TR / Markus Gisdol (Cheftrainer/2023)

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    • Listlos schrieb:

      Das heisst aber nicht, daß es nicht notwendig ist. Denn - siehe oben: wenn der Kader mehr aus sich heraus holt, dann stimmen die Ergebnisse auch. Nur scheint es bei diesem Kader so zu sein, daß er oft nicht w i l l. Und diesen Kreislauf muss ein Trainer, ein Sportdirektor, ein Club nachhaltig durch brechen. Man darf so seine Zweifel haben(nach immerhin 15 Monaten Gisdol), daß das diesem Trainer gelingen wird.
      Ich bin da zwiegespalten. Wir haben einerseits Pech, dass ein Stürmer lange verletzt ist während es der andere offensichtlich nicht mehr zu ansatzweise alter Form bringen wird. Andererseits fehlen uns aber die spielerischen Mittel, offensiv vernünftige Akzente zu setzen. Die von dir angesprochene Laufleistung ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn selbst, wenn wir rennen wie die größten Pferdelungen, wird vorne meist komplett ohne Plan agiert. Das hat auch nichts mit fehlender Einstellung zu tun. Dass die eingesetzten Außen nicht flanken können ist keine Kopfsache. Dass unser Mittelfeld keine kreativen Mittel findet, um mal durch eine gegnerische Abwehr zu kombinieren, ist keine Kopfsache. Und dass wir taktisch ungünstig aufstellen ist ebenfalls keine Kopfsache. Das sind korrigierbare Dinge. Und ich erwarte, dass sie langsam korrigiert werden.
      silent withreader.
    • Ich habe noch keinen einzigen einstudierten Spielzug gesehen. Ja, ein paar Ecken haben geklappt. Aber die Gegner sind nicht blind, sowas funktioniert mal, genau wie die falsche neun, dass genügt aber nicht.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Praeses Emeritus), Oropher (Präsident), Flykai (Vize), sharky (Schriftführer), grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, elkie57, winter, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh (Catering), BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • Davon ausgehend, dass solche Basis-Dinge trainiert werden (denn ansonsten stellt sich die Frage der grundsätzlichen Eignung von MG und HH für den Profifußball), ist doch die eigentliche Frage: wieso sieht man davon „nichts“ auf dem Feld... also nicht mal die D-Jugend-Basics wie: Kreuzen, Hinterlaufen, Entgegengehen usw.?

      Am schlimmsten finde ich aktuell (seit langem), wie hilflos wir agieren, wenn uns der Gegner massiv presst. Ich meine.. es ist ja ok, wenn eine Mannschaft nicht dazu in der Lage ist, sich schön freizuspielen. Dann fände ich auch „langen Hafer“ zeitweise legitim. Aber eben nur, wenn dann vorne Abnehmer (in Anzahl und Größe der Spieler ausreichend!) sind. Das ist dann nicht schön, aber das ist auch aktuell nicht mein Anspruch.

      Wenn ich einen Gegner von hinten raus nicht umspielen kann, muss ich ihn überspielen... ähnlich eines Tempogegenstoßes oder der „schnellen Mitte“ beim Handball.

      Wir kriegen es ja aber momentan weder hin (egal ob mit oder ohne Tempo) hinten raus zu spielen, noch Kick-n-Rush zu praktizieren.
    • Kürze es ab, im Profigeschäft nicht zu akzeptieren.
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    • Habe mir soeben nochmals das Spiel in schnelldurchlauf zu Gemüte geführt und muss echt weiterhin Gisdol in Schutz nehmen. 0 Laufbereitschaft, 0 Zweikampfverhalten. Da fehlt es an Leadern auf dem Platz. Dies erwarte ich von Hector, Horn, Bornauw und auch Skhiri. Das sind mit die Schlüsselspieler vor allem in der Defensive. Diese sollten vorangehen und auch mal dreckig agieren. Da kann der Trainer machen was er will, wenn die Spieler nicht kapiert haben um was es geht, funktionert es nicht. Die Spieler stehen in der Pflicht! Wenn wie beim ersten Gegentor 2 Freiburger gegen 7 FC Spieler zum Torerfolg kommen, was soll Gisdol da machen. Der Pass von Skhiri zu Özcan war ja wohl genauso dämlich, wie dann die gescheiterte Ballanahme. Dieser Pass darf niemals gespielt werden. Er hat das ganze Spiel vor sich und spielt zu Özcan, welcher von 4 Freiburgern umgeben ist! Das zieht sich dann bei den weiteren Toren weiter. Da darf man eher an der Intelligenz der Spieler und deren Einstellung zweifeln. Dies ist eine reine Charakterfrage.
    • Floedi, kurz vorab (werde später oder morgen mal intensiver auf die Thematik eingehen), der FC hat seit 25 - 30 Jahren kein wirkliches Offensivkonzept.

