Der Politik-Thread

  • Das ist das gleiche Problem wie bei Leuten die um die 50.000 verdienen und FDP wählen, die machen keine Politik für euch.

    Und Normalos die gut verdienen dürfen prozentual wohl genauso viel abgeben wie Geringverdiener, oder?

    Denn beim Thema Umverteilung werden sie sicher nicht die Untergrenze ausmachen.

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

    Einmal editiert, zuletzt von Oropher (8. November 2025 um 22:15)

  • Das ist das gleiche Problem wie bei Leuten die um die 50.000 verdienen und FDP wählen, die machen keine Politik für euch.

    Und Normalos die gut verdienen dürfen prozentual wohl genauso viel abgeben wie Geringverdiener, oder?

    Denn beim Thems Umverteilung werden sie sicher nicht die Untergrenze ausmachen.

    Normalos die gut verdienen zahlen ja eh schon prozentual mehr, als die Geringverdiener.

    Meine Frage ursprünglich war ja, wie man das beurteilen will ob jemand noch mehr Abgaben leisten muss um anderen ein höheres Einkommen zu ermöglichen.

    Und da rede ich nicht von Leuten die 5-stellig im Monat verdienen.

    Schade, dass solche Diskussionen hier oft gleich ins Lächerliche gezogen werden... da macht es gleich viel mehr Spaß 👍

  • Das ist das gleiche Problem wie bei Leuten die um die 50.000 verdienen und FDP wählen, die machen keine Politik für euch.

    Und Normalos die gut verdienen dürfen prozentual wohl genauso viel abgeben wie Geringverdiener, oder?

    Denn beim Thems Umverteilung werden sie sicher nicht die Untergrenze ausmachen.

    Naja... nehmen wir mal einen "Geringverdiener", Steuerklasse 1 der zum Mindestlohn 13,90 Euro verdient und ne 37.5h Woche Vollzeit arbeitet.
    Dem bleiben bei nem Jahresbrutto von ~25k netto dann ~18.300, bei 6750€ Abzügen an Steuer & Abgaben ( ~27%.)
    Jemand der 50k verdient hat ~32.000 netto aber 15.700€ Abzüge ( ~33%).

    Allerdings wäre man als Mindestlohn Angestellter ziemlich dumm Vollzeit zu arbeiten wenn man mit 20h via Zuschüssen fast auf die selbe Summe kommt wie Vollzeit aber diese Diskussion ist eine andere.

    Schaut man nur auf die Steuern ohne SV Beiträge, zahlt

    • der "Geringverdiener": 0 Euro
    • der "Normalo" mit 50k: ~3000 Euro

    Der Höchststeuersatz greift ab 68.500 Euro, man darf also schon davon ausgehen, dass bei den Forderungen die "hohen Einkommen" zu besteuern, Arbeitnehmer deutlich unter dieser Einkommensgrenze mitgemeint sind.

  • Jemand der 50k verdient hat ~32.000 netto aber 15.700€ Abzüge ( ~33%).

    Ohne den Höchststeuersatz / durch einen überarbeiteten könnte man das prozentual sicher anders regeln.

    Die sollen sich lieber beschweren dass die die noch mehr haben als sie selbst dann, je höher das Einkommen ist, prozentual immer weniger abgeben.

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

  • Nein... ich meine jemand der sich über 20-30 jahre durch Engagemant, Leistung, Fortbildung und Verantwortung dahin gebracht hat, dass sein Verdienst entsprechend honoriert wird...

    Hier war doch von den oberen 1% der Vermögen die Rede, oder?

    Da kann man ja mal genau hinschauen, wie viele Menschen es ausschließlich durch Engagement, Leistung und Fortbildung da hin gebracht haben, wo sie jetzt stehen, ohne Schenkungen, Erbe usw.

