Investoren im deutschen Fußball

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    • Investoren im deutschen Fußball

      Investoren im Fußball

      Da immer mehr Vereine Investoren haben oder einen Investor suchen wollte ich eine Übersicht anlegen, die dann auch Gesprächsgrundlage sein kann. Es wird ja meistens nur von 3 Vereinen mit Investoren gesprochen.

      1.Bundesliga

      Bayern München
      Stimmrecht: Adidas (8,33%) , Audi (8,33%), Allianz (8,33%)

      Borussia Dortmund
      Börsennotierter Verein- Aktionärsstruktur:
      Streubesitz 61,78%,
      Geske 11,87 %,
      Evonik Industries AG 9,06%
      Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund,
      50,6% Odey Asset Management LLP,
      4,99 % BlueBay Asset Management plc.

      In Verhandlungen mit neuen Partnern

      Eintracht Frankfurt

      Investoren: Freunde der Eintracht AG 28%, BHF-Bank 5,5 % Wolfgang Streubing 3,5%

      FC Augsburg
      Investorengruppe um Präsident Walter Seinsch.

      Hertha BSC
      Investoren: 9,7% Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR)mit Option auf 33% zu erhöhen.
      Wahrscheinlicher nächster Investor: reicher Investor aus Hongkong- Verhandlungen laufen

      Hamburger SV
      Gönner: Klaus- Michael Kühne – 25 Mio Kredit, die in Anteile umgewandelt werden sollen.

      Hannover 96
      Stimmrecht: 84 % Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG (S&S), 16 % Hannoverscher SV von 1896 e. V.
      Kapitalanteile: sieben Gesellschafter: u.a. Martin Kind, Detlev Meyer, Dirk Roßmann

      1899 Hoffenheim
      Investor: Dietmar Hopp 96%

      Bayer 04 Leverkusen
      100% Bayer AG

      Bor. Mönchengladbach
      Kein Investor

      SC Paderborn 07
      Kein Investor

      FC Schalke 04
      Kein Investor

      VfB Stuttgart
      Ausgliederung soll erfolgen- mögliche Investoren stehen Medienberichten bereit

      VfL Wolfsburg

      100% Volkswagen AG

      SC Freiburg
      Keine Investoren

      Werder Bremen
      Keine Investoren – Möglichkeit wird aber besprochen und ist wohl gewünscht

      1.FSV Mainz 05
      Keine Investoren

      1. FC Köln
      Kein Investor – Möglichkeit besteht in naher Zukunft

      2. Bundesliga

      FC Ingolstadt 04
      Stimmen: 80,1 % FC Ingolstadt 04 e. V., 19,9 % quattro GmbH

      TSV 1860 München
      Stimmen: 51 % TSV München von 1860 e. V., 49 % Hasan Ismaik
      Kapital (Investor): 60 % Hasan Ismaik, 40 % TSV München von 1860 e. V.

      RB Leipzig
      Investor Red Bull

      VFR Aalen

      bisher Gönner: Berndt-Ulrich Scholz - ob weiterhin Geld fließt ist unklar

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von FC-Fan ()

    • Vielleicht Fanfreundschaft? :D:

      Nee, wollte bei Augsburg noch nachschauen, ob ich Namen aus der Investorengruppe herausbekomme und hab die erst übersprungen und dann übersehen :wink:
    • Du musst mir nichts erklären. Es war eine Feststellung und keine Frage.
      Die Realität sieht aber so aus, dass auch ganz andere Vereine ohne die Hilfe der Investoren nicht da wären, wo sieh heute sind oder sogar ohne Hilfe nicht mehr existieren würden. Dann muss man halt auch die Kritik dementsprechend anpassen. Meiner Meinung nach.
    • LinkeKlebe schrieb:

      Genannt werden die Konstrukte, die aus ihren jeweiligen Investoren überhaupt erst hervorgegangen sind.

      Aber den Unterschied werde ich dir nicht schon wieder erklären.

      Naja, so ganz unrecht hat er trotzdem nicht. Alles und jeder redet über Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim und aktuell Leipzig. Dass sich abseits davon aber immer mehr Vereine einen Investor angeln, wird dann gerne mal übersehen. Für uns als Konkurrenten macht es doch erstmal keinen Unterschied, ob Leverkusen vom Bayerkonzern 25 Mio zugeschoben bekommt oder ob Klaus-Michael Kühne die gleiche Summe dem HSV zukommen lässt. Erst im weiteren Schritt wäre dann interessant, wie sehr sich die Vereine hinsichtlich einer Gegenleistung strecken müssen.

