TR / Lukas Kwasniok (Cheftrainer/2028)

  • Kann den Schwaadlappen nicht einer mal vor die Tür setzen?

    Wir sind die Fans - Wir sind der Verein!

    Mission Wiederaufstieg gestartet

    Müngersdorfer Stadion op Ewig

  • Da steht noch niemand drauf. Eigentlich möchte ich auch das es so bleibt :face_with_tears_of_joy:

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    Mission Wiederaufstieg gestartet

    Müngersdorfer Stadion op Ewig

  • Stichpunkt Trainer - seit dem ersten Abstieg 1998 haben wir folgende Trainer verpflichtet:

    -Bernd Schuster. Hatte vorher bei Fortuna Köln trainiert und lebte bei der Verpflichtung von der Vita seiner aktiven Karriere. Versagte beim FC völlig und durfte nach einem Jahr demissionieren. Seine Trainerzeit war meistens von Nichterfolg geprägt - Ausnahme die Saison 2007/2008 - da wurde er mit Real Madrid spanischer Meister.

    -Ewald Lienen. War vorher in Rostock und trainierte den 1.FC Köln von 1999 bis Anfang 2002. Stieg in seiner ersten Saison mit der Truppe unangefochten auf, hielt in der zweiten Saison ebenso unangefochten die Klasse. In der dritten Saison ging alles den Bach runter, Lienen wurde Anfang 2002 entlassen. Danach in einer Reihe von Engagements bei verschiedenen Klubs im In - und Ausland ohne die ganz grossen Erfolge, aber: Lienen galt und gilt als Fussballexperte.

    -Ich überspringe Interimstrainer John und komme zu Friedhelm Funkel. Der war vorher in Rostock entlassen worden und sollte die Klasse erhalten, doch das gelang ihm nicht mehr. Gelingen sollte der Aufstieg ein Jahr später. Funkel musste aber dann im Oktober 2003 nach zu wenigen Punkten gehen. Was Funkel wenig beeindruckte, anschliessend führte ihn die Trainerreise nach Frankfurt, Berlin, Bochum, Düsseldorf, wieder nach Köln, Kaiserslautern und wieder Köln, wo sein letzter Coup der Aufstieg in der Saison 24/25 war. Funkel galt als Spezialist für schwierige Fälle, für Wiederaufstiege und Verhindern von Abstiegen.

    -Wir überspringen Jos Lukuhay und kommen zu Marcel Koller. Der kam im November 2003 als Nachfolger von Funkel. Seine grösste Tat war der Einbau des damaligen Jugenspieler Lukas Podolski. Die Klasse konnte er nicht halten und durfte sich im Juni 2004 einen neuen Job suchen. Den fand er in Bochum, wo er immerhin drei Jahre die Ligazugehörigkeit hielt. Danach war er - durchaus mit Erfolg - Nationaltrainer in Österreich und wurde danach in Basel Pokalsieger. Mit dem ägyptischen Verein al Ahly wurde er mehrere Male ägyptischer Meister und auch afrikanischer Champions League Sieger. Einer der wenigen Trainer in Köln(ab 98), der woanders wirklichen Erfolg hatte.

    -Huub Stevens wurde sein Nachfolger. Grosser Ruf eilte ihm voraus. Der Auftrag war: Aufstieg und dann weiter. Aufstieg erledigte er glatt, aber leider ging es nicht weiter - seine Frau wurde krank.

    -Nachfolger wurde Uwe Rapolder, gerade Aufstiegstrainer in Bielefeld. Rapolder wurde nach einem halben Jahr gefeuert, 12 Spiele ohne Erfolg waren zu viel. Sein Nachfolger wurde

    -Hans - Peter Latour, der weder die Klasse halten konnte noch dann in der zweiten Klasse reüssierte und im November 2006 entlassen wurde. Seine Trainerkarriere danach versickerte. Nachfolger in Köln wurde nach einer Verpflichtungsposse ohne Ende

    -Christoph Daum. Er sollte den FC im Rest der Saison noch nach oben bringen. Was er zunächst brachte, war Geld unter das Volk. Die Verpflichtungen in der zweiten Halbserie waren eine komplette Geldverbrennung. In der Saison 2007/2008 machte Daum es besser und stieg auf, wenn auch knapp. Hielt in der Saison danach die Klasse und machte dann von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch - Istanbul lockte mit internationaler Perspektive und viel mehr Geld. Weitere Engaments - beispielsweise bei Frankfurt - endeten nicht mit Erfolg.

    -Daums Nachfolger wurde Zvonomir Soldo, ehemals hoch dekorierter kroatischer Nationalspieler. Soldo etablierte in Köln einen sagenhaft defensiven Fussball, aber hielt die Klasse. Im Oktober 2010 musste er dann - auf Platz 17 - gehen. Als Trainer danach fiel er nicht mehr auf.

    -Nachfolger wurde Frank Schäfer , U 23 Trainer in Köln. Unfassbar - der No Name Trainer gewann mit Köln 7 Bundesligaheimspiele am Stück. Nichtsdestotrotz wurde er in einer Schmierenaktion sondersgleichen von Sportdirektor Finke öffentlich angezählt. Grund: Finke kritisierte Schäfers durchaus engagiertes Eintreten für den christlichen Glauben, wonach Schäfer ein grösseres Engagement im Profisport nicht mit seiner persönlichen Lebenssituation verbinden können.

    -Trainer zur neuen Saison 2011/12 wurde der Norweger Solbakken. 5 x war der mit dem dänischen FC Kopenhagen hintereinander Meister geworden - um dann in Köln komplett zu versagen. Wenig Erfolg dann auch in Wolverhampton. Zurück in Kopenhagen wurde er wieder 3 x Meister. Seit 2020 ist er Nationaltrainer Norwegens - bei der WM dürfen wir dann mal sehen, was kommt. Solbakken - für Köln ein teures Missverständnis, ausserhalb Köln ein Mann mit Erfolg.

    -Stanislawski wurde zur Saison 2012/13 als neuer Mann präsentiert. Eine mehr oder weniger durchwachsene Saison war die Ausbeute. Stanislawski beendete mehr oder weniger seine Trainerkarriere.

    -Peter Stöger kam von Austria Wien, die er zum Meister gemacht hatte. Mit Köln stieg er auf, hielt zweimal souverän die Klasse und im dritten Jahr in der Bundesliga kam er in das europäische Geschäft. Er und Schmadtke galten als geradezu kongeniales Paar. Wenige Monate später war alles vorbei, Köln mit beispielloser Nichterfolgsserie - Schmadtke ging und wenig später war Stöger auch weg. Die nachfolgenden Stationen bei Dortmund, wieder der Austria, Ferencvaros, Admira und auch Rapid endeten mehr oder weniger erfolglos.

    -Nach Stöger kam Ruthenbeck(viele wollen ihn wieder sehen - nur er will es nicht), konnte aber die Klasse nicht halten.

    -Sein Nachfolger Anfang konnte einen - für 2te Liga Verhältnisse - Luxuskader übernehmen. Trotz Tabellenführung warfen die Kölner ihn raus, zu gross schienen die Defizite von Anfang. Ihm folgte

    -Achim Beierlorzer. Über dessen Wirken wir besser nicht reden. Beierlorzer wurde im November 19 durch Gisdol ersetzt - der in seinen ersten 13 Spielen 25 Punkte holte und souverän die Klasse hielt. Im Jahr darauf war der Zauber schon wieder vorbei. Gisdol - vorher Trainer unter anderem in Hoffenheim und Hamburg und hinterher in Moskau und der Türkei - wurde entlassen und kurzfristig durch Funkel ersetzt.

    -Von 2021 bis 2023 trainierte Steffen Baumgart in Köln. Die Saison 21/22 endete sehr erfolgreich mit einer Plazierung, die für europäische Spiele reichte. Im Jahr darauf ein sehr glattes Verbleiben in der Liga. In der Saison 23/24 glitt der Verein in eine tiefe Krise und entliess im Dezember 23 den Trainer. Der übernahm danach Hamburg(ohne grossen Erfolg) und Union Berlin(durchaus mit Erfolg).

    -Köln präsentierte als Retter Timo Schultz. Der hatte vorzuweisen ein teilweise gutes Engagement in St. Pauli, ein schlechtes in Basel. In Köln richtete er wenig aus, mittlerweile trainiert er in Osnabrück.

    -Zur Saison 24/25 verpflichtete Köln den Österreicher Struber. Der liess zunächst sehr offensiven Fussball spielen, kehrte aber zu deutlich mehr Defensive zurück als die Ergebnisse ausblieben. Der Österreicher blieb trotzt mehr Erfolg sehr umstritten und wurde zwei Spieltage vor Ende der Saison 24/25 als Tabellenführer entlassen - Funkel übernahm und Köln stieg auf.

    Fast allen diesen Trainern - haftet das Stigma "Mittelmässigkeit" an. Selbst ein Friedhelm Funkel - durchaus ein erfolgreicher Trainer in Sachen Aufstieg und Klassenerhalt hat immer nur durchschnittliche Mannschaften trainiert. Solbakken - ist in Dänemark ein gefeierter Mann, aber die dänische Liga(mit allem Respekt) ist nicht die englische, deutsche, italienische, spanische. Baumgart hat Paderborn, Union trainiert. Ein Huub Stevens war eher am Ende seiner Karriere, persönliches Pech kam dazu. Latour, Soldo, Rappolder - in Sachen grosser Trainer allesamt Fussnoten der Gilde.

    Köln schaffte und schafft es nicht(mehr) Trainer von wirklichem Format zu verpflichten(oder die haben einfach keinen Bock darauf nach Köln zu kommen). Köln hatte einen Namen früher und hoch dekorierte Trainer wie Knöpfle, Multhaup, Ocwirk, Lorant. Cajkovski, Weisweiler, Michels, Olsen kamen gerne nach Köln. Einen ausgemachten Könner dieses Kalibers sehen wir seit Jahren nicht mehr.

    Kwasniok sehe ich eben in der Kontinuität der eher mittelmässigen Trainer. Trainer wie Kovac, Hoeness, Ilzer, Werner - die scheinen für einen FC Köln geradezu unerreichbar. Aber eben einen Könner einer solchen Coleur brauchen wir, um mittel - und langfristig wirklich nach vorne kommen zu können. Die Schwäche bei Trainerverpflichtungen beim 1.FC Köln ist elementar.

    Lettore silenzioso

  • Toller Post Listlos, so viel Mühe 👍🏻

    Der letzte Absatz in Deinem Post ist des Pudels Kern: Man setzt beim FC sehr oft, zu oft, auf Trainer, die eher unbekannt sind, die angeblich irgendwas besonderes machen und manchmal glauben, sie könnten den Fußball neu erfinden. Das geht meistens, fast immer, schief.

    Und damit zurück zur Gegenwart: Warum holt man vor einer solchen Saison, nach einem knappen Aufstieg mit einem umgekrempelten Kader, bei dem man nicht weiß, ob er bundesligatauglich ist, auch noch einen Trainer, der keine Bundesligaerfahrung hat, der sich selbst auch als in der Entwicklung beschreibt. Warum nicht einfach mal einen „langweiligen“ erfahrenen Bundesligatrainer, der mit ruhiger Hand die Klasse hält. Für zwei, drei Jahre. Warum immer diese Experimente ausgerechnet auf der Trainerposition?

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Toller Post Listlos, so viel Mühe 👍🏻

    Der letzte Absatz in Deinem Post ist des Pudels Kern: Man setzt beim FC sehr oft, zu oft, auf Trainer, die eher unbekannt sind, die angeblich irgendwas besonderes machen und manchmal glauben, sie könnten den Fußball neu erfinden. Das geht meistens, fast immer, schief.

    Und damit zurück zur Gegenwart: Warum holt man vor einer solchen Saison, nach einem knappen Aufstieg mit einem umgekrempelten Kader, bei dem man nicht weiß, ob er bundesligatauglich ist, auch noch einen Trainer, der keine Bundesligaerfahrung hat, der sich selbst auch als in der Entwicklung beschreibt. Warum nicht einfach mal einen „langweiligen“ erfahrenen Bundesligatrainer, der mit ruhiger Hand die Klasse hält. Für zwei, drei Jahre. Warum immer diese Experimente ausgerechnet auf der Trainerposition?

    Vielleicht weil man diese anderen Trainer nicht bekommt? Hier wurden z.B. Dino Toppmöller und Erzin Terzic als Ersatz von Kwasniok vorgeschlagen. Beide werden nur sehr müde lächeln, wenn sie gefragt werden würden.

  • Vielleicht weil man diese anderen Trainer nicht bekommt? Hier wurden z.B. Dino Toppmöller und Erzin Terzic als Ersatz von Kwasniok vorgeschlagen. Beide werden nur sehr müde lächeln, wenn sie gefragt werden würden.

    Stimmt, von all den bundesligaerfahrenen Trainer hätte man keinen bekommen. Ganz sicher nicht!

    „Der FC mit seinem aufgeregten Umfeld ist ein vielstimmiger Ameisenhaufen.“ FC-Geschäftsführer Philipp Türoff (25.12.2024)

  • Was ich bis heute nicht verstehe ist das Kessler meine LK passt sehr gut nach Köln. Komme ich immer noch nicht drauf klar, wie er auf das schmale Brett kommt:thinking_face: gerade Kessler als Kölner hätte doch wissen müssen wie sehr so ein Typ wie LK hier polarisiert! Die Journalie freut sich doch auf jede PK….

    Hauptsache die Haare liegen gut! Mach et Armin :smiling_face_with_hearts:

  • Was ich bis heute nicht verstehe ist das Kessler meine LK passt sehr gut nach Köln. Komme ich immer noch nicht drauf klar, wie er auf das schmale Brett kommt:thinking_face: gerade Kessler als Kölner hätte doch wissen müssen wie sehr so ein Typ wie LK hier polarisiert! Die Journalie freut sich doch auf jede PK….

    In gewisser Weise kann ich da sogar mitgehen, dass es passen könnte.

    Fußball, bei dem zumindest vom Prinzip her öfters mal ein anerkennendes Raunen durchs Stadion geht.

    Eine glaubhafte Forderung nach Einsatz und Mannschaftsgeist.

    Ja, auch mal eine „einfache“ Art der Kommunikation (ich glaube nicht dass z. B. ein junger Nagelsmann hier glücklich gewesen wäre).


    Das Problem ist, dass Kwasniok aus meiner Sicht

    (a) seine Idee der Polyvalenz überzeichnet bis zur Überforderung einzelner Spieler,

    (b) durch die teils elefanteske Kommunikation bei erfahrenen Spielern ggf. nicht vorbehaltslos gut ankommt,

    (c) seine Spielidee teils an den Stärken der Mannschaft vorbei plant,

    (d) offensichtliche Schwächen der eigenen Person oder Mannschaft nicht nachhaltig zu beheben weiß (Standards, Muskelverletzungen, eigene Fertnäpfchen bei PKs…)

    Ich bin nur wegen euch hier, nicht wegen dem modernen Fußball.

  • Listlos vielen Dank für diese wunderschöne und ausführliche Auflistung!

    Wobei mir bei dieser Rückschau auch die Frage kommt, was Henne und was Ei ist. Holt man im schönen Köln einfach niemals wirklich gute Trainer, oder erlauben es irgendwelche Faktoren nicht, dass Trainer in Köln richtig gut werden können.

    Du zählst ja einige Kandidaten auf, die in ihrer Karriere vorher durchaus Erfolge feiern konnten - wenn auch zumeist in kleineren Ligen. Viele von diesen Trainern kommen nach Köln, scheitern und machen auch danach nicht mehr viel mehr in ihrer Karriere. Waren diese Trainer einfach nie so gut, wie ihre Vorgeschichte vermuten ließ?

    Dann gab es natürlich diejenigen, die eher als unbeschriebenes Blatt gelten können. Hatten die einfach keine große Karriere in sich, oder hat sie etwas anderes aufgehalten.

    Ich denke worauf man sich einigen kann ist, dass ein zweifellos bewiesener Bundesligatrainer einfach nicht zu einem Verein des aktuellen Formats eines 1. FC Köln kommt. Das lässt sich auch bei allen anderen Bundesligisten beobachten. In der unteren Tabellenhälfte hat man die Auswahl zwischen den "Trainertalenten" aus den kleineren Ligen oder solchen, die schonmal etwas höher geflogen, aber irgendwann auch wieder abgestürzt sind (die Baumgarts, Gisdols, Labbadias, Hasenhüttls und wie sie alle heißen).

    Da setzt man wohl im Vergleich gerne auf die unbeschriebenen Blätter, in der Hoffnung, dass dann doch mal ein Tuchel, ein Kovac, ein Kloppo dabei rum kommt. Aber das passiert nicht und es fällt mir schwer zu sagen warum.

    Ein Blick auf vergleichbare Vereine hilft da auch nur so weit, denn die meisten agieren in genau dem gleichen Feld. Oder fällt Euch ein Augsburger, Wolfsburger, HSV- oder (Gott bewahre) Glattbacher Trainer ein, der wirklich über den Durchschnitt hervorgestochen wäre? Bremen hatte vielleicht Ole Werner, wobei hier der Drops noch nicht zu 100% gelutscht ist, ob er jetzt wirklich gut ist, oder wie Marko Rose endet. Mainz hat es wohl geschafft in eigener Ausbildung mit Tuchel und Klopp. Und natürlich die "Dorfvereine" wie Freiburg oder Heidenheim und aktuell schickt sich das kleine St. Pauli an.

