Beierlorzer, Achim (Ex-Cheftrainer)

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    • Puppekopp schrieb:

      Gerne, wenn wir deswegen nicht dran glauben und absteigen müssen. Sooo gutherzig bin ich dann doch nicht.
      Ach, so langsam frage ich mich, ob ein Abstieg, bei dem dann diverse Stars und "Stars" nicht hierbleiben nicht auch etwas Heilsames hätte. Auf Grundlage der erfolgreichen Jugendteams neu aufzubauen, vielleicht auch 2-3 Jahre 2. Liga...dann wäre auch vielleicht mal das FC-Fanlager von diversen Idioten mit vollkommen unrealistischen Ansprüchen gereinigt, die uns jetzt schon den zweiten im oder nahe am Soll befindlichen Trainer gekostet haben. Vielleicht nimmt uns dann auch irgendwann nochmal jemand ernst und wir sind nicht in einer Position in der wir uns über Gisdol als Trainer noch freuen dürfen...
      Wer beim Tauziehen nach unten zieht, der isst auch gelben Schnee.
      Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
      Für immer 1. FC Köln!

      TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos
    • Heimerzheimer schrieb:

      Puppekopp schrieb:

      Gerne, wenn wir deswegen nicht dran glauben und absteigen müssen. Sooo gutherzig bin ich dann doch nicht.
      Ach, so langsam frage ich mich, ob ein Abstieg, bei dem dann diverse Stars und "Stars" nicht hierbleiben nicht auch etwas Heilsames hätte. Auf Grundlage der erfolgreichen Jugendteams neu aufzubauen, vielleicht auch 2-3 Jahre 2. Liga...dann wäre auch vielleicht mal das FC-Fanlager von diversen Idioten mit vollkommen unrealistischen Ansprüchen gereinigt, die uns jetzt schon den zweiten im oder nahe am Soll befindlichen Trainer gekostet haben. Vielleicht nimmt uns dann auch irgendwann nochmal jemand ernst und wir sind nicht in einer Position in der wir uns über Gisdol als Trainer noch freuen dürfen...
      Und Du glaubst, nach 2-3 Jahren 2. Liga bekommen wir noch einen besser angesehenen Trainer als Gisdol? Und widersprichst Du Dir nicht selber, in dem Du sagst, Ansprüche müssen herunter gehen, aber über einen Gisdol freuen ist ein No-go? grübel

      Nee, wir sollten zwar realistische Ansprüche haben, aber ich bin lieber für Klassenerhalt und nächstes Jahr Europapokal 8) :hennes: :EL :clown:
    • udo_latex schrieb:

      Und Du glaubst, nach 2-3 Jahren 2. Liga bekommen wir noch einen besser angesehenen Trainer als Gisdol?
      Ja, zumindest, wenn man irgendwann mal wieder einen Trainer behält, der die an ihn gesetzten Ziele erreicht, anstatt ihn wegen etwas öffentlichem Unmut ohne Not rauszuwerfen. Das schadet dem Image des Vereins dermaßen und sorgt dafür, dass Kandidaten, die vielleicht eigentlich interessiert wären, bei uns zu arbeiten, weil es ein toller Verein mit großem, stets vollen Stadion und jeder Menge Tradition ist, dann lieber Abstand von uns nehmen, weil sie wissen: Mache ich was "falsch" in den Augen der falschen Leute(Fans und Medien), bin ich schneller weg als ich gucken kann, egal wie es sportlich läuft. Das ist eben keine gute Perspektive.
      Solange die Vereinsführung sich dieses Image als Schleudersitz kultiviert, werden wir auch nur Trainer bekommen, denen nichts anderes übrig bleibt als auf einem Schleudersitz Platz zu nehmen. Da braucht es dringend mal das Rückgrat, an jemandem festzuhalten, auch wenn das nicht bei jedem populär ist.


      udo_latex schrieb:

      Und widersprichst Du Dir nicht selber, in dem Du sagst, Ansprüche müssen herunter gehen, aber über einen Gisdol freuen ist ein No-go?
      Nein. Die sportlichen Ansprüche daran, was jemand leisten oder erreichen soll, die müssen ganz dringend auf ein realistisches Maß reguliert werden. Beierlorzers offiziell ausgegebenes Ziel lautete ja "Klassenerhalt". Und dass der Klassenerhalt dieses Jahr eine schwere Nummer wird, das musste doch jedem klar sein und es kann gut sein dass wir ihn erst an den letzten 1-2 Spieltagen fix machen und bis dahin immer unten drin stehen, alles andere wäre eben eine Überraschung und über dem was realistischerweise zu erwarten ist. Von einem Tabellenplatz der für den Klassenerhalt reichen wird, war Beierlorzer zum Zeitpunkt seiner Entlassung einen Sieg oder auch eine betrügerische Fehlentscheidung in Mainz entfernt, sprich: Es könnte ganz schnell gehen(natürlich auch unter einem neuen Trainer) und man steht auf einem Nichtabstiegsplatz, denn wir stehen ja lange nicht so katastrophal da wie 2017, wir sind nicht weit davon weg, dieses Ziel das wir "angeblich" haben zu erreichen.
      Und trotzdem, obwohl die Saison letztlich genauso lief wie realistisch zu erwarten war, kam extreme Unruhe auf, dass Beierlorzer zu scheitern droht...da muss man sich doch fragen: Wieso? Meine Interpretation lautet: Weil viele Leute in Wirklichkeit eben doch nicht Klassenerhalt im Kopf hatten, sondern insgeheim auf Platz 11, 12, 13 gehofft hatten, vielleicht auch weniger, aber das dann doch bitte nicht nach so einer nervenaufreibenden Saison im Tabellenkeller, sondern eher nachdem man während der Saison auch mal besser dastand und dann erst am Ende auf 15 gerutscht ist. Auch an der gezeigten Leistung der Mannschaft gemessen, passt die Entlassung nicht - zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt, als man gerade ein durchaus passables Spiel gegen Hoffenheim gezeigt und ihnen beinahe einen Punkt abgetrotzt hatte(eine Woche früher hätte man das natürlich deutlich besser verkaufen können, da hatte man aber noch Geduld). Das sind aus meiner Sicht Ungereimtheiten zwischen behauptetem Anspruch und tatsächlichem Anspruch.

      Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich Gisdol für keinen guten Trainer halte, dessen Erfolge nicht eben für ihn sprechen. Aber wie schon erwähnt, dass wir aktuell keine Trainer in Aussicht haben, die ich gut fände, das liegt eben daran, wie man hier in letzter Zeit mit Trainern umgeht...Von daher: Kein Widerspruch, es hängt eher alles zusammen ;)
      Wer beim Tauziehen nach unten zieht, der isst auch gelben Schnee.
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    • Also ich war gegen Hoffenheim nach längerer Zeit wieder im Stadion und mir hat unser Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit, nicht gefallen. Wo ist denn dieser Beierlorzer Pressingfussball von dem er nun in Mainz spricht? Unsere Mannschaft spielt behäbig, ist mental sehr handlungsschwach, so resultierte dann auch der Elfmeter. Kombinationen, eingespielte Angriffszüge wo die Spieler wissen wo sie hinrennen müssen, Fehlanzeige. Ich sehe da unheimlich viel Stückwerk und Zufall.. Dazu kamen dann die Fehler in der Abwehr, bei denen wir uns glücklich schätzen konnten das Hoffenheim die nicht viel füher ausgenutzt hätte. Am Ende hätte es einen alles in allem glücklichen Punkt und ein Mindestmass an Grundordnung in der Mannschaft gegeben. Beierlorzer ist nett, kann sich gut verkaufen, überzeugend und durchdacht wirkte der Fussball den wir gespielt haben nicht wirklich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von modeste2017 ()

    • modeste2017 schrieb:

      Kombinationen, eingespielte Angriffszüge wo die Spieler wissen wo sie hinrennen müssen, Fehlanzeige. Ich sehe da unheimlich viel Stückwerk und Zufall.
      das hat Stöger in 4 Jahren nicht geschafft und habe ich in den letzten 20 Jahren beim FC nicht gesehen. Viel mehr ist immer sehr oft aufgefallen, dass die Spieler im letzten Drittel oft nicht zu wissen scheinen, was sie machen sollen.

      Das sollte man AB nach 3-4 Monaten nicht ankreiden.
      effzeh 2019/2020
    • Das muss man Anfang zu Gute halten und sah man auch gut im Vergleich zu Beierlorzer, wo ja fast die gleiche Elf auf dem Platz stand: Anfang hat es hervorragend geschafft, offensive Laufwege einzustudieren.

      Die vielen Tore in L2 sind ja nicht umsonst gefallen und auch in L1 hätten wir mit ihm mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Tore geschossen (allerdings mit Sicherheit auch mehr kassiert).
    • effzeh schrieb:

      das hat Stöger in 4 Jahren nicht geschafft und habe ich in den letzten 20 Jahren beim FC nicht gesehen. Viel mehr ist immer sehr oft aufgefallen, dass die Spieler im letzten Drittel oft nicht zu wissen scheinen, was sie machen sollen.
      Das sollte man AB nach 3-4 Monaten nicht ankreiden.
      Stöger hat aber zumindest defensiv gut spielen lassen, in engen Spielen oder gegen bessere Gegner haben wir so häufig mal noch nen Punkt ergattern können. Diese Stabilität fehlt seit der Abstiegssaison ja völlig. Und wenn wir vorn nicht 3-4 Tore machen, verlieren wir in der Regel.
      - Nit resigniert, nur reichlich desillusioniert -
    • 8neun schrieb:

      Stöger hat aber zumindest defensiv gut spielen lassen, in engen Spielen oder gegen bessere Gegner haben wir so häufig mal noch nen Punkt ergattern können. Diese Stabilität fehlt seit der Abstiegssaison ja völlig. Und wenn wir vorn nicht 3-4 Tore machen, verlieren wir in der Regel.

      Genauergesagt fehlte sie seit Mitte der Hinrunde 16/17, danach waren wir defensiv nie wieder gefestigt, und in der Rückrunde merkte man dann auch das die Fitness immer schlechter wurde was dann in der EL Saison gipfelte.

      Wo wir 16/17 ohne Modestes Megasaison gelandet wären... naja, sicher nicht auf Platz 5.
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    • kicker.de/763035/artikel/sollt…_in_derselben_liga_geben_

      Der Kicker ist wieder mal am Rumspinnen.
      Selbst mir als Fan des FC ist es doch vollkommen wurscht, wenn der ein paar Tage später bei einem Konkurrenten anheuert. Wir wollten den schließlich nicht mehr, und es gilt immer noch die freie Berufswahl.
      Dazu ist dieser Schnulzenquatsch a la "mit Herzblut dabei" doch eh nur was für Naive.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Bild Plus Leser wissen mehr: Mainz-Profis wundern sich über neue Regeln (bild.de/bild-plus/sport/fussba…regeln-66145740.bild.html ):

      Beierlorzer teilt die Teams fürs 6 gegen 6 ein, coacht hörbar („Männer, Vollgas!“), lobt („Guter Ball, Danny!“), sagt aber auch, was ihm nicht gefällt („Präziser spielen!“) – und ist gleichzeitig auch noch Schiedsrichter.
      Für die Mainz-Profis am Ungewöhnlichsten: Ist der Ball im Aus, gibt's Einwurf!
      Bisher wurde danach das Spiel vom Torwart neu eröffnet. „An so Dinge müssen wir uns noch gewöhnen“, gibt Kapitän Latza zu. Beierlorzer erklärt: „Das sind Kleinigkeiten, die jeder Trainer bisschen anders macht. Einwürfe gehören zum Fußball, also kann man auch üben, wie man sie in der Offensive nutzt, beziehungsweise gegen sie verteidigt.“


      Donnerwetter, Ball im Aus ergibt Einwurf, das scheint für die Mainzer ja echt etwas Neues zu sein! :thumbsup:
    • udo_latex schrieb:

      Bild Plus Leser wissen mehr: Mainz-Profis wundern sich über neue Regeln (bild.de/bild-plus/sport/fussba…regeln-66145740.bild.html ):

      Beierlorzer teilt die Teams fürs 6 gegen 6 ein, coacht hörbar („Männer, Vollgas!“), lobt („Guter Ball, Danny!“), sagt aber auch, was ihm nicht gefällt („Präziser spielen!“) – und ist gleichzeitig auch noch Schiedsrichter.
      Für die Mainz-Profis am Ungewöhnlichsten: Ist der Ball im Aus, gibt's Einwurf!
      Bisher wurde danach das Spiel vom Torwart neu eröffnet. „An so Dinge müssen wir uns noch gewöhnen“, gibt Kapitän Latza zu. Beierlorzer erklärt: „Das sind Kleinigkeiten, die jeder Trainer bisschen anders macht. Einwürfe gehören zum Fußball, also kann man auch üben, wie man sie in der Offensive nutzt, beziehungsweise gegen sie verteidigt.“


      Donnerwetter, Ball im Aus ergibt Einwurf, das scheint für die Mainzer ja echt etwas Neues zu sein! :thumbsup:
      Nicht das er noch sowas einführt wie Hand im Strafraum ist Elfmeter. Da würden die aber gucken. :D:
      Fear the Reaper !!!
    • udo_latex schrieb:

      Bild Plus Leser wissen mehr: Mainz-Profis wundern sich über neue Regeln (bild.de/bild-plus/sport/fussba…regeln-66145740.bild.html ):

      Beierlorzer teilt die Teams fürs 6 gegen 6 ein, coacht hörbar („Männer, Vollgas!“), lobt („Guter Ball, Danny!“), sagt aber auch, was ihm nicht gefällt („Präziser spielen!“) – und ist gleichzeitig auch noch Schiedsrichter.
      Für die Mainz-Profis am Ungewöhnlichsten: Ist der Ball im Aus, gibt's Einwurf!
      Bisher wurde danach das Spiel vom Torwart neu eröffnet. „An so Dinge müssen wir uns noch gewöhnen“, gibt Kapitän Latza zu. Beierlorzer erklärt: „Das sind Kleinigkeiten, die jeder Trainer bisschen anders macht. Einwürfe gehören zum Fußball, also kann man auch üben, wie man sie in der Offensive nutzt, beziehungsweise gegen sie verteidigt.“


      Donnerwetter, Ball im Aus ergibt Einwurf, das scheint für die Mainzer ja echt etwas Neues zu sein! :thumbsup:
      Tatsächlich ist es in einem Training mittlerweile normal auf den Einwurf zu verzichten. Stattdessen kickt man den Ball oft ein oder wie Schwarz es scheinbar gemacht hat geht es beim Schnapper weiter.
      :EL
    • Na dann hat er ja schon für reichlich Innovation gesorgt.

      Ich muss AB da Recht geben, warum sollte man das nicht HANDhaben wie im Spiel? Gehört eben dazu und ist auch ein taktisches Mittel. Die falschen Einwürfe, die man regelmäßig sieht, sind dann vermutlich von Spielern, die es aus dem Training nicht mehr kennen... :-P
    • Ich weiß nicht, wie man ihm ernsthaft vorwerfen kann, dass er das Angebot weiter in der ersten Liga zu trainieren angenommen hat. Was wäre er denn für ein Trainer, wenn er sagen würde: Nee, sorry, vier Monate Bundesliga reichen erstmal, ich warte erstmal ab. Wie bescheuert wäre das denn?! Es gib genau 18 Jobs für Cheftrainer in der Bundesliga. Wenn man einen davon bekommt, ist das ein Glücksfall. Fragt mal unseren aktuellen Trainer, der war jetzt zwei Jahre arbeitslos. Beielorzer deshalb jetzt vorzuwerfen er hätte sich nicht mit seinem Job hier identifiziert, weil er sofort einen Anschlussjob angenommen hat ist ehrlich gesagt ziemlich weltfremd. Der hat total Bock auf sein Engagement beim FC gehabt und dafür sogar seine Wohlfühloase Regensburg verlassen. Gescheitert ist er an unglücklichen Umständen und - mal wieder - chaotischen Entwicklungen im Club. Dabei hat er sicher auch eigene Fehler gemacht, aber ganz sicher hat es nicht am nötigen Engagement und der nötigen Identifikation gemangelt!
    • Für Beierlorzer ist das genauso ein Risiko wie damals der Wechsel von Stöger: Wenn er Mainz rettet, dann wird man Köln als Ausrutscher bezeichnen - es hat halt nicht zusammengepasst. Wenn Mainz allerdings im schlimmsten Fall absteigt, dann hat er sich seine weitere Karriere verbrannt. Wer würde einen Trainer nochmal in der BL einstellen, der es geschafft hat nacheinander zwei Vereine an den Abgrund zu führen.

      Für Stöger hatte der Wechsel zu Dortmund auch nichts Gutes. Das eine Jahr, in dem man deutlich sehen konnte, dass er nicht nur bei Köln sondern auch bei Dortmund keine Offensividee zu Stande bringt wiegt rückwirkend stärker als die erfolgreichen Jahre davor.
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