    Wenn ich mir da z.T. auch anschaue, wie groß diese Vermögen sind, dann ist mein Eindruck, dass da der Kapitalismus eigentlich durchgespielt wurde. Wenn es weltweit immer mehr Menschen gibt, die weit über 90% ihres Vermögens verlieren könnten, ohne dass sich für sie irgendetwas ändern würde, dann ist das der Punkt wo Marktwirtschaft und Wettbewerb enden und wo es irgendwann auch immer schwieriger wird durch "Engagement, Leistung und Fortbildung" nach ganz oben zu kommen.

    Wenn diese Menschen gleichzeitig auch durch ihren CO2 Ausstoß für eine Vielzahl von Problemen verantwortlich sind, die andere Menschen im wahrsten Sinne ausbaden müssen, dann sehe ich da akuten Handlungsbedarf - auch wenn wir alle wissen, dass da weltweit wenig bewegen wird.

    Nickname Change : Vorher Smiling_saidjin

  • Sehe und teile Deinen Punkt.

    Aber die Steuer- & Abgabenlast auf Arbeitseinkommen nähert sich asymptotisch auf ~47%, egal ob man nun 1.000.000 oder 50.000.000 pro Jahr verdient. Es wird also nicht "weniger" wenn man mehr verdient.

  • Sehe und teile Deinen Punkt.

    Aber die Steuer- & Abgabenlast auf Arbeitseinkommen nähert sich asymptotisch auf ~47%, egal ob man nun 1.000.000 oder 50.000.000 pro Jahr verdient. Es wird also nicht "weniger" wenn man mehr verdient.

    Deshalb ja meine Frage, wie man das beurteilen will.

    Vorallem Frage ich mich, bei den "Hochverdienern" wie man beurteilen will, was dieser Verdienst überhaupt bedeutet.

    Wenn jemand z.B. diese Millionen über eine eigene Firma verdient, dann stecken da ja auch entsprechend Arbeitsplätze dahinter. Diese Arbeitnehmer wollen ebenfalls regelmässig mehr Geld verdienen... wenn man denen dann ans Geld geht, dann gehen die mit ihren Firmen wonanders hin und unsere Arbeitslosigkeit steigt, oder sie machen den Laden dicht.

    Immer nur fordern ohne entsprechende Lösungen wird ins irgendwann um die Ohren fliegen... wenn es das nicht jetzt schon tut.

    Es gibt genug Firmen, Restaurants oder andere Unternehmer, die es heute nicht mehr gibt, weil man sich aufgrund der Kosten nicht mehr halten konnte. Wenn man das Rad noch weiter dreht macht es das nicht besser.

  • Es gibt genug Firmen, Restaurants oder andere Unternehmer, die es heute nicht mehr gibt, weil man sich aufgrund der Kosten nicht mehr halten konnte. Wenn man das Rad noch weiter dreht macht es das nicht besser.

    Es gibt auch noch mehr Unternehmen, die es nicht mehr gibt, weil die Politik die "kleinen" Unternehmen nicht gut vor den "großen" Unternehmen schützen konnten. Man sieht ja in der Innenstadt einer x-beliebigen Kleinstadt, wie sich die Marktwirtschaft entwickelt hat: Früher gab es viele kleine Läden, die unterschiedlichste Waren angeboten haben. Heute sind die Städte i.d.R. ausgestorben bis auf wenige Großsortimenter, die natürlich nur einen Bruchteil der Angestellten benötigen. Die kleinen Bäcker werden durch die großen Ketten verdrängt. Jeder der Waren anbietet, die es auch im Internet gibt, muss schauen wie er bleibt. Und die Großen Player schauen, wie sie mit möglichst wenig Angestellten möglichst viel Profit machen. Selbst da haben die richtig großen Anbieter vor Ort Probleme, wenn sie etwas anbieten, was man auch übers Internet vertreiben kann. Denn das meiste ist dort schon zu Amazon, AliExpress und Temu ausgewandert, wo die Gewinne, die einst mal hier gemacht wurden, ins Ausland fließen.

    Diese Entwicklung hat meiner Meinung nach nur am Rande etwas mit hohen Personalkosten zu tun.

