• Irgendwie muss sich ja ein Johannesson in der Woche unglaublich aufgedrängt haben.

    Angeblich ja No. 1 Kriterium für einen Startelf Einsatz. Wenn es Spieler gibt, die das dann im Spiel aber nicht umsetzen können (immer und immer und immer wieder), müsste der Trainer auch mal draus lernen (dürfen). Und nicht noch unseren Top-Krauß nach rechts schicken. Hat mit ihm auf diversen Positionen ja zu Beginn der Saison schon so gut funktioniert. Groundhog Day, nur mit wechselnden Protagonisten.

    Klar, gestern lief es beschissen, auch weil Beschiss. Trotzdem hat LK halt auch wieder seine Dinge gemacht, die genauso zum Spiel beigetragen haben. Und wieder mal unverständlich waren. Heißt für mich, wir hätten trotz seiner Fehler (so sehe ich das) fast noch was geholt.

    Putin muss weg (egal wie)

  • Ganz ehrlich, wir können jetzt nicht über Monate immer damit argumentieren, dass die Mannschaft Moral zeigt. Das ist ja gut und schön, aber wenn Kwasnioks Coaching einfach in Summe nicht gut genug ist, dann steigen wir mit einer moralisch gefestigten Mannschaft trotzdem ab. Und wenn wir mal ganz nüchtern auf das gestrige Spiel schauen, dann war das mit der jungen, unerfahrenen und so bisher kaum gemeinsamen auf dem Feld stehenden Innenverteidigung genauso ein Fehler, wie das plötzliche Comeback von Johannesson in der Startelf oder die Idee, Kaminski zentral hinter den Spitzen spielen zu lassen (sein Tor hat er nicht umsonst von links in den Strafraum kommend erzielt).

    Und so geht das doch seit Monaten: Die Mannschaft ist nah dran, auch gegen deutlich bessere Gegner zu punkten, und macht aber immer dann die spielentscheidenden Fehler. Und das hat auch mit Kwasnioks Entscheidungen zu tun. Bei dem 0:1 gestern konnte man sehr gut sehen, dass die Verteidigung nicht abgestimmt war bzgl. des gemeinsamen Rauslaufens, um Guirassy ins Abseits zu stellen. Und die offensichtliche Idee, mit Johannesson und Kaminski das fußballerische Element in der Mitte zu stärken, hat auch überhaupt nicht funktioniert.

    Insofern bleibt für mich am Ende die entscheidende Frage: Glaubt man, dass ein anderer, erfahrenerer Trainer mehr Effizienz durch weniger Fehler aus dieser Mannschaft herausholen kann? Stand jetzt sage ich: Ja, das wäre möglich. Und deshalb sollte man sich von Kwasniok trennen.

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Das Spiel taugt nicht für eine Entscheidungshilfe.
    Wenn überhaupt, dann kann man das Verteidigen von Standards ansprechen.

    Das ist das Einzige, was Dir gestern negativ auffiel? Meiner Meinung nach war bereits die taktische Grundordnung falsch gewählt - und die geht nunmal auf die Kappe des Trainers.

    Wenn man sich mal unsere Spiele gegen die momentane Top-6 der Liga ansieht, dann ist die Ausbeute desolat: Null von drei möglichen Punkten gegen München, null von sechs gegen Dortmund, vier von sechs gegen Hoffenheim, null von sechs gegen Stuttgart, null von sechs gegen Leipzig, null von drei gegen Leverkusen.

    Was auffällt: Wir haben fast immer versucht, offensiv zu agieren und mitzuspielen. Haben Leistungsbereitschaft und Willen gezeigt. Und wir waren bis auf das Hinrundenspiel in Leipzig eigentlich nie deutlich schlechter. Aber der Ertrag blieb aus.

    Was auch auffällt: Vier von sechs Punkte gegen Hoffenheim. Und das mit einem Fußball, der gerade in der Defensive deutlich geordneter zu Werke ging als in den anderen genannten Spielen - und der eben nicht den Fehler begangen hat, sich anlocken zu lassen, nur um dann völlig blind und naiv ins offene Messer zu rennen.

