43 / Jaka Cuber Potocnik (2027)

  • Sofern in diesem Interview die Wahrheit erzählt wird, zeigt es ziemlich erschreckend was für einen Mist unsere Verantwortlichen bei der Potocnik Verpflichtung gebaut haben. Schade das man das so klar von jemanden von Ljubljana erzählt bekommt und nicht vom Verein. Danach zu urteilen gab es doch eine Möglichkeit die Sperre zu umgehen wenn man die 2,5Mio€ später bei einem möglichen Verkauf des Spielers bezahlt hätte.

    Ljubljana-Präsident Delius zur Potocnik-Affäre: "Wie in einem falschen Film"
    Die "Potocnik-Affäre" hat zu einer Transfersperre für den 1. FC Köln geführt. Adam Delius, eine Hauptfigur im Streit um den Spieler, spricht über den Fall.
    www.kicker.de


    Hier die wichtigsten Passagen: Teil 1


    Bundesweit für Aufsehen sorgte der Fall Jaka Cuber Potocnik. Können Sie mit eigenen Worten und möglichst knapp schildern, wie er sich für Sie darstellte?

    Wie in einem falschen Film. (lacht)


    Das ist nun sehr knapp.

    Die Verhandlungen mit dem vorigen Besitzer, Milan Mandaric, zum Kauf von Olimpija waren eigentlich gescheitert. Plötzlich kam der Anruf, ob wir uns noch mal an den Tisch setzen würden, dann haben wir den Kauf binnen weniger Tage abgewickelt. Ich wusste gar nicht, dass ich diesen Spieler überhaupt habe, weil wir uns erst mal nicht mit der Jugend beschäftigt haben. Als wir im Trainingslager waren, kam von unserem Akademieleiter die Info, dass Potocnik wechseln möchte. Da hörte ich erstmals von ihm.


    Was passierte dann?

    Unser Geschäftsführer Igor Barisic nahm sofort Kontakt mit Köln auf, da hieß es: "Wir rufen zurück." Es gab Schriftverkehr über Whatsapp und E-Mail-Verkehr. Der Rückruf erfolgte nie, stattdessen kam die fristlose Kündigung, mehrseitig und juristisch ausgefeilt - angeblich von der Mutter des Spielers. Ohne ihr zu nahe treten zu wollen: Das hat diese Dame nicht aufgesetzt, da waren Profis am Werk. Wir haben den Sachverhalt geprüft und einen groben Regelverstoß gesehen. Letztendlich erfolgte die Kündigung am 30. Januar 2022, und am 31. Januar 2022 wurde in Köln unterschrieben. Ohne angeblich vorher Kontakt mit Eltern und Spieler gehabt zu haben. Das glaubt nicht einmal meine Großmutter, und die ist gutgläubig.


    Also gingen Sie zur FIFA? Nein, zunächst gingen juristische Schreiben hin und her. Ich habe mich erst später eingeschaltet und mit Christian Keller (Geschäftsführer 1. FC Köln, d. Red.) ein Treffen vereinbart. Mit meinem Vizepräsidenten Christian Dollinger fand dieser Termin in den Geschäftsräumen in Köln statt. Herr Keller nahm den Termin alleine wahr und sagte, er sei erst kurz Geschäftsführer, habe mit der Sache nichts zu tun und habe sich nur kurz in den Schriftverkehr einlesen können.

    Er meinte, es hätte schon ein "Geschmäckle", und um Anwaltskosten zu sparen schlug er vor, das Ganze zu lösen, was in unserem Sinne war. Allerdings hat er als Maximalsumme 100.000 Euro geboten und auf ein Schreiben hingewiesen, das Herr Mandaric, der Alteigentümer, unterschrieben hat. Dieses Schreiben, das Monate nach dem Verkauf aufgesetzt und unterschrieben wurde, sollte bestätigen, dass der Altpräsident dem Spieler eine mündliche Ausstiegsoption für 100.000 Euro versprochen habe.


    Was löste das aus?