    Gleichzeitig treiben Digitalisierung und KI die Spirale weiter: Letztens im DM traf ich eine Mitarbeiterin, die sagte, dass man hoffentlich auch bald diese Schnellkassen haben würde. Ich hab mich da gefragt, ob der Frau bewusst ist, dass damit ihr Arbeitsplatz wegrationalisiert wird. Und das Geld, was dann hier nicht mehr verdient wird, kann natürlich auch nicht beim nächsten Restaurantbesuch ausgegeben werden und da entsteht dann ganz schnell eine ungünstige Dynamik, die wir ja auch erleben. Ich denke, dass man diese Entwicklung nicht so ungesteuert hätte zulassen dürfen. Da hätte es meiner Meinung mehr Protektionismus bedurft, insbesondere für kleinere Unternehmen gegenüber den größeren Mitbewerbern. Das z.B. Amazon viele Jahre lang nur Verlust macht, um zu wachsen und sämtliche Konkurrenz abzutöten, hätte man im Sinne der Marktwirtschaft entgegensteuern müssen.

    Sicherlich sind auch hohe Arbeitskosten ein Thema, warum sich Produktion generell ins Ausland verlagert hat. Da gehört es aber auch zur Natur der Sache der globalisierten Marktwirtschaft, dass wir nicht mir Ländern mit niedrigeren Lebensstandards konkurrieren können, in denen die Menschen gezwungenermaßen auch für einen Hungerlohn arbeiten, um nicht hungern zu müssen.

    Nickname Change : Vorher Smiling_saidjin

  • Nein... ich meine jemand der sich über 20-30 jahre durch Engagemant, Leistung, Fortbildung und Verantwortung dahin gebracht hat, dass sein Verdienst entsprechend honoriert wird... soll man diese Leute dafür bestrafen, wärend andere, die darauf eventuell ( und ja... es gibt sie) keinen Bock hatten und es nur zu "Handlangerarbeiten" reicht einen (!!! dann im Vergleich dazu !!! ) zu hohen Stundensatz bekommen ?

    Ich gönne jedem sein Geld und habe Hochachtung vor jedem der morgens bei Wind und Wetter zur Arbeit rennt. Aber jemand der sich durch Leistung sein Gehalt verdient hat dafür abzustrafen kann es ja wohl nicht sein.

    Dann reden wir aber über zwei komplett unterschiedliche Gruppen von Menschen. Du schreibst offensichtlich noch von Menschen, die tatsächlich mit Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen – egal ob als Arbeitnehmer oder in eigener Verantwortung. Der absolute Großteil dieser Menschen fällt meines Wissens aber nicht in die Kategorie derer, von denen man fordert, dass sie mehr abgeben müssen.

    Ich für meinen Teil rede da primär von einer Gruppe, die zum Teil gar nicht einmal echte, sondern lediglich juristische Personen sind. Von Großkonzernen, die einerseits Löhne und Kosten drücken, wo es geht, und durch Steueroptimierung dafür sorgen, dass ihre Umsätze sich der gesellschaftlichen Verantwortung entziehen. Oder von denjenigen natürlichen Personen, die eigentlich kaum noch von Einkommen durch Arbeit, sondern primär vom Einkommen aus Kapitalerträgen leben.

    Genau wie Keep_Smiling sagte, verschwindet auch viel Geld an anderen Stellen, als bei den privaten Haushalten. Unser Staat und unsere Sozialsysteme finanzieren sich zu einem Großteil über die privaten Haushalte und deren Einkommen aus Arbeit. Denn hier greift er mit einer Gesamtbelastung von 30-40 % ordentlcih zu. Schaut man allerdings darauf, wo die Gewinne des Wirtschaftswachstums der letzten Jahrzehnte hingeflossen sind, dann stellt man fest, dass das Arbeitseinkommen hier weniger profitiert hat. Bei Kapitalerträgen liegt die Steuer nur bei etwa 25% (clevere Steueroptimierung natürlich noch nicht eingerechnet). Theoretisch sollten davor in der Regel noch Körperschaftssteuer o. Ä. greifen, aber gerade große Unternehmen wissen auch hier sehr gut, wie man diese umgehen kann.