      Davon abgesehen, es hat eine Tendenz zu Investoren eingesetzt, die eine Kettenreaktion ausgelöst hat bzw. auslösen wird. Ich bin mir sehr sicher, dass in zehn Jahren in der eingangs genannten Liste zumindest alle Erstligisten enthalten sein werden. Ohne Geldgeber, Anteilsverkäufe, kreative Finanzmodelle etc. geht einfach fast nichts mehr. Es gibt ja im Radsport bereits jetzt die etwas sarkastische Forderung, man solle das Gelbe Trikot nicht dem Sieger der Tour überreichen, sondern jenem Konzern, der dem Fahrer das Doping geliefert hat. Ähnlich wirds im Fußball sein. Entscheidend für Erfolge wird dann immer auch die Fähigkeit der Manager sein, neue Geldquellen zu erschließen.

      Für mich als Fan des FC ist nicht mehr die Frage, OB ein Investor kommt - sondern WANN. Hoffen kann ich nur, dass wir uns nicht unter Wert verkaufen. Daher sähe ich es ganz gerne, wenn das alles a) durch Wehrle durchgeführt wird (dem ich diese Kompetenz zutraue) und b) erst in einer etwaigen zweiten Amtszeit Wehrles (also nach 2017) stattfindet, damit wir uns bis dahin sportlich hoffentlich gesteigert haben werden.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:
    • caprone schrieb:

      Haben wir nicht auch diesen Matjes-König? Oder fällt der nicht unter Gönner?

      Eigentlich schon eine Art Gönner, da der "Kredit" sehr flexibel ist was die Rückzahlung ist. Aber wenn ich da anfange, wird die Liste ziemlich lang :D:

      Wäre es nicht extremst viel Arbeit, wäre es schon interessant zu wissen, welcher Verein auch noch günstige Kredite, Subventionen vom Land oder Stadt etc. bekommen hat. Glaube auch da gibt es noch paar "Leichen", die verschiedene Vereine haben, die nicht so bekannt sind.
    • Wenn ein Verein nur aus dem Investor besteht und es keine Mitglieder geben soll, die ein Mitbestimmungsrecht haben, dann ist man extrem weit vom Vereinsgedanken entfernt, wodurch ein Verein wie RB nur ein Marketingprodukt ist. Das kann man in keiner Weise auch nur annähernd mit anderen Investoren gleichsetzen, das setzt Maßstäbe und deswegen habe ich eine noch größere Abneigung gegen RB entwickelt als gegen den Selbstdarsteller Hopp.
      Die Auflistung ist interessant und ich will auch nicht, dass der FC ein börsennotierter Verein wie Dortmund wird, aber selbst Aspirin versucht, ein richtiger Verein zu sein (auch wenn ein Firmenname im Vereinsnamen gar nicht geht). Dieses RB-Konstrukt trampelt auf dem Gedanken des Vereinsfußballs herum und es wird toleriert.
      Auch dieses Spielergeschiebe mit Salzburg ist doch ein Witz. Macht man das in einem Computer- oder Onlinespiel, ist das Cheating. In der Realität ist es in Ordnung? Verstehe nicht, wieso das so viele abtun, als wäre es normal oder als bestünde kein Unterschied zu anderen Vereinen.
    • Führ mich nicht in Versuchung das zu wollen. :facepalm:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