    Erst mal waren wir verwundert, das hätte Mandaric bei der Übernahme dokumentieren müssen. Herr Keller bot dann diese Summe, also 100.000 Euro, an. Unsere Antwort war unmissverständlich: Auf dieser Basis finden wir nie zusammen. Unsere Mindestforderung beträgt für diesen Ausnahmespieler 2,5 Millionen Euro. Wann und wie, da sind wir offen. Anzahlung, Beteiligung, egal. Aber es muss kalkulatorisch die genannte Summe stehen. Wenn wir eine Beteiligung beim Weiterverkauf machen, auch gut, denn wir sind von unserem Spieler überzeugt und tragen gerne das Risiko mit.


    Basierte diese Summe auf der angeblichen Interessenbekundung von Dinamo Zagreb in dieser Höhe, die der Spielerberater Andy Bara übermittelt hatte?

    Nein. Potocnik hatte zu diesem Zeitpunkt im Nachwuchs ein Tor mehr erzielt als Erling Haaland im gleichen Alter in Norwegen. Er ist ein Riesentalent. Dieser Spieler hat das Besondere, das kannst du einem nicht beibringen. Trainer formen ihn, aber den Instinkt zum Toreschießen hast du oder du hast ihn nicht. Daher die Forderung! Nach den Gesprächen mit Herrn Keller mussten wir einfach feststellen: Uns trennt eine Welt, also muss die FIFA entscheiden. Spätestens, als die handelnden Personen beim 1. FC Köln die Klage von der FIFA auf dem Tisch hatten und zur Stellungnahme aufgefordert wurden, hätten sie in meinen Augen handeln müssen. Wer immer diesen Klageschriftsatz der FIFA in den Händen gehalten hat, ob Geschäftsführung und/oder Vorstand, hätte reagieren müssen. Anwälte an den Tisch: "Wie sieht’s aus?" Bekannte Antwort der Anwälte: "Können wir nicht verlieren."

    Dann Frage an die Anwälte: "Sind Sie für 100 Millionen versichert?" Antwort Anwälte: "Man kann nicht sagen, was vor Gericht und auf hoher See geschieht." Spätestens nach dieser Antwort hätten die Verantwortlichen den Telefonhörer in die Hand nehmen müssen, um eine Einigung mit Olimpija erzielen. Aber in dieser Situation von oben herab einen kleinen unbedeutenden Klub zu sehen, hatte die jetzt allseits bekannten Folgen. War es Arroganz, Egoismus, Hochmut? Ich weiß es nicht.


    Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht diese nachträgliche 100.000-Euro-Ausstiegsklausel, die Mandaric Potocnik versprochen haben will?

    Man muss sich ein wenig schützend vor Mandaric stellen, der Mann wird bald 86. Vor dem CAS hat er sinngemäß erklärt, dass er ein mündliches Versprechen auch noch später genehmigen könne. Verstanden habe ich das nicht, weil er sich damit vor dem höchsten Sportgericht der Welt schadenersatzpflichtig gemacht hat. Der Eindruck, den er hinterlassen hat, war, dass er Dinge sagt und tut, die schwerlich Sinn ergeben. Deshalb schickte man ihn höflich wieder aus dem Zeugenstuhl. Die Sache spielte vor dem CAS auch gar keine Rolle mehr. Ich hatte das Gefühl, dass diese ganze Berufung vor dem CAS eine große Show zur Ablenkung von persönlichen und juristischen Fehleinschätzungen war. Alle verantwortlichen Personen vom FC hofften anscheinend auf ein Wunder.


    Gab es nach dem ersten FIFA-Urteil nicht noch die Chance auf eine Einigung? Finanziell betrachtet wäre das doch auch im Sinne von Olimpija gewesen.

    Kurz vor dem CAS-Verfahren hat Herr Keller um einen Termin gebeten. Wir haben uns am Flughafen in München getroffen. Herr Keller und Herr Wettich (Carsten Wettich, Vizepräsident 1. FC Köln) erklärten, dass sie um den Termin gebeten hätten, um eventuell wegen des CAS-Verfahrens doch noch eine Einigung zu erzielen. Es wurde die gesamte finanzielle Situation um den FC erklärt und dass man an die Grenzen des Möglichen ginge. Das Ergebnis war: 750.000 Euro, Testspiel plus Beteiligung am möglichen Weiterverkauf.