    Dann gibt es noch die immer krasser um sich greifenden "Wirtschaftszweige", die gar keine Wertschöpfung betreiben, sondern dem System lediglich Geld entziehen. Wie z. B. Vermieter, die nicht neu bauen, sondern Bestandsimmobilien kaufen und bei diesen die Mieten in die Höhe treiben. Da entsteht keinerlei Mehrwert für unsere Wirtschaft, sondern es wird nur Kapital gebunden und den privaten Haushalten wird massiv Kaufkraft entzogen, die dann wiederum an anderer Stelle fehlt.

  • Das ist das gleiche Problem wie bei Leuten die um die 50.000 verdienen und FDP wählen, die machen keine Politik für euch.

    Und Normalos die gut verdienen dürfen prozentual wohl genauso viel abgeben wie Geringverdiener, oder?

    Denn beim Thema Umverteilung werden sie sicher nicht die Untergrenze ausmachen.

    ich hoffe, du meinst 50.000 netto. von dem anderen kann man ja nicht mehr leben. Und 50k netto sind auch für akademiker nicht mehr so leicht/mal eben zu erfeudeln.

  • Wagenknecht, die mit dem BSW endlich politische Verantwortung übernehmen wollte (durch unzählige Talkshowauftritte), tut das jetzt, indem sie den Parteivorsitz abgibt.

    Solche Politiker:innen braucht das Land. Dumm dreinlabern, ohne sinnhafte eigene Ideen alles und jeden kritisieren, und dann auch die letzte Möglichkeit, wirklich etwas zu ändern, abgeben.

    Witzpartei, deren eigentlicher Witz ist, dass sie auf Landesebene in Regierungsverantwortung ist. Glückwunsch an alle Wähler.

  • Wagenknecht, die mit dem BSW endlich politische Verantwortung übernehmen wollte (durch unzählige Talkshowauftritte), tut das jetzt, indem sie den Parteivorsitz abgibt.

    Solche Politiker:innen braucht das Land. Dumm dreinlabern, ohne sinnhafte eigene Ideen alles und jeden kritisieren, und dann auch die letzte Möglichkeit, wirklich etwas zu ändern, abgeben.

    Witzpartei, deren eigentlicher Witz ist, dass sie auf Landesebene in Regierungsverantwortung ist. Glückwunsch an alle Wähler.

    Gerade auch mit bekommen.

    Sahra Wagenknecht - Kernkompetenz: Gesicht in die Kamera halten, vornehmlich und vorsätzlich Unwahrheiten oder Halbwahrheiten verbreiten. Wenn es um das Eingemachte geht, sprich: um Arbeit - dann ist Wagenknecht nicht dabei. Bei Gegenwind: ist Wagenknecht nicht dabei.

    Scharfe Ermahnung an diverse Talkmaster, die Frau Wagenknecht immer wieder eine Bühne geboten haben(wenn ich mich richtig erinnere, dann war sie 2024 die meist eingelandene Frau/Mann in solchen Formaten). Mal sehen, ob diese Herrschaften jetzt endlich die Botschaft begriffen haben.

    An Frau Wagenknecht: jeder, der auf ihrem Boot mit segelt, der tut mir herzlich leid. Im Nachhinein muss die Linke geradezu vor Inbrunst und Freude auf jaulen, daß sie diese Partei verlassen haben.

    Lettore silenzioso

  • Nein... ich meine jemand der sich über 20-30 jahre durch Engagemant, Leistung, Fortbildung und Verantwortung dahin gebracht hat, dass sein Verdienst entsprechend honoriert wird... soll man diese Leute dafür bestrafen, wärend andere, die darauf eventuell ( und ja... es gibt sie) keinen Bock hatten und es nur zu "Handlangerarbeiten" reicht einen (!!! dann im Vergleich dazu !!! ) zu hohen Stundensatz bekommen ?