      Skymax (Präsident), Ich (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, KölscheJung, izeh, Badischer Bock, Salival, Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Interessantes Interview mit Christian Streich, Trainer vom SC Freiburg, der über Investoren im Fussball spricht. Titel: "Schützt das Spiel vor der vollständigen Kommerzialisierung!"Teil 1 gab es letzten Donnerstag in der Printausgabe (mit dem Streich-Interview), Teil 2 folgt am kommenden Donnerstag.
      Hier einige Auszüge: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/625120/artikel_schuetzt-das-spiel-vor-der-vollstaendigen-kommerzialisierung.html
    • Investoren sind im Profifussball eigentlich nichts Negatives, wenn sie sich diskret im Hintergrund halten, die richtigen Leute an den entscheidenden Stellungen arbeiten lassen und vorallem die Tradition eines Clubs (Vereinsfarben und Name) unangetastet lassen. All das hat der Erzeuger der flüssigen Gummibärchen, vor allem in Salzburg nicht gemacht. Er hat die traditionellen Vereinsfarben violett-weiß auf rot-weiß geändert und auch den Namen Austria Salzburg auf Red Bull geändert. Und noch dazu Kotzbrocken ala Loddar Mathäus und Roger Schmidt an die Salzach geholt. Und dann gewundert, warum man auch in Österreich nicht sehr beliebt ist. Außer bei den Boulevardmedien und beim Regierungfunk Orf.
    • Ist wirklich informativ der Artikel, wußte z.B. gar nicht, dass der VfB noch ein Verein ist. Habe mich letztens auch über die Aussage von Horst Heldt gewundert, der in diesem Jahr noch sagte: ich werde dafür sorgen, dass Schalke ein Verein bleibt. (Ich konnte da erst mal nicht verstehen, wo der Vorteil sein sollte - nach diesem Artikel über die Stuttgarter ist mir klar: manche können ihren Fans das nicht plausibel machen, dass es nichts "Schlimmes" ist, wenn man den Fußballverein ausgliedert in einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, so wie es z.B. bei uns ja schon seit Jahren ist.)

      Ich kenne mich bei Vereinen nicht so wirklich aus, aber es gibt schon steuerliche Vorschriften in die Richtung hin: keine Gewinne machen, bzw. Einnahmen zeitnah wieder ausgeben (Meine Kenntnis habe ich nur von so einem kleinen Förderverein - bei den großen wird es aber wohl ähnlich sein).

      Und jetzt versuchen (so wie ich das verstanden habe) die Stuttgarter, zwei Sachen auf einmal: die Ausgliederung in eine GmbH, AG oder KGaA UND den Einstieg von Investoren.

      Schmaddi und Wehrle haben ja schon mal angedeutet, dass dies auf lange Sicht für unseren FC auch Sinn mache, aber nicht jetzt. - Denn wenn, dann soll sich das ja auch lohnen (wie man es vernünftig macht, hat Bayern in der Vergangenheit gezeigt - das Geld der Investoren wurde so verwandt, dass man in Zukunft auch etwas davon hat = in den Stadionbau - mit dem Ziel künftige Betriebsausgaben - die Pacht - zu senken). Wie man es unvernünftig macht, hat der HSV gezeigt, da wurde das Geld von Kühne in Anteile umgewandelt, um die finanziellen Probleme in Verbindung mit hohen Transferausgaben und Verlusten aus dem laufenden Geschäft zu kompensieren....außer alle Transfers der neueren Vergangenheit schlagen ab sofort ein.

      Ein Investor wird in der Regel nicht der Fußball-GmbH, -AG, -KGaA Geld geben, damit auf danach alle Fußballfans sich darüber freuen und gut über den Investor reden oder der Investor sein Engagement als Werbefaktor sieht
      - sondern gemäß den Verträgen steht ihnen als Anteilseigner doch ein Anteil am Gewinn der GmbH oder.....zu.
      Normalerweise verkaufe ich auch nur so viele Anteile, dass der Investor oder die Investoren aufgrund der Höhe ihrer Anteile keinen Einfluß auf die GmbH oder......nehmen können (So geht das doch auch in der übrigen Wirtschaft zu).

      Es wurde doch schon angedeutet bei uns, dass man erst den FC auf gesunde Füße stellen will, damit die Anteile, die dann verkauft werden, auch wirklich einen vernünftigen Wert haben. Vielleicht wird das dann auch - wie bei den Bayern - in Verbindung mit dem Stadionkauf /bzw. evtl. Neubau dann sein - wer weiß. Mit dem Alex wird mir dabei nicht bange.

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • ich bin sehr froh, dass wir keinen Investor haben und alles selber entscheiden können! Mag es nicht, wenn irgendwelche Leute, die mit Fußball nichts am Hut haben, sich einmischen!
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Czichos, Mere, Schmitz - Höger - Drexler, Hector, Schaub, Risse - Terodde, Cordoba