Ernährung - wie haltet ihr es damit?!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • @Elki57 & @Soll/Ist:

      Nein, ein Dogma sollte die Ernährung auf keinen Fall sein. Jeder muss selbst den für sich besten Weg finden, da kann man sich nicht von anderslautenden Meinungen leiten lassen.
      Wir sind keine ausgemachten Vegetarier und schon gar keine Veganer. Dogmen und "ideologische" Beeinflussung bezüglich angeblich guter bzw. richtiger Ernährung sind da eher zu Hause, wir aber wollen essen, was wir wollen und das ist, was ich weiter oben beschrieben habe. Das muss von "innen" kommen, eine Selbstverständlichkeit sein. Indoktrination seitens Dritter ist sicher nicht der richtige Weg.
      Allerdings haben wir auch das Glück, von keinen Allergien befallen zu sein, jedenfalls soweit uns bekannt ist. Das vereinfacht die Suche nach der "korrekten" Nahrungsaufnahme natürlich sehr.
      Aber: nur mal so unter uns, ich habe auch Unmengen von Currywurst mit Fritten vertilgt, aber nur um dann später festzustellen, dass ich das gar nicht brauche. Und ja, manchmal reizt es mich auch heute noch, und dann halte ich an der nächsten Frittenbude an und schlage zu. Aber das passiert schlimmstenfalls ein- oder zweimal im Jahr, eher noch seltener.
      Landwirtschaftliche Produkte aus biologischem Anbau sind meistens nicht nur schmackhafter, aufgrund fehlendem Einsatz von Chemie (z.B. Pestizide) meistens auch weniger schadstoffbelasted. Allerdings bin ich mir noch immer nicht im Klaren, ob den Herstellerangaben bez. "Bio" so einfach zu trauen ist. Das aber ist ein anderes Thema.
      Wir jedenfalls bevorzugen Produkte aus dem eigenen Garten, wann immer das möglich ist. Das ist garantiert kontrollierter Anbau.
    • Keyoke schrieb:

      Ernährung in den letzten Jahren umgestellt auf vegan und fahre sehr gut damit. Durch die Frau dazu gekommen, mich mit dem Thema dann beschäftigt und gut war.
      Was ich selber nicht mag sind die "Ich will jeden missionieren Veganer"
      Mit oder ohne "Ersatzprodukte"?

      Ich bin durch einen indischen Kollegen auf das Buch "immer schon vegan" aufmerksam gemacht worden und finde das Konzept echt gut.
      "Gibt es traditionelle Pflanzenrezepte, die wirklich schmecken? Diese Frage hat sich Katharina Seiser, Autorin beliebter und bewährter Kochbücher, gestellt. (...) Und das Beste daran: Seiser verwendet nur natürliche
      Lebensmittel, keine Ersatzprodukte oder Imitate."
      Freue mich über den dreifachen Klassenerhalt der Vereine an meinem Wohnort und an meinem Heimatort. Gönne es dem FC, dem FCSP und dem HSV von Herzen.
    • Ich grabe mal hier den alten Thread aus, ich hoffe es ist der passendste im Brett.

      Mich würde mal brennend interessieren, wie die Vegetarier bzw. Veganer Quote im Brett so ist.

      Wie viele von euch Leben schon seit Jahren / Jahrzehnten pflanzlich bzw. fleischlos und wer grübelt momentan, ist vielleicht in einer Findungsphase?

      :popcorn2:


      Edit:

      vielleicht sollte ich auch mal schreiben wie ich drauf komme oder wie es sich bei mir verhält. Ich hatte heute eine lange Diskussion mit Kollegen zu der Thematik.

