aktuelle Finanzlage des FC

  • Der Effzeh vermarket sich ja ab dem 30. Juni erstmal seit 25 Jahren wieder selber .

    Nehmen wir mal an, der Verein gründet die "Effzeh Vermarktungs GmbH" oder was auch immer und 60% des Kapitals kommen von extern.

    Diese Gründung kauft dann der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA die kompletten Vermarktungsrechte für Betrag X pro Saison ab.
    Dafür gehen die Erträge aus der Vermarktung anteilig an die Gesellschafter - 60% extern und 40% zurück an die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA.

    Der Einfluss der Geldgeber wäre also ausschließlich auf die "Effzeh Vermarktungs GmbH" aber damit auch auf die komplette Vereinsvermarktung mit allem drum und dran beschränkt. Wäre das ein Verstoß gegen 50+1 ?

    Zunächst mal war es einer der größten Fehler, bei der Ausgliederung der KGaA die Markenrechte des e.V. zu übertragen. Im Falle einer Insolvenz steht der e.V. dann schlimmstenfalls ohne die Rechte an der eigenen Marke inkl. Logo da und dürfte in der Kirmesliga unter neuer Flagge von vorne anfangen. Der 1. FC Köln wäre defacto nicht mehr existent. Insofern muss es ein Bestreben sein, diese Markenrechte zurück in den e.V. zu holen und nicht, sie an Dritte zu verhökern.

    Davon abgesehen wäre das von dir beschriebene Modell nicht grundsätzlich ausgeschlossen, müsste allerdings durch die Mitgliederversammlung abgesegnet werden. Unsere Satzung besagt, dass die MV zustimmen muss, wenn der Vorstand Anteile an der 1. FC Köln Verwaltungs GmbH bzw. 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA verkaufen möchte (2/3 Mehrheit bei unter 50%, 3/4 Mehrheit bei über 50%). Die gleichen Regelungen gelten explizit auch für jedwede Gesellschaft, die Inhaber der Markenrechte am Logo des 1. FC Köln ist. Insofern wäre das von dir beschriebene Konstrukt überhaupt nur möglich, wenn die Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit zustimmt.

    50+1 ist dann nochmal eine andere Baustelle. Wenn du eine Vermarktungsgesellschaft gründest, muss der Lizenznehmer (oder ein Komplementär bzw. der beherrschende Verein) an dieser mit über 50% beteiligt sein. Ansonsten wäre das ein Verstoß gegen 50+1. Eine Ausnahme gibt es: Wenn du vertraglich mit der Vermarktungsgesellschaft regelst, dass der Lizenznehmer den jeweiligen Vertragsabschlüssen im Bereich der Werbung, des Sponsorings, der Fernseh-, Hörfunk- und Online-Rechte sowie der Überlassung von Nutzungsrechten vorab zustimmen muss. Das heißt, die neue Gesellschaft dürfte alleine nichts entscheiden.

    Am Ende stellt sich dann die Frage, wer mehrheitliche Anteile an einem Unternehmen erwerben möchte, in dem er nicht das letzte Wort hat.

    MattEagle‘s Kumpel: „Jedes Mal, wenn ich vom Klo komme, stehen 70 Kölsch auf dem Tisch!“

  • Hm.

    Es gibt schon Gründe, warum jemand mehrheitliche Anteile erwerben will, ohne das letzte Wort zu haben. Auch bei 50+ 1.

    • Finanzinvestoren möchten vor allem am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben und überlassen die operative Führung bewusst den Gründern oder dem Management.
    • Ein Käufer/Investor vertraut auf die besondere Expertise des bisherigen Inhabers und möchte dessen Einfluss vertraglich absichern.

      Nur bei den Investoren über die alle und wir auch sprechen…Scheichs, Oligarchen, Indische Pharmhersteller, IT cracks und/oder andere Finanzgötter wird das nicht relevant sein. Die wollen mitsprechen. Und mitentscheiden. Macht haben. Daher ist die Frage von Klebe völlig berechtigt.

    Weisser Bart und lichtes Haar, in jedem Alter Antifa.. :dom:

  • Interview neu beim Geissblog mit P. Türoff.

    Wir bekommen immer noch Geld für Jonas Urbig und auch noch für Bisseck.

    „Ja, ich bin von unserem (FC) Weg überzeugt. Natürlich gibt es Rückschläge, Themen die länger dauern, als gewünscht. Das erlebt man am GBH genauso wie in anderen Bereichen. Aber insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren viele wichtige Schritte gemacht. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, die nächsten Etappen ebenfalls erfolgreich zu gestalten.“ P. Türoff im geissblog Interview am 13.06.2026

  • PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

  • Sollte Alajbegovic eine Ablöse von 30 Millionen Euro generieren, sollten gemäß des Aufteilungsschlüssels rund 150.000 Euro an den FC fließen. Die insgesamt zehn Millionen Euro, die durch den Kauf und Rückkauf zwischen Leverkusen und Salzburg den Besitzer gewechselt haben, sollten den Kölnern etwa 50.000 Euro beschert haben. Es ist zumindest ein kleiner Trost für den Verlust eines großen Talents, das mit Bosnien im Sechzehntelfinale der WM steht.

    Erst Wirtz, dann er: Warum der FC einen WM-Star früh verlor – Chance auf Transfer-Trost

    Kann man eigentlich keine großen Worte dran verlieren. Muss man am Ende so mitnehmen

    Wir sind die Fans - Wir sind der Verein!

    Müngersdorfer Stadion op Ewig - Geissbockheim als Heimat des 1 FC Köln erhalten. Unverhandelbar!

  • Jetzt wird kassiert: 1. FC Köln mit Millionen-Sprung in TV-Geld-Tabelle
    FC Köln freut sich über Mehreinnahmen: In der kommenden Saison fließen knapp 48 Millionen Euro aus TV-Geldern in die Vereinskasse – fünf Millionen mehr als im…
    www.express.de

    Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
    Meine Wunschaufstellung: Schwäbe - v.d. Berg, Simpson, Lochoshvili -Mensah, X, Johannesson, Sebulonsen - El Mala, Ache, Heskey

  • Normal müssten wir da zumindest auf dem Platz stehen wo Mainz steht etwa 60 Millionen

  • Philipp Türoff bestätigte im GEISSBLOG-Interview jüngst, dass man bei den abgewanderten Eigengewächsen je nach Vertragsgestaltung „durchaus noch geraume Zeit beteiligt sein“ könnte. „Bei Jonas Urbig sind wir das, und bei Yann Bisseck auch schon lange Zeit“, so der FC-Geschäftsführer.

    Urbigs Nominierung als Trainingstorhüter bei der WM und sein Kaderplatz bei den Testspielen gegen Finnland und die USA im Vorfeld des Turniers zählten „nicht für das, was wir mit dem FC Bayern München vereinbart haben“, verriet Türoff zudem. Doch: „Wir haben den Vertrag so gestaltet, dass der FC noch länger dabei bleibt, wenn er sich gut entwickelt ­– und das tut er zum Glück.“

    Drei Millionen-Chancen: Kassiert der FC dank DFB-Neustart mit Klopp?

    Da winkt ja fast ein neuer Spieler. Das wir an Urbig noch lange "mit verdienen" ist auch nicht schlecht.

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