    Ich gönne jedem sein Geld und habe Hochachtung vor jedem der morgens bei Wind und Wetter zur Arbeit rennt. Aber jemand der sich durch Leistung sein Gehalt verdient hat dafür abzustrafen kann es ja wohl nicht sein.

    Ich glaube… Du hast mich nicht verstanden. Wenn ein Lehrer oder ein Arzt oder jemand durch Engagement seine 5000 Kracher im Monat verdient, dann bringt er dafür ne Leistung die auch entsprechend honoriert werden muss. Den Leuten will ich doch garnicht ans Geld.

    Man müsste sich das genau anschauen ab wann und wofür Menschen stärkerin die Pflicht genommen werden müssten. Und hey, ja, ich bin da pragmatisch. Ich vertrete die Meinung, das es ab gewissen Gehältern eben paar Prozent mehr Sein müssten. Ich kann Dir jetzt nicht ganz genau sagen ab wieviel. Ich find jedenfalls das derjenige der 2400 Brutto verdient, vl 100-200 Euro mehr raushaben sollte. Und diejenigen die mehr als 5000 Brutto haben, vl auf 100-200 Eiro verzichten könnten.

    Aber das was ich eigentlich in erster Linie meinte, sind sehr wohlhabende Menschen. Ich seh das da ziemlich extrem, zugegeben. Ich könnte jetz alles aufzählen was ich so meine. Da hab ich garnicht die Zeit zu. Aber ich wollte auf Deine Posts bzw. Frage reagieren.

    Vermögen, Geld, ist ungerecht verteilt. Menschen die mit sehr wenig auskommen müssen, leisten auch einen Beitrag in der Gesellschaft.

    Wir werden irgendwann noch größere, gesellschaftliche Probleme bekommen. Ich sehe jeden Tag an unserer Schule und auch im Verein eine immer größer werdende Kluft. Bei den Kindern. Beim Frühstück, an den Klamotten. Das darf es nicht geben.
    Natürlich liegt das auch an anderen Dingen, das Ding is komplex.

    Aber das ist so ein Ding…Ein Beispiel.Bei mir würden die Millionäre und erst recht die Milliardäre das Schulessen für sämtliche Schüler in Deutschland bezahlen. Die müssten für solche Dinge so dermaßen latzen, das kannste aber wissen.

  • 5.000 euro brutto-leute werden doch ständig belastet. Man will nicht an die schweinereien ran wie ehegattenschaukel, verschonungsbedarfsprüfungsmodell, verkäuferdarlehen eltern-kind-Hausverkauf etc pp. also nimmt man es direkt vom quellenabzug der arbeitgeber.

  • Das ist doch mal ne Antwort mit der man Arbeiten kann und Dinge angesprochen auf die ich hinaus wollte.

    Du hast Recht... es ist sehr komplex und man muss sich das genau anschauen. Ich bin auch der Meinung, dass es bestimmt Leute gibt, die da gute Ideen liefern würden, bestimmte Schlüssel wie man das verteilen könnte so, dass jeder damit einverstanden wäre. Unseren derzeitigen Politikern traue ich das nicht zu!

    Allerdings kann man aber auch nicht verlangen, dass die reichere Bevölkerung den Geldbeutel auf macht, solange man sieht wie Tag für Tag abermillionen Euro verschwendet oder unnütze Dinge finanziert werden.

    Wir haben Steuergelder ohne Ende und verpassen es für nix und wiedernix.

  • Bin ich total bei Dir. Es wird natürlich auch Zuviel verschwendet und auch falsche Prioritäten gesetzt.

    Im Grunde genommen war mein Posting auch viel zu simpel und vl auch polemisch. Aber ich glaub…. das brauchts ab und zu um Menschen auch mal zum nachdenken zu bewegen. Denn es läuft einiges ziemlich verkehrt.

