einfach zu schwach sind um hier nachhaltig etwas zu etablieren? Selbst Ford und alle anderen großen sind einfach zu wenig - was für den FC Grund genug ist im Ausland nach Investoren zu suchen was dann wieder zu massenweise Kritik führte... weil China usw.

      Was den Beraterposten angeht dreht es sich hier ja nun im Kreis, es gibt so viele für's und wieder's ...da kommt man nie auf einen Nenner.
      Am ende meine ich ist es einfach das beste wenn man es einfach mal macht und nicht ewig darüber redet.

      So langsam wird es auch ermüdend immer und immer wieder die selben Argumente in leicht abgewandelter Form lesen zu müssen...
      "Ob ein Sieg verdient gewesen wäre, ist mir scheißegal."
      Ewald Lienen (1.FC Köln 2001)
    • @Millhouse
      Bezüglich Bayern geben ich dir zu 100 % Recht.

      @flykai
      WO hat die Macht sehr unsensibel an sich gerissen, was mich damals irritiert hatte. Wir waren mit dem absoluten Unternehmensprofi Hartmann wirtschaftlich extrem gut aufgestellt, allerdings war das meiner Meinung nach die allerschlimmste sportliche Phase ever! Deshalb habe ich auch WO zum Präsidenten gewählt. WO, wie du richtig sagst, hat den Club fast an die Wand gefahren, die sportlichen Ziele waren so nicht erreichbar. Allerdings glaube ich, wenn statt Solbakken ein vernünftiger Trainer gekommen wäre, hätte sich etwas zum guten Wandeln können - hätte, hätte... Es ist Geschichte. Finke war ein guter Manager, er musste aber auch gehen, weil er sich völlig aufgerieben hatte.
      Generell war diese Phase im Allgemeinen wirtschaftliches Harakiri!

      @ alle:
      Jetzt haben wir einen Umsatz von weit über 100 Mios und haben einen Trainer, der das Tagesgeschäft leitet. Einen Geschäftsführer Sport, der für die Teamzusammensetzung und den Trainer verantwortlich ist. Dazu haben wir einen Vorstand Sport, der es laufen ließ. Weder hat der Trainer im letzten Jahr auch nur ansatzweise etwas richtig gemacht, noch hatte der Manager vieles im Griff, und schon gar nicht hatte das Vorstandsmitglied irgendwas zur Klärung beigetragen. Das ist ein bischen wenig im Risk-Managment für einen 100 Millionen-Verein und genau so steigt man sang und klanglos völlig zurecht als Schießbude der Liga ab.
      Ich würde nicht wirklich ein konstituiertes Gremium haben wollen, eher ein Alumni Netzwerk in seiner ursprünglichsten Form - ein old-boy-network. Beim FC Bayern heißt es wahrscheinlich lediglich Stammtisch, wenn sie überhaupt darüber sprechen würden, wenn der Uli mit dem Kalle und dem Paul und dem Franz und dem Olli und dem Wolfgang und dem Klaus bei mehreren Halben über ihre Herzensangelegenheit quatschen. Das ist meinungsbildend für die Gesamtausrichtung des weltweit am besten geführten Profifußballvereins. Mit den wirtschaftlichen Partnern des Vereins saufen sie dann bei Schubeck oder Käfer weiter, weil die sich auch nicht blamieren wollen und schon, ratzdifatz, sind die Netzwerke für den wirtschaftlich stärksten Fußballverein der Welt gesponnen. Köln hat nicht diese Monsterkonzerne in der Stadt, aber Unternehmen mit dicken Füßen gibt es genug.