      Im Endeffekt war es in den Jahren in welchen es besser geklappt hat doch so, dass wir vorne eine Granate hatten, die es dann im Notfall oft alleine gerichtet hat.

      Poldi, Tosic, Helmes, Ujah (auf niedrigeren Niveau), Modeste, Córdoba...

      Das war das Offensivkonzept.

      Nicht falsch verstehen, ich möchte nichts relativieren oder verteidigen. Die Dinge müssen schonungslos und mit aller Klarheit angesprochen werden.

      Nur so viel, dieser Kader und deswegen bin ich glaube ich relativ „ruhig“ bzw nachsichtiger, ist von vorne herein limitiert...ich hatte daher bereits vor der Saison und dann zu Beginn nicht so viel erwartet.

      Vor den letzten Verpflichtung sah ich uns auf Platz 18, nach den Verpflichtungen von Duda, Andersson und Wolf auf Platz 15.

      Das liegt in erster Linie jedoch nicht an Heldt und dessen Team, sondern an der grottenschlechten Arbeit der Vergangenheit.

      Diese hat drei Dinge hinterlassen:

      1. VIELE, teure und unbrauchbare Altlasten
      2. keine Kohle um nachzulegen.
      3. deswegen hatten wir den Kader erst sehr spät beisammen.

      Der jetzige Kader bringt eines mit sich.

      @11880 und ich hatten in Taktikthreat ein paar aus unserer Sicht mögliche Aufstellungen durchgespielt...egal welche du nimmst, du wirst immer mindestens ein Thema haben wo du sagst „stopp, das bringt aber dieses und jenes Problem mit sich“...

      Es ist alles suboptimal und deswegen ist der Klassenerhalt das höchste der Gefühle. Wenn dieser unter den vorhandenen Bedingungen erreicht wird, ist das ähnlich hoch einzuschätzen wie vor ein paar Jahren die Euroquali.
      Man muss sich nämlich mal vor Augen führen, wer diesen Klassenerhalt für uns holen muss...

      Das sind nicht Höger, Modeste, Andersson, Czichos, Schmitz, Hector...


      also die erfahrenen! Denn die sind/waren entweder lange verletzt oder sind UNBRAUCHBAR.

      Nein, es sind die jungen Spieler! Özcan, Jakobs, Thielmann, Rex, KB, J.Horn, Cestic, Bornauw, das sind die Spieler auf denen die Hoffnungen liegen.
      Und diese Spieler unterliegen natürlich Schwankungen, die müssen wir ihnen zugestehen und damit auch dem Team insgesamt...denn sie sind das Team!!Wir haben kein Gerüst aus zuverlässigen Führungsspielern und das unterscheidet den FC seit 30 Jahren überwiegend von denen die am Ende die Klasse halten.

      Leute, ich verstehe euren Frust!! Ich bin auch frustriert und zwar seit Jahren. Aber man kann immer nur soviel rausholen wie möglich ist. Und wenn der Stürmer Nummer 1 im Grunde genommen die ganze Hinrunde ausfällt und der Ersatz einer ist, der hochgerechnet 8,X Kilometer läuft, wenn der Kapitän wochenlang ausfällt (mit was auch immer/schön, dass er wieder dabei ist), wenn die meisten die den Karren aus dem Dreck ziehen sollen, Jungspunde sind, dann muss man sehr geduldig sein.
      Ungeduld ist Gift und deswegen bin ich auch stinksauer darüber, dass Gisdol offenbar aus Ungeduld einen nicht fitten modeste gegen laufstarke Freiburger einsetzt und vorne somit kein Ball mal festgemacht werden konnte.

      Wir sollten uns ganz geduldig darauf konzentrieren die Gegner anzulaufen, zu ärgern, zu bekämpfen und mit einzelnen Kontern selber für Gefahr sorgen. Dieses EINFACHE (nicht schöne) spiel hat uns trotz all der beschriebenen Probleme und allem Ärger über schlechte Spiele immerhin bis heute in Schlagdistanz gehalten.
    • Dk74 schrieb:

      Habe mir soeben nochmals das Spiel in schnelldurchlauf zu Gemüte geführt und muss echt weiterhin Gisdol in Schutz nehmen. 0 Laufbereitschaft, 0 Zweikampfverhalten. Da fehlt es an Leadern auf dem Platz. Dies erwarte ich von Hector, Horn, Bornauw und auch Skhiri. Das sind mit die Schlüsselspieler vor allem in der Defensive. Diese sollten vorangehen und auch mal dreckig agieren. Da kann der Trainer machen was er will, wenn die Spieler nicht kapiert haben um was es geht, funktionert es nicht. Die Spieler stehen in der Pflicht! Wenn wie beim ersten Gegentor 2 Freiburger gegen 7 FC Spieler zum Torerfolg kommen, was soll Gisdol da machen. Der Pass von Skhiri zu Özcan war ja wohl genauso dämlich, wie dann die gescheiterte Ballanahme. Dieser Pass darf niemals gespielt werden. Er hat das ganze Spiel vor sich und spielt zu Özcan, welcher von 4 Freiburgern umgeben ist! Das zieht sich dann bei den weiteren Toren weiter. Da darf man eher an der Intelligenz der Spieler und deren Einstellung zweifeln. Dies ist eine reine Charakterfrage.
      Im Schnelldurchlauf hast du ja wenigstens Tempofußball gesehen ;)
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    • Unser Kernproblem ist liegt doch eindeutig auf der 6.
      Wenn wir kontern bzw. umschalten sind unsere beiden 6er grundsätzlich so tief dass sie vorne gar nicht
      unterstützen können. Wenn man sich das Freiburg-Spiel anschaut. Wenn Freiburg angegriffen oder gekontert hat,
      waren die mit 6 Spielern in unserem letzten Drittel, inklusive mindestens eines 6ers.
      Shkiri, Öczan und auch Hector wenn er spielt sind allesamt defensivausgerichtete 6er. Das Loch zu unserer Offensive
      ist eklatant. Und bei aller Lobhuddelei für Shkiri hier. Er ist für mich der Inbegriff in "wie spiele ich quer oder Sicherheitspässe".
      Er sucht nie die Offensive, sondern immer nur safety first. Einschalten nach vorne macht er schon lange nicht mehr.
      Ja, er läuft hinten viel zu, aber alles was mit Offensivspiel einleiten zu tun hat ist ihm leider fremd.
      Und bevor ihr jetzt wieder sagt wie stark er doch ist, schaut euch einfach mal die letzten beiden Spiele an und zählt mal
      wieviele vertikale Bälle er spielt.....
    • Am Samstag zählt die NULL, wie das endet :kerze:
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    • ich glaube auch, dass ein TR-Entlassung jetzt nichts bringt.

      Dennoch verwundert es mich, dass das Team doch immer ein bisschen viel durcheinandergewürfelt wird. Was sich gegen DO, WOB, MZ ganz gut gefunden hat wurde immer wieder durch Wechsel verunsichert. der einzige Lichtblick war Mere...aber Schmitz, Modeste, Hector in die Startelf zu setzen war wirklich zu viel.
      Sicher, Gegner haben unterschiedliche Qualitäten, aber sich mit den Mitspielern einzuspielen und die einzelnen Laufwege und Passvorlieben zu kennen ist auch wichtig.
      Cestic nicht einmal zu nominieren, war vielleicht auch nicht das beste Signal, aber da hoffe ich mal, dass das gut vermittelt wurde.

      Gegen Hertha und Schalke geht es nun darum ein anderes Gesicht zu zeigen!
    • sleep
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    • Irgendwie weiß man auch nich mehr, was man wie beurteilen soll, und was nu jetz das Beste wäre...

      Ich bin für Kontinuität. Ich finde den Trainer gut. Und glaube, der hat auch Peile. Jeder Trainer in der Bundesliga hat Peile. Die Frage is.....was setzt er wie ein, was hat er für ein Naturell?

      Die Frage wäre ja beispielsweise....bekommt die Mannschaft überhaupt garkeine Pläne, wie man mal ein Offensivspiel hinkriegt? Oder bekommt sie da Werkzeuge, kriegt das aber nicht umgesetzt?
      Oder is da nicht genug Qualität da, um das umzusetzen?
      Oder sind die Pläne kacke?
      Oder sind die Pläne super, oder muss man dafür zu viel rennen?


      Nun ja. Jedenfalls ist das was man sieht, teilweise erschreckend. Hey...ich hab auch Zeit eingefordert. Klaro. Aber das? Das is so hundsmiserabel teilweise, das kapier ich als Jugendtrainer nicht....das kriegen meine Jungs besser hin....und unsere Spieler hier, das sind Fussballprofis. Und das ist teilweise so dermaßen finster..

      Woran liegt das also jetzt? Schwer zu sagen. Aber eines bleibt klar. Das am Samstag, das war nicht genug Dampf. Da hat jeder Spieler zu wenig gezeigt. Vielleicht hätten wir auch mit mehr Gegenwehr verloren. Aber da es die kaum gab...0:5.

      Worauf will ich eigentlich hinaus? Ach ja..is Gisdol der Richtige? Tja...wer weiß das schon genau? Ich würde ihm noch Zeit geben, auch wenn ich weiß, das man keine Zeit hat, manchmal.
      Ich traue ihm das auch fachlich zu. Aber ...

      Sich nach dem Spiel hinzustellen, und zu sagen das die Mannschaft ihr Bestes gegeben hat....Schwierig. Finde ich falsch. Da hat er mich auch eigentlich das erste Mal so richtig entäuscht. Das darf man dann so nicht sagen.

      Gisdol muss aus den nächsten 2 Partien mindestens 3 Punkte holen. Dann kann man weiter sehn.
    • @MainBock, du gehörst zweifellos zu den Usern, die ich hier am meisten schätze und schon immer geschätzt habe, aber welchen Punkt ich nie (auch nicht von Oro usw. :P) akzeptieren werde, ist die Mär, dass wir auch unter Stöger kein Offensivkonzept hatten (den du zwar nicht explizit als Negativbeispiel benennst, aber offenbar mit einbeziehst).

      Unter Stöger haben wir sukzessive, Jahr für Jahr, Saison für Saison behutsam in der Spielentwicklung einen draufgelegt, auch wenn das Spiel insgesamt eher defensiv ausgerichtet war. Das war oft kein Hurra-Fußball, aber ich habe vor etlichen Monaten schon mal die Statistiken (Punkte, gefangene Tore, geschossene Tore) unter Stöger Saison für Saison aufgeführt. Und abgesehen von der letzten Horrorsaison war das eine stetige Weiterentwicklung, auch anhand der Zahlen belegbar.

      Ein wesentlicher Punkt neben der generellen Fortentwicklung der Mannschaft über die Jahre bestand in der grundsätzlichen Stabilität auf dem Platz, ebenso was Abstände, Laufwege usw. angeht. Es war eine Art... „Homogenität“ im Spiel. Er schaffte es, aus einem komplett überforderten Lehmann für knapp 2 Saisons einen wichtigen Leader zu machen, Osako und Bittencourt vernünftig und ihren Stärken entsprechend auf- und einzustellen und hatte natürlich mit Modeste einen absoluten Killer vorne drin. Kleiner Fun Fact an Rande: auch damals hat er sich nie die Bälle selbst an der Mittellinie abgeholt und ins Tor getragen :smile: Er wurde gnadenlos gut eingesetzt, die Abstimmung und Abstände passten viel besser.

      Sagt über Stöger, was ihr wollt. Er war der beste und erfolgreichste Trainer der letzten 3 Jahrzehnte und das NICHT aus Zufall oder wegen Modeste. Er hatte eine Idee und darauf geschaut, was die Mannschaft kann.

      Und abseits von Stöger war es auch ein „Konzept“, seine Offensivleute einzusetzen, egal ob sie Podolski oder Helmes oder Novakovic hießen. Selbst davon sind wir ja momentan meilenweit entfernt. Und das stimmt mich traurig.
    • Verstehe nicht so Recht, warum so viele bei Stöger von den zahlreichen 0:0 spielen sprechen. Ich kann mich auch an wahre Offensivspektakel wie das 4:3 gegen Bremen, das 3:2 in Mainz oder das 3:1 gegen Hertha erinnern da waren Spiele dabei davon träumen wir momentan.
      Die dummste Idee der WM Geschichte:

      4 Innenverteidiger!
    • kölsch schrieb:

      Ich habe noch keinen einzigen einstudierten Spielzug gesehen. Ja, ein paar Ecken haben geklappt. Aber die Gegner sind nicht blind, sowas funktioniert mal, genau wie die falsche neun, dass genügt aber nicht.
      Richtig und bzgl. der Ecken hat derjenige der am kurzen Pfosten immer verlängert hatte (Marius Wolf) ja auch gesagt, dass das nicht so einstudiert wurde und Zufall war :lol:
    • FCLER21 schrieb:

      Verstehe nicht so Recht, warum so viele bei Stöger von den zahlreichen 0:0 spielen sprechen. Ich kann mich auch an wahre Offensivspektakel wie das 4:3 gegen Bremen, das 3:2 in Mainz oder das 3:1 gegen Hertha erinnern da waren Spiele dabei davon träumen wir momentan.
      Weil es für viele immer noch wie bei der Enttäuschung mit der großen Liebe ist: Sie war die beste Braut, die man jemals hatte. Aber als sie einen dann hat sitzen lassen wurde sie die größte Bitch der Welt, die eigentlich nie die Richtige war ;)
    • floedi_82 schrieb:

      @MainBock, du gehörst zweifellos zu den Usern, die ich hier am meisten schätze und schon immer geschätzt habe, aber welchen Punkt ich nie (auch nicht von Oro usw. :P) akzeptieren werde, ist die Mär, dass wir auch unter Stöger kein Offensivkonzept hatten (den du zwar nicht explizit als Negativbeispiel benennst, aber offenbar mit einbeziehst).

      Unter Stöger haben wir sukzessive, Jahr für Jahr, Saison für Saison behutsam in der Spielentwicklung einen draufgelegt, auch wenn das Spiel insgesamt eher defensiv ausgerichtet war. Das war oft kein Hurra-Fußball, aber ich habe vor etlichen Monaten schon mal die Statistiken (Punkte, gefangene Tore, geschossene Tore) unter Stöger Saison für Saison aufgeführt. Und abgesehen von der letzten Horrorsaison war das eine stetige Weiterentwicklung, auch anhand der Zahlen belegbar.

      Ein wesentlicher Punkt neben der generellen Fortentwicklung der Mannschaft über die Jahre bestand in der grundsätzlichen Stabilität auf dem Platz, ebenso was Abstände, Laufwege usw. angeht. Es war eine Art... „Homogenität“ im Spiel. Er schaffte es, aus einem komplett überforderten Lehmann für knapp 2 Saisons einen wichtigen Leader zu machen, Osako und Bittencourt vernünftig und ihren Stärken entsprechend auf- und einzustellen und hatte natürlich mit Modeste einen absoluten Killer vorne drin. Kleiner Fun Fact an Rande: auch damals hat er sich nie die Bälle selbst an der Mittellinie abgeholt und ins Tor getragen :smile: Er wurde gnadenlos gut eingesetzt, die Abstimmung und Abstände passten viel besser.

      Sagt über Stöger, was ihr wollt. Er war der beste und erfolgreichste Trainer der letzten 3 Jahrzehnte und das NICHT aus Zufall oder wegen Modeste. Er hatte eine Idee und darauf geschaut, was die Mannschaft kann.

      Und abseits von Stöger war es auch ein „Konzept“, seine Offensivleute einzusetzen, egal ob sie Podolski oder Helmes oder Novakovic hießen. Selbst davon sind wir ja momentan meilenweit entfernt. Und das stimmt mich traurig.
      Ich sehe es so ähnlich. Den Stöger Fussball - Aufstieg, dann Verbleib in Liga 1, Etablierung, Qualifikation für die EL - den durfte man erst einmal als "grausam" empfinden. Defensive, viel zu Null, immer vor allem gegen den Bal, etc. Doch wenn man genau hin sah, dann sah man auch, daß sich Jahr für Jahr etwas entwickelte. Spieler entwickelten sich und das Spiel entwickelte sich. Vor allem, wenn die Mannschaft in Bestbesetzung spielte, dann stimmten die Abläufe und die Laufwege und die Abstände. War wirklich schön das zu beobachten. Das Ganze ist zu oft vergessen worden- irgendwie haben viele Leute nur die vielen zu Nulls der Anfangszeit und das katastrophale letzte halbe Jahr in Erinnerung(auch das gehört zu Stöger, kein Zweifel).

      Für mich war trotzdem nicht Stöger der beste Trainer seit 1990. Das war für mich Morten Olsen, ein Genuss wieviel Ahnung der Mann vom Fussball hatte. Aber Stöger kommt gleich danach..

      Aber diese Reminiszenzen nutzen uns nichts. Wir müssen mit dem hier und jetzt umgehen - und das ist Grau in Grau. Und das fehlende offensive Konzept und die fehlende offensive Klasse ist wohl das schwerste Problem. Wir haben einen Stürmer gekauft, der nicht spielen wird in nächster Zeit. Und wir haben einen Stürmer, der so weit von seiner ehemaligen Klasse so weit entfernt ist wie Köln von China.
      Lettore silenzioso
    • @floedi_82, danke das gebe ich sehr gerne zurück.

      Glaube wir bewerten Spieler/Trainer/etc. zumeist mindestens sehr ähnlich, da gibt es seit Jahren große Schnittmengen.

      Was Peter Stöger angeht, so ist er, so wie du es schreibst, auch in meinen Augen der beste Trainer den wir in den vergangenen 30 Jahren hatten. Das letzte Jahr war nichts mehr, das ist auch wahr (hatte sicherlich mehrere Gründe), aber davor hatten wir drei Jahre lang Ruhe, spielerische und hierdurch finanzielle Entwicklung und Konsolidierung und waren respektierter Gegner in der Fußballbundesliga.
      Und das in Rekordzeit nach den sportlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen rund um den FC.

      Spielerisch war das Jahr für Jahr eine Steigerung. Nichts spektakuläres, aber effizient war es, weil sauber, durchdacht und präzise.
      Er hat aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste herausgeholt und dafür verdient er größten Respekt.

      Ich kann mich noch an die Jahre vorher erinnern als gefühlt jeder dritte Ball beim Gegner oder im Aus landete. Peszko, Bröker, Freis und weitere Filigrantechniker....und nun wurde kontrollierter Fußball gespielt und jeder Spieler wurde so eingesetzt, dass er bestmögliche Leistung bringen konnte. Selbst Lehmann der vorher in Frankfurt und im ersten Jahr Köln kein Bein auf den Boden bekam, spielte eine ordentliche Runde...das war Verdienst des Coaches.

      In meinen Augen hatten wir unter Stöger zwar nicht das mega ausgefeilte Offensivkonzept (daher erwähnte ich ihn auch nicht explizit als Gegenbeispiel). Der Fokus lag in Summe schon auf einer geordneten Defensive (ist auch absolut in Ordnung).
      Aber ganz klar, auch das Spiel nach vorne unter Peter Stöger gehörte definitiv zum Besten was wir die letzten 30 Jahre beim FC erleben durften.
      Es war einfach gestrickt, auf einen Stossstürmer ausgerichtet der die Bälle annahm, behauptete und auf die (wenigen) nachrückenden Leute sauber und präzise weiterleitete. Zudem besaß der stossstürmer überdurchschnittliche physis und Geschwindigkeit so dass man ihn auch mal schicken konnte und er sich vorne alleine durchsetzte.

      Es war einfach, sauber und effizient. Haken dran!

      @all
      Gisdol, den ich nicht so hoch einschätze wie Stöger damals, hat keinen Helmes vorne, keinen Ujah, keinen Modeste in einer Form, die unfassbar war...er hat einen verletzten Andersson, Modeste der leider nicht mehr der alte ist, ein junges Talent aus der lettischen Liga und eine „falsche Neun“ (was ein Begriff :whistling: ), die eigentlich zentraler MF Spieler ist.

      Zudem war der Kader mega spät beisammen, weshalb es sehr wahrscheinlich war, dass die ersten Spiele allesamt gegen uns laufen und wir direkt wieder hinten drin hängen (mit aller Unruhe die dann aufkommt). Unsere Hoffnungsträger sind überwiegend junge Spieler. Spieler mit Schwankungen.

      All das darf man in den Bewertungen Gisdols nicht vergessen, das sind schon ganz schöne „Klötzer“.

      Genauso ist jedoch zu sagen, dass er sich in zwei, drei Spielen diese Saison grobe Schnitzer geleistet hat. Schnitzer, die nicht auf die oben beschriebenen Themen zurückzuführen sind und die muss er sich ankreiden lassen.

      Die sind ab jetzt zu unterlassen und zwar ohne Wenn und Aber. Gisdol hat sich beim FC zweimal ausgezeichnet die richtigen Schlüsse aus Situationen zu ziehen...nun müssen diese KONSEQUENT und bis zum Schluss durchgezogen werden. Nur so haben wir eine Chance gegen Teams deren Probleme deutlich geringer sind als die unseren!!