Legendäre Spieler der 60er und 70er Jahre

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    • Die Folgen der Saison 1970/71 setzte dem Bundesligafussball so zu, daß in der Saison 1971/21 800.000 Zuschauer weniger die Eingangspforten der Stadien passierten.In der Saison 1972/73 waren es sogar
      1.300.000 Zuschauer weniger. Sage und schreibe 4.248 Zuschauer pro Spiel wollten damals keine Bundesliga mehr sehen. "Eine Katastrophe ist das", meinte Gladbachs Manger Helmut Grashoff. "Wir sind
      unschuldig und müssen mit hängen".....Er war vermutlich der einzige Gladbacher, der jemals irgendwann unschuldig war.
    • Eine weitere Zentralfigur der Ereignisse von 1970/71 war Peter Maaßen aus Oberhausen. Unternehmer und Alleinherrscher beim damaligen Bundesligaverein Rot - Weiss Oberhausen. Spitzname - und
      der war Programm - "Pascha". Maaßen bestimmte alles in Oberhausen und das ist wörtlich zu nehmen.Legendär sein Brief an den Präsidenten von Arminia Bielefeld(Im Rahmen des Bundesligaskandals), in welchem er den Herrn Stute zur Falschaussage animierte:" Du brauchst dir wegen einer eidesstattlichen Versicherung keine Sorgen zu machen. Meine Anwälte teilten mit mir,daß das nicht strafbar ist, selbst wenn sie inhaltlich falsch ist."

      Peter Maaßen empfing vor den entscheidenen Spielen der Saison 1970/71 einen Kölner Starfriseur(der zufälligerweise auch Manfred Manglitz barbierte) und einen halbseidenen Spielervermittler und
      Immobilienhändler, um mit diesen über Spiele zu sprechen. "Ergebnisoffen", wie Peter Maaßen stets betonte. Unglaublich, was da ablief.
    • Nette Geschichte über den Wechsel der Kapitänsbinde von Thielen zu Overath und den Pokalsieg 1968:

      ralf-friedrichs.de/der-erste-dfb-pokalsieg/

      Typisch FC. :S
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Chef), Ich (Vize), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, sharky, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oropher ()

    • Hallo Freunde,

      ich will mal an zwei Dinge erinnern. Heute vor 43 Jahren - am 23.06.1973 - fand das deutsche Pokalendspiel zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach statt. Der FC verlor 1:2in der Verlängerung in einem Spiel wie es sie ganz, ganz selten gibt. Mit Sicherheit das beste Pokalendpsiel aller Zeiten. Mit einigen der grössten Spieler der an grossen Spielern nicht armen 70er Jahre auf beiden Seiten. Berti Vogts, Rainer Bonhof, Hacki Wimmer, Jupp Heynckes, Günter Netzer auf Gladbacher Seite, Bernd Cullmann, Wolfgang Weber, Wolfgang Overath, Heinz Flohe auf Kölner Seite. Dazu die an diesem tage schier unüberwindlichen Torleute Kleff und Welz, die eine Weltklasseleistung boten. Und Weltklasse ist nicht einmal der richtige Ausdruck.
      Es wa ein Spiel, welches die Zuschauer elektrisierte und von den Sitzen riess. Sie beten und fluchen, bitten und stammeln liess. Ein Spiel voller Dramatik und Spielwitz, ein Spiel, dessen grosse Verlierer die
      Trainer beider Mannschaften waren - denn keiner der Spieler hielt sich an taktische Vorgaben. So lange ich lebe - dieses Spiel werde ich als Augenzeuge nie vergessen. Und noch heute sehe ich einzelne Szenen kristallklar vor mir....Jensen wirft einen Einwurf bis fast in den 5er des Kölner Strafraumes und Heynckes köpft in den Winkel und der famose Welz kratzt den Ball aus dem Winkel....Cullmann köpft auf Flanke von Flohe den Ball Richtung Gladbacher Winkel und der vortreffliche Kleff hält den nächsten ball den man nicht halten kann....Hacki Wimmer marschiert durch die Kölner Abwehr und überwindet per Flachschuss den Kölner Keeper....Wolfgang Overath spielt Herbert Neumann per Hackentrick frei und der schiesst aus 20 Metern ein wunderschönes Tor....Und,und,und...

