• Einerseits muss man mit soetwas sehr vorsichtig sein. Aber wenn diese Zeitung da (auch wenn es eben diese Zeitung da ist) so eine Headline daraus macht, dann müssen die sich schon ziemlich sicher sein….

    Bei der BILD geht es nicht um Informationen, die hinterfragt und abgesichert wurden. Sondern es geht um reißerische Schlagzeilen, mit denen man möglichst viele Klicks erzeugen kann. Die Springer-Presse selbst war es, die sich über Jahrzehnte hinweg in eine dubiose Position gebracht hat, in der man ihr ohne zusätzliche - und idealerweise seriöse - Infos erstmal nichts glauben darf.

    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

  • Bei solchen Anschuldigungen sollte man wirklich vorsichtig sein.

    Da wird einem auch des öfteren übel mitgespielt

  • Die Bildzeitung war schon immer unseriös, auch zu Zeiten wo ein Teil meiner Brettie Kollegen hier noch gar nicht geboren war.

    Wenn etwas nicht stimmt, dann wird halt Entschädigung bezahlt ….und derjenige, um den es geht hat dann je nachdem noch lange damit zu tun. Gerade in diesem Bereich bin ich sehr vorsichtig. Wenn da wirklich was dran ist, es wird wohl lt Sky von Frau in der MZ gesprochen, dann wird sich wohl noch mehr ergeben. Solange warte ich ab.

    „Die Zielvorgabe ist, dass der 1. FC Köln in der Saison 2026/2027 Bundesliga spielt. Das ist das oberste Ziel. Dafür werden WIR jetzt alles tun“ T. Kessler im Interview am 27.05.2025

  • Bei der BILD geht es nicht um Informationen, die hinterfragt und abgesichert wurden. Sondern es geht um reißerische Schlagzeilen, mit denen man möglichst viele Klicks erzeugen kann. Die Springer-Presse selbst war es, die sich über Jahrzehnte hinweg in eine dubiose Position gebracht hat, in der man ihr ohne zusätzliche - und idealerweise seriöse - Infos erstmal nichts glauben darf.

    Andererseits trauen die sich auch nicht an alle Themen, zum Beispiel Frau Stöger und die Schmadtkes damals.

    Was sie bei Kwasnioks Vergewaltigungsvorwürfen damals berichtet haben weiß ich wiederrum nicht.

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

  • Ist das auch die Bild-Zeitung die direkt nach seinem Rückzug wusste, dass eine Krankheit in seinem engsten Familienkreis die Gründe sind.

  • Hier mal ein Link zu einem Video wo ein Sport Reporter der Bild Recherchen zum Vorfall von Stefan Kunz gemacht haben soll

    Wenns intressiert kannst sich mal anschauen muss sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden


    BILD Sport vom 11.01.: BILD-Reporter berichtet von Kuntz-Recherche
    Hier die komplette Sendung „BILD Sport“ vom 11. Januar im Replay sehen!
    m.bild.de
  • Der HSV Aufsichtsrat hat gesagt, daß man die Vorwürfe für glaubhaft hält. Stefan Kuntz sagt, daß die Vorwürfe falsch sind und das die von ihm beauftragte Anwaltskanzlei gegen die falschen Anschuldigungen vorgeht.

    Nach wie vor: In dubio pro reo. Aber das ist schon eine richtige Schei...Story.

    Lettore silenzioso

  • Um das zu Beurteilen ob Kuntz da einen Fehler gemacht hat, würde mich eher interessieren wie die Vorwürfe sind.

    Früher haste im Büro massenweise zotige Witze gemacht und alle haben gelacht... heute muss nur die falsche Person im Zimmer sein und du steht kurz vor der Kündigung.

    Wir hatten im letzten Jahr auf der Arbeit auch einen Vorfall der sexuellen Belästigung worauf 2 Damen den Job gewechselt haben. Was genau vorgefallen ist weiss ich nicht. Zumindest wurde es von der Chefetage untersucht.

    Habe mich darüber mit einer anderen Dame unterhalten und die meinte, wenn dass was ihr erzählt wurde stimmt, dann wären die Reaktionen der 2 Frauen völlig lächerlich und übertrieben und meinte, dass die das wohl nur hochgepusht haben um einen Grund zu haben, die Kündigungsfrist zu umgehen (wollten wohl eh weg)

    Damit will ich das nicht beschönigen wenn was vorgefallen ist. Aber man muss schon genau schauen ob es schwerwiegend ist oder doch eher ne Lappalie.

  • Glaubhaft und Fakt sind erstmal noch 2 paar Schuhe.

    Man denke an Kachelmann, dem die komplette Karriere zerstört wurde.

    Im Umkehrschluss muss bei diesem Thema auch höchst sensibel reagiert werden.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

    Einmal editiert, zuletzt von Treverer (12. Januar 2026 um 12:12)

  • Wenn nichts dran wäre, wieso stimmt Kuntz dann der Vertragsauflösung zu laut Aufsichtsrat? Und hat auch beim HSV intern keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen? Beides meistens keine Verhaltensweisen in solchen Fällen, die auf Unschuld hinweisen. Just saying :winking_face:

  • Aus meiner beruflichen Erfahrung und Perspektive darf ich beisteuern, daß die Zeiten sich wahrlich geändert haben. Was wie eine Aussage für das Phrasenschwein klingt, hat für so manche die ich kenne und in meinem beruflichen Umfeld "betreue" ein massives Umdenken erfordert. Früher gab es eine anzügliche Anmerkung und die meisten haben gelacht. Damit sind die Leute "gross" geworden, das gehörte dazu. Ob man das heute hören will oder nicht - es war so.

    Man darf ruhig davon ausgehen, daß vor allem Man(n) da durch eine richtiggehend schlechte Sozialisation gelaufen ist. Und Umstellung tat(tu) nicht nur not, sie ist vor allem schwer. Zu glatt gingen Anzüglichkeiten über die Lippen, allzu schön war das allgemeine Gelächter. Ausser bei den Betroffenen selbstverständlich. Wobei - wenn ich es mir so recht überlege - dann gab es mindestens in drei Fällen an die ich mich erinnere von den in diesen Fällen betroffenen Damen mal derart deftige Bemerkungen retour - die hätten selbst einem hart gesottenem Seemann die Schamröte auf die Wangen gezaubert.

    Ich befinde mich in der Position, daß ich supergenau hin hören muss und es auch tue. Und dann muss ich langjährigen Mitarbeitern ganz klar machen, daß bestimmte Dinge einfach nicht mehr laufen. Und - ihr mögt es glauben oder nicht - manche wissen gar nicht, worüber ich spreche. Das heisst, sie wissen es ganz genau. Sie wollen einfach nicht wahr haben, daß 2026 Dinge anders laufen sollen als 2001. "Früher war alles lockerer", sagte mir ein lang gedienter Mitarbeiter noch vor ein paar Wochen. "Und du warst auch lockerer"(gemeint war ich). Das war, als ich eine allgemeine Bemerkung in Sachen Benehmen bei der anstehenden Weihnachtsfeier machte. "Das versaut einem alles den Spass". Ich überlasse es mal der Fantasie der Leser, was er mit Spass meinte. Ist mir auch herzlich egal, ich muss halt dafür Sorgen, daß nichts an brennt.

    Lettore silenzioso

  • Wenn nichts dran wäre, wieso stimmt Kuntz dann der Vertragsauflösung zu laut Aufsichtsrat? Und hat auch beim HSV intern keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen? Beides meistens keine Verhaltensweisen in solchen Fällen, die auf Unschuld hinweisen. Just saying :winking_face:

    Was würdest du denn machen, wenn dir dein Arbeitgeber sowas unterstellen würde? Wenn da nix dran ist, würdest du doch auch nicht mehr da bleiben wollen.

    Das Vertrauensverhältnis ist ein beidseitiges Thema.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

  • Was würdest du denn machen, wenn dir dein Arbeitgeber sowas unterstellen würde? Wenn da nix dran ist, würdest du doch auch nicht mehr da bleiben wollen.

    Das Vertrauensverhältnis ist ein beidseitiges Thema.

    Das ist relativ einfach. Rechtlich dagegen vorgehen, denn grundlos ist das nichts anderes als Rufschädigung. Auf jeden Fall den Vertrag nicht auflösen. Gerne kündigen lassen, das wäre arbeitsrechtlich auch sinnvoller als eine Auflösung.. Dann wirst du freigestellt und alles andere wird von Anwälten geregelt.

    Einmal editiert, zuletzt von BradPat (12. Januar 2026 um 12:49)

  • Schwieriges Thema, finde ich.

    Wenn Listlos von 2001/2026 spricht - ich treibe mich schon seit 1973 in den Büros herum. Und tatsächlich hat mich mein Ausbildungs Chef massiv sexuell bedrängt und ich mich gewehrt, auch massiv. Dabei blieb es dann und bei mir erst einmal tatsächlich in der Verdrängung. Damals wäre es wohl sehr schwierig bzw unmöglich gewesen erfolgreich dagegen anzugehen. - Für mich war wichtig auf Dauer, dass ich mich gewehrt hatte.

    Was danach an Bemerkungen an meinem Ohr vorbei gerauscht ist, irgendwie habe ich glaube ich viel ignoriert.

    Ich finde es auch besser, dass Frau und warum nicht auch Mann sich dagegen wehrt. Allerdings was ich auch schon an weiblichen Intrigen erlebt habe, macht mich auch da sehr vorsichtig.

    „Die Zielvorgabe ist, dass der 1. FC Köln in der Saison 2026/2027 Bundesliga spielt. Das ist das oberste Ziel. Dafür werden WIR jetzt alles tun“ T. Kessler im Interview am 27.05.2025

  • elkie57 - danke für deinen Beitrag. Das von Frau zu hören ist ohnehin wesentlich eindrucksvoller....Ich hätte - statt 2001/2026 - auch den Vergleich Ende 80er bis heute wählen können. Mir ging es um früher/heute.

    Lettore silenzioso

  • elkie57 Vielen Dank, dass Du Dich hier öffnest und so offen von dieser unglaublichen Erfahrung berichtest! Wer hier nicht sieht, dass es eine absolute Frechheit ist, dass Du dann genötigt warst, das auszuhalten und einfach so weiterzumachen, als wäre nichts gewesen, der ist mehr als blind.

    Ich hoffe, spätestens damit verstehen die „Man kann ja gar keinen Spaß mehr haben" Verfechter, wie ekelhaft es ist, Scherze vor Menschen mit Erlebnissen wie Deinen zu machen. Und dass man vielleicht lieber seinen Spaß nicht über das Leid seiner Mitmenschen stellt, oder sonst zu Recht als Arschloch abgestempelt wird.

  • Das ist relativ einfach. Rechtlich dagegen vorgehen, denn grundlos ist das nichts anderes als Rufschädigung. Auf jeden Fall den Vertrag nicht auflösen. Gerne kündigen lassen, das wäre arbeitsrechtlich auch sinnvoller als eine Auflösung.. Dann wirst du freigestellt und alles andere wird von Anwälten geregelt.

    Genau. Aber das wird dann kein Ort mehr sein, an dem man weiter arbeiten würde. So tun, als ob nichts war.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

  • Genau. Aber das wird dann kein Ort mehr sein, an dem man weiter arbeiten würde. So tun, als ob nichts war.

    Darum geht es aber nicht in erster Linie. Es geht darum, dass man nicht alle arbeitsrechtlichen Vorteile aufgibt, in dem man einer Auflösung zustimmt, wenn man unschuldig ist. Dazu würde einem wirklich niemand raten, der sich mit der Materie auskennt. Erst recht kein (guter) Anwalt.

    Dass man nicht mehr dort arbeiten möchte, ist komplett unabhängig davon zu betrachten und verständlich und das stelle ich auch nicht in Frage. Aber wenn man unschuldig ist, ist die Vorgehensweise (s.o.) nicht nachvollziehbar. Oder hat er ernsthaft gehofft, seine "privaten Gründe" würden nicht ans Licht kommen und die Presse das Thema nicht recherchieren? Dann definitiv Anwalt oder PR wechseln..