Die 2 Minuten-Idee klingt erstmal nicht schlecht... und auch, wenn man ggf. mehrere Dinge prüfen muss, kann man den Grundgedanken beibehalten. Werden z. B. drei Dinge überprüft ergeben sich dann max 6 Minuten drauß.
Aber ja, ob das dann tatsächlich so umsetzbar ist, bleibt eine andere Frage.
Für mich eingroßes Problem am VAR: Die Abseits-Entscheidungen. Diese Linie nervt mich persönlich. Wenn dann da der Stürmer so im Abseits steht, wie am WE bei Union-Bayern, da frage ich mich dann schon, was soll das?
Könnte hier nicht ein Ansatz sein, dass man eine gewissen Toleranz einbaut (15-20 cm ?!?)? Ist das technisch realistisch?
Natürlich wäre es dann bei 16 oder 21 cm auch wieder Abseits. Aber dann könnte man wenigstens sagen, naja, da ist schon die Toleranz xy mit dabei. Würde ich persönlich besser finden.
Aber grundsätzlich wäre ich dafür, dass der VAR tatsächlich nur noch bei klaren Fehlentscheidungen eingreift.
Klares Handspiel auf der Linie (Held lässt grüßen), oder Spieler erzielt Tor per Hand (Maradona), rotwürdiges Foul außerhalb der Sicht des Schiris.
Aber eben nicht, wie jetzt, jeden cm Abseits checkt, oder ob der Ball wie bei Lund vom Boden an seine Hand springt, und es eben kein absichtliches Handspiel ist (Handspielregel muss ohnehin grundlegend angepasst werden).