    Das, was wir gestern gezeigt haben, war eine Blaupause von mindestens sieben anderen - und sämtlichst verlorenen - Spielen diese Saison gegen die Topteams (inklusive Pokal gegen die Bayern sogar acht). Was wir gestern gezeigt haben, können wir nicht. Wir betreiben einen enormen Auffand, sehen gut aus - schlagen uns durch individuelle Fehler aber selbst oder müssen der hohen Qualität des Gegners Tribut zollen.

    Warum sind wir uns eigentlich zu schade, mal Beton anzurühren? Was damit möglich ist, haben wir doch gegen Hoffenheim gesehen - und selbst da haben wir ja nicht mal krass defensiv gespielt. Aber eben defensiver. Und das reichte bereits. Niemand erwartet von einem Aufsteiger, offensiv mitzuspielen. Wir haben es damals unter Stöger nicht gemacht und mehrmals die Klasse gehalten. St.Pauli erwacht gerade von den Toten, indem es konsequent aus einer sicheren Abwehr agiert, schnelle Konter fährt - und damit Siege gegen genau jene Teams holt, gegen die wir offensiv gut aussehen und am Ende doch punktlos bleiben.

    Für mich ist die Grundordnung zum wiederholten Male völlig falsch gewählt. Zumal wir aus bisherigen Niederlagen nach dem stets gleichen Muster auch nichts lernen. Und das ist eben etwas, was ich dem Trainer anlasten muss. Dass man gestern wieder defensiv wie offensiv jeglichen Plan hat vermissen lassen, man Standards nicht zu trainieren scheint und man sich eigentlich nur noch auf die Qualität einzelner Spieler verlässt, kommt erschwerend hinzu.

    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

  • der hsv wird uns auffressen wollen. die wollen den klasssenerhalt eintüten. die werden fouls begehen, für die die kein rot kriegen werden und der schiri wird denen wohlgesonnen sein aus angst vor der kulisse. dann wird der var beweisen, dass er funktioniert, indem er den schiri bei hand overrulen eird. gegen uns. denn das system irrt nicht.

  • Das ist das Einzige, was Dir gestern negativ auffiel?

    Hättest Du den kompletten Beitrag zitiert, und nicht nur die beiden Sätze, hättest Du sicher gelesen, dass ich eingangs auch geschrieben hatte, man hätte die Aufstellung kritisch sehen können.
    Also - um Deine Frage zu beantworten- nein, es war nicht das einzige.

    Ich habe mich nach Augsburg (und eigentlich die gesamte Rückrunde) recht kritisch über Kwasniok geäußert.


    Daher verstehe ich den subtext Deiner Frage aktuell nicht. Du stößt dann eine generelle Taktikdebatte an- Ich habe mich situativ mit dem Spiel gestern beschäftigt.
    Dass ich mir wünschen würde, dass wir einfach mal defensiv spielen und die 0 halten können, habe ich nach Augsburg auch geschrieben, da bin ich mir recht sicher.

    Das Spiel gestern taugt für mich dennoch wenig für die Art Generalkritik, auch wenn ich sie inhaltlich über die gesamte Saison betrachtet teile.

  • Die Moral der Mannschaft ist intakt, sie hat einen unglaublichen Willen und die Leistung gestern in Unterzahl zeigt, dass es zwischen Mannschaft und Trainer stimmt. Und das ist etwas ganz Entscheidendes im Abstiegskampf. Das Momentum ist gerade nicht auf unserer Seite, aber es braucht eben auch nicht (mehr) viel, bis es dann hoffentlich auf unsere Seite ausschlägt. Das muss es in den kommenden beiden Spielen auch, denn wenn auch gegen den HSV und Gladbach die Punkte ausbleiben, dann wird den Verantwortlichen nichts anderes übrig bleiben, als einen neuen Impuls zu setzen, weil der Klassenerhalt nun mal über allem steht. Ich hoffe sehr dass wir mit Kwasniok den Klassenerhalt schaffen. Nur dafür braucht es Ergebnisse in den kommenden beiden Spielen. Ich glaube aber, dass in der Mannschaft jeder verstanden hat, worum es geht. Und deshalb werden wir den Turnaround mit Kwasniok schaffen!