      Es muss das Sportliche gesichert, modernste Trainingsstätten für die Profiteams hergestellt und sinnvoll mit strategischen Partner das Ganze angegangen werden. Auch die Politik hört ein wenig mehr auf den Verein, wenn Vorstände großer kölscher Unternehmen sich einmischen ohne Angst zu haben, einen Imageverlust im nächsten Abstieg zu erleiden. Meiner Meinung nach geht Buli nur noch ohne superGAU mit wirtschaftlich starken Partnern und einer hochrangigen sportlichen Kompetenz, unterstützt durch vereinstreue Fußballexperten, die den Managersöldnern helfen.

      Bei uns klüngelt nur der Mitgliederrat und bringt nix auf die Pfanne!

      Beste Grüße
      Bobber
      Hans Schäfer, Wolfgang Overath, Karl-Heinz Thielen, Wolfgang Weber und Bernd Cullmann, Toni Schumacher, Lukas Podolski, Jonas Hector, Timo Horn - eine Liga!!!
    • Bobber schrieb:



      @flykai
      WO hat die Macht sehr unsensibel an sich gerissen, was mich damals irritiert hatte. Wir waren mit dem absoluten Unternehmensprofi Hartmann wirtschaftlich extrem gut aufgestellt, allerdings war das meiner Meinung nach die allerschlimmste sportliche Phase ever! Deshalb habe ich auch WO zum Präsidenten gewählt. WO, wie du richtig sagst, hat den Club fast an die Wand gefahren, die sportlichen Ziele waren so nicht erreichbar. Allerdings glaube ich, wenn statt Solbakken ein vernünftiger Trainer gekommen wäre, hätte sich etwas zum guten Wandeln können - hätte, hätte... Es ist Geschichte. Finke war ein guter Manager, er musste aber auch gehen, weil er sich völlig aufgerieben hatte.
      Generell war diese Phase im Allgemeinen wirtschaftliches Harakiri!


      Beste Grüße
      Bobber
      Es ehrt Dich ja, dass Du zugibst, Overath gewählt zu haben. Immer gut, wenn jemand zu seinen Fehlern steht.

      Da WO Alleinherrschar war, ist ihm auch Solbakken "anzukreiden". Dazu muss man aber sagen, dass man einem Trainer auch die Mannschaft geben muss, die er für "sein" Konzept braucht. Will man das nicht, dann holt man ihn nicht.
      Finke war mal ein Top-Trainer, aber eben nie ein guter Manager. Vor allem, er hat die Overathsche Linie mitgetragen, hat sich nicht (nach außen sichtbar) aufgelehnt. Seine Transfers? :facepalm:
      Sein Umgang mit Spielern und Trainer in der Öffentlichkeit? :facepalm: :facepalm: :facepalm:

      Ich kann auch heute noch nur ständig dafür danken, dass wir Spinner und sein Team haben. Auch wenn - vermutlich Tünn - bei Schmadtkes Transferversuchen in den letzten zwei Jahren vielleicht hätte intervenieren müssen.
      Jeder, wirklicher jeder, dem etwas am Fußball in Deutschland liegt, soll auf der Stelle tot umfallen, wenn er eine Dose dieser Bullenpisse kauft!
    • ich weiß nicht wie es Euch geht, ich kann mich am FC gerade nur wenig erfreuen, zumindest wenn man ein wenig verfolgt, was so geschrieben wird.
      Natürlich geht es den Medien primär um Auflage, aber man bekommt ja trotzdem schon ein wenig mit, wie die Stimmung ist, ob da in Ruhe gearbeitet wird, oder nicht.
      Nachwuchs:
      ein kommen-und-gehen wie am Bahnhof. Helmes weg, Sinke weg, jetzt Meyer weg, der sich noch verwundert über Helmes gezeigt hat. Dazu viele Talente auf dem Sprung.
      Auch wenn in Einzelsituationen immer begründbar (von Helmes hat man scheinbar nicht viel gehalten, Meyer kann 2.BL coachen,....) fehlt mir hier so ein wenig das Konzept und die Strategie. Vielleicht erkenne ich es auch nur nicht, aber eine U21, die dauernd gegen den Abstieg spielt, bei Spielern und Trainern alles andere als Konstanz. Auch Ruthenbecks Rückkehr zur U19 sehe ich mittlerweile kritisch.
      Profis:
      Nach Jahren der Ruhe werden jetzt wieder erste kleine Schlammschlachten per Presse ausgetragen, vor allem nach dem Schmadtke/Stöger-Abgang, jetzt über Struth zu den Heintz-Details. Auch wenn es vom Berater lanciert ist, wirkt das für mich nicht souverän.
      Die Schwachstelle- das spielerische Element im MF, wurde bisher nur partiell bearbeitet, und wenn wir links nichts mehr tun, ist jede Entwicklung von vornherein schwieriger. Wir müssen uns jetzt schon für ein hartes Jahr 2. Liga aufstellen, in dem auch bei uns alles laufen muss, damit wir am Ende oben stehen. Schaub macht von den Daten her einen guten Eindruck, Hauptmann ebenso, Sobiech und Czichos sind ok, Schmitz und Bader auch. Da sind Namen dabei, die könnten klappen. Aber mir persönlich fehlt noch so ein wenig der ambitionierte Transfer links. Dann die offenen Themen Horn2, Mere, Sörensen.

