TR / Lukas Kwasniok (Cheftrainer/2028)

  • Da muss man dann aber schon fragen, wie blöd man eigentlich sein kann. Die haben die letzten Spiele nichts anderes gemacht als tief zu stehen und auf Konter zu lauern. Selbst gegen das ebenfalls stehend tote St Pauli war das meines Wissens der Matchplan. Darüber hinaus ist „hinten sicher und vorne Nadelstiche“ sowas von die Standardlösung für verunsicherte Mannschaften, dass es mich gerade umhaut, wie man so fahrlässig sein kann und davon ausgeht, dass die nur für uns eine 180 Grad Wende machen. Natürlich sollte man sich darauf einstellen, dass im Derby vielleicht auch mal eine Überraschung passiert, aber sich darauf festzulegen, dass der Gegner den bisher gezeigten Spielansatz komplett über Bord wirft halte ich für saudämlich.

    Edit: Gerade noch den Artikel gelesen. Das macht mich wirklich fuchsteufelswild, da von Kwasniok und Keller zu hören sie seien „überrascht“ davon gewesen, dass die Klepper uns den Ball überlassen haben. Da bin ich wirklich fassungslos. Überrascht?! Das ist ja eine intellektuelle Meisterleistung davon überrascht zu sein. Sind die auch überrascht davon dass Wasser nass ist?

    Poah die Aussagen tun schon weh. Was hat man denn gedacht? Nur weil wir Aufsteiger sind versucht Gladbach uns dann im tiki taka 90 Minuten lang her zu spielen? Puh…

  • Poah die Aussagen tun schon weh. Was hat man denn gedacht? Nur weil wir Aufsteiger sind versucht Gladbach uns dann im tiki taka 90 Minuten lang her zu spielen? Puh…

    Das sicher nicht. Aber auch hier im Forum konnte man ja lesen, dass direkt attackierende Gladbacher mit dem Messer zwischen den Zähnen erwartet würden. Ich glaube, man hat sich ein wenig auf den Derby-Charakter des Spiels fokussiert, und dass beide Mannschaft direkt auf Sieg spielen würden. Das muss nicht bedeuten, dass man die Gladbacher und deren Spiel vorab nicht analysiert hat, oder dass man nicht gewusst, dass da ein massierte Deckung auf uns wartet.

    So oder so, was man geplant hatte, hat nicht gut, oder gar nicht funktioniert. Weder konnten wir uns in Kontersituationen bringen (was sicher der Plan war mit Bülter statt Ache), noch konnten wir das Spiel aus der Mitte heraus gefährlich machen (durch Kainz beispielsweise).

    Wichtig ist halt jetzt Lernkurve. Ein bisschen verzockt haben wir uns da anscheinend schon.

  • Das stimmt. Wird auch jetzt interessant sein wie die anderen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte gegen uns spielen werden und sich vermutlich ähnlich verhalten werden. In den Spielen wo wir Favorit waren und den Ball hatten (mir fällt da auch immer direkt Regensburg ein, auch wenn erste Runde) tun wir uns wirklich noch sehr schwer mit dem Ball. Gegen die oberen Mannschaften wo wir dann räume bekommen sieht es deutlich besser aus.


    Und ja, es ist irgendwie ein Kompliment das die Mannschaft sich erarbeitet hat, das andere Mannschaften jetzt sagen wir stehen gegen einen Aufsteiger erstmal kompakt und geben denen den Ball, dann haben die Probleme. Aber es ist halt auch clever. Wird spannend zu sehen sein wie die Mannschaft hier den nächsten Schritt macht

  • Das sicher nicht. Aber auch hier im Forum konnte man ja lesen, dass direkt attackierende Gladbacher mit dem Messer zwischen den Zähnen erwartet würden. Ich glaube, man hat sich ein wenig auf den Derby-Charakter des Spiels fokussiert

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    Hätte mich auch nicht verwundert. Daher konnte ich nachvollziehen welche Idee hinter Kwasnioks Aufstellung stand.

    Kann auch nachvollziehen, dass er beim Stand von 0:0 nicht sofort alles über den Haufen wirft sondern mit Anpassungen bis zur Halbzeit wartet.

    Und ich bin überzeugt, hätten die uns überrannt hätte man gefragt wie blöde man sein kann in einem Derby darauf zu setzen dass die uns erst mal kommen lassen.

    Kwasniok kann nur auf eine Option die Startaufstellung ausrichten.

    Wehrt euch, leistet Widerstand, gegen den Faschismus hier im Land,... auf die Barrikaden, auf die Barrikaden

  • Mit der Leistung hätte man auch in Bielefeld oder Paderborn verloren. Anscheinend hat man das Gladbach-Spiel bei St. Pauli komplett verschlafen & hat sich stattdessen naiv von der wonnigen HSV-Welle tragen lassen. Dazu noch ohne galliges Derby-Feeling im Köpfchen & Fuß ein kühnes & gewagtes Unterfangen. Als Ergebnis vielleicht ein Zeichen für die wahre Spielstärke nach 3 Monaten Aufsteiger-Rückenwind & unbeschwerten Matches. Nach der üblichen Einspielungsphase aller Teams könnten die nächsten 5 Spiele ziemlich blöd laufen, was nicht besonders verwunderlich für einen Neuling wäre. Mit einer 2-3 Punktebeute wäre man im Trio invernale mit Augsburg & Hamburg/? um Platz 16 sicher dabei. Könnte also ein extrem spannendes & langwieriges Stechen um den Relegationsplatz werden. Wie beweglich & wie lange dabei Kwasniok fungiert & funktioniert, weiß noch nicht einmal der Geißbock so genau

  • Ich denke, dass diese Aussagen von Kwasniok und Kessler eher ein wenig als Erklärungsversuch für die schmerzhafte Derbyniederlage genutzt werden soll. Nach dem Motto: „Seht her, wir sind inzwischen soweit, dass selbst Gladbach im Derby sich gegen uns hinten reinstellt.“ Und wenn man die Kommentare in den einschlägigen Medien dazu liest, dann hat das auch funktioniert, denn von kicker über Geissblog bis Express greifen alle dieses Narrativ auf, dass Gladbach quasi aus Respekt vor der neuen Stärke des FC defensiv gespielt habe.

    Das ist natürlich im Grunde Quatsch. Sie haben deshalb defensiv gespielt, weil sie sich damit in ihrer schwierigen Situation momentan am sichersten fühlen. Das ist so ziemlich die älteste taktische Maßnahme bei verunsicherten Mannschaften: erstmal hinten sicher stehen. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass damit beim FC niemand gerechnet hat.

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

    Einmal editiert, zuletzt von Apu (17. November 2025 um 15:32)

  • Kwasniok kann nur auf eine Option die Startaufstellung ausrichten.

    Das sehe ich ganz und gar nicht so. Du kannst eine Aufstellung und einen Spielplan so aufbauen, dass zwei oder drei Optionen drin sind.

    Konkret für dieses Spiel: Man konnte primär davon ausgehen, dass die Klepper ihren Stiefel durchziehen, aber natürlich bestand auch die Option, dass sie sich fürs Derby vielleicht etwas aggressiver aufstellen – das will ich ja gar nicht in Abrede stellen. Aber dann hat man zwei Optionen mit denen man planen kann, und wählt eine Hybridaufstellung, die vielleicht etwas besser auf die Option passt, mit der man eher rechnet, die aber auch Raum für eine taktische Anpassung lässt, sollte der Gegner wider Erwarten doch nach Option 2 agieren.

    Hätte man zum Beispiel Ache aufgestellt, dann hätte man vielleicht nicht so schön pressen und laufen können, wie es mit Bülter geht, aber Bülters Fähigkeiten sind halt ziemlich verschenkt, wenn der Gegner einem den Ball eh herschenkt. Statt Laufintensität und Pressing wäre da dann Ache als Anspielstation und Zielstürmer im Strafraum die wesentlich bessere Option gewesen, der ja im Pressing auch nicht komplett nutzlos ist, aber eben bei beiden Spielweisen etwas beitragen kann. Nur so als Einzelbeispiel. Und so hat man in Summe Flexibilität für eine sehr konkrete Spielidee eingetauscht und dabei zusätzlich auf den aus meiner Sicht unwahrscheinlichsten Spielplan beim Gegner spekuliert.

  • Nach der LS Pause wird das hoffentlich alles besser aussehen weil mehr taktische Optionen auch ohne Wechsel vorzunehmen:

    Rav rückt in die IV, dafür Martel ins DM, Jan-Uwe vorne rechts, Kaminski dafür vorne links und El Mala von der Bank als Turbo für HZ2.

    In dieser Aufstellung kann man auch mal problemlos im Spiel umstellen, weil man bsw. Martel und Kaminski auch in die Abwehr schieben kann sollte es notwendig sein.

  • Kwasniok kann nur auf eine Option die Startaufstellung ausrichten.

    Das stimmt nicht ganz. Wir haben mehrere Spieler im Kader, die man unterschiedlich einsetzen kann, so dass man einige Umstellungen auch ohne Wechsel machen kann, wenn man sich unsicher ist, wie der Gegner auftritt.

    Mit der Startaufstellung gegen Gladbach war das etwas schwieriger, auch wenn ein spielstarkes zentrales Mittelfeld generell schon eine gewisse Flexibilität mitbringt, auf die sich der Gegner einstellen muss. Die Achse Kainz-Johannesson-Huseinbasic sehe ich nicht so kritisch wie andere hier in diesem Thread. Auch gegen tief stehende Gegner kann man mit den Dreien was bewegen, wenn man das geschickt gemacht. Aber was hätte man ändern können?

    Am einfachsten wäre es gewesen, Kaminski nach vorne zu ziehen und Schmied auf die AV Position, um auf ein 4-3-3 umzustellen und die Angriffe über die Außenbahnen aufzubauen, den MF Spielern die Anweisung zu geben, möglichst schnell die Seiten zu verlagern. Gladbach hat uns da viel Platz gelassen, den wir selten bespielt haben - Ich denke schon, dass es einige Optionen gegeben hätte, das Spiel auch ohne Wechsel anzupassen. Wenn die dann die Außenbahnen mehr hätten absichern müssen, wäre dann auch wieder mehr Platz in der Mitte entstanden.

    Noch flexibler würde es, wenn man nicht mit El Mala startet. Mit ihm hat man ja "Spezialisten" im Kader, wie Kwasniok oft beschreibt. Wenn da z.B. stattdessen ein Ache spielt, hat man einen Spieler im Team, der sowohl bei Offensivaktionen gegen einen kompakten Mittelfeldblock Optionen anbietet, als auch jemanden, der defensiv mit seiner Robustheit unterstützen kann.

    Nickname Change : Vorher Smiling_saidjin

  • LK hat eine total falsche Analyse zum Gegner gemacht. Das war ihm auch nach den ersten 5 Minuten klar. Seine langen Äußerungen zum VAR sollten nur von seinen Fehlern ablenken und waren auch uninteressant.

    Seine dauernden Wechselreihen im MF und Angriff gehen mir allmählich auf den Keks. Das können sich vielleicht die ersten 5 in der BL leisten, da sie international spielen, aber nicht der FC. Einmal spielt El Mala nur in Halbzeit 2, was der Bessere Part ist, dann wieder von Anfang an.

    Gegen Gladbach, wie seine Taktik, total falsch. Für mich hätten Maina, Ache und Kaminski von Anfang spielen müssen.

  • LK hat eine total falsche Analyse zum Gegner gemacht. Das war ihm auch nach den ersten 5 Minuten klar. Seine langen Äußerungen zum VAR sollten nur von seinen Fehlern ablenken und waren auch uninteressant.

    Seine dauernden Wechselreihen im MF und Angriff gehen mir allmählich auf den Keks. Das können sich vielleicht die ersten 5 in der BL leisten, da sie international spielen, aber nicht der FC. Einmal spielt El Mala nur in Halbzeit 2, was der Bessere Part ist, dann wieder von Anfang an.

    Gegen Gladbach, wie seine Taktik, total falsch. Für mich hätten Maina, Ache und Kaminski von Anfang spielen müssen.

    Ich fordere hiermit Kwasnioks Entlassung, und ernenne Dich zum Nachfolger.

  • Mein letzter Kommentar zum Derby, bitte daraus lernen. Es werden wohl mehrere Mannschaften jetzt diese Taktik anwenden. Können wir demnächst darauf richtig!!! reagieren werden auch wieder die Ergebnisse stimmen. Da kann dann auch der VAR uns nicht mehr in die Quere kommen.

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  • Ache versus Kwasniok wird sicher noch ne hitzige FC-Geschichte. Wenn der nicht gegen Frankfurt aufläuft, kann man sich den Rest dazu schön denken

    Dann erzähle mal?

    Mal gespannt was du so denkst dazu.

    Ich denke, dass man hinten sicher stehen wollte, Gladbach aus der Reserve locken wollte und dann hauptsächlich auf Konter spielen wollte. Deshalb wäre Ache nicht unbedingt der richtige Spieler dafür gewesen.

    No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.

  • Ache versus Kwasniok wird sicher noch ne hitzige FC-Geschichte. Wenn der nicht gegen Frankfurt aufläuft, kann man sich den Rest dazu schön denken

    Das finde ich doch sehr konstruiert bzw. pessimistisch.
    Ache hatte die letzten beiden Spiele begonnen.
    Bülter hatte seit seiner Verletzung keine 90 Minuten mehr gespielt.

    Ich denke mehr wird es nicht gewesen sein, warum er sich da für Bülter entschieden hat.
    Natürlich auch wegen der Geschwindigkeit.

    Mehr muss man da jetzt aber auch nicht draus machen.

    Letztlich möchte Kwasniok immer noch einen Trumpf auf der Bank haben, der das Spiel verändert.
    Damit waren wir bisher ja auch immer erfolgreich.
    Dieses mal halt nicht - weil der Matchplan nunmal aus unterschiedlichen Gründen nicht aufging.

  • Ache versus Kwasniok wird sicher noch ne hitzige FC-Geschichte.

    Glaube auch, die sehen wir bald beim RTL plus Promiboxen. Die reden schon jetzt total aggressiv übereinander, und Kessler muss permanent schlichten. Ist aber auch ne lose-lose Situation. Kwasniok ermöglicht Ache Bundesligaspiele und Tore. Und Ache revanchiert sich, indem er trifft und vorbereitet. Seeeehr hitzig!!!