    Er muss weg und zwar schnellstens, es sieht einfach planlos nach vorne aus und da sollten die 85 schwachen Minuten davor nicht täuschen. Hoch und weit auf Ache und Kaminski ist nicht genug als Taktik und wird langfristig nichts bringen.

  • FC jetzt im Doppa.

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Oro (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

  • Das Spiel gestern taugt für mich dennoch wenig für die Art Generalkritik, auch wenn ich sie inhaltlich über die gesamte Saison betrachtet teile.

    Wobei ich Millhouse Punkt, dass wir aus all den Niederlagen gegen solche Teams über die bisherige Saison nichts lernen, teile. Und das konnte man eben gestern auch sehen. Kwasnioks Idee ist immer dieselbe. Und auch wenn wir mal in Führung gehen, kassieren wir danach schnell wieder einfache Tore. Die Defensive wird seit Saisonbeginn vernachlässigt. Das ist Kwasnioks Grundkonzept: Den Gegner vorne stressen und beschäftigen. Finde ich grundsätzlich auch ok, aber eben nicht immer und in jeder Situation.

    Da sind wir einfach zu unflexibel. Und kassieren auch deshalb oft einfache Gegentore. Er hat es bislang nicht geschafft, der Mannschaft ein taktisches Gerüst aus offensivem Pressing bei solider Defensive zu verpassen. Aber gerade gegen solche Teams, die individuell besser sind, kann man nicht permanent ins offene Messer laufen. Das war gestern auch wieder zu sehen.

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Wobei ich Millhouse Punkt, dass wir aus all den Niederlagen gegen solche Teams über die bisherige Saison nichts lernen, teile. Und das konnte man eben gestern auch sehen. Kwasnioks Idee ist immer dieselbe. Und auch wenn wir mal in Führung gehen, kassieren wir danach schnell wieder einfache Tore. Die Defensive wird seit Saisonbeginn vernachlässigt. Das ist Kwasnioks Grundkonzept: Den Gegner vorne stressen und beschäftigen. Finde ich grundsätzlich auch ok, aber eben nicht immer und in jeder Situation.

    Da sind wir einfach zu unflexibel. Und kassieren auch deshalb oft einfache Gegentore. Er hat es bislang nicht geschafft, der Mannschaft ein taktisches Gerüst aus offensivem Pressing bei solider Defensive zu verpassen. Aber gerade gegen solche Teams, die individuell besser sind, kann man nicht permanent ins offene Messer laufen. Das war gestern auch wieder zu sehen.

    Das Problem ist doch, daß wir defensiv immer wieder durch individuelle Fehler und Unaufmerksamkeiten patzen. Das ist nicht fehlende oder falsche Taktik, sondern persönliche Fehler und fehlende Qualität & Erfahrung. Und dass wir permanent ins offene Messer laufen, stimmt einfach nicht. Daran lag es gestern nicht. Im Übrigen wurde LK gegen Augsburg noch heftig kritisiert, dass wir zu abwartend gespielt hätten.

  • Auch wenn das hier einige nicht verstehen können und ich wahrscheinlich ordentlich auf die Fresse bekomme, positionieren ich mich jetzt klar für Kwasniok.

    Ich bin mir sicher, dass der FC mit Kwasniok den Klassenerhalt schafft und mit dem Duo Kwasniok und Kessler ein Duo für die Zukunft hat.

    Kwasniok und Kessler traue ich zu, nach der Saison eine klare sachliche Analyse zu führen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zusätzlich ist Kwasniok für den FC richt um den Weg der jungen Spieler zu gehen. Schon sehr lange nicht mehr hat ein Trainer die Jugend so gefördert und eingebaut wie Kwasniok. Und das ist der Weg für den FC.

    Ich bin PRO Kwasniok und hoffe dass die notwendigen Punkte mit Kwasniok geholt werden.

    Come On :effzeh:.
    :FC:

  • Wobei ich Millhouse Punkt, dass wir aus all den Niederlagen gegen solche Teams über die bisherige Saison nichts lernen, teile. Und das konnte man eben gestern auch sehen. Kwasnioks Idee ist immer dieselbe. Und auch wenn wir mal in Führung gehen, kassieren wir danach schnell wieder einfache Tore. Die Defensive wird seit Saisonbeginn vernachlässigt. Das ist Kwasnioks Grundkonzept: Den Gegner vorne stressen und beschäftigen. Finde ich grundsätzlich auch ok, aber eben nicht immer und in jeder Situation.