    Wir haben uns die Hand gegeben und waren uns einig. Doch am nächsten Tag haben sich die Kölner Anwälte gemeldet: Die Einigung würde mit Blick auf die Transfersperre nichts nützen. Sie kämen da nur raus, wenn Olimpija sagen würde, dass die Kündigung von Potocnik rechtens gewesen sei, damit die FIFA uns den Fehler zurechnet. Da habe ich gesagt: "Das mache ich nicht, weil es nicht die Wahrheit ist." Ich helfe dem FC, wo ich kann, aber nicht auf Basis von Unwahrheiten. Mir ist wichtig zu sagen: Christian Keller und Carsten Wettich haben wirklich nach einer Lösung gesucht, auch wenn dies ihnen vielleicht widerstrebte. Allerdings als es zu spät war.


    Wobei Keller zumindest den Ursprungs-Sachverhalt geerbt hat, er kam erst später in die Verantwortung. Wer hat eigentlich die Verträge unterschrieben mit Potocnik?

    Das weiß ich nicht, es wurde im Verfahren nicht offengelegt.

    Hätte es nach der Einigung in München nicht die Möglichkeit gegeben, die FIFA ins Boot zu holen? Oder hatten Sie den Eindruck, der Weltverband wollte das unbedingt durchziehen?

    Dadurch, dass das FIFA-Urteil bekannt war, nahm das Thema medial Größe an. Deshalb konnte die FIFA nicht zurückziehen. Hätten sie das getan, bekämen sie jeden Tag 500 Anrufe zu ähnlichen Fällen, so wurde es aus Zürich dargestellt. Selbst der CAS-Richter hat noch eine kaufmännische Einigung ins Spiel gebracht, was die FIFA strikt ablehnte. Nur eine extrem gravierende Falschaussage von mir hätte geholfen.

    Der ehemalige Olimpija-Sportdirektor Mladen Rudonja sagte beim CAS aus, Ihr Geschäftsführer Barisic habe ihn um ein Angebot von Manchester City gebeten für Potocnik. Das klingt schon sehr danach, dass man künstlich den Preis hochtreiben wollte.

    Unser alter Sportdirektor musste gehen, weil wir ihm unkorrektes Verhalten nachweisen konnten. Er hat Geld gefordert, sonst würde er vor dem CAS entsprechend aussagen, was er dann auch getan hat. Seit wir ihn freigestellt haben, hat er keinen Job mehr. Das spricht für sich.Welche Rolle spielt Mamic?














  • Teil2

    Es gab auch noch die Interessenbekundung von Dinamo Zagreb in Höhe von 2,5 Millionen Euro, die der Spielerberater Bara übermittelt hatte. Dinamo-Geschäftsführerin Vlatka Peras sagte vor dem CAS aus, es habe kein Interesse an Potocnik gegeben. Wie erklären Sie sich das?

    Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass sie die Wahrheit sagte - von dem, was sie wusste. Der Spielerberater hat bestätigt, dass er der Berater sei, der für Zagreb die großen Deals mache und er ein enger Freund des Altpräsidenten sei …


    Sie sprechen von Zdravko Mamic, der in Kroatien rechtskräftig wegen Korruption verurteilt ist.

    Ja. Die jetzige CEO war angeblich seine Sekretärin. Das Angebot wurde mit Freigabe des Altpräsidenten gemacht, so wurde es mir erzählt. Die Frau sagte die Wahrheit, aber genauso wahr ist das Angebot, das auf dem Tisch lag.

    Warum sagte Bara dann nicht vor dem CAS aus?

    Er sagte, er möchte da nicht groß auftauchen in einem Verfahren mit Bundesliga-Bezug ob seiner guten Beziehungen nach Frankfurt und Leipzig. Die Zusammenfassung ist doch schnell auf den Punkt gebracht. NK Olimpija hat für einen Spieler, für den es nichts bezahlt hat, Ausbildungsentschädigung und eine weitere Entschädigung erhalten. Der 1. FC Köln hat einen sehr talentierten Spieler. Es gibt nun die Bestätigung von sechs unabhängigen europäischen Richtern - drei beim FIFA-Urteil, drei beim CAS-Urteil -, dass die Anstiftung zum Vertragsbruch nachgewiesen wurde mit der Folge einer Sperre über zwei Transferperioden.

