Vorstandswahl

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    • So habe mal in der Satzung nachgesehen. Wen es interessiert:

      Vorstandswahlen werden wie folgt durchgeführt:
      Der Sitzungsleiter stellt fest, welche von der Wahlkommissiongebilligten Wahlvorschläge vorliegen. Es stehen nur Vorstands-teams zur Wahl.
      1. Über alle zur Wahl stehenden Vorstandsteams wird gleichzeitigabgestimmt.
      2. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat nur eine (teambezogene)Stimme.
      3. Gewählt ist das Vorstandsteam, das die absolute Mehrheit derabgegebenen Stimmen erhält.
      4. Erreicht keines der Vorstandsteams im ersten Wahlgang dieabsolute Mehrheit, so findet eine Stichwahl zwischen denbeiden Vorstandsteams statt, die im ersten Wahlgang diemeisten Stimmen auf sich vereinigen konnten.
      Das bedeutet zwar, dass eine absolute Mehrheit erforderlich ist, allerdings bezüglich der abgegebenen Stimmen. Bei zwei zur Wahl stehenden Teams bedeutet dies gleichzeitig die einfache Mehrheit. Enthaltungen sind keine abgegebenen Stimmen und fließen somit nicht ins Wahlergebnis ein.

      Zur Frage, ob die Möglichkeit besteht, beide Teams abzulehnen, gibt die Satzung nichts her.

      Daher bleibt es bei meiner Vermutung. Steht nur ein Team zur Wahl, kann man dagegen stimmen, stehen zwei zur Wahl, nicht gegen beide.

      Rechtlich sehr, sehr bedenklich.
      "Meine Liebe gehört Köln!"
    • elkie57 schrieb:

      für das sportliche gibt es die Geschäftsführung der KGaA (Tenor der Neuen)

      der Vorstand will für das sportliche eine Beratung durch Fachleute wie JJ einrichten

      @frankie0815:was hat es uns genützt, als es wirklich um etwas ging, dass wir Toni Schumacher als Sportler im Vorstand hatten?
      bzw. welche Größe würdest du gerne beim FC sehen?
      JJ ist auch meine Hoffnung, und die Leute, die ihn hoffentlich unterstützen werden.
      Und ja, weder Schumacher noch damals Overath haben den Untergang verhindert. Eher im Gegenteil.
      Es sollten auch keine Fussballrentner sein, sondern Leute, die sich im Tagesgeschäft noch auskennen. Irgendwelche Titel Anno 1900 geholt zu haben, ist leider keine ausreichende Qualifikation.
      Namen kann ich jetzt keine nennen, aber Leute, wie ehemalige Sportmanager, Scouts oder von mir aus Trainer sehe ich als geeignet an. Keine Ahnung, wer Zeit und Lust hat.
      UEFA-Pokal-Finale: 1986,
      UEFA Euroleague Teilnehmer 2017/18!!!
      Deutscher Meister: 1962, 1964, 1978,
      DFB-Pokalsieger: 1968, 1977, 1978, 1983,
      „Wie würden Sie ihr Verhältnis zu den Kölner Fans beschreiben?" "Das war Liebe auf den ersten Blick, die immer noch da ist und bis zu meinem Tod nicht vergehen wird!" (Lukas Podolski)
    • frankie0815 schrieb:

      Namen kann ich jetzt keine nennen, aber Leute, wie ehemalige Sportmanager, Scouts oder von mir aus Trainer sehe ich als geeignet an. Keine Ahnung, wer Zeit und Lust hat.
      Die verdienen alle mehr als das was der FC für einen Vorstandsposten zahlen kann. Wir haben auch mit einem sehr interessanten Kandidaten gesprochen. Da ging es ganz schnell um Summen die im mittleren sechstelligen Bereich liegen. So viel dürfen wir für alle drei Vorstände zusammen ausgeben lt. Finanzamt, das wollte er alleine haben. Plus Prämien. Ein Scout hat keine Ahnung vom Training, ein Trainer keine Ahnung von Scouting. Dazu verdient ein guter Scout woanders mehr, ein Trainer sowieso. Oder du kriegst einen Peter Neururer, das kann ja auch nicht das Ziel sein ;).

      Nur um mal ein paar Zahlen zu nennen mit denen wir hantieren:
      - Vom Finanzamt gibt es eine maximal genehmigte Höhe für alle drei Vorstände zusammen, wobei auch nicht mehr als die Hälfte auf eine Person entfallen darf.
      - Aktuell zahlen wir für den Präsidenten (Hr. Spinner hat darauf verzichtet) 150.000 Euro, für einen Vizepräsidenten 100.000 Euro im Jahr (SMR bekommt so viel wie die beiden Vizepräsidenten)
      - Ein Kandidat (der nicht genommen wurde) wollte 500 - 600 k im Jahr verdienen. Damit müssten wir das Gleiche noch einmal aufwenden, mit 1-1,2 Millionen wären wir deutlich über dem was das Finanzamt uns genehmigt hat. Risiko: Verlust der Gemeinnützigkeit inkl. aller Folgen.
      - Die neuen Kandidaten werden nicht über den Sätzen des alten Vorstands liegen.
    • nicht dass ihr denkt: was für Zahlen.... beim HSV hatte Hoffmann die Zusicherung, dass er bei Aufstieg des HSV 500.000 Euro erhalten würde (nun ja, das hat sich ja erledigt - zeigt aber mal die Dimensionen, die außerhalb von Kölns erreicht werden)

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Neu

      Lieber @Gaeter125,

      ich habe eine Frage zum sportlichen Beratergremium:

      Ich gehe mal davon aus, dass wir einen GF Sport haben, der grundsätzlich von der Materie Ahnung hat. Weiter gehe ich davon aus, dass er Verantwortung sucht und gestalten will. Ich erwarte von einem GF Sport, dass er eine Vision hat, die er ernsthaft versucht durchzusetzen. Super soweit!

      Ich stelle mir weiter vor, dass sich irgendwo anders ein toller Spieler, ich nenne ihn B, mit dem Trainer überworfen hat und dieser Spieler, schnell "abgeschoben" werden soll. Der FC bekommt über Nacht die Möglichkeit einen Spieler zu verpflichten, der sportlich extrem gut passt und mit der mit Anstrengungen finanziert werden kann. Allerdings ist dieser Spieler kein einfacher Charakter, er bringt zwar immer top Leistung, aber schwänzt das Training, tritt in der Öffentlichkeit zu Unzeiten auf. Kurzum der Spieler ist ein "schwieriger Typ" und er läuft immer Gefahr, dass er aus dem Ruder läuft, bringt dich aber sportlich deutlich weiter. Da brauchen wir nicht diskutieren, die gibt es!

      Oder ich stelle mir vor, dass Verein A, einen Spieler A sucht und ihn bekommt. Um ihn bezahlen zu können, muss Verein A aber Spieler B vom Typ wie oben beschrieben verkaufen. Es wird beim GF Sport des Vereins FC angefragt, ob das was werden könne.

      Der GF Sport ist hellauf begeistert und sagt, der ist gar nicht so schlimm. Der Vorstand sagt, nö ich will keinen der bis morgens um 5 Uhr Glücksspiele betreibt, zigtausend Euro vergisst und Sexvideos verschickt. Der GF sagt, ihr seid Vollamateure, sportlich gibt es auf der 10 nichts besseres für unseren Verein für dieses Geld zum momentanen Zeitpunkt. Ihr habt alle keine Ahnung, ihr könnt mich mal.

      Kurzum, der GF Sport poltert über die Presse, der Vorstand weiß nicht, wie er den Spieler B bewerten soll, weil er keine Skills und keine Möglichkeiten hat den Spieler zu bewerten. Der Vorstnd hat keine Ahnung davon, wie die Leistung von B zustande kommt, nicht wirklich Ahnung davon, in welchem System genau und unter welcher Spielausrichtung mit welchen Mitspielern Spieler B überhaupt funktionieren kann.
      Bewertung meinerseits: Nein, das kann man nicht einfach so bei Sky sehen, da bedarf es sachlicher/wissenschaftlicher/professioneller Skills und einer genuen Bewertung. Ich will nicht behaupten dass Toni Schumacher das super ausgefüllt hat, aber irgendjemand muss sich kurzfristig dem überzeugten GF Sport in den Weg stellen, ihm ernstlich die Stirn bieten und wirklich sachlich gekonnt hinterfragen, ob Spieler B wirklich der richtige sein kann. Alle die sagen, dass habe ja mit einem Weltklasse-Fußballer schon nicht geklappt! Was forderst du hier? Recht habt ihr, aber ich bin überzeugt, dass es die gibt, die das Können. Die kosten aber richtig Geld! Das ist ja schon beschrieben worden. Aber ist es da Geld nicht wert???

      Kurzum: ich zweifele noch daran, dass es mit einem externen sportlichen Beratergremium schnell zu einem sicheren Austausch kommen kann. Ein freelancer hält sich vielleicht gerade irgendwo zur Vorlesung auf, steuert ein anderes Projekt, der andere ist gerade mit seinem Enkelchen in Urlaub auf Malle! Die Entscheidung, ob möglich/nicht möglich muss aber innerhalb eines Fensters von 5 Stunden fallen.

      Ich habe verstanden, dass das FA die Gehälter für den Vorstand Gesamtverein deckelt, weil es eben nicht gemeinnützig ist, sondern den Gewinn der KGaA maximieren soll.
      Ich interessiere mich dafür, wie in kritischen Phasen schnellstmöglich sichergestellt werden soll, dass in entscheidenden Phasen, die Handlungsfenster sind kurz, zu einem qualitativen Austausch darüber kommt, ob man das Risiko "Spieler B" schultern will oder nicht.
      Es wurde gesagt, dass man zu 100 % Armin Veh vertraue. Ich vertraue in dieser Szene niemanden mehr, das meine ich ernst, die nicht wirklich überzeugte FCler sind. Bei JJ kann ich mir es vorstellen, bei LP10 ist es bekannt. LP10 ist momentan noch nah an der Spielerszene, aber ich bin mir nicht sicher, ob er das in 5 Jahren immer noch ist.

      Eine kritische Phase haben wir auch jetzt. Der Vorstand ist vollständig demontiert, der GF Sport wird durchdrücken wollen, was er für richtig hält und in naturgemäßen zeitlichen engestellten Entscheidungsfenstern kommt es mir momentan nicht so vor, als hätten wir momentan jemand, der sich in der sportlichen Bewertung Armin Veh kritisch in den Weg stellt. Es muss ja nicht mal zum Einbremsen von Veh kommen, es kann ja auch sein, dass der kompetente 2. Mann AV unterstützt und sagt "Mach et!"

      Was mich umtreibt und was mich besorgt: Wie soll sichergestellt werden, dass das externe sportliche Beratergremium samstags morgens um 9:24 Uhr innerhalb von 2 Stunden zusammentritt und gemeinsam mit einem sehr kompetenten GF Sport eine zielführende Entscheidung fällt???
      Das leuchtet mir noch nicht ein und genau davor habe ich Bedenken, dass man im Ernstfall keine sicheren Entscheidungen treffen kann. Die sicheren Entscheidungen gibt es im Prof-Mannschaftssport ohnehin nicht, das ist klar, aber durch gemeinsamen Entscheidungen in BigDeals ist man doch wertiger unterwegs.
      Das neue Vorstandsteam kann den Verein einen, ihn wirtschaftlich toll aufstellen, die Ultras zur Verwendung von Wunderkerzen animieren ... Das alles ist auch super viel Wert, aber es ist alles nichts, wenn nicht die Mannschaft optimal aufgestellt werden kann / Chancen nicht genutzt werden können / Bauchentscheidungen zu Megaverlusten führen.

      Ich bin mir auch sicher, dass es um den Ex-Trainer Anfang in einer gemeinsamen Entscheidung mit einem weiteren sportlich kompetenten Vorstandsvertreter nicht zu einem Rausschmiss drei Spieltage vor Schluss hätte kommen müssen. Das hätte viel früher passieren können, weil es meiner Ansicht nach niemals ein weiter so hätte geben können oder aber mit einer gemeinsamen Erklärung zur rechten Zeit eine Demission zum Saisonende bekannt gegeben werden können. So wirkte es ordentlich unprofessionell.

      Lieber Geater125, wenn der FC auf einen starken Vorstand Sport aus gutem Grund verzichten muss, wie soll das Gremium "externe Beratung" vor allem bei schnellen Entscheidungen funktionieren? Dafür sollte man doch einen Plan haben, wenn das offensichtliche, die Erneuerung von Tünn, so einfach nicht gelingen kann.

      Viele Grüße
      Bobber

      PS: JHV sollten nicht im September durchgeführt werden, weil ich nicht denke, dass Wahlkampf im Club zeitgleich zur Transferperiode sinnvoll ist.
      Du hast den Farbfilm vergessen, mein FC!!! frei nach Nina Hagen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bobber ()

    • Neu

      Bobber schrieb:

      JHV sollten nicht im September durchgeführt werden
      Das ist meine Schuld. Ich habe, als Prsident der PRO-FC-Partei, ein gewisses Vorschlagsrecht. Da bisher alle JHV´s so gelegt wurden, dass ich nicht kommen konnte, blieb jetzt nur eine während meines Urlaubes oder eben am Wochenende ;)

      Ansonsten finde ich Deinen Post ganz schön "brutal". Alleine die Passage mit den Sexvideos (auch wenn es nur als Beispielt dienen soll).

      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei!
    • Neu

      Nachdem ich in einem Stück aus Magdeburg zurück bin kann ich auch in Ruhe antworten ;)

      Bobber schrieb:

      Kurzum: ich zweifele noch daran, dass es mit einem externen sportlichen Beratergremium schnell zu einem sicheren Austausch kommen kann. Ein freelancer hält sich vielleicht gerade irgendwo zur Vorlesung auf, steuert ein anderes Projekt, der andere ist gerade mit seinem Enkelchen in Urlaub auf Malle! Die Entscheidung, ob möglich/nicht möglich muss aber innerhalb eines Fensters von 5 Stunden fallen.
      Das ist auch nicht Sinn des Kompetenzteams. Es geht hier um grundsätzliche Themen oder auch der Hinweis auf Auffälligkeiten wenn z.B. bei der Datenerhebung etwas passiert. Wie das Training grundsätzlich gesteuert werden soll, damit sowas wie unter Stöger (Keine Ausdauer in der EL-Saison) oder auch Anfang (Konzentrationsschwächen zu Beginn des Spiels/Halbzeit) nicht wieder passiert. Oder noch paar andere Punkte.

      Bobber schrieb:

      Ich interessiere mich dafür, wie in kritischen Phasen schnellstmöglich sichergestellt werden soll, dass in entscheidenden Phasen, die Handlungsfenster sind kurz, zu einem qualitativen Austausch darüber kommt, ob man das Risiko "Spieler B" schultern will oder nicht.

      Bobber schrieb:

      Es muss ja nicht mal zum Einbremsen von Veh kommen, es kann ja auch sein, dass der kompetente 2. Mann AV unterstützt und sagt "Mach et!"
      Das ist nicht Aufgabe des Kompetenzteams, sondern von Frank Aehlig. Dazu noch die Aufgabe von ein paar Anderen. Das sind dann alles Kräfte die auch adäquat entlohnt werden im Tagesgeschäft.

      Bobber schrieb:

      Was mich umtreibt und was mich besorgt: Wie soll sichergestellt werden, dass das externe sportliche Beratergremium samstags morgens um 9:24 Uhr innerhalb von 2 Stunden zusammentritt und gemeinsam mit einem sehr kompetenten GF Sport eine zielführende Entscheidung fällt???
      Siehe oben. Allerdings sind wir auch der Meinung, dass solch wilde Geschichten wie du sie beschreibst nicht beim 1. FC Köln Einzug halten sollten. Du beschreibst einen super Spieler, der gleichzeitig aber auch sehr viel Unruhe in die Mannschaft und den Verein bringen würde. Da ist mindestens eine Abstimmung mit dem Trainer und auch 1-2 Vorständen notwendig. Verpasst man dann vielleicht die einmalige Chance einen Spitzenspieler zu verpflichten? Vielleicht. Es werden allerdings auch keine guten Entscheidungen so kurz vor knapp gefällt. Klar gibt es Transfers die so kurzfristig realisiert werden. Dann hatte der Verein ihn allerdings schon vorher auf der Liste, gescannt und kennt das Risiko. Auch ist es fragwürdig wie schnell dann so ein Vertrag auf einmal vorhanden wäre? Ist der denn auch ausgewogen verhandelt oder geht der FC damit ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein?

      Mir ist bewusst, dass du es absichtlich überspitzt darstellst. Bei den Mitteln und bei dem Bedarf den wir haben wäre es aber grob fahrlässig zwischen "Da ist ja Spieler B frei!" bis hin zu "Wir haben Spieler B verpflichtet" eine so kurze Zeitspanne vergehen zu lassen.

      Bobber schrieb:

      Ich bin mir auch sicher, dass es um den Ex-Trainer Anfang in einer gemeinsamen Entscheidung mit einem weiteren sportlich kompetenten Vorstandsvertreter nicht zu einem Rausschmiss drei Spieltage vor Schluss hätte kommen müssen. Das hätte viel früher passieren können, weil es meiner Ansicht nach niemals ein weiter so hätte geben können oder aber mit einer gemeinsamen Erklärung zur rechten Zeit eine Demission zum Saisonende bekannt gegeben werden können. So wirkte es ordentlich unprofessionell.
      Das kannst du gerne mit Armin Veh diskutieren ;).

      Bobber schrieb:

      Lieber Geater125, wenn der FC auf einen starken Vorstand Sport aus gutem Grund verzichten muss, wie soll das Gremium "externe Beratung" vor allem bei schnellen Entscheidungen funktionieren? Dafür sollte man doch einen Plan haben, wenn das offensichtliche, die Erneuerung von Tünn, so einfach nicht gelingen kann.
      Es wird nicht auf einen Vorstand Sport verzichtet, weil es diesen Vorstand gar nicht gibt. Also auch heute nicht, gab es nie beim FC.

      :)

      Bobber schrieb:

      PS: JHV sollten nicht im September durchgeführt werden, weil ich nicht denke, dass Wahlkampf im Club zeitgleich zur Transferperiode sinnvoll ist.
      Joa, die Ansetzung erfolgte von dem damaligen Vorstand, u.a. mit Hr. Spinner. Hier wird der Mitgliederrat lediglich angehört, wir haben unsere Bedenken geäußert (die auch teilweise schon eingetreten sind), Entscheidung steht trotzdem. Kann ich leider nicht weiterhlefen dann...
    • Neu

      Liebe FC-Mitglieder,
      liebe Fans,
      der Mitgliederrat hat entschieden, uns nicht mehr für den Vorstand zu nominieren. Dennoch sind wir nicht amtsmüde und haben in den vergangenen Tagen intensiv darüber nachgedacht, eine Kandidatur für den FC-Vorstand einzureichen. Dafür müssten wir drei Prozent der Mitglieder als Unterstützer gewinnen. Vielleicht wäre es ja für den FC in der Tat gut, wenn über die Zukunft des Clubs einmal ganz offen diskutiert und am Ende zwischen zwei Teams abgestimmt würde. Uns haben jedenfalls zahlreiche Briefe, E-Mails, Anrufe und persönliche Nachrichten von FC-Mitgliedern und Fanclubs erreicht, die uns zu diesem Weg ermutigen und dabei unterstützen wollen. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken.
      Dennoch haben wir uns nach Abwägung aller Argumente entschieden, im September nicht zu kandidieren. Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Alle Fans und Mitglieder, die mit uns diesen Schritt gegangen wären und die wir nun enttäuschen, bitten wir dafür um Verständnis.
      Die Satzung des 1. FC Köln gibt dem Mitgliederrat die Befugnis, ein Vorstandsteam zu nominieren, und zwar nach seinen eigenen Vorstellungen. Das müssen wir akzeptieren. Wir möchten keinen weiteren Machtkampf der Gremien in unserem Verein. Ein neuer Vorstand kann und muss mit neuer Kraft das Verhältnis zum Mitgliederrat wieder versachlichen.
      Verantwortung für den Club
      Wir wollen aber insbesondere den 1. FC Köln, unsere Mannschaften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitglieder, Fans und Partner nicht in einen monatelangen Wahl- und Richtungskampf verwickeln. Der 1. FC Köln ist ein Fußballverein. Fußball muss im Mittelpunkt all dessen stehen, was wir tun. Nicht Vereinspolitik.
      Hinzu kommt, dass wir keiner der Persönlichkeiten, mit denen wir über eine mögliche gemeinsame Kandidatur gesprochen haben, die Zumutungen eines Wahlkampfs aufbürden können. Der Hass, das Misstrauen, die Unwahrheiten, die auch in der Kampagne gegen uns in den vergangenen Wochen teilweise zum Ausdruck gekommen sind, würden weitergehen. Unsere Gespräche haben gezeigt: Dies wäre keinem neuen Mitglied in unserem Vorstandsteam zuzumuten.
      Wir beide haben in den vergangenen Wochen eisern geschwiegen und mehr als einmal die Faust in der Tasche geballt, statt unsere Sicht der Dinge öffentlich auszubreiten und noch mehr Unruhe in den Verein zu bringen. In einem Wahlkampf wäre dies nicht möglich, da müsste man Klartext reden.
      Zusammengefasst wünschen wir dem FC und uns sehnlichst, dass diese Form der Auseinandersetzungen rund um unseren Verein endlich endet. Wenn die Tatsache dazu beiträgt, dass wir nicht mehr kandidieren, dann ist es uns das wert. Denn der 1. FC Köln sind wir alle: alle Mitglieder, alle Fans, alle Spielerinnen und Spieler, alle Verantwortlichen, alle Partner, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Niemand ist größer als der Club. Für diesen Club stehen wir in der Pflicht, die vor uns liegende Spielzeit vernünftig vorzubereiten.
      2012 habt ihr uns die Verantwortung für den FC übergeben. Wir haben uns im Präsidium sieben Jahre lang für den FC eingesetzt, bis März gemeinsam mit Werner Spinner, dessen Verdienste um den FC unstrittig sind. Wir drei haben 2012 einen Verein vorgefunden, der in einer schweren Krise steckte: sportlich, wirtschaftlich und emotional. Wir haben – überwiegend ehrenamtlich – die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt.
      Danke für die Unterstützung
      Wir wissen, dass wir dabei auch Fehler gemacht haben. Wir hätten auf manche Kritik souveräner reagieren und einige Entscheidungen zumindest besser erklären sollen. In unserer Amtszeit seit 2012 haben wir auch alles Erdenkliche getan, um die „aktive Fanszene“ in die FC-Familie einzubinden, ohne zugleich die Regeln aufzugeben, die für ein faires Miteinander im Fußball unerlässlich sind. Das ist nicht dauerhaft gelungen. Der Abstieg 2018 war überflüssig und schmerzhaft. Dass wir unser Versprechen, sofort wieder aufzusteigen, halten konnten, freut und erleichtert uns.
      Insgesamt blicken wir selbstbewusst auf unsere bisherige Bilanz. Den Umsatz des FC haben wir von 57 Millionen auf bis zu 170 Millionen Euro gesteigert. Wir haben Schulden abgebaut und Eigenkapital aufgebaut. Das Stadion ist in nahezu allen Bereichen ausverkauft und ausvermarktet, die Einnahmen aus dem Sponsoring haben sich von 19 Millionen auf bis zu 42 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Genauso ist die Entwicklung im Merchandising, bei dem der Umsatz von 5,1 Millionen auf bis zu 13 Millionen Euro Umsatz geklettert ist. Die FC-Familie ist von 55.000 auf bald 110.000 Mitglieder gewachsen, 1.600 FC-Fans haben eine lebenslange Mitgliedschaft abgeschlossen, seit wir sie eingeführt haben. Der FC ist fit für die Zukunft.
      Aber es ging und geht uns nicht nur um Zahlen. Es geht um Sport. Und es geht um Emotionen. Die Phase seit 2014 war die erfolgreichste Zeit des FC in den vergangenen 25 Jahren. 2017 haben wir den Höhepunkt gefeiert, ganz Köln hat sich in den Armen gelegen und die Reise durch Europa zelebriert. Wir haben den früher unnahbaren FC mit sozialem und gesellschaftlichem Engagement konsequent näher an die Stadt und ihre Bürger gebracht. Der FC nimmt am CSD ebenso teil wie am Rosenmontagszug, egal wie das Spiel davor ausgegangen ist. Unsere Stiftung hilft Flüchtlingen, Bedürftigen und benachteiligten Jugendlichen in mittlerweile 18 Projekten. Auf dieses Engagement sind wir stolz, es hat uns immer viel bedeutet. Und wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Fans und Fanclubs, die uns auf diesem erfolgreichen Weg durch dick und dünn unterstützt haben.
      Jetzt schauen wir nach vorn und freuen uns auf die Bundesliga. Eine endgültige Bilanz werden wir im September ziehen. Dann wird es auch eine geregelte, faire und respektvolle Übergabe an unsere Nachfolger geben.
      Bis dahin werden wir mit ganzer Kraft den Auftrag im Sinne des Clubs erfüllen, den ihr uns mit eurer Wahl 2016 gegeben habt. Das sind wir euch, aber nicht zuletzt auch unseren Geschäftsführern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Geißbockheim schuldig. Bei ihnen möchten wir uns schon heute einmal besonders für die unermüdliche Unterstützung bedanken. Wir konnten uns immer auf sie verlassen – egal, ob es gerade gut oder schlecht lief. Beides, Sieg und Niederlage, gehört im Sport dazu.
      Wir bleiben sportlich.
      Euer Markus Ritterbach und euer Toni Schumacher
      Darf dat dat? Dat darf dat. Dat dat dat darf...
    • Neu

      großer Dank von mir an die beiden, die ich wirklich schätze, auch den Tünn, egal wie er in der Öffentlichkeit wirkt, oder was er sagt

      es geht um die Zukunft vom FC und ich bin froh, dass die beiden sich nicht für eine weitere Kandidatur entschieden haben

      Vielen Dank für eure bisherige Arbeit :effzeh: :hennes: :FC: :EL :dom:

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Neu

      Ein souveräner Abgang. Danke das Ihr da gewesen seid, als der FC Euch brauchte. Danke für Eure Einsicht, dass diese Zeit nun bald endet. Der Vorstand um Werner Spinner, Markus Ritterbach und Harald Schumacher trägt große Verdienste um unseren Club, das sollte man trotz allem in Ehren halten, auch wenn sich der eine oder andere die Arbeit der drei anders erwünscht hätte.
      Wir sind Kult, Ihr nur ein Fußballverein! #durchetfüer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Capricon ()

    • Neu

      Ohne die beiden wäre der Verein pleite gewesen. Danke an beide für 7 Jahre Einsatz für den Verein. Hoffe, dass beide vielleicht in anderer Form beim effzeh weitermachen. Der Tünn gehört zum effzeh.
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Czichos, Mere, Schmitz - Höger - Drexler, Hector, Schaub, Risse - Terodde, Cordoba
    • Neu

      Der Tünn gehört an die Fanbasis.
      Das liegt ihm und dies würde er auch 100% ig sehr gerne machen.
      Nur muss man es ihm auch anbieten.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Präsident), oropher (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, Badischer Bock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.

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      grischa schrieb:

      Ohne die beiden wäre der Verein pleite gewesen. Danke an beide für 7 Jahre Einsatz für den Verein. Hoffe, dass beide vielleicht in anderer Form beim effzeh weitermachen. Der Tünn gehört zum effzeh.
      ich hoffe, die beiden werden nie wieder in irgendeiner Funktion für den FC arbeiten.
      Ich bin dankbar für die Aufbauarbeit, dafür gebührt ihnen mein Respekt, aber was die beiden die letzte Zeit abgezogen haben, war in Sachen Inkompetenz und "Unprofessionalität" unglaublich. Daher Danke für alles, und tschüss.
      Qualitätsbeiträge seit 2014
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      Ich bleibe dabei, Tünn sollte eingebunden werden.
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      Auch von meiner Seite aus Dank an den "alten" Vorstand.
      Es wurde über die Jahre mehr richtig als falsch gemacht.
      Die große Leitung war den FC durch kluge Entscheidungen zu sanieren, dafür gebührt größter Respekt.

      Vor allem sportlich ist man zum Schluss stagniert und daher ist ein Wechsel in Ordnung.

      Ich hoffe der neue Vorstand hat finanziell gesehen das gleiche Geschick.
      Finanziell kein harakiri und auf der anderen Seite auch kein sparbrötchen sein...Investitionen da wo sie angebracht sind und vor allem nötige Strukturänderungen im sportlichen Bereich dort wo sie notwendig sind.
      Daran werde ich den Vorstand Messe und gleichermaßen den Mitgliederrat, der, so wie ich es verstehe, für die Auswahl des Vorstandes zuständig ist/war.
    • Neu

      Morgen grübel
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