Deutsche Fußball Nationalmannschaft

  • Der Kick gestern war sehr mau, andererseits will sich eine Woche vor Turnierstart und nach der Karl Geschichte keiner gegen übermotivierte Gastgeber in einem Freundschaftsspiel verletzten. Curacao wird auch ein lauer Sommerkick dann gehts eigentlich erst los.

    Ich gehe davon aus, dass wir ob besserem Torverhältniss vor der Elfenbeinküste und Ecuador Gruppenerster werden (ok, das bin ich bei den letzten beiden WM auch). Dann treffen wir - aller Voraussicht nach und das 1/16 Finale überstehen - im Achtelfinale auf Frankreich. Überhaupt ist dieser Turnierbaum auf dem Papier deutlich stärker.

    Daher wäre ich mir als Bundestrainer nicht zu schade, Gruppenplatz 2 anzupeilen und damit den vermutlich einfacheren Turnierbaum zu erwischen. Aber wir spielen als 1. Nation der "Großen" und können vor dem 3. Spieltag nicht gucken welches Ergebnis welchen Gegner im Achtelfinale bedeutet.

    Stand heute gehe ich daher wieder von einem heulenden Nagelsmann nach dem Achtelfinalaus gegen Frankreich aus, der sich über die bösen Medien beschwert.

    Einmal editiert, zuletzt von Scheromell (7. Juni 2026 um 10:15)

  • Vor jedem Turnier wird doch die N11 abgeschrieben. 2006 wäre Klinsmann fast entlassen worden weil es gar nicht rund lief und seine Veränderungen hier in Deutschland gar nicht gut ankamen.


    2014 lief vor der WM auch nicht viel zusammen und der Start war auch nicht optimal. Über so ein Turnier passiert so viel und die Mannschaft scheint aktuell in sich stimmig zu sein. Daher gehe ich mit einem guten Gefühl darein. Auch gegen Finnland als auch USA gestern war es nicht verkehrt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Je(n)sus (Morgen, 00:10)

  • Man hat gestern, auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, gesehen, dass noch viel Arbeit zu erledigen ist. Und das in einer Woche... Man hat nicht wirklich strukturierten Fußball gesehen und die Defensive sah auch nicht sonderlich "sattelfest" aus. Besonders bei schnellen Gegnern wird das eng.

    ...

    Das ist bei anderen Top Nationen jetzt auch nicht anders, siehe Frankreich.

    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

  • Bei FRA fehlte aber die halbe Stamm-Mannschaft in der Startfeld da die PSG Spieler geschont wurden und die Topspieler wie Mbappe, Kounde und Olise wurden in der HZ beim Stand von 1:0 ausgewechselt. Aber ja, mit einer Heimpleite im Gepäck will man nicht zur WM fahren.

  • Denn dann sehe ich eine realistische Chance, dass wir das Geschwür Nagelsmann endlich loswerden

    Fragt sich nur, wie viel dann schlagartig besser würde. Die ausbildungsbedingte Unwucht im DFB-Fußball (zu viele zentrale Mittelfeld- vs. zu wenig Außenspieler; vorne relativ hui und hinten dafür unprofessionell pfui) wird m. E. auch kein neuer Bundestrainer aus der Welt schaffen können. Es wäre aber schon ein Fortschritt, wäre der (potentiell) Neue medial und von Clubseite her weniger beeinflussbar. Speziell in dem Punkt ist Nagelsmann ein Fähnchen im Wind. Deswegen wünsche ich mir aber nicht, dass spätestens im Sechzehntelfinale (nebenbei ein Kandidat für das "Unwort des Jahres") Feierabend ist.

    Die eigentlichen Veränderungen müssen an der DFB-Spitze stattfinden – bzw. hätten schon längst geschehen sein müssen. Dort hat man es sich in einer verkappten "Dabei sein ist alles"-Mentalität aber maximal bequem gemacht und sieht nach wie vor keinerlei Anlass, das luxuriöse Apparatschik-Dasein mit viel Geld für wenig Arbeit zu hinterfragen.

  • Fand das Spiel gestern schwer zu bewerten.

    Wir hatten gleich einen sehr starken Start. In der Vorwärtsbewegung waren schnell und gut abgestimmt. Damit hatten die Amis so ihre Probleme. Nach dem Tor haben wir es uns dann etwas gemütlicher gemacht und die USA sich aus ihrer Übermotivation (das sah teilweise schon sehr wild aus) stabilisiert. Sie hatten es dann verstanden unsere Abwehrspieler in gefährliche 1:1 zu verwickeln. Teilweise sehr unnötig. Z.B. Kimmich der den Ball immer zu lange gehalten hat. Folglich kam USA zu immer mehr Chancen, die irgendwann in dem Tor mündeten - sehr sehenswerter Treffer. Defensive Standards vor dem Tor zwar gut abgedeckt - aber der Rückraum war bei jedem Standard komplett blank.