    Olimpija Ljubljana hat immer kalkulatorische 2,5 Millionen Euro für den Spieler verlangt mit offenem Zahlungszeitpunkt. Ich frage mich, warum die handelnden Personen beim 1. FC Köln diesen möglichen Schaden riskiert haben? In München habe ich mich mit Dieter Prestin (ehemaliger FC-Profi, der zuletzt als Kritiker der aktuellen Führung auftrat, d. Red.) getroffen. Er sagte zum Eingang des Gespräches: "Ich habe ein Kölner Herz, der Klub ist mein Leben, und ich würde gerne verstehen, wie das passieren konnte." Nach dem Gespräch sagte er: "Ich verstehe es nicht." Und ich: "Dann sind wir schon zu zweit."

    Der 1. FC Köln hat Strafanzeige gestellt, die dortige Staatsanwaltschaft ermittelt. Hat sie Sie kontaktiert?

    Nein, ich wüsste auch nicht, weshalb. Ich habe den Eindruck, da ging es darum, uns in eine schmuddelige Ecke zu stellen. Nicht wir haben Unkorrektes getan, sondern die Kölner Verantwortlichen.

    Sie rechnen mit einer Einstellung?

    Ich habe keine Ahnung. Weder ich noch unser Geschäftsführer oder Vizepräsident Dollinger, die fürs Tagesgeschäft verantwortlich sind, wurden bislang von der Staatsanwaltschaft kontaktiert.

  • Sofern in diesem Interview die Wahrheit erzählt wird, zeigt es ziemlich erschreckend was für einen Mist unsere Verantwortlichen bei der Potocnik Verpflichtung gebaut haben. Schade das man das so klar von jemanden von Ljubljana erzählt bekommt und nicht vom Verein. Danach zu urteilen gab es doch eine Möglichkeit die Sperre zu umgehen wenn man die 2,5Mio€ später bei einem möglichen Verkauf des Spielers bezahlt hätte.

    Dass unsere Verantwortlichen Mist gebaut haben, steht doch außer Frage. Die 2,5 Mio wären aus heutiger Sicht auch das deutlich geringere Übel. Es zeigt aber auch, dass die Forderung nach den 2,5 Mio überhaupt keine Grundlage hat.

  • Sorry, wer im gleichen Interview erst davon spricht, das er den Spieler nicht kannte und dann von einem Ausnahmetalent, den kann ich nicht ernst nehmen.

    Das ist doch reine Propaganda vom Kicker.

  • Aber es kann doch eigentlich nicht sein, dass wir als Mitglieder nicht darüber informiert werden, wer genau den Vertrag unterschrieben hat.


    Das ist eigentlich ein Unding.


    Hat das mal jemand auf dem Mitgliederstammtisch gefragt und wenn ja, was wurde darauf geantwortet?

    Bestimmt laufendes Verfahren. Das trifft ja jetzt nicht mehr zu.


    Btw:


    Hat schon jemand eine Einladung zum Mitgliederstammtisch am 12.06.2024 bekommen?

  • Das Interview ist sehr informativ und beleuchtet mal die andere Seite, sofern man dem Interview glauben kann.

    Mich interessiert nur eine einzige Sache: Wer vom FC hat den Vertrag verantwortlich unterschrieben!

    So lange das nicht klar ist, gährt es immer weiter.


    Und nein, es war nicht Keller.

    Dem kann man alles Mögliche vorwerfen, aber an der Transfersperre ist er nicht schuld.

    UEFA-Pokal-Finale: 1986,
    UEFA Euroleague Teilnehmer 2017/18

    UEFA Conference League Teilnehmer 2022/23
    Deutscher Meister: 1962, 1964, 1978,
    DFB-Pokalsieger: 1968, 1977, 1978, 1983,

  • Dem kann man alles Mögliche vorwerfen, aber an der Transfersperre ist er nicht schuld.

    Er war nicht da als Potocnik verpflichtet wurde, aber er hat keine Einigung erzielen können, er hat auch völlig falsch eingeschätzt, ob wir die Transfersperre bekommen. Das war er nicht alleine, aber unschuldig ist er nicht.

  • Er war nicht da als Potocnik verpflichtet wurde, aber er hat keine Einigung erzielen können, er hat auch völlig falsch eingeschätzt, ob wir die Transfersperre bekommen. Das war er nicht alleine, aber unschuldig ist er nicht.

    Ich sehe eher die Schuld am Ende bei den Anwälten, die uns schlecht beraten haben.