      Vielleicht zieht mich der Abstieg momentan noch extrem runter, aber so eine wirkliche Aufbruchsstimmung verspüre ich nicht, habe eher Befürchtungen, dass das mit Veh und Anfang in die Hose geht. Wer gibt mir ein Stück Optimismus ab?
      gesendet im Jahr 1955 aus meinem DeLorean DMC-12 mit Hilfe eines Raum-Zeit-Kontinuumtransfunktionators
    • Ok @8neun ich geb dir ein bisschen Optimismus.

      Nachwuchsförderung schön und gut, aber im Endeffekt haben einige Vereine eh auch schon keinen Fokus mehr auf das Jugendkonzept gelegt sondern profitieren vielmehr von der Ausbildung der anderen.

      Ich würde es begrüßen, wenn wir denn dann irgendwann doch noch mal da was aufbauen würden, aber den Erfolg der ersten Mannschaft sehe ich nicht gefährdet. Bis zur U19 läuft es ja schon mal ganz ordentlich, aber der Übergang über U21/23 ist einfach schlecht. vielleicht ist das aber auch ein so großer Schritt, sodass da nix geht. Alternative wäre ein Farm-Team in Liga 3 oder 2 später mal, dem wir unsere besten Talente zur Leihe geben. Könnte auch gerne z.B. Union Berlin sein.

      Warum sehe ich kein besonderes Risiko für die erste Mannschaft?

      Zum einen haben wir schon ein paar Nachwuchs-Spieler, die doch den Durchbruch geschafft haben (Poldi, Sinke, Horn etc) zum anderen sind wir immer noch ein geiler Verein, der bei Spielern wie Schaub mehr zieht als irgendwo Europapokal zu spielen.

      WIchtig ist jetzt, wieder professionell in der ersten Mannschaft zu sein und dann da wieder langfristig was zu binden.

      Eine Philosophie wie z.B. bei Barce mit einheitlichem System etc, da sind wir noch Lichtjahre von entfernt.
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • Der Abstieg war wirklich hart. Ich muss sagen, dass er mich mehr mitgenommen hat, als wenn man am letzten Spieltag angestiegen wäre.

      Nichts desto trotz war dieser (früh feststehende) Abstieg auch eine Chance!

      Als solche wird er aber leider bin vielen nicht begriffen und das ist, was mich persönlich genauso ertaunt und fertigmacht.

      Ich kann das nicht begreifen.

      Wir haben so derart offensichtliche "lernfelder" im Verein, dass man wirklich nicht sehr clever sein muss, um diese zu sehen.
      Dazu sind wir katastrophal abgestiegen und wann, wenn nicht jetzt, ist die richtige Zeit, um diese lernfelder oder Schwachstellen anzugehen?


      Was dieses Hickhack in den Medien angeht, so soll man darauf nicht so viel geben.
      Abgerechnet wird in zwei Monaten und dann kann man seriös die Arbeit von Armin Veh bewerten. Heute ist nicht der richtige Zeitpunkt hierfür, in zwei Monaten schon.

      Ich bin bei ihm immer noch optimistisch, denn er ist keiner, der etwas dem Zufall überlässt, aber warten wir ab.

      Was das Drumherum angeht...da ist der fc ein besserer amateurverein.

      Die Strukturen sind veraltet, das Personal auf wichtigen Positionen teils unbrauchbar (hatten wir weiter oben).

      De Diskrepanz bzgl. Der Positionen im Verein ist haaresträubend. Hat man mit Wehrle und Spinner Granaten, wird auf der anderen Seite ein Schumacher durchgeschleppt, der von Tuten und blasen scheinbar keine Ahnung hat...seinen Bereich (Sport) hat er jedenfalls nicht im Griff.

      Was die Jugend angeht, auch hier muss mehr kommen. Das ist über die Jahre gesehen zu wenig.

      Das scouting muss verbessert werden, auch hier bedarf es neuer Leute...im Vergleich zu anderen ist es zu dünne.

      Über die Strukturen haben wir weiter oben schon gesprochen...wenn wir uns da nicht anders aufstellen, dann wird der FC NIE WIEDER nachhaltig oben festsetzen.

      Jetzt ist der Zeitpunkt, die Dinge beim Namen zu nennen und anzupacken...wie gesagt, der Abstieg ist auch eine Chance.

      Bislang sieht man leider noch nicht viel (neben dem Platz)...es sieht mehr nach flickschusterei aus (im kleinklein) und das ernüchtert mich zB momentan ein wenig @8neun.
    • Mal vorab zur Jugendarbeit: Es gab vor wenigen Jahren eine Doku, wo mal hinterfragt wurde, warum Schalke und Dortmund bei den Jugend-Meisterschaften immer so gut abschneiden und warum sie vergleichweise viele Talente in den Profikader hochziehen. Das Ergebnis war dann, dass beide - Dortmund etwas mehr als Schalke - Unsummen in die Jugendarbeit pumpen. Da ging es um Gelder, die wir schlichtweg nicht haben. Zumal wir im Gebiet Nordrhein-Westfalen ja nicht alleine mit Dortmund und Schalke konkurrieren, sondern im Zweifelsfall auch Leverkusen und Gladbach dem jungen Talent eine sportlich wie finanziell bessere Perspektive bieten können. Wir sind in diesem Bereich - so ehrlich muss man sein - um Jahre abgehängt.

      Allgemein fehlt mir beim FC der "Architekt" für den Sportbereich. Wir reden über 100.000 Mitglieder, über ein großes Stadion und sonstwas. Aber die rein sportlichen Belange scheinen sich immer nur auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren. Damit dürfte Veh ausgelastet sein. Dass er die großen Belange im Hintergrund des Vereins erkennt, wage ich zu bezweifeln. Der Letzte, der hier in diese Richtung den enormen Bedarf angesprochen hat, war Daum - und das ist 10 Jahre her.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Millhouse schrieb:

      Allgemein fehlt mir beim FC der "Architekt" für den Sportbereich. Wir reden über 100.000 Mitglieder, über ein großes Stadion und sonstwas. Aber die rein sportlichen Belange scheinen sich immer nur auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren. Damit dürfte Veh ausgelastet sein. Dass er die großen Belange im Hintergrund des Vereins erkennt, wage ich zu bezweifeln. Der Letzte, der hier in diese Richtung den enormen Bedarf angesprochen hat, war Daum - und das ist 10 Jahre her.
      Deswegen sprechen @MainBock und ich ja von diesem Gremium :smile:

      Welches nicht nur auf die Kontrollfunktion zu reduzieren ist, sondern welches auch strategische, innovative Themen auf dem Zettel hat,
      wozu der Veh entweder zeitlich nicht in der Lage ist (so wie von Dir oben beschrieben), oder auch fachlich gar nicht der Experte ist...
    • Lieber @Elchi ,
      naja, dass mit dem Fehler war damals so eine Sache. Ich habe ja auch von der Beklommenheit gesprochen, die mich erfasst, wenn man überlegt, wie Hartmann aus dem Amt geschubst wurde. Aber den sogenannten Fehler machten damals ja eine überwältigende Mehrheit der Mitgliederversammlung - wenn ich mich recht entsinne.
      Mit Ovarath kam es zu dem großen Mitgliederrun, dass darf man ihm nicht absprechen - es gab schon merklich eine Aufbruchstimmung. Da habe ich auch verstanden, dass er nach seinem Rücktritt insistierte und diesen Teil der Geschichte für sich reklamierte. Ich bin auch heute noch heilfroh für unser momentanes Präsidium, weil sie diesen ganzen GAU auflösten und in wirtschaftliche Seriösität überführten, auch bin ich dankbar für das Interregnum Wolf, der den Weg für dieses Präsidium frei machte. Ziel ist es doch aus den Fehlern zu lernen.
      Finke war ein absoluter Fachmann, ein toller Trainer mit enormen Fußballverstand und einem Blick für Talente. Er durfte sein Können nicht unter Beweis stellen, weil damals der SuperGAU herrschte. Vielleicht hat Finke auch nie eine geordnete Rollendistanz zum Traineramt aufgebaut. Hoffentlich passiert Veh nicht das gleiche, wenn es zu Anfangs Beginn mal hakt.

      Meine eigentliche Intention war es über den Fußballverstand von WO zu sprechen und in diesem Thread nicht die jüngere Vereinsgeschichte zu reflektieren.

      Viele Grüße
      Bobber
      Hans Schäfer, Wolfgang Overath, Karl-Heinz Thielen, Wolfgang Weber und Bernd Cullmann, Toni Schumacher, Lukas Podolski, Jonas Hector, Timo Horn - eine Liga!!!
    • Neu


      [...]An der Struktur mit einer Doppelspitze im NLZ wird sich beim 1. FC Köln
      nichts ändern, die Position des sportlichen Leiters wird nachbesetzt.
      Der FC dankt Daniel Meyer für seine Arbeit beim FC und wünscht ihm für
      die Zukunft alles Gute.
      Meyer hat die Hälfte der Doppelspitze zwei Jahre inne gehabt. Das hat er gut gemacht, aber damit bricht das vorhandene Konstrukt nicht zusammen.
      Man sollte auch nicht ignorieren, dass das NLZ erneut vom DFB mit der Bestnote ausgezeichnet wurde.


      Wer mehr wissen will:

      fc.de/de/fc-info/club/jugendfoerderung/leistungszentrum/

      Zum Gesamtkonzept gehören ja auch die Fußballschule und das Sportinternat.

      Ich verstehe da die Kritik nicht wirklich, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob es intern evtl. zu Kompetenzgerangel oder ähnlichem kommt, aber das ist in nahezu jeder Struktur immer wieder mal zu finden.

      Die Personalie, die mir da am meisten Bauchweh bereitet hat, war der Abgang von Jörg Jakobs. M. W. sind seine "persönlichen Gründe" bislang nicht bekannt geworden. Er hatte aber m. E. an den Erfolgen der letzten Jahre mit den größten Anteil. Ob diese Kompetenzlücke mit Aehlig geschlossen werden kann, bleibt abzuwarten.
      Jeder, wirklicher jeder, dem etwas am Fußball in Deutschland liegt, soll auf der Stelle tot umfallen, wenn er eine Dose dieser Bullenpisse kauft!
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