    2. Halbzeit haben wir uns dann etwas stabilisiert und wieder zielgerichteter nach vorne gespielt.
    Teilweise sehr sehenswerte Pässe in die Spitze.
    Unsere Außen fand ich dennoch sehr schwach.
    Wirtz schien mir komplett untergegangen.
    Sané mit 1-2 Situationen und seinem Tor war fast ein Lichtblick.
    Musiala hat sich schwer getan, blieb aber am längsten auf dem Feld mit schließlich einem tollen Pass auf Leweling (was ein Tor sein musste).
    Haverts für mich der beste Mann in der Offensive. hat sehr viele Bälle klug verteilt, schnell gespielt, sich angeboten und dirigiert.

    Hinterher wurde es dann nochmal hektisch, weil USA halt über weite Strecken sehr übermotiviert zu Gange war.

    Den Schiri fand ich schwierig. Pfiffe kamen alle sehr sehr spät. Wohl wegen Backgroundchecks?
    Jedenfalls machte das gerade bei Fouls die Sache sehr unübersichtlich.
    Da hätte man im Vorfeld so einige Übermotiviertheit bremsen können.
    Das wird noch lustig im Wettbewerb, wenn das so bleibt!

    Alles in allem erwartbar.
    Gegen eine stärkere Offensive sehe ich unsere Abwehr schwer überfordert.
    Wenn wir die Gegner weiter vorne halten wollen, muss unsere Offensivabteilung noch ein paar Gänge drauflegen.

  • Wär klasse wenn man Begrifflichkeiten wie Geschwür, Ratte und Co. mal weglassen könnten. Es ist Fussball WM und es soll Menschen geben die sich trotz allem auf das Turnier freuen und mit unserer Mannschaft mitfiebern. Das Meckern könnte man ja gerne aufschieben bis es wirklich was zu meckern gibt, bis dahin wäre etwas mehr Vorfreude oder Unterstützung wohltuend.

  • Wär klasse wenn man Begrifflichkeiten wie Geschwür, Ratte und Co. mal weglassen könnten. Es ist Fussball WM und es soll Menschen geben die sich trotz allem auf das Turnier freuen und mit unserer Mannschaft mitfiebern. Das Meckern könnte man ja gerne aufschieben bis es wirklich was zu meckern gibt, bis dahin wäre etwas mehr Vorfreude oder Unterstützung wohltuend.

    Bei der Sache mit den Begrifflichkeiten bin ich bei dir. Zeugt nicht unbedingt von Intelligenz als auch Charakterstärke, wenn man Menschen so benennt und letztlich einfach beleidigt. Aber gut damit outet sich jeder selbst was für ein Typ/in man ist.


    Zur zweiten Sache. Das darf jeder noch für sich selbst entscheiden. Es ist ja nicht so als gäbe es nichts zu meckern und jeder hat da seine Meinung und die darf man keinen nehmen. Spannend finde ich nur die Aussagen das man die N11 und wm ha boykottiert oder kein Interesse dazu hat. Aber warum man das in jedem zweiten Beitrag kundtun muss :woman_shrugging:

    Ich jedenfalls werde mir das wie immer reinziehen. Und freue mich auf viele Wochen Fussball.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Je(n)sus (Morgen, 00:10)

  • Ich hab langsam auch Bock auf die wm. Im Sommer draußen einfach irgendwelche Spiele den ganzen Tag laufen ist auch immer geil.

    Ja, mich stört die politische Lage in den usa und das aktuelle Gehabe von Nagelsmann auch.

    Ich freue mich einfach auf Fußball und blende den Rest aus. Ändern können wir es sowieso nicht.

  • Außer über die Barbecue-Tische gibt es zum Spiel gegen die USA einiges zu besprechen. :)

    Meine Analyse und Ausblick auf das erste Spiel. 

    Erstmal Respekt zu dieser "Analyse"

    Allerdings halte ich diese für relativ oberflächlich und im Grunde gibt sie das wieder was man direkt auf dem ersten Blick auch sieht. Um tiefer analytisch in so ein Spiel reinzugehen, finde ich es zb spannender mit Bildern zu arbeiten die entsprechende taktische Muster aufzeigen, wo und wie bestimmte Räume aufgerissen werden oder so überladen wird usw. Dazu sind Statistiken an überspielten Gegnern und allen voran überspielten Verteidigern oft ein Gradmesser des Ergebnisses.


    Will das nicht schlecht reden eher noch impulse schaffen für mehr Inhalt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Je(n)sus (Morgen, 00:10)

  • Erstmal Respekt zu dieser "Analyse"

    Allerdings halte ich diese für relativ oberflächlich und im Grunde gibt sie das wieder was man direkt auf dem ersten Blick auch sieht. Um tiefer analytisch in so ein Spiel reinzugehen, finde ich es zb spannender mit Bildern zu arbeiten die entsprechende taktische Muster aufzeigen, wo und wie bestimmte Räume aufgerissen werden oder so überladen wird usw. Dazu sind Statistiken an überspielten Gegnern und allen voran überspielten Verteidigern oft ein Gradmesser des Ergebnisses.


    Will das nicht schlecht reden eher noch impulse schaffen für mehr Inhalt.

    Danke Dir für die Rückmeldung - und auch für den Impuls.

    „Oberflächlich“ sehe ich natürlich etwas anders, aber ich verstehe, was Du meinst: Der Text arbeitet stärker mit Rollen, Räumen und Grundordnungen als mit einzelnen Bildsequenzen oder Daten wie überspielten Gegnern. Das ist im Moment auch bewusst so angelegt, weil Elf & Ordnung eher ein ruhiges Textprojekt ist und kein klassisches Analyseportal mit Videos, Frame-by-Frame-Szenen und Datengrafiken.

    Bilder aus dem Spiel selbst sind für mich zudem schwierig, weil dort schnell Rechtefragen entstehen können. Eigene Taktiktafeln wären aber tatsächlich ein möglicher Weg. Also eher grüne Tafeln mit Spielphasen, Verschiebungen, Überladungen, offenen Räumen oder Restverteidigungs-Strukturen - nicht als Ersatz für den Text, sondern eher als visuelle Ergänzung.

    Der Haken ist schlicht der Aufwand. Dieser Artikel hat schon mehrere Stunden gekostet, und eine gute Taktiktafel kostet noch einmal Zeit, wenn sie nicht nur "hübsch" aussehen soll, sondern wirklich etwas erklärt. Nur eine Tafel ohne Erklärung ist nicht sinnvoll, sie kann nur eine Ergänzung sein.

    Deshalb interessiert mich Deine Anmerkung konkret: Welche Art von Bildern meinst Du genau? Eher einzelne schematische Tafeln wie „so öffnet die USA den rechten Halbraum“, „so muss Deutschlands 3+2-Sicherung verschieben“ oder eher statistische Grafiken zu überspielten Gegnern, Pässe hinter die Linien und ähnlichem?

    Wenn Du da ein Beispiel im Kopf hast, gerne her damit. Das wäre für mich tatsächlich hilfreich, weil ich den Ansatz weiterentwickeln möchte, ohne aus Elf & Ordnung gleich ein überladenes Statistikportal zu machen.

    Danke & Grüße
    Jürgen

    "Habe jetzt sehr lange über alles nachgedacht und denke, dass wir jetzt ganz besonnen und mit ganz viel Fingerspitzengefühl EINFACH ALLE RAUSWERFEN! ALLE!"

  • An der Stelle mal Danke für den Link, ich hab mir das jetzt mal angeschaut. Und ich war mal wieder überrascht - nee, eigentlich doch nicht- wie unreflektiert die "deutschen Fußball-Schdars", wie Gottschalk sie nennen würde, nach wie vor sind.

    Beispiel 1: Matthäus: Über seine Rolle und seinen Kontakt zu Draxler / Springer wurde in der Doku ja alles gesagt. Wie er sich dann weinerlich- bockig dort hin setzt in das Interview, und süffisant erklärt, er habe von seinem Aus ja nur aus den Medien erfahren. Dazu beschwert er sich, Vogts habe seine Leader-skills nicht erkannt. Wo war denn der Leader gegen Bulgarien? Die Doku zeigt mal wieder, dass es Matthäus auch damals nur um Matthäus ging. EM Finale? Nicht gesehen.

    Beispiel 2: Illgner: Mir war damals (ich war noch recht jung, und neu in der Fußball-Welt) nicht klar, dass das so ein Stinkstiefel ist. Absolut richtig, dass Vogts hier einschreiten wollte, was Bianca und Co anging- leider hat bei Illgner der Fokus völlig gefehlt. Wie selbstgefällig der da heute sitzt, und versucht, das alles als völlig normale Vorgänge zu verkaufen. Natürlich hat er das EM Finale auch nicht sehen können, familiäre Dinge. Klar.

    Beispiel 3: Basler: Da sitzt der doch tatsächlich im Interview, und beschwert sich, dass das damals alles zu locker war, kein Zug drin, und jeder gemacht hat was er wollte. Basler sagt das. Mario Basler. Der irgendwann auch erklärt, er habe fast nur am Pool gelegen, damit er die Zeit wenigstens ein bisschen auch genießen kann.

    Praktisch die gesamte Mannschaft hat Vogts kritisiert, er habe es nicht mehr im Griff gehabt, habe zu viel laufen gelassen, nicht reagiert, und so weiter. Und dann schmeißt man Effenberg raus, greift durch, und die tolle Mannschaft stellt sich hinter eben jenen. Wie heuchlerisch bitte kann man sein? Zumal Effenberg mehrfach betont hatte, sich nicht entschuldigen zu wollen- also auch hier Ego vor Mannschaft. Und dennoch solidarisiert man sich dann als Mannschaft mit dem, während man fehlende Führung und Durchgreifen anprangert. Was für eine Pseudomoral.

    Gut weg kommen hier nur Vogts, der auch heute nicht wirklich ein schlechtes Wort über die verliert, die ihn damals unter den Bus geworfen haben, und vielleicht Reif noch, der sich zumindest ein wenig selbstkritisch zeigt.

    Über Beckenbauer schreibe ich mal nichts, macht man ja nicht bei Toten. Aber die Doku zeigt auch deutlich, dass der FC Bayern das Potential hat, Brutstätte der Arroganz zu sein.

    Und wie selbstgefällig der Draxler da hockt, und sich auch heute noch über seine Einfälle zur damaligen Zeit freut, ist einfach nur ekelhaft und widerwärtig.

    -break the brett-

  • Danke für das vorkramen, irgendwie war das an mir vorbei gegangen, werde ich mir jetzt auch ansehen.

    Gerade hatte ich bei 11Freunde ein Interview von drei alten Journalisten gelesen, die bei der WM 1986 mit dem Nationalteam zusammen im Hotel wohnten (das war das letzte Mal, das dies so war). Und es war nicht nur ein Journalisten Schlaraffenland, sondern auch Stress für die anwesenden Journalisten. Was die unter anderem auch zu Beckenbauer schreiben, also der war eigentlich ähnlich unserem Nagelsmann. Daherhat man hinführt die WM 1990 als Pressesprecher Wolfgang Niersbach an die Seite stellte. Die sogenannten Helden von damals, na ja, langweilig im Hotel, okay dann ab ins Mexikanische Umland. Wo dann am Hoteleingang Berti Vogts (damals Co) auf die Spieler wartete, die dann wiederum andere Eingänge suchten……irgendwie erinnert mich das dann einiges an unsere mehrtägigen Schulfahrten

    „Ja, ich bin von unserem (FC) Weg überzeugt. Natürlich gibt es Rückschläge, Themen die länger dauern, als gewünscht. Das erlebt man am GBH genauso wie in anderen Bereichen. Aber insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren viele wichtige Schritte gemacht. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, die nächsten Etappen ebenfalls erfolgreich zu gestalten.“ P. Türoff im geissblog Interview am 13.06.2026

  • Habe mir die Doku auch angesehen und sehe es auch so.

    Bei Illgner war ich auch sehr überrascht. Der Bodo war als Kind eines meiner Idole. Und ihn jetzt da so zu sehen, war schon "hart". Aber gut, eigentlich ja doch nicht überraschend, wenn man seine Frau auch immer zu FC Zeiten gesehen und verfolgt hat. Er war halt sehr, sehr von ihr geleitet und das hört man auch in der Doku zwischen den Zeilen raus.

    Vogts wurde damals tatsächlich sehr geschadet und ich muss zugeben, als Teenager war ich da auch dabei. Berti war da halt "Börti" Vogts und so richtig für voll habe ich den da auch nicht genommen. Beckenbauer, BILD und co haben da absolut ihren Teil beigetragen.
    Umso höher ist ihm der EM 96 Erfolg anzurechnen.

  • wie ich schon früher schrieb, grenzte das, was Berti ertragen musste für mich an Mobbing.

    Wahnsinn wie Beckenbauer intrigierte und die Journalisten auf den Zug aufsprangen.

    Respekt, dass Vogts das 8 Jahre mitgemacht hat und sich und seinen Werten treu geblieben ist. Und schlussendlich darf man nicht vergessen, dass er einer der erfolgreichsten Trainer der Nationalmannschaft war (Statistik der gewonnen/verlorenen Spiele)... da war er weit vor Beckenbauer...