      Ich ernähre mich hauptsächlich pflanzlich, habe bis vor 14 Monaten noch regelmäßig Fleisch und tierische Produkte konsumiert, seit Anfang 2020 hat es rapide bis komplett abgenommen. Auch wenn ich geschmacklich vielleicht das ein oder Andere vermisse, fühle ich mich körperlich seit dem viel besser und gehe den Weg weiter.
      Apes together strong

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FC-Roki ()

    • Ich persönlich verzichte nicht komplett auf tierische Produkte oder Fleisch. Aber wir achten sehr darauf, was und wo wir einkaufen. Fleisch kommt bei uns nur vom regionalen Metzger. Ich esse persönlich ehrlich gesagt viel zu gerne Fleisch, um darauf gänzlich zu verzichten, muss ich gestehen. Ich sehe den reinen Konsum von Fleisch oder generell tierischen Produkten aber auch nicht kritisch, solange die Herkunft eben bekannt ist und die Tiere unter vernünftigen Bedingungen gehalten werden. Ich bin absolut gegen abgepacktes Billigfleisch im Supermarkt und finde, Fleisch sollte ein gewisses Luxusgut sein. Fabriken á la Tönnies gehören meiner Meinung nach verboten.

      Leider wird es dazu wohl nie kommen, hier fehlt es leider am nötigen Bewusstsein in der breiten Bevölkerung.
      silent withreader.
    • Der Text von dir deckt sich mit meiner Lebensart zu 100%

      Wir essen regelmäßig Fleisch, aber nur vom Metzger. Das ist es mir wert und man schmeckt den unterschied. Es gibt auch fleischfreie Tage bei uns.
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • LinkeKlebe schrieb:

      Leider wird es dazu wohl nie kommen, hier fehlt es leider am nötigen Bewusstsein in der breiten Bevölkerung.
      ein wichtiger Satz! Die Leute haben Angst vor der Impfung, fressen aber die 99 Cent "Wurst" mit vielen "asen" und "osen"... Das ist das perverse. Die Menschen wissen größtenteils nicht, was sie da wirklich essen. Überall ist Zucker, zu viel Salz und/oder Molkepulver drin. Vegan zu leben, ist sehr, sehr schwer. Das mit dem Molkepulver macht es nämlich echt schwer. Das Zeug ist sogar in Tomatensauce oder Kartoffelsalat drin. Einfach mal drauf achten...

      Vegane Ernährung scheidet für mich persönlich aus. Dafür esse ich zu gern Käse, trinke Milchprodukte und auf Eier mag ich auch nicht verzichten. Lasse jedoch das Fleisch zum Frühstück komplett weg, also keine "Ekelwurst". Maximal zu einem warmen Essen, also Mittags oder Abends kommt FLeisch. Jedoch selten große Mengen. Finde es auch sehr wichtig zu wissen, woher das Fleisch kommt. Daher hole ich es gerne auf dem Viktualienmarkt oder an der Theke beim Einkaufen. Dieses in Plastik abgepackte finde ich auch sehr komisch. Verstehe nicht, wie man das mit dem Gewissen vereinbaren kann, 500g für 2 Euro zu kaufen. Finde, dass man den Fleischkonsum drastisch runterfahren sollte und das Produkt verteuern sollte.

      Ich studiere ja nebenberuflich Ernährungsberater und beschäftige mich sehr, sehr gerne mit dem Thema ;)

      Es macht zum Beispiel auch Spaß die Anzahl der "osen" auf den Packungen zu zählen...
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Katterbach, Bournauw, Mere, Ehizibue - Hector, Shkiri (Elvis) - Jakobs, Duda, Kainz/Lemperle - Andersson/Modeste
    • Also ich esse eigentlich auch zu gerne Fleisch,halte es aber wie andere hier auch: Fleisch nur vom Metzger und nix abgepacktes.
      Zu 95% gibt es nur Rindfleisch und das nur an Wochenenden. Und dann zahle ich gerne mehr als für das billige Zeug aus den Supermärkten.

      Also komplett vegan oder vegetarisch das wäre nichts für mich pizza
      Derbysieger seit 06.02.2021 Zensiert - 1.FC Köln = 1:2

      Europa wir kommen ! Irgendwann mal wieder.....
    • Ich glaube es gibt viele die würden gerne Fleisch vom Metzger kaufen oder nicht diesen angepackt Aufschnitt im Supermarkt. Das ist dann aber auch wie vieles andere bei einer Vier- oder Fünfköpfigen Familie eine Geldfrage befürchte ich.