    Da sind wir einfach zu unflexibel. Und kassieren auch deshalb oft einfache Gegentore. Er hat es bislang nicht geschafft, der Mannschaft ein taktisches Gerüst aus offensivem Pressing bei solider Defensive zu verpassen. Aber gerade gegen solche Teams, die individuell besser sind, kann man nicht permanent ins offene Messer laufen. Das war gestern auch wieder zu sehen.

    Gehe ich auf die Saison gesehen alles mit- nur gestern explizit eben nicht. Wir sind gestern definitiv nicht permanent ins offene Messer gelaufen. Oder ich habe eine andere Auffassung der Formulierung.
    Dass der BVB wieder einfache Tore bekam, weil wir schlecht auf abseits spielen bzw. wegrutschen, sehe ich auch so. Permanent ins offene Messer sind wir aber gestern nicht gelaufen.

  • Das Problem ist doch, daß wir defensiv immer wieder durch individuelle Fehler und Unaufmerksamkeiten patzen. Das ist nicht fehlende oder falsche Taktik, sondern persönliche Fehler und fehlende Qualität & Erfahrung. Und dass wir permanent ins offene Messer laufen, stimmt einfach nicht. Daran lag es gestern nicht. Im Übrigen wurde LK gegen Augsburg noch heftig kritisiert, dass wir zu abwartend gespielt hätten.

    Natürlich, und dass er, mal wieder, System und Aufstellung geändert hat, was ein einspielen mit ihren Nebenmännern für alle unsere Spieler weiterhin verhindert, liegt auch nicht an ihm, oder?

    Die haben sich wahrscheinlich selbst in ner Viererkette und der Konstellation aufgestellt...

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

    2 Mal editiert, zuletzt von Oropher (8. März 2026 um 15:42)

  • Gehe ich auf die Saison gesehen alles mit- nur gestern explizit eben nicht. Wir sind gestern definitiv nicht permanent ins offene Messer gelaufen. Oder ich habe eine andere Auffassung der Formulierung.
    Dass der BVB wieder einfache Tore bekam, weil wir schlecht auf abseits spielen bzw. wegrutschen, sehe ich auch so. Permanent ins offene Messer sind wir aber gestern nicht gelaufen.

    Nach dem Platzverweis natürlich nicht mehr, weil wir da teilweise sehr tief, fast schon zu tief standen. Aber nach dem 0:1 bis zum Platzverweis waren das dieselben Mechanismen wie immer. Das lag gestern meiner Ansicht nach daran, dass wir zugunsten der Hereinnahme von Johannesson die defensive Stabilität in der Mitte geopfert haben. Tatsächlich wurde das besser, als Kwasniok wegen des Platzverweises zwangsläufig umstellen musste.

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Nach dem Platzverweis natürlich nicht mehr, weil wir da teilweise sehr tief, fast schon zu tief standen. Aber nach dem 0:1 bis zum Platzverweis waren das dieselben Mechanismen wie immer. Das lag gestern meiner Ansicht nach daran, dass wir zugunsten der Hereinnahme von Johannesson die defensive Stabilität in der Mitte geopfert haben. Tatsächlich wurde das besser, als Kwasniok wegen des Platzverweises zwangsläufig umstellen musste.

    Ich vermute mal das LK ein Übergewicht im Mittelfeld schaffen wollte für mehr Spiel Kontrolle. Was die ersten 10 Minuten auch geklappt hat. Nachdem Fehlpass war es dann vorüber.

    Fear the Reaper !!!

  • Ich vermute mal das LK ein Übergewicht im Mittelfeld schaffen wollte für mehr Spiel Kontrolle. Was die ersten 10 Minuten auch geklappt hat. Nachdem Fehlpass war es dann vorüber.