    Und natürlich bei denen, die den Vertrag unterschrieben haben.


    Beim Mitgliederstammtisch frage ich nochmal, wer den Vertrag unterschrieben hat.

  • Der Fisch singt vom Kopf her.


    Da wird/würde einiges verheimlicht

    Was aber ne Leistung ist. Bei dem Kopf- und dem Bauchumfang den ein Fisch hat, wäre Bruststimme die deutlich einfachere Variante.

    Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den Faschismus hier im Land,... auf die Barrikaden, auf die Barrikaden

  • Wenn die sogar mit einer Transferbeteiligung zufrieden gewesen wären bei einem Talent wo keiner genau weiß wo die Reise mal hingeht...! Man kann jetzt nur hoffen das wir es auch so schaffen und Jakob uns eines Tages viel Freude bereitet.

    Hauptsache die Haare liegen gut! Mach et Armin :smiling_face_with_hearts:

  • Ich hoffe einfach nur das vom fc irgendwann nochmal ein Statement / eine Aufarbeitung veröffentlicht wird in der den Mitgliedern erklärt wird was hier schief gelaufen ist und wer die Schuld dafür trägt, das versucht man ja immer noch unter den Tisch zu kehren.


    Es ist jetzt so passiert und nicht mehr änderbar, aber um damit abschließen zu können wäre es schon schön und transparent den Mitgliedern Gegenüber.

  • Ich hoffe einfach nur das vom fc irgendwann nochmal ein Statement / eine Aufarbeitung veröffentlicht wird in der den Mitgliedern erklärt wird was hier schief gelaufen ist und wer die Schuld dafür trägt, das versucht man ja immer noch unter den Tisch zu kehren.


    Es ist jetzt so passiert und nicht mehr änderbar, aber um damit abschließen zu können wäre es schon schön und transparent den Mitgliedern Gegenüber.

    Die versuchen gar nichts unter den Tisch zu kehren haben ja sogar eine Kanzlei eingeschaltet die das aufarbeitet. Das scheint ja so verzwickt, dass sie das selber nicht hinbekommen. Hoffe wir haben eine Rechtsschutz :grinning_face_with_big_eyes:

    Hauptsache die Haare liegen gut! Mach et Armin :smiling_face_with_hearts:

  • Die versuchen gar nichts unter den Tisch zu kehren haben ja sogar eine Kanzlei eingeschaltet die das aufarbeitet. Das scheint ja so verzwickt, dass sie das selber nicht hinbekommen. Hoffe wir haben eine Rechtsschutz :grinning_face_with_big_eyes:


    Naja, das ist Wettichs ehemalige Kanzlei, erwarte nicht zu viel. :winking_face:

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.


    Skymax (Praeses Emeritus), Ich (Präsident), sharky (Vize), Flykai (Schriftführer), grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, elkie57, winter, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh (Catering), BadischerBock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.

  • Ich weiß noch, wie ich die beiden Herren von Ljubljana - also Delius und Dollinger - ganz am Anfang des Potocnic-Transferdebakels mal gegoogelt habe und mir beide nach einigem Einlesen als die Prototypen des unseriösen Geschäftsmannes vorkamen. Und dieser Eindruck hat sich in den ganzen Monaten seither nie entkräftet. Auch das jetzige Interview bietet einige Punkte, wo man nachhaken könnte - was der Journalist leider kaum tut.


    Allerdings gibt es - je länger die Debatte andauert - auch auf Seiten der Kölner einige Ungereimtheiten in den Aussagen. Mir fehlt da bislang die echte Transparenz. Auch jetzt das Vorhaben, ein Gutachten durch genau jene Kanzlei erstellen zu lassen, für die Wettich tätig war/ist, trägt nicht dazu bei, unseren Verantwortlichen in der Sache wirklich zu glauben.


    Fehler sind menschlich und passieren. Und dass man auf dem umkämpften Markt der Talente vielleicht mal etwas zu viel Risiko geht und damit auf die Nase fliegt, kann ich verschmerzen. Aber nicht die jetzige Schlammschlacht, bei der ich als Außenstehender das Gefühl habe, da soll bewusst etwas verschwiegen werden. Wenn die Herren von Ljubljana das so machen wollen - bitte. Aber von den Kölnern erwarte ich etwas mehr Klarheit.

    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC: