Legendäre Spieler der 60er und 70er Jahre

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    • Hab's mal hierhin gepackt:

      sleepy55 schrieb:

      Ach ja früher... Seufz. Keiner war tätowiert, alle hatten schwarze Schuhe und kurze Hosen an, Ultras , Pyros und Exkrementewerfer gabe es keine, ebenso keine Videos (geschweige denn Assistenten) der Ball war rund und das Spiel hatte 90 Minuten und die Wahrheit fand auf dem Platz statt. Ich kann mich noch gut erinnern. Dat wor schön... :D:
      [...]

      Skip schrieb:

      Spiel ging auch damals schon so lange, bis der Schiri abpfiff!! ;)
      Früher galt auch:
      Ein Tor ist gegeben, wenn der Schiri nach Erzielung eines Tores mit seiner rechten geöffneten Handfläche Richtung Anstoßpunkt zeigt...

      Und nicht:
      Ein Tor ist gegeben, wenn der Schiri nach Erzielung eines Tores mit seiner rechten geöffneten Handfläche Richtung Anstoßpunkt zeigt, abwarten muss, was der Kollege aus Deutz so sagt, er mit zwei Zeigerfingern ein Bildschirm in die Luft malt, zu einem Bildschirm in eine sogenannte Video-Area läuft, sich das ganze nochmal anschaut, er zurück ins Spielfeld läuft und dann wieder mit seiner geöffneten rechten Handfläche Richtung Anstoßpunkt zeigt...oder während seiner Rückkehr auf das Spielfeld dann wieder mit zwei Zeigefinger einen Bildschirm in die Luft malt, pfeift und auf Foul entscheidet und das Tor zurücknimmt.

      Ähnlich verhält es übrigens mit
      "Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift".

      Zumindest befinden wir uns nächste Saison wieder in einer Liga, die diesen Wahnsinn noch nicht mitmacht :psycho:
    • 02.06.1973 - 14 Tage vor dem legendären Pokalendspiel 1.Fc Köln gegen Borussia Mönchengladbach kommen eben diese Gladbacher zum letzten Saisonheimspiel des FC nach Köln in die Radrennbahn. Nur 16.000 Zuschauer wollen
      das Spiel sehen, obwohl der FC Tabellenzweiter und die Gladbacher Tabellendritter sind. Dabei spielt europäische Klasse bei beiden Mannschaften - Namen wie Cullmann, Weber, Overath, Flohe, Löhr auf Kölner Seite. Spieler wie Bonhof, Vogts, Netzer, Wimmer, Heynckes auf Gladbacher Seite. Das Spiel hält, was die Namen versprechen. Neben den oben erwähnten Protagonisten sind es vor allem drei weitere Spieler, die dem Match den Stempel aufdrücken.
      Gladbach`s Torhüter Kleff und Köln`s junger Aussenstürmer Glowacz, der Berti Vogts vor schier unlösbare Probleme stellt.

      Gladbach geht nach etwas mehr als 10 Minuten durch Kulik in Führung, aber danach spielt im Grunde genommen nur noch der 1.FC Köln. Simmet, Overath und Flohe stellen die Konkurrenz Wimmer, Kulik und Netzer glatt in den
      Schatten. Bernd Cullmann ist ein Libero modernster und offensivster Prägung. Und Glowacz düpiert Nationalverteidiger Vogts ein um das andere Mal. Aber Nationaltorhüter Kleff hat einen ganz grossen Tag erwischt und hält die
      Borussia durch eine Serie von Glanzparaden schadlos. Das funktioniert bis zu 40 ten Minute. Vogts legt den wieder einmal durch gebrochenen Glowacz im Strafraum und Kapellmann lässt sich diese Chance nicht entgehen - 1:1.

      Das Publikum ist begeistert. Was für ein grossartiges Spiel, vor allem von den Kölnern. Diese zeigen in beeindruckender Weise, wie stark die Mannschaft vor allem zu Hause ist. Gladbach - das wahrlich nicht schlecht spielt - stürzt
      von einer Verlegenheit in die andere und ist mit dem 1:1 zur Halbzeit sehr grosszügig bedient.