      Ich gehe nicht so oft einkaufen, erschrecke mich aber hin und wieder, wieviel man für wenig im Einkaufswagen bezahlen kann.

      Ich Persönlich liebe Fleisch und versuche wenn ich es kaufe drauf zu achten, dass es was vernünftiges ist. Letztendlich reduziere ich meinen Fleischhunger aber auch merklich, so kann es nicht weitergehen.

      Ob die Ersatzprodukte die Veganer sich reinfeifen dann immer so eine tolle Ökobilanz haben, lassen wir mal dahingestellt.
      Hauptsache die Haare liegen gut! Mach et Armin :love:
    • Himmelhorstpfleger schrieb:

      Ich glaube es gibt viele die würden gerne Fleisch vom Metzger kaufen oder nicht diesen angepackt Aufschnitt im Supermarkt. Das ist dann aber auch wie vieles andere bei einer Vier- oder Fünfköpfigen Familie eine Geldfrage befürchte ich.
      Da hat man dann ja immer noch die Möglichkeit Alternativen zu suchen. Ging früher ja auch. Dann ist der Braten am Sonntag auch mal wieder was besonderes
    • Himmelhorstpfleger schrieb:

      Ich glaube es gibt viele die würden gerne Fleisch vom Metzger kaufen oder nicht diesen angepackt Aufschnitt im Supermarkt. Das ist dann aber auch wie vieles andere bei einer Vier- oder Fünfköpfigen Familie eine Geldfrage befürchte ich.
      Meine Rede. Nur muss die Konsequenz dann sein, solche Produkte seltener einzukaufen - und nicht zur billigen Ja!-Alternative zu greifen. Wie ich schon sagte: Fleisch sollte einen gewissen Luxus darstellen, immerhin musste ein Lebewesen für den Genuss sterben. Das sollte einfach keine Billig-Massenware sein, die jeder täglich auf dem Tisch hat, ohne groß drüber nachzudenken. Fleisch ist ja teils deutlich billiger als die Alternative. Und das darf für mich einfach nicht sein. Wenn das Hack billiger ist als die gleiche Menge Hundefutter kann irgendwas nicht stimmen.
      silent withreader.
    • Schonmal danke, interessant zu lesen wie es sich bei anderen verhält. Es ist ja zumindest ein Anfang den eigenen Konsum zu hinterfragen bzw. bewusst zu konsumieren. Hier muss, wie so oft im Leben, auch jeder selbst wissen was er/sie tut. Gerne würde ich nur anmerken, dass @grischa der Gang zur Theke auf den ersten Blick natürlich besser ist, ich jedoch nun schon des Öfteren erfahren habe, dass die Zulieferer des Thekenfleisches bspw. beim Edeka oder Rewe, sofern es nicht anders gekennzeichnet ist, auch die sind die in großen Mengen, abgepackt und eingeschweist liefern. Hat man hingegen einen Franchisenehmer der den Markt betreibt, ist die Chance höher auch Produkte vom Metzger zu bekommen. Validieren kann ich das nicht, mir wurde es nur seperat von einem Rewe Mitarbeiter so berichtet und aus Metro/Handelshof.

      Himmelhorstpfleger schrieb:

      Ich glaube es gibt viele die würden gerne Fleisch vom Metzger kaufen oder nicht diesen angepackt Aufschnitt im Supermarkt. Das ist dann aber auch wie vieles andere bei einer Vier- oder Fünfköpfigen Familie eine Geldfrage befürchte ich.
      Das lasse ich ehrlich gesagt nicht gelten. Ernährt man sich bewusster und vielleicht ausgewählter, nicht täglich von Fleisch als Hauptspeise oder auf dem Brot, jeden Morgen zum Frühstück, dann kann man auch ohne Hack für 1.99 auskommen. Hier handelt es sich immer noch um Lebewesen aber ich möchte da gar nicht zu dogmatisch klingen. ;)
      Apes together strong
    • Ich persönlich esse auch zu gerne Fleisch um da vollkommen drauf zu verzichten. Dafür grille ich auch zu gerne und da kann und möchte ich nicht immer nur Gemüse drauf schmeißen!

