Beiträge von LinkeKlebe

    5."Was machst du als erstes, wenn der Spielplan raus kommt?!".....Wenn die nicht mehr auf dem Spielplan sind, dann feiere ich ohne Ende und knall mir erst mal 3 Lutschen auf Ex rein. So nämlich.

    So und nicht anders. Vereine die Kölner kaputttreten oder sie mit Raketen beschießen gehören in keine Liga der Welt. Kandidat Nummer 1 für den Kometen, fertig. Der Tag, an dem Gladbach verschwindet, wird ein Tag der Freude und Glückseligkeit. Menschen aller Kulturen werden sich an den Händen halten und gemeinsam singen. Die Sonne wird ein bisschen heller scheinen, eine milde Frühlingsluft wird sanft unsere Gesichter umspielen und überall wird Glück und Frieden herrschen.

    Für mich muss das allein zum Schutz der Spieler zwingend rot sein, Ball hin oder her. Die Intensität des Tacklings, noch dazu völlig bescheuert an der Seitenlinie in der Hälfte des Gegners, ohne Rücksicht auf Verluste. Ne sorry, aber so jemand gehört umgehend duschen geschickt.

    Wenn es blöd läuft beendet Neuhaus da Skhiris Karriere und das Spiel geht einfach mit Einwurf weiter? Die Situation sollte der DFB dringend zum Anlass nehmen die Schiris noch einmal deutlich zu sensibilisieren. Sonst kann ich demnächst ja dem Gegner erstmal den besten Spieler kaputt treten um mir das Leben leichter zu machen. Solange ich den Ball dabei berühre ist alles gut? Was ein Schwachsinn.

    Und da der Verursacher Gladbacher war stellt sich die Frage nach Absicht oder nicht sowieso nicht.

    Ich persönlich wäre froh, wenn es in der Politik zur Zeit Fachidioten gäbe, die sich mit ihrem Ressort auskennen.

    Das bringt leider nichts, wenn diese Fachidioten parallel nicht verstehen wie das politische Berlin funktioniert. Die schreiben dann nämlich tolle Dinge auf Papier, das anschließend für immer in der Schublade verschwindet.

    Die Fachidioten brauchst du in der zweiten und dritten Reihe. Und oben brauchst du idealerweise jemanden, der auf die Fachidioten hört und in der Lage ist, diese Inhalte dann entsprechend zu verkaufen und Mehrheiten zu beschaffen.

    Der vermeintliche Fachidiot Karl Lauterbach plärrt gerade bei Twitter herum, die Gesundheitspolitik werde von Lobbygruppen kontrolliert und Reformen zugunsten der gesetzlich Versicherten seien mit diesen nicht möglich, stimmt aber als Abgeordneter für das GKV-Spargesetz.

    Die „viele Welten“ Interpretation der Quantenmechanik besagt, dass es eine unendliche Anzahl an Paralleluniversen gibt. In einem lebt Schrödingers Katze, im anderen ist sie tot. Unser aller Leben, unsere gesamte Existenz hat in all diesen Universen eine völlig andere Wendung genommen. Aber sie alle haben eines gemein: Mönchengladbach ist überall der schlimmste Ort der Welt, ein Hort der Schlechtigkeit, das Unheil und die Schande der Nation. Immer, ausnahmslos. Und in jedem einzelnen Universum gibt es diesen siffigen Mistfußballverein, denn es ist quasi ein Naturgesetz, dass so ein Club in einem Ort purer Niedertracht gegründet werden muss.

    Manchmal tut man Gladbach aber auch Unrecht: Entgegen weitläufiger Meinungen gingen durchaus einige Erfindungen auf das Konto der Gladbacher. In Gladbach wurde z.B. der einem fies entgegen wehende Nieselregen erfunden, ebenso wie Montage und kalte Pommes. Außerdem wurde die Unsportlichkeit dort erfunden und perfektioniert. Reklamieren, Schauspielerei, Schwalben, eingesprungene Blutgrätschen - alles in Gladbach entwickelt.

    In Gladbach sind die Regenbögen grau und die Enten füttern die verwahrlosten Einwohner mit Brot. Und am Sonntag kommen sie wieder vorbei und schleppen ihr ganzes Elend gleich mit. Lasst uns zusehen, dass sie noch trauriger in ihr Kaff zurück wanken, als sie hergekommen sind.
    Nehmt ihnen alles, schenkt ihnen nichts! :FC:

    Laut der Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (BKA) werden insgesamt deutlich mehr Straftaten aus dem rechten als aus dem linken Spektrum verübt.

    Mal unabhängig von den Zahlen und deren Interpretation: Du rechnest die in der Kriminalstatistik geführten Fälle linker Straftaten (genauer: Tatverdächtiger) argumentativ der Linkspartei zu. Sind das alles Parteimitglieder? Umgekehrt macht es ebenso wenig Sinn, die Zahlen rechter Straftaten der AfD zuzuschreiben.

    Wenn du also unbedingt die Linke und die AfD in Sachen Kriminalität miteinander vergleichen willst, solltest du dich auf die Politiker:innen, Abgeordneten und Mitarbeitenden beider Parteien beziehen. Du kannst ja mal ChatGPT danach befragen.

    Aber wie gesagt es ist mühselig

    Ja, es ist wirklich mühselig. Es ist mühselig solche Beiträge wie den deinen zu lesen, weil man einerseits denkt, es lohnt sich gar nicht darauf etwas zu erwidern, man es andererseits aber auch nicht kommentarlos stehen lassen will. Jeder, wirklich jeder einzelne Punkt, den du da aufführst, ist falsch, verfälscht oder maximal pauschalisiert.

    DDR-Hymne: Wann wurde die gesungen, von wem, zu welchem Anlass? Du behauptest das einfach. Belege es doch gerne mal, dann hat die Diskussion auch eine Grundlage. Du schreibst das, als würde bei der Linken die DDR-Hymne erstmal zur Begrüßung auf Parteitagen laufen.

    Russland: Siehe Coby. Die