      Halbzeit 2 beginnt mit einem wundervollen Angriff der Kölner und Glowacz ist es vorbehalten mit einem sehr schönen Kopfball das 2:1 zu markieren - keine Chance für Kleff, der danach recht ungehalten mit seinen Vorderleuten
      schimpft. Bonhof war von Flohe überlaufen worden und Vogts konnte sich erneut gegen Glowacz nicht behaupten. Danach ging es "lustig" weiter. Chancen hier, Chancen da. Auch Köln`s Torhüter Welz konnte seine Klasse unter
      Beweis stellen, aber nach wie vor im Brennpunkt stand immer wieder ein wirklich famos haltender Wolfgang Kleff. Bis 5 Minuten vor Schluss, dann kam wieder einer der berüchtigten Spezialauftritte von Heinz Flohe. Vorbei an
      mehreren Gladbachern und dann ein Schuss wie mit dem Dampfhammer - ins Eck und unter die Latte. Und da war dann auch der restlos bediente Kleff machtlos. Auf den Rängen eitel Sonnenschein - eine Superleistung des FC, der
      nach diesem Spiel etwas favorisiert in das grosse Pokalfinale nach Düsseldorf ging.

      Ich habe an dieses Bundesligaspiel ganz lebhafte, ganz lebendige Erinnerungen. Es war einfach fantastischer Fussball. Offensiv und voller Tempo und Klasse, voller Ästhetik und Witz. Und auch voller Kampfkraft und Energie. Von
      1970 bis 1980 - das waren die wirklich grossen Zeiten der Bundesliga. Was sich da an purer Klasse auf den Plätzen der Republik ballte, das war einfach unglaublich. Und der FC war einer jener Klubs, dem man einfach besonders
      gerne zu sah - kein Wunder bei solchen Spielern wie dem grossen Dirigenten Overath, einem Libero wie Cullmann, einem Stopper wie Weber. Und natürlich einem "Hexenmeister" wie Flohe, der einfach die kompliziertesten Dinge
      so leicht aussehen liess. Fussball manches Mal in Vollendung.
    • Heute ist der 35te Todestag einer der größten Clublegenden, und Trainerlegenden Deutschlands insgesamt, Hennes Weisweiler:

      fc.de/fc-info/news/detailseite…nde-mit-ecken-und-kanten/

      :kerze:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • @ Soll/Ist

      Wunderbare Beiträge, vielen Dank für die detailreichen Einblicke die Du dort immer rüberbringst. Gefällt mir unheimlich gut.

      Mit Gänsehaut habe ich Deinen Beitrag zum Saisonfinale 1978 gelesen, als wir in St. Pauli 5:0 gewannen und Dortmund sich in Düsseldorf von Gladbach wehrlos abschlachten ließ.

      Bei diesem 12:0 war ich Augenzeuge, ich wohne ja in der Nähe von Gladbach und damals als ganz junger Kerl waren meine Teamgefährten und ich mit unserer Jugendmannschaft meines damaligen Vereins vollzählig da.

      Fast alle meine Teamgefährten waren Gladbach-Fans, das was nach dem Schlusspfiff war werde ich niemals vergessen. Viele meiner Mitspieler heulten hemmungslos und ich sah auch viele andere Gladbach-Fans die heulten wie die Schloßhunde. Gleichzeitig sah ich auf dem Nachhauseweg aber auch viele Dortmund-Fans die ebenfalls heulten.

      Die einen heulten weil es trotz des Schummelsieges nicht gelangt hatte, die anderen heulten weil sie sich die bis heute noch gültige größte Megaklatsche aller Zeiten in der Liga abgeholt hatten.

      Da mußte ich sofort wieder dran denken als ich Deinen Beitrag las. Hah, habe wieder Gänsehaut......
    • FC - maniac: Wenn du aus der Gladbacher Ecke bist, dann bist du ein ordentlicher Kerl. Denn nur ordentliche Kerle können schon in Jugendzeiten dem Mainstream widerstehen.

      Wie mein Freund Manni - wie auch ich und du aus der Gladbacher Ecke - schon damals so schön zu sagen pflegte: "Gladbach ist ein Krankheit. Und nur die Besten unter uns können einer Krankheit widerstehen".

      In der Tat war dieses Saisonfinale nicht zu toppen und ist unlöschbar in meiner Erinnerung. Noch heute denke ich daran, daß ich kategorisches Verbot hatte(aufgrund eines "unbedeutenden" häuslichen Vorfalles) nach Hamburg zum
      letzten Spiel zu fahren. Und so fuhr ich dann also nach Düsseldorf und ich bin auf den Rängen fast wahnsinnig geworden. Die Fahrt nach Hause - Strassenbahn und Bus und zu Fuss - habe ich in kompletter Trance erlebt. Eines weiss
      ich noch: als ich an einem Busbahnhof aus dem Bus stieg, kam an mir eine ganze Horde Gladbacher Fans vorbei getrottet. Keine Gesänge nichts, hängende Köpfe und leere Augen - wie eine geschlagene Armee.
    • Oropher schrieb:

      Heute ist der 35te Todestag einer der größten Clublegenden, und Trainerlegenden Deutschlands insgesamt, Hennes Weisweiler:

      https://fc.de/fc-info/news/detailseite/details/hennes-weisweiler-legende-mit-ecken-und-kanten/

      :kerze:

      Ich habe viele Trainer des 1.FC Köln erlebt. Hennes Weisweiler war der grösste Trainer des FC und Hennes Weisweiler war einer der grössten Trainer aller Zeiten. Sein Wirken, sein spezieller Charakter, seine eiserne Willensstärke
      machten ihn zu einer Überfigur, zu einer Legende als er noch lebte. Ich verbinde mit ihm offensiven Fussball, taktische Winkelzüge die anderen in 100 Jahren nicht eingefallen wären. Die Bereitschaft sich auf junge Leute einzulassen
      und sie weiter zu entwickeln - am sinnfälligsten beim FC vielleicht in der Kombination Konopka/Dieter Müller manifestiert. Weisweiler machte den als blossen Eisenfuss titulierten Konopka zu einem Flankengeber der Extraklasse
      und schliff das Naturgegebene Abschlusstalent von Müller zur Perfektion.

      Hennes Weisweiler starb viel zu früh und ihm wurde die besondere Ehre zu Teil, im Dom aufgebahrt zu werden. Der Dom war voll bei der Trauerfeier, begraben wurde Hennes Weisweiler in Lechenich. Und auf seinem Grabstein
      stand das, was er gerne gelesen hätte: "Ein Leben dem Fussball".
    • Bei Weisweiler machts mich traurig, dass wir ihn uns mit einem anderen Klub teilen müssen - und dass es sich dabei ausgerechnet um die ungeliebten Borussen aus Gladbach handelt.

      Hab mich oft gefragt, wie sich der FC wohl entwickelt hätte, hätte Weisweile nicht Mitte der 60er bis Mitte der 70er ein ganzes Jahrzehnt bei den Fohlen geprägt - sondern wäre er in dieser Zeit noch (oder wieder) beim FC gewesen.

      Klar, wir hatten in dieser Zeit auch starke Jahre und starke Trainer. Aber wozu der FC fähig hätte sein können, zeigt mir das 78er Double nach Weisweilers Rückkehr.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • Ohja, und die Bauern wären vielleicht nie aus der Zweitklassigkeit gekommen.

      Einer der großen Fehler des Franz Kremer...
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Soll/Ist schrieb:

      FC - maniac: Wenn du aus der Gladbacher Ecke bist, dann bist du ein ordentlicher Kerl. Denn nur ordentliche Kerle können schon in Jugendzeiten dem Mainstream widerstehen.

      Wie mein Freund Manni - wie auch ich und du aus der Gladbacher Ecke - schon damals so schön zu sagen pflegte: "Gladbach ist ein Krankheit. Und nur die Besten unter uns können einer Krankheit widerstehen".

      In der Tat war dieses Saisonfinale nicht zu toppen und ist unlöschbar in meiner Erinnerung. Noch heute denke ich daran, daß ich kategorisches Verbot hatte(aufgrund eines "unbedeutenden" häuslichen Vorfalles) nach Hamburg zum
      letzten Spiel zu fahren. Und so fuhr ich dann also nach Düsseldorf und ich bin auf den Rängen fast wahnsinnig geworden. Die Fahrt nach Hause - Strassenbahn und Bus und zu Fuss - habe ich in kompletter Trance erlebt. Eines weiss
      ich noch: als ich an einem Busbahnhof aus dem Bus stieg, kam an mir eine ganze Horde Gladbacher Fans vorbei getrottet. Keine Gesänge nichts, hängende Köpfe und leere Augen - wie eine geschlagene Armee.
      Danke dito, ja, wir haben es an der Peripherie zu diesem schwarz-weiß-grünen Scheißhaus nicht immer leicht aber es ist cool das Du dieses Elend danach das Dir wie mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte auch live erlebt hast.
      8) :tu: :D:
      Wir haben Beide Bundeliga-Geschichte gesehen an diesem Tag plus zusätzlichem Schadenfreude-Bonus obendrauf der bis heute Gänsehaut auslöst. Der Spruch der Mastercard-Werbung von vor vielen Jahren stimmt: Es gibt Dinge die kann man mit Geld nicht bezahlen....
    • Oropher schrieb:

      Ohja, und die Bauern wären vielleicht nie aus der Zweitklassigkeit gekommen.

      Einer der großen Fehler des Franz Kremer...
      Ist was dran, natürlich aber wer fehlerfrei ist möge den ersten Stein werfen. Auch Hennes hat damals als Rüben-Trainer einen jungen Mann aus Zwiesel in Bayern weggeschickt weil er ihn für nicht gut genug hielt. Sein Name: Klaus Fischer, später Schalke-Legende. Nobody is perfect:))

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FC-maniac ()

    • Aber das was Soll/Ist geschrieben hat kann man nur bestätigen. Auch für mich einer der besten Trainer aller Zeiten.

      Hennes hat bei Gladbach "aus Scheiße Gold gemacht" Dieser unsägliche Verein ist nur durch ihn zu etwas geworden. Kacke das es ausgerechnet Gladbach sein musste aber andererseits zählt was ein Mensch bewirken kann. Und auch wenn ich die ekelhaften Rübenschweine hasse wie die Pest und nicht objektiv dieses Pack sehen kann - könnte ich es würde ich sagen das Hennes diesen Schweinen fantastischen Offensiv-Fußball eingeimpft hat der heutzutage noch der Grund dafür ist das diese Assis so beliebt sind.

      Lattek hat danach den Erfolg der Rüben noch was 'verwaltet', aber das inspirierende schwand bei denen immer mehr. Inspiriert und kreiert hat den Erfolg des Packs allein Hennes. Lattek hätte so etwas nie aufbauen können

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    • Millhouse schrieb:

      Bei Weisweiler machts mich traurig, dass wir ihn uns mit einem anderen Klub teilen müssen - und dass es sich dabei ausgerechnet um die ungeliebten Borussen aus Gladbach handelt.

      Hab mich oft gefragt, wie sich der FC wohl entwickelt hätte, hätte Weisweile nicht Mitte der 60er bis Mitte der 70er ein ganzes Jahrzehnt bei den Fohlen geprägt - sondern wäre er in dieser Zeit noch (oder wieder) beim FC gewesen.

      Klar, wir hatten in dieser Zeit auch starke Jahre und starke Trainer. Aber wozu der FC fähig hätte sein können, zeigt mir das 78er Double nach Weisweilers Rückkehr.
      Zwischen Weisweiler und Kremer war das Tischtuch irgendwann durch. Als Cajkovski 1963 nach Meisterschaft und Vizemeisterschaft aufhörte - da hätte man Weisweiler noch mal holen können. Seinerzeit keine Chance bei "Boss"
      Kremer. Zunächst behielt Kremer auch Recht - Meister 64 und Vizemeister 65. Aber dann gab es die Notwendigkeit eine neue Mannschaft aufzubauen, denn Leistungsträger wie Benthaus, Sturm, Schäfer, Wilden hörten auf oder
      hatten ihren Zenit überschritten. Und an exakt dieser Stelle wäre ein Mann wie Weisweiler genau der Richtige gewesen. Nur - der stieg gerade mit Gladbach auf und baute s e i n Team auf. Der FC hat die Jahre 66 - 69 etwas ver-
      schlafen, obwohl man Pokalsieger 68 wurde. Einen richtigen Umkehrschub hatte man eigentlich wieder ab der Saison 71/72, jede Menge junger Spieler sukzessive in die Mannschaft integriert wurden. Aber letzten Endes bedurfte
      es eines Mannes wie Weisweiler, daß diese Mannschaft dann wieder Pokalsieger und Meister wurde. Niemals wären wir ohne Weisweiler Meister geworden. Wie sagte Weisweiler so schön zu Heinz Simmet bei seinem Amtsantritt
      am Dom: "Na Arschl.., wenn du damals zu mir nach Gladbach gekommen wärst, wärst du schon ein paarmal Deutscher Meister"(Simmet hatte zeitgleich ein Angebot von Gladbach und Köln und entschied sich für Köln).

      Die Einschätzung, daß Lattek nach der Ära Weisweiler nur "verwaltete" - die teile ich zutiefst. Weisweiler hatte 1975 eine Supermannschaft hinterlassen(vermutlich sogar die beste in Europa, die aber im Europokal der Landesmeister
      in der Saison darauf gegen Real Madrid durch eine unfassbare Schirileistung vom übelsten betrogen wurde) unter Lattek kam da nichts mehr.

      Wenn Weisweiler früher in Köln gewesen wäre - oder sagen wir zum richtigen Zeitpunkt - wäre der FC 3 oder 4 Mal häufiger Deutscher Meister geworden. Hennes Weisweiler war eine Überfigur, bigger than life.
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