      Der beste Kölner an diesem Tag war - trotz Welz, trotz Neumann, trotz Cullmann - Heinz "Flocke" Flohe. Der Kölner Mittelfeldrastelli machte ein Spiel zum Niederknien. Trckreich, laufstark. Schussgewaltig, mit grösster Übersicht. Immer wieder trieb er die Mannschaft nach vorne. Und wenn ich an Heinz Flohe denke, dann erinnere ich daran, daß er am 15.06.2013 verstorben ist - ganz knapp 40 Jahre nach seinem vielleicht grössten Spiel.

      Welz - Hein - Weber - Cullmann - Kapellmann - Simmet - Overath - Flohe - Neumann - Glowacz - Löhr. Das war die Kölner Aufstellung am 23. Juni 1973.
    • Soll/Ist schrieb:

      WOLFGANG WEBER

      Beginnen möchte ich mit Wolfgang Weber, dem "Bullen", wie er während seiner aktiven Zeit getauft wurde. Weber, geboren am 26.Juni 1944, in Pommern, wuchs in Porz auf. Sein Talent wurde schnell offenbar, Tschik Caijkovski holte ihn zum FC und nach - der damals üblichen Sperre - feierte Weber sein Debüt während der Bundesligasaison 1963/64. Der körperlich enom starke Weber spielte zunächst vor allem Läufer und wurde schnell Leistungsträger des FC, mit dem er 1964 erster Bundesligameister wurde. Kurz darauf wurde er für die Nationalmannschaft nominiert.

      Legendär sein Auftritt mit dem FC 1965 im Europapokalviertelfinale gegen den FC Liverpool. Köln hatte zweimal 0:0 gegen die Reds gespielt und nach dem damals gültigen Modus wurde ein Entscheidungsspiel in Rotterdam angesetzt. Der FC lag schnell 2:0 hinten, Löhr hatte dann auf 2:1 verkürzt. Weber verletzte sich in der ersten Halbzeit am Bein und in der Pause musste er sich einem Belastungstest unterziehen, ob er spieltauglich sei(damals durfte nicht ausgewechselt werden). Weber sprang von einem Tisch auf den Boden, das Bein hielt - Weber spielte auf Rechtsaussen weiter. Der FC glich aus, das Spiel ging in die Verlängerung und wurde schliesslich per Münzwurf für Liverpool entschieden. Weiter gehende Untersuchungen ergaben, daß Weber über 80 Minuten mit gebrochenem Wadenbein gespielt hatte - eine unfassbare Leistung des Kölners. Diese Härte war typisch für ihn. Hart gegen seine Gegenspieler, härter gegen sich selber. Unfair war Wolfgang Weber nie. Er war einfach zu gut und hatte es schlicht und simpel nie nötig zu treten - und hob sich somit sehr wohltuend von so manchem Rauhbein der 60er und 70er Jahre ab.

      1966 war Weber wichtiger Spieler der Nationalmannschaft während der WM in England. Im Endspiel besorgte er kurz vor Schluss das 2:2 und bugsierte nach dem Wembley Tor von Hurst den Ball über die Querlatte.Weber hatte dieses "Tor" zeitlebens als Ungerechtigkeit empfunden, ohne aber seinen englischen Widersachern einen Vorwurf zu machen.

      1968 wurde der Bulle mit dem FC Pokalsieger. 1970 fuhr er zur WM nach Mexiko, kam aber nicht über zwei Einsätze hinaus. Weber, schon vorher häufig verletzt - hatte dann eine schwere Zeit. Ein Bandscheibenvorfall zwang ihn zu einer Operation. Diese Verletzung, Depressionen und die Trennung von seiner Frau gingen einher und führten zu einer neunmonatigen Pause. Weber wäre nicht Weber gewesen - er kehrte zurück und wurde von den Zuschauern, die ihn liebten mit einer unglaublichen Zuneigung empfangen. 1973 war Wolfgang Weber wieder ganz der Alte und feierte im Spätherbst dieses Jahres sein Comeback in der Nationalmannschaft. Für die WM 1974 reichte es dann doch nicht, Bundestrainer Schön entschied sich für den jüngeren Bonhof. Weber nahm dieses als kompletter Sportsmann auf und kein Wort der Kritik wurde an der Entscheidung des Trainers geübt.

      Es folgten noch weitere gute Jahre für den FC - der Bulle blieb ein Leistungsträger für seinen Verein. Leider musste er nach einer Herzmuskelent-
      zündung im Jahre 1977 seine Karriere beenden, blieb aber seinem Verein als Beobachter und Co - Trainer unter Trainer Hennes Weisweiler verbunden.

      Wilfgang Weber war ein Idol meiner Jugend. Ausgestattet mit einer für den damaligen Typ des Abwehrspielers ganz seltenen guten Technik, hoher Laufbereitschaft, einer hervorragenden Zweikampfführung und einem überragendem Kopfballspiel verkörperte er über Jahre hinaus Weltklasse. Weber in seiner besten Zeit - heute hätte er einen Marktwert, der einen weit zweistelligen Millionenbetrag ausweisen würde und spielen würde er bei einem Verein wie Liverpool, Manchester United oder Real Madrid.

      In den 90er Jahren hatte ich die grosse Freude während eines Spieles in Duisburg neben Wolfgang Weber zu sitzen. Das Spiel war grottig schlecht, aber die Unterhaltung mit Weber war grossartig. Freundlich, aufgeschlossen, fachkundig - eine wahre Wohltat sich mit diesem Mann zu unterhalten.


      Guten Tag, lieber "Bulle". Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, mit einem Tag Verspätung. Du warst einer unserer Grössten, auf und abseits des Platzes.

      Und ganz sicher warst du eines meiner Idole.

      Alles Gute und viele schöne Jahre.
    • Vor 40 Jahren
      -------------------

      Anfang September war der 1.FC Köln nach drei Spieltagen Tabellenführer. Siege gegen Lautern, in Essen und gegen Frankfurt hatten die Hoffnung genährt, daß der grenzenlose Optimismus den jeder in Köln nach der Inthronisation von Hennes Weisweiler als Trainer hatte, berechtigt sei.

      Und so fuhr man dann auch wohlgemut zum Rheiderby nach Düsseldorf, welches statt mit 6:0 Punkten wie der FC mit 0:6 Punkten gestartet war. Und das, obwohl die Fortuna seinerseits mit Spielern wie Baltes, Gerd Zimmermann, Zewe, Köhnen, Seel, Brei, Geye, Herzog und Klaus Allofs gespickt war.

      Vor 35.000 Zuschauern - es regnete leicht - begann die Fortuna dann auch druckvoll und Spielstark und die FC Abwehr um den starken Libero Wolfgang Weber bekam Arbeit. Kölns Mittelfeld mit Simmet Overath und Flohe hatte in der Defensivbewegung derartig Mühe, daß Hennes Weisweiler schon in Minute 15 heftig mit Spielführer Overath am Spielfeldrand diskutierte. Mitte der ersten Halbzeit bekamen die Kölner das Geschehen besser in den Griff und Overath und Flohe zogen ihr bekanntes Mittelfeldspiel auf. Folge: verteiltes Spiel, jetzt aber mit den Mehranteilen für Köln.
      Kurz vor der Halbzeit bekommt Köln einen Freistoss ca. 24 Meter vor dem Tor. Flohe tippt an und Dieter Müller schiesst den Ball knallhart auf dem regennassen Rasen ins Eck - keien Chance für den guten Düsseldorfer Torwart Woyke. Der FC geht mit einem etwas glücklichen Vorsprung in die Pause.

      Nach der Halbzeit ist Köln die bessere Mannschaft. Die Düsseldorfer kämpfen verzweifelt, haben auch die eine oder andere Gelegenheit. Aber Köln ist Herr der Lage und hat die besseren Chancen und Flohe und erneut Müller entscheiden das Spiel. Mattsons Gegentreffer kurz vor Schluss ist die verdiente Kosmetik für Ddorf, aber eben nur Kosmetik.

      Der FC bleibt Tabellenführer. Vier Spieltage, 8:0 Punkte und 11:3 Tore - das kann sich sehen lassen. Der Optimismus in Köln nimmt - falls überhaupt möglich - noch zu.

      Schlusswort meines Vaters: "Dem Trainer gefällt die Spielweise von Overath nicht 100% - ig.Der macht dem zu wenig nach hinten".

      Damals dachte noch keiner daran, daß die Frage Weisweiler und Overath derartig eskalieren würde.
    • Ich liebe deine Anekdoten. :tu:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Chef), Ich (Vize), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, sharky, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock.
    • Ich selber habe ja zu der Zeit nicht viel oder fast gar nichts mit :ball: zu tun gehabt, aber 77/78 Meister und Pokal habe ich
      schon voll mitbekommen... :jawohlja:

      Es wäre auch unmöglich gewesen das nicht mit zu bekommen weil die Stimmung rund um den :dom: und im allgemeinen in
      der Stadt war einfach genial war, wie sich das in :koeln: auch gehört :prost: :prost: :prost:

      Ich hoffe diese Zeiten kommen so schnell wie möglich wieder, weil ich ja nun auch voll mit dabei bin :FC: :effzeh:

      Man kam ja aus dem Feiern nicht mehr raus, 1977 Meister Hai , 1978 Meister :hennes: und 1979 Meister Hai :thumbsup:
      Sommerpause
    • Also 2019 hätte ich dann lieber das zweite Double, Danke. :thumbsup:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Chef), Ich (Vize), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, sharky, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock.
    • skymax schrieb:

      Hmmmm, dann wäre also der Plan
      2017 Meister Hai
      2018 Meister :hennes:
      2019 Meister Hai

      Wie wäre es mit
      2017 Meister Hai
      2018 Pokalsieger :hennes:
      2019 Meister Hai + :hennes:

      ALLEZ FC
      Wenn ihr mal richtig nach denkt und ein paar Zahlen schiebt - dann wüsstet ihr, daß wir 2021 das Double holen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Soll/Ist ()

    • skymax schrieb:

      Soll/Ist schrieb:

      Wenn ihr mal richtig nach denkt und ein paar Zahlen schiebt - dann wüsstet ihr, daß wir 2012 das Double holen.
      Wenn ich jetzt ein Klugscheißer wäre, würde ich Dir glatt den Zahlendreher (sofern es einer ist) unter die Nase reiben. ;)
      ALLEZ FC
      Wenn ich jetzt ein Klugscheisser wäre, dann würde ich...ach schau doch mal auf Beitrag 134!
    • Vor 30 Jahren
      --------------------

      Es gibt ja Dinge, die sich ganz massiv in das Gedächtnis einprägen. Du kannst dich no so bemühen, du wirst sie nicht los.

      Was ist das?!

