Ich weiß gar nicht ob eine Verlängerung vor einem (fast) sicheren Aufstieg überhaupt vorteilhaft ist.
Der Spieler unterschreibt einen Vertrag für „beide Ligen“ kann aber in der Verhandlung nicht darauf pochen dass der effzeh wirtschaftlich wieder 1. Liga planen und bieten kann. Bei seiner Entwicklung muss er eigentlich eine AK bei Nichtaufstieg fordern.
Das ist dann wiederum nachteilig für den Verein, da man vermutlich selbst bei Nichtaufstieg auf ein Wettbieten hoffen kann. Weiß gar nicht ob er ggf. sogar eine Option für die U21-EM wäre. Da wäre eine AK bei Nichtaufstieg für uns teuer und nachteilig gegenüber Vertrag bis 2026 ohne AK.
Hoffe also dass wir oben weiterhin gut punkten und der Erstligavertrag im April unterschriftsreif vorliegt.
So sehe ich es auch. Es gibt für alle Parteien eigentlich nur wenig Sinn nicht auf die Sommerpause zu warten, dann das Interesse anderer Vereine abzustecken und von dort aus weiter zu planen.
Wenn alles läuft, wie wir es uns wünschen, dann sehe ich uns dann aber auch in einer ordentlichen Verhandlungsposition. Dann sind wir nämlich aufgestiegen und bieten die sportliche und finanzielle Perspektive der ersten Liga. Entsprechend kann man dann ein gutes Paket für Downs schnüren, wo erstmal abzuwarten bleibt, ob ein anderer Verein ihm vergleichbares bieten kann. Denn bei uns bekäme er sicherlich ein Gehalt im oberen Bereich des Gehaltsgefüges, aber vor allem würde (und müsste) man ihm quasi eine Startplatzgarantie aussprechen (natürlich immer unter der Prämisse, dass er sich reinhängt etc.).
Sicherlich wird es dann Angebot von Vereinen geben, die ihm mehr Geld bieten, aber bei denen muss er sich weiter hinten einordnen und hat weniger Chancen auf Spielzeit. Bei uns kennt er das Umfeld und kann auf genau die Spielzeit zählen, die ihn im Zweifel noch 1-2 Regalbretter weiter nach oben katapultieren kann. Wenn er also nicht nur auf das schnelle Geld aus ist, sondern noch mehr erreichen will, dann wäre ein Verbleib in Köln vermutlich nicht die schlechteste Wahl für ihn.