    Das ist ja genau der Kern meiner Kritik an Kwasniok: Er hat in fast jedem Spiel neue Ideen, die dann immer so ca. 10 - 20 Minuten funktionieren, bis der Gegner sich darauf eingestellt hat. Was aber fehlt, sind Automatismen in ein bis zwei „Standard-Grundordnungen“. Was ja auch logisch ist, denn im Trainingsalltsg bleibt halt weniger Zeit für das Verfestigen von Grundlegendem, wenn man Woche für Woche einen neuen Überraschungsmoment einüben muss. Das ist mir einfach zu viel von diesem „Wir müssen unbedingt was überraschendes machen.“

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Das ist ja genau der Kern meiner Kritik an Kwasniok: Er hat in fast jedem Spiel neue Ideen, die dann immer so ca. 10 - 20 Minuten funktionieren, bis der Gegner sich darauf eingestellt hat. Was aber fehlt, sind Automatismen in ein bis zwei „Standard-Grundordnungen“. Was ja auch logisch ist, denn im Trainingsalltsg bleibt halt weniger Zeit für das Verfestigen von Grundlegendem, wenn man Woche für Woche einen neuen Überraschungsmoment einüben muss. Das ist mir einfach zu viel von diesem „Wir müssen unbedingt was überraschendes machen.“

    Ja das sehe ich genauso. Automatismen brauchen ihr Zeit, bei uns leider gar nicht möglich da es immer Änderungen in der Aufstellung und Formation gibt.

    Fear the Reaper !!!

  • Was auffällt: Wir haben fast immer versucht, offensiv zu agieren und mitzuspielen. Haben Leistungsbereitschaft und Willen gezeigt. Und wir waren bis auf das Hinrundenspiel in Leipzig eigentlich nie deutlich schlechter. Aber der Ertrag blieb aus.

    Was auch auffällt: Vier von sechs Punkte gegen Hoffenheim. Und das mit einem Fußball, der gerade in der Defensive deutlich geordneter zu Werke ging als in den anderen genannten Spielen - und der eben nicht den Fehler begangen hat, sich anlocken zu lassen, nur um dann völlig blind und naiv ins offene Messer zu rennen.

    Ich verstehe zwar die Argumentation - Aber wenn man sich anschaut, wie das Spiel gestern verloren wurde, dann erkenne ich da nichts, was mit der taktischen Grundordnung zu tun hat.

    Auch mit einer anderen taktischen Grundordnung, kann ein Spieler im Spielaufbau einen dämlichen, unbedrängten Fehlpass spielen, auch mit einer anderen taktischen Grundordnung können wir nicht verhindern, dass eine Mannschaft wie Dortmund zu Eckbällen kommt. Ein blödes Einsteigen im Mittelfeld kann man nicht verhindern und auch nicht, das ein Spieler am Strafraum ausrutscht. Keine der spielentscheidenden Szenen hatte auch nur im Ansatz irgendetwas damit zu tun, das wir ins "offene Messer" gelaufen wären.

    Faszinierend ist, dass du das Hoffenheim-Spiel als Vergleich für defensive Stabilität heranziehst, bei dem wir auch 2 Gegentore kassiert haben und deutlich mehr Schüsse aufs Tor bekommen haben, bei dem der Gegner zu deutlich mehr Ecken kam als gegen Dortmund (was gut ist, denn bei Dortmund weiß man ja, dass die nach Standards sehr gefährlich sind).

    Nickname Change : Vorher Smiling_saidjin

  • Natürlich, und dass er, mal wieder, System und Aufstellung geändert hat, was ein einspielen mit seinen Nebenmännern für alle unsere Spieler weiterhin verhindert, liegt auch nicht an ihm, oder?

    Die haben sich wahrscheinlich selbst in ner Viererkette und der Konstellation aufgestellt...

    Dass Kraus beim zweiten Gegentor ausrutscht, hat wirklich nichts mit 4er vers. 3er Kette zu tun. Dass wir beim ersten Gegentor nach der Ecke auf Abseits spielen und dabei nicht aufpassen, hat auch nichts damit zu tun. Im Übrigen hat Kovac in der PK explizit gesagt, das das Köln mit der 4er Kette sehr gut gemacht hat. Die rote Karte hat auch nichts mit der 4er Kette zu tun.

    Einmal editiert, zuletzt von fc_xhain (8. März 2026 um 14:02)