      1:3 0:0 0:3 1:4

      Das sind die vier ersten Saisonspiele des 1.FC Köln in der Saison 1986/1987 und die Gegner waren in der obigen Reihenfolge Bochum(auswärts), Frankfurt(zu Hause), Bayern(auswärts) und Leverkusen(zu Hause). Und ich hatte die Freude jedes Spiel vor Ort zu sehen.
      Da machte ich das 5te Spiel in Reihe doch gleich voll und fuhr mit meinem Vater nach Ludwigshafen. Ludwigshafen?! Bundesliga?!....Ja, Waldhof Mannheim spielte gegen den FC in Ludwigshafen. Waldhof Mannheim, wegen der betont rustikalen Gangart seiner Truppe auch Schlachthof Mannheim genannt.
      Einige Namen dieser Truppe goutieren Anhänger der Klopperära heute noch mit einem anerkennenden Zungenschnalzer. Tsionannis(griechischer Herkunft, trat auf alles was sich bewegte), Dieckgiesser(deutscher Eisenbrecher, trat seine Grossmutter für 2 DM 20 inklusive Mehrwertsteuer ins Krankenhaus), Jürgen Kohler(jegliche Erklärung überflüssig).
      Also, der FC war mit 1:7 Punkten gestartet und der Schlachthof, Pardon Waldhof mit 4:4 Punkten. Gemeinsam mit ca. 15.000 Zuschauern in Ludwigshafen wollten wir uns die Wende zum Besseren ansehen.

      Köln hatte eine Truppe mit Namen wie Schumacher(zweimaliger Vizeweltmeister), Olsen(dänischer
      Weltklassemann),Steiner(Ja, auch aus der legendären Waldhof Klopperschule, späterer Weltmeister),Hässler(der junge Hässler), Jansen(guter Fussballer), Engels(Nationalspieler), Woodcock(dito), Bein(!!!) Thomas und Klaus Allofs. Im Grunde genommen eine Toptruppe.

      Die Toptruppe liess sich sich in Mannheim nach Strich und Faden verarschen, den Schneid abkaufen.Sie ließ jegliches Aufbäumen vermissen, sie hatte keine Struktur. Klaus Allofs und Toni
      Schumacher - das ging noch einigermassen. Den Rest der Truppe konntest du vergessen. Paul Steiner - wissend was er dem Waldhöfer Publikum schuldig war - versuchte mit Kohler, Dickgiesser und Tsionannis mit zu treten, aber selbst in dieser Disziplin bleiben die Kölner nicht einmal zweiter Sieger. Sondern 4 oder 5ter oder 10ter Sieger.
      EIn Mann namens Bührer machte bis zur Halbzeit zwei Tore und damit waren wir bestens bedient. Mein Vater - selbst ordentlicher aktiver Fussballer und Jahrzehntelanger FC Gänger - tat etwas, was ich vorher und nachher nie wieder bei ihm sah. Er verliess in der 75ten Minute völlig indigniert und angewidert seinen Platz und sagte:"Triff mich am Parkplatz. Das schau ich mir nicht mehr an"...Recht hatte er, aber ich hielt durch bis zum Schlusspfiff. Obwohl - ich konnte selber nicht fassen, was ich da mit ansehen musste. Mein Urteil stand fest: diese Truppe spielte mit voller Absicht gegen den Trainer.

      Naja, wir hatten auf der Rückfahrt reichlich Zeit meine Theorie zu diskutieren. Vater stimmte mir zu und wir kamen schnell zu der übereinstimmenden Meinung, daß für "Sir" Georg Kessler die Messe bald gelesen sei.

      Eine Woche später feierte der 1.FC Köln vor 6.000 enthusiastischen Zuschauern in Müngersdorf den ersten Sieg der Saison. Im Spiel darauf verlor man in Uerdingen 1:3 und Kessler verlor seinen Job....Interimsmässig übernahm ein gewisser Christoph Daum seine Tätigkeit.
    • Was war denn in der Saison bei den Güllebauern los?

      Am Ende 10 Siege in Folge. :kotz:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Chef), Ich (Vize), Anfield, grischa, Barny, Flykai, elkie57, schwarzwälder Geißbock, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, winter, ManwithnoName, Malu, Maddes46446, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, caprone, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, sharky, Et troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock.