Albert Caspers ist verstorben

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    • Albert Caspers ist tot. Der ehemalige Präsident des 1. FC Köln starb nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Caspers litt an Alzheimer und den Folgen einer Operation.


      Wenn das so war, dann vielleicht auch besser, auch wenn es natürlich traurig ist.
    • Er war ein guter Präsident, hat den FC wieder in Fahrt gebracht... Bin schon ein wenig schockiert!
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Katterbach, Bournauw, Mere, Ehizibue - Hector, Shkiri (Verstraete) - Drexler, Jakobs - Uth, Cordoba
    • Wenn ich daran zurückdenke, wie unwürdig seine Amtszeit damals endete, wird mir schlecht. Caspers stand für vernünftige wirtschaftliche Entscheidungen. Wäre er im Amt geblieben, wären wir vielleicht in der Folge nicht sportlich erfolgreicher gewesen, aber uns würde heute sicher eine weitaus geringere Schuldenlast quälen.

      Oder im Tünn-Modus: Caspers war ein feiner Präsident.
    • Ja da hast Du wirklich Recht. Er hat eine gute Arbeit gemacht und wie das damals alles abgelaufen ist, zeugt davon, dass der FC danach nicht wirklich "ruhig" war! Da bin ich sehr froh, dass wir jetzt wieder gut wirtschaften, wie es damals unter Caspers gewesen ist! Die "Story" mit dem Verzicht auf die Prämien ist einmalig!
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Katterbach, Bournauw, Mere, Ehizibue - Hector, Shkiri (Verstraete) - Drexler, Jakobs - Uth, Cordoba
    • LinkeKlebe schrieb:

      Wenn ich daran zurückdenke, wie unwürdig seine Amtszeit damals endete, wird mir schlecht. Caspers stand für vernünftige wirtschaftliche Entscheidungen. Wäre er im Amt geblieben, wären wir vielleicht in der Folge nicht sportlich erfolgreicher gewesen, aber uns würde heute sicher eine weitaus geringere Schuldenlast quälen.
      Das ist aus heutiger Sicht richtig. Damals gab es aber gute Gründe, sich für Overath zu entscheiden, der hier eine gänzlich neue Politik einführen wollte.

      Caspers hat hier wichtige Grundlagenarbeit für einen modernen Verein geleistet, von der wir heute noch zehren. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass in seine siebenjährige Amtszeit eben auch drei Abstiege gefallen sind. Caspers war mir zu viel Wirtschaftsfachmann bei gleichzeitig zu wenig Gespür für den Sport.

      Ob es uns heute besser gehen würde, wenn er am Ruder geblieben wäre, weiß ich nicht. 2004 hatte sich eine erhebliche Gemeinschaft hinter Overath gebildet, den man einfach nicht mehr ignorieren konnte. Auch das waren Dinge, die in Caspers' Amtszeit fielen - und die er vielleicht mit ein wenig mehr sportlichem Erfolg hätte vermeiden können.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

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    • Mein Beileid gilt den Angehörigen. Albert Caspers möge in Frieden ruhen.

      Albert Caspers war ein seriöser Mann, ein seriöser Kaufmann. Vom Fussball hatte er keine Ahnung, hat er auch nie behauptet. Er hatte wahrlich das Pech, den FC zu übernehmen als dieser durch die vorherigen Präsidien abgewirtschaftet hatte und bei Caspers Amtsübernahme eine blutleere Truppe hinterliessen. Konsequenz: der erste Abstieg 1998. Caspers Verdienst war es, dann schnell auf den Tainer Ewald Lienen zu setzen, der den FC in seinem ersten Jahr glanzvoll in die Bundesliga hievte und im ersten Jahr dann auch glatt dort hielt. Unfassbar für die meisten, die es erlebt haben, daß wir dann im Jahr darauf wieder abgestiegen sind. Parallel dazu liefen die Stadionumbauten. Massgeblich Initiator und Treiber des Neubaues war Albert Caspers. Erneuter Aufstieg, erneuter Abstieg - die Stimmung wendete sich gegen Caspers. Und dieser hatte als ruhiger, seriöser Mann der medialen Wucht, die gegen ihn(vor allem durch BILD und Express) in Postion gebracht wurde, nicht viel entgegen zu setzen. Die Stimmung war reif für den Wechsel, die Lichtgestalt Overath sollte übernehmen. Zumal dieser es geschickt verstanden hatte, wichtige Personen hinter sich zu bringen. Ich habe damals lange mit mir gerungen, meine Mitgliedschaft zu kündigen. Nicht weil ich gegen Overath war, sondern weil ich den Abschied, den man Caspers bereitet hat, für erbärmlich und unwürdig hielt. Leider habe ich diese Konsequenz nicht aufgebracht.
      Overath`s Präsidentschaft war dann das exakte Gegenteil zu der von Caspers. Hier Glamour und mediale Aufgeregtheit, dort Ruhe und seriöse Arbeit. Hier Geld ausgegen bis zu Geht nicht Mehr(vor allem das was man nicht hatte), dort Konsolidierung der Finanzen. Albert Caspers ist bei der Betrachtung seiner Präsidentschaft viel zu schlecht weg gekommen. Der FC hat ihm einiges zu verdanken.
    • zumindest haben unsere Leute ihm vor einem Jahr die Ehrenmitgliedschaft verliehen, hat er evtl. gar nicht mehr realisiert, aber seine Nachkommen wird es dennoch gefreut haben

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
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