      Ich selbst habe meine Ernährung seit ca. 2,5 Monaten umgestellt, da ich im Homeoffice sowas von zugelegt habe, so das ich da was gegen tun wollte und mache.
      In der Woche gibt es seit dem eigentlichen nur noch griechischen Joghurt mit 0% Fett, Obst, Gemüse und Käse. Also nur ganz selten noch Fleisch.
      Am Wochenende kommt dann aber ein gutes Stück Fleisch vom Metzger auf den Grill und nicht dieses Discounter Zeugs. Das habe ich noch nie genommen. Da zahle ich lieber etwas mehr.

      Mich und uns rein pflanzlich zu ernähren sehe ich als nicht machbar an, da meine Frau und Sohnemann doch unflexibeler sind, was die Ernährung angeht. ;)
    • Neben dem Tierwohl geht es bei der Reduzierung des Fleischkonsums um einen umwelttechnischen Aspekt und wie durch Zufall lese ich gerade einen Facebook Post der Tagesschau: Laut WWF könnte man durch Halbierung des Fleischkonsums fast so viele Emissionen einsparen, wie die gesamte deutsche Landwirtschaft im Jahr erzeugt.
    • FC-Roki schrieb:

      Gerne würde ich nur anmerken, dass @grischa der Gang zur Theke auf den ersten Blick natürlich besser ist, ich jedoch nun schon des Öfteren erfahren habe, dass die Zulieferer des Thekenfleisches bspw. beim Edeka oder Rewe, sofern es nicht anders gekennzeichnet ist, auch die sind die in großen Mengen, abgepackt und eingeschweist liefern.
      diese Aussage ist bei ca 75 Prozent zutreffend.

      Habe bei meinem REWE nachgefragt und erfahren, dass die nicht das gleiche Fleisch in den "ja" Verpackungen und in der Theke haben. In den meisten Fällen ist das aber das gleiche Produkt, da hast du Recht ;)

      Ich sage es mal so, ich nehme in 9 von 10 Fällen den Viktualienmarkt für Gemüse und Fleisch ;) Da weiss ich zu 100 Prozent, woher es kommt und zahle gern mehr dafür. Es rechnet sich, weil ich nicht täglich Fleisch konsumiere. 2-3 Mal die Woche im Schnitt. Kommt immer auf die Jahreszeit an. Im Frühling weniger, weil es dann Spargel gibt. Den gibts dann im April/Mai einmal die Woche statt eine Fleischmahlzeit ;)
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Katterbach, Bournauw, Mere, Ehizibue - Hector, Shkiri (Elvis) - Jakobs, Duda, Kainz/Lemperle - Andersson/Modeste
    • Ich wollte fast 1:1 schreiben was @Promillehennes geschrieben hat :D:

      Ich bin passionierter Griller und Pizzabäcker pizza
      Wir haben sogar vor 2 Jahren einen kleinen Grillverein gegründet. Das gehört zu meinen Hobbies und ich würde nie im Leben darauf verzichten.

      Bei mir liegt allerdings zu 100 Prozent nur feinstes Fleisch auf den Grills. Da gibt es keine Kompromisse :jawohlja:

      Da ich außerdem (ebenfalls Hobbymäßig, aber im Verein und als Trainer tätig) mindestens genauso passionierter Basketballer bin, esse ich Montags - Freitags eigentlich ausschließlich Obst und Eier. Ab und zu mal 0,1% Naturjoghurt.

      Also Mo-Fr vegetarisch
      Sa-So Carnivore :D:
      Mäh

      -Hennes
    • Mir geht's wie einigen Anderen hier auch: Vegan oder vegetarisch zu leben ist nicht drin für mich.

      Ich kann jedoch darauf achten was ich einkaufe. Deshalb hole ich mir mein Fleisch auch vom Metzger und die Eier vom Bauernhof sind von Hühnern die ich freilaufend selber kenne.
      Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher