Man muss halt einen Mittelweg zwischen Erfolg und Perspektive finden.
Und der lautet nicht Spieler die in Liga 1 nicht klarkommen zu behalten und die jungen Talente auf ebendieser Position auf der Bank versauern zu lassen um sie dann für ne Miniablöse zu verlieren. (Pacarada, Finkgräfe mal als Beispiel)
Und ganz sicher nicht dass man Jahr für Jahr seine besten Spieler und Talente verliert ohne dafür einen monetär passenden Gegenwert zu erhalten.
Jahr für Jahr seinen…..besten Talente verliert.
Ist das so? Keller hat damals ein Talent von anderen verpflichtet, das Geduld hatte und offensichtlich eher mit den Dingen auf dem Platz beschäftigt blieben, als anderen Dingen außerhalb, halt unseren Martel.der dann inzwischen sogar die Kapitänsbinde bekommt, wenn Hübers kurzfristig mal runter muss.
Ist es nicht so, dass sobald ein Talent von uns gut performt hat, dass er dann aus Fan Sicht immer die bessere Wahl ist, als die älteren Spieler? Oder ist es nicht naheliegend, dass das Trainerteam da einen besseren Blick drauf hat, als wir Außenstehende? Wenn z.B. Max Finkgräfe sich nicht verletzt hätte, dann wäre es ein anderer Lauf gewesen, das mag sein. Allerdings was man nie weiß: hat der Junge tatsächlich nicht mit den Formschwankungen zu tun, wie es die meisten jungen Spieler haben. Denn was ich als Laie so beobachte, auch bei anderen jungen Spielern in anderen Vereinen: da taucht jemand auf, denn kennen die Gegner nicht und schwupps: Tor/Vorlage. Aber die Gegner sind ja nicht blöd, da stellt man sich in Zukunft mehr darauf ein….
Auch das Beispiel Bisseck (wie konnte man nur) ist auch einen mit Knubbeln, denn laut einem guten Bricht aus Italien via Kicker plus, hat er in der letzten Zeit nicht nur Tore gemacht, sondern auch Tore verschuldet, wegen der Art seiner Spielanlage. Inter Mailand hat aber dennoch Stand heute so eine Kader um so etwas aufzufangen. Beim Lesen des Berichts habe ich gleich gedacht, was hier so los wäre, wenn das bei uns passiert wäre.
Bestes Beispiel für mich jetzt die die Geschichte mit Urbig aus Sicht der Fans. Ich fand es schon befremdlich, dass kurz nach meinem langen Urlaub im Oktober hier zurück berichtet wurde, dass die Fans nach Schwäbe gerufen hätten im Stadion
. Ich kann das bis heute nicht verstehen, außer das der FC Fan an sich an die Zeiten erinnert, als wir alle froh waren, dass Schwäbe Timo Horn abgelöst hatte. Urbig war im Gegensatz zu Timo Horn damals nicht verletzt, aber was ist, wenn sich intern selbst Spieler dafür ausgesprochen haben, dass ein Wechsel im Tor besser wäre, weil sie sich dann sicherer fühlen, als ein Torwart, mit dem sie bisher nicht so viel Erfahrung hatten. Vor dem Wechsel sah man Schwäbe mit Leidensmiene, jetzt sieht Urbig nicht so fröhlich aus. - Auf Dauer sehe ich selbst eher die Zukunft bei Urbig und hoffe, dass er es bei uns tut. (Aber ich bin der Laie und nicht die FC Verantwortlichen).
Aus einer gewissen Ferne sieht alles so einfach aus, nicht nur im Fußball, sondern z.B. auch im Erziehungsbereich. Die Theorie ist schön, aber die Praxis ist immer dann noch mal anders, für mich immer dann wenn es um Menschen geht und nicht um Maschinen.
Ich beobachte eher, wie unser Trainer Struber und sein Team arbeiten, obwohl der FC Fan an sich den vor kurzem auch gerne entsorgt hätte. Und ich vertraue dem Team, dass sie immer versuchen die richtigen Spieler einzusetzen, egal ob jung oder alt - Leistung im Training ist evtl. eine Grundlage der Beurteilung für sie, eine Grundlage, die uns Fans fehlt. Oder hätten so viele Fans auf Dominic Heintz gesetzt, als unser FC eine Ergebniskrise hatte? Keller und co hatten anscheinend bei der Heintz Verpflichtung den richtigen Riecher, weil sie ihn halt genau beobachtet haben bei den vorherigen Stationen und Heintz als erfahrener Spieler, mit dieser Einstellung als richtig eingeschätzt wurde.