  • Heute dazu gekommen zu schauen, Teil 2 gerade fertig. Puh, aber

    seit dem Buch über Gerd Müller hatte ich mir eine Meinung gebildet über Franz Beckenbauer.Zwischendurch hatte ich zwar auch mal anderes gehört, z.B. via Uli Potofski und einem Treffen in Koblenz mit Fußballfans.

    Diese Folge bestätigt meine alte Meinung.

    „Ja, ich bin von unserem (FC) Weg überzeugt. Natürlich gibt es Rückschläge, Themen die länger dauern, als gewünscht. Das erlebt man am GBH genauso wie in anderen Bereichen. Aber insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren viele wichtige Schritte gemacht. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, die nächsten Etappen ebenfalls erfolgreich zu gestalten.“ P. Türoff im geissblog Interview am 13.06.2026

  • Sehr sehenswerte Doku... habe ich am Freitag komplett verschlungen.
    WM 90 im bis zum Halbfinale im Italienurlaub erlebt.
    94 war ich Teenager und habe die WM natürlich verschlungen ohne Ende.

    Medial war man einfach ansatzweise nicht Herr der Dinge.
    Was man heute Social Media alles vorwirft, dass es keine "Regeln" mehr gibt usw. galt früher erstrecht nicht.
    Was Axel Springer und Co. da fabriziert haben... dazu dann noch Stefan Raab finalisiert.

    Franz Beckenbauer... ich bin mir sicher... den hat nur die Kohle interessiert.
    Warum erzählt er sowas? Er wusste ja schließlich ganz genau was das anrichtet was er sagt.
    Weil man ihm genau dafür Geld gegeben hat. Nur deswegen hat man ihn dorthin als Experten eingeflogen.
    Auch sonst fand ich ihn kaum wiederzuerkennen. WM 90 hatte er diesen WIR-Gedanken rübergracht.
    94 war da nur noch Profilneurose. Ganz ekelhaft.
    Das hat man dann als Teenager doch alles nicht so mitbekommen.

    Tja und wenn man das Medial schon alles komplett unterschätzt hat, so war das dann halt auch sportlich.
    Die klimatischen Herausforderungen... Vorbereitung in Malente... das war alles, nur nicht Professionell.
    Da hatte der DFB es verpasst als Weltmeister in den Strukturen mitzuwachsen.

    Berti Vogts kann man im Anschluss dieses Desasters eigentlich nicht genug beglückwünschen wie er es geschafft hat 96 alles auf Restart zu setzen und zwar derart erfolgreich.

    Verwunderlich war es nicht, dass wir dann im Anschluss auch nicht mehr viel auf die Kette gebracht haben.
    Weil man Strukturell immer noch nichts geändert hat.
    Ohne Klinsi wäre das wahrscheinlich auch noch heute so.

  • Beim Thema Sane geht es schon lange nicht mehr objektiv zu. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

    Während die Kritiker immer lauter werden, wird die Trotzreaktion des Bundestrainers auch immer mehr zur Farce ( Ich habe das Sagen, es wird gemacht was ich will, auch wenn ich unrecht habe ).

    Es ist auch nicht so, das Sane den Platz von Said " geklaut " hat. Wenn eine Person negativ behaftet ist ( warum auch immer ) findet man immer einen Grund, ihn das Spüren zu lassen.

    Und was der Spruch von Jürgen Klopp angeht, muss man sich wieder einmal an den Kopf fassen. Jetzt da wieder so ein Fass aufzumachen, ist mir unbegreiflich. Früher hiess es, die Deutschen hätten keinen Humor.


    Da hättet ihr mal ORF gestern zuhören müssen, was da alles an Satire über den Kanal lief. Da wären die " Käseköpfe " beim Holland Spiel noch das etwas harmlosere.

    EIERKOPP !

    Einmal editiert, zuletzt von Pfälzer-Kölner (15. Juni 2026 um 12:49)

  • Und was der Spruch von Jürgen Klopp angeht, muss man sich wieder einmal an den Kopf fassen. Jetzt da wieder so ein Fass aufzumachen, ist mir unbegreiflich. Früher hiess es, die Deutschen hätten keinen Humor.

    Klopp, den ich ansonsten nur noch für einen selbstverliebten Schwätzer und eine geldgeile Werbe(witz)figur halte, hat sich gleichwohl für seinen "Noch ... noch"-Dummschwatz entschuldigt. Natürlich medienwirksam auf Magenta-TV, sonst wäre er ja nicht Klopp.