    Aber ich glaub, das wissen die meisten hier schon.

  • mich erinnert die sache mit den reicheren geldbeutelsufmachern an folgenden dreiklang, den man auch von herrn hoeneß kannte:

    1.Steuern sind Diebstahl, 2. der Staat kann nicht mit dem Geld umgehen, 3. Ich entscheide, was ich mit meinen Steuern unterstütze.

    Warum fragt mich niemand, wofür meine 14.000 Euro Einkommenssteuer ausgegeben werden?

  • mich erinnert die sache mit den reicheren geldbeutelsufmachern an folgenden dreiklang, den man auch von herrn hoeneß kannte:

    1.Steuern sind Diebstahl, 2. der Staat kann nicht mit dem Geld umgehen, 3. Ich entscheide, was ich mit meinen Steuern unterstütze.

    Warum fragt mich niemand, wofür meine 14.000 Euro Einkommenssteuer ausgegeben werden?

    Keine Ahnung, ob Hoeness diesen Spruch so gesagt hat.

    1.Steuern sind natürlich nicht Diebstahl. 2.Der Staat - also letzendlich wir - legt schon einmal einen sehr seltsamen, fast leichtsinnigen Umgang mit Geld an den Tag. Das findet man sehr oft, wenn man nicht mit dem wirklich eigenen Geld um geht. 3."Ich entscheide, was ich mit meinen Steuern unterstütze"...Nochmal, weiss ja nicht, ob der Satz so gefallen ist. Aber nehme ich mal dankbar auf: Ja, würde ich auch gerne. Dann würde ich das Geld mal nur in Richtung Infrastruktur, dann mal nur Richtung Verteidigung, dann nur mal Richtung Bildung schieben...Alles klar?! Natürlich völliger Quatsch.

    Kein Quatsch ist die Entwicklung der Steuereinnahmen in diesem unserem Lande. Und die liest sich wie folgt:

    2015 673 Milliarden EURO 2016 705 Milliarden EURO 2019 799 Milliarden EURO 2021 833 Milliarden EURO 2024 948 Milliarden EURO

    Und für 2025 haben wir dann eine Prognose von 980 Milliarden EURO. Schade, knapp die Billion verfehlt. Die Bundesrepublik Deutschland hat kein Einnahmenproblem aus Steuern(45 % plus in 10 Jahren). Die BRD hat ein Ausgabenproblem und zwar ein strukturelles. Aber egal, wir gehen jetzt den Milliardären mal richtig an den Sack. Wir sind da mal so richtig schön populistisch und tun mal so, als wenn wir diesen Quatsch der Unterscheidung Einkommens- und Vermögen nicht brauchen.. Ist viel zu kompliziert und erschwert unnötig das Schröpfen. Also - erst mal nehmen wir uns die Milliardäre vor. Soll so rund 230 geben in Deutschland. Im Schnitt sind die - sagen wir mal - 10 Milliarden schwer= 2,3 Billionen. Und wir tun mal so, als wenn die die Hälfte flüssig haben(also, da ist nichts in irgendwelchen Firmen oder Immobilien, etc. gebunden). Sprich 1.150 Billionen EURO. Und von den 1.150 Billionen EURO kassieren wir für unseren Staat die Hälfte = 575 Milliarden EURO.

    Jetzt sind wir gerettet....Nicht, wieso denn nicht= Weil wir ein strukturelles Defizit haben, welches - je nach Schätzung - dreistellige Milliardensummen erreicht. Mit anderen Worten - "das Sonderopfer" der Milliardäre verrauscht binnen Jahren. Strukturen geändert?! Kein Stück. Steuereinnahmen langfristig erhöht?! Kein Stück....Arbeitsplätze strukturell geschaffen?!...Kein Stück...Vermutlich im Gegenteil: denn in aller Wahrscheinlichkeit geht da so viel Betriebsvermögen den Bach runter, daß es eine negative Auswirkung auf Arbeitsplätze haben muss.

    Lettore silenzioso