    Ich persönlich komme am Ende schon zum Ergebnis, dass es auch am Umfeld liegt, ob Trainer in einem Verein zu großen Trainern wachsen können. Lernen, sich weiterentwickeln, besser werden, das geht alles besser ohne Druck - das wissen wir aus der Forschung unter Schülern. Und schaut man sich die Vereine, die ich eben aufgelistet habe strukturell an, dann fällt auf, dass es vor allem die "kleinen" Vereine an "kleinen" Standorten sind, die dann doch hin und wieder gute Trainer hervorbringen.

  • Wow, dann kommen wir beide definitiv nicht zueinander. Just for the record: Hast du das hier auch so geschrieben?

    Aber natürlich:

    Und dann darf ein neuer Trainer ohne Vorbereitung und mit warscheinlich schon getätigten Wintertransfers klarkommen?

    Entweder man hält noch länger an ihm fest oder man schmeißt ihn, nach Abwägung aller Tatsachen, nach Weihnachten raus.

    Klare Entscheidungen müssen her.

    Ohne eigene Idee des Offensivspiels (Außer Ball auf El Mala) werden wir nicht viele Punkte holen, und mehr beinhaltete Kwasnioks Idee die letzten 2/3 der bisherigen Saison nicht.

    Wenn du mit der bisherigen Taktik die vom ersten Saisondrittel meinst: Das wäre durchaus möglich, und da hätte sicher keiner was dagegen.

    PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.

    Ich (Präsident), Vize (Vakant), LinkeKlebe (Vereinsklüngelei), Flykai (Schriftführer), elkie57 (Finanzgeschäftsführerin), Heimerzheimer (Sportbeauftragter), Matze86 (Pressesprecher), izeh (Catering), Hassenichjesehen (Nummerngirl), SomeSayTheEndIsNear (Klofrau), Vorwärts_FC (Azubi), grischa, winter, frankie0815, kölsch, effzeh, Hunsrück FC, Je(n)sus, BadischerBock, Rodi, lunyTed, Kimeo, banshee, Skymax (Praeses Emeritus), sharky (Vize Emeritus)

  • Stichpunkt Trainer - seit dem ersten Abstieg 1998 haben wir folgende Trainer verpflichtet: …….

    Wirklich sehr interessant zu lesen. Danke für die Auflistung/Einschätzungen. Darüber muss ich mal ordentlich nachdenken und auch mit anderen Vereinen vergleichen.

    Ejal wat kütt....emme treu :effzeh:

  • Wenn er den Turnaround in den kommenden beiden Spielen schafft indem gepunktet wird, dann gerne. Wenn nicht, dann muss man sich trennen, egal ob die Spiele in Summe gut waren oder nicht. Ich nehme auch gerne die Punkte nach total schlechten Spielen.

    Und diese Bewertungsmatrix finde ich halt Grundfalsch, so üblich sie sein mag.

    Unterstellt, es wird jetzt 2 Spiele ein diszipliniertes Defensivspiel mit Offensivfeuerwerk verbunden, die Aufstellung bleibt zweimal gleich, El Mala und Kaminski sind die Flügelzange und Ache kommt an jeden Ball. 9:1 Großchancen, aber 2x VAR Abseits Milliliter, Pfosten, Latte kein Elfer und Dortmund bekommt in der 97. nen geschenkten Handelfer, HSV auch. 2 Top Spiele mit "nur" Stürmer und Schiri-Pech.

    Dann war es der Trainer und die Truppe bekommt nen Neuen?

    Und wir wurschteln weiter wie bisher, El Mala spielt Libero, Kaminski die 9 und wir spielen 0:0 und gewinnen in Hamburg ohne eigenen Torschuss durch einen Rückpass Querschläger 1:0? Kwasniok ist der Mann, Turnaround geschafft. Funkel nicht nötig.

    Das darf für Kessler nicht der Maßstab sein.

    Ich hab gelesen, dass Du das auch differenzierter ausführst, ich picke das exemplarisch raus. GF Sport muss das Ganze sehen und Bewerten, von Sommer und Wintervorbereitung bis Kabinenstimmung, von Vorgaben (bei Jugend zB) bis Tabellenplatz, Entwicklung und Trend.

    M.E. hat Kwasniok mit Mainz und VW ja einen Turnaround in Endspielen jetzt einmal punktemäßig geschafft, Rückrundentabelle geht noch (jeder pickt sich ja seinen Zeitraum raus) - aber Konstanz in ein System, Sicherheit für die Spieler und Idee jenseits hoch und weit wurde es nicht. Das ist aber nur ein Teilaspekt.

    Nur zufällige Ergebnisse (es gibt auch andere, siehe Bayern-Spiele oder Stuttgart) sollten nicht entscheiden.

  • Wirklich sehr interessant zu lesen. Danke für die Auflistung/Einschätzungen. Darüber muss ich mal ordentlich nachdenken und auch mit anderen Vereinen vergleichen.

    Gerade der Vergleich ist sicher nicht uninteressant. Für mich sind unsere Trainerwechsel nun wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal, die wenigsten Mannschaften schaffen es, den nächsten Klopp, Tuchel oder wie auch immer auszubilden, oder zu verpflichten.

    Für eine erfolgreiche Saison muss halt alles passen. Gute Transfers, keine großen Verletzungssorgen, hier und da Spielglück, und ein Trainer, der spielen lässt, was die Mannschaft kann, der basics vermittelt, und der im Team akzeptiert wird. Dann kann hier ein Stöger erfolgreich sein, ein Baumgart, oder kurzzeitig auch ein Funkel.

    Interessant finde ich die Ilzer-Geschichte in Hoffenheim. Letzte Saison stand der schon vor dem Aus, wurde auch von Spielern wie Kramaric öffentlich kritisiert, und diese Saison marschieren die oben mit. Es kann sich also schon auszahlen, Geduld zu haben. Das geht nur leider in den seltensten Fällen gut.

  • Tari - Beitrag 3032.

    In der Tat fallen mir bei Gladbach - leider - einige Trainer ein, die über Durchschnitt waren in den letzten 15 Jahren. Da war zum einen Lucien Favre, der die erst(2011) rettete und dann in die CL führte. Dann kam Schubert bei denen und kurz danach Hecking zu Beginn 2017. Der brachte die Gladbacher von 14 noch auf 9 und in der Saison darauf wurde er 3ter und ein Jahr später 5ter. Die haben dann Rose verpflichtet - zunächst mit grossem Erfolg = erneute CL Teilnahme. Das Ganze endete im Streit, als Rose verkündete er würde nach Dortmund wechseln. Hecking hatte vorher Wolfsburg mit grossem Erfolg trainiert - Vizemeister plus Pokalsieger. Rose wurde in Österreich Meister und später mit Leipzig Vizemeister und Pokalsieger.

    Gladbachs Trainer danach - grosso modo - eher mässig und ohne Erfolg. In Wolfsburg - Ausnahme Hecking und viel vorher Magath - hast du offensichtlich ein Biotop, wo nicht viel geht. Mit Ausnahme von Oliver Glasner, der den VfL sogar in die CL trainierte - sich aber mit Schmadtke überwarf.

    Lettore silenzioso

  • Es gibt meiner Meinung nur noch eine Möglichkeit wo man sagen könnte… ok, wir schließen die Saison jetzt erstmal ab mit dem Trainer. Eine Möglichkeit. Und da bin ich auch rigoros. Entweder am Samstag 3 Punkte, oder leider Trennung. Wir haben zuviele Punkte liegenlassen. Wir müssen diese 3 Punkte holen, sonst ist LKs Zeit vorbei. Wir haben keine Zeit mehr um Dinge schönzureden.

  • Aus welchem Grund sollte man eine Saison zwingend mit einem Trainer abschließen - der dann spätestens nach der Saison entlassen wird. LK ha mt keine/kaum eine Lobby in der Fan-Base und einzig der Klassenerhalt könnte ihm dauerhaft beim FC bleiben lassen. Jeder würde sich wünschen wir wären 9ter und könnten bereits grob für die nächste Saison planen aber es sieht leider im Moment eher nach Abstieg/Relegation aus vom Trend her. Natürlich muss man irgendwann die letzte Patrone (Trainerwechsel) ziehen wenn Erfolge/Punkte ausbleiben. Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal des FC, sondern auch von allen anderen Vereinen in der unteren Hälfte. Egal ob Augsburg, Mainz, WOB, Bremen, alle wechseln nahezu mindestens 1x pro Saison den Coach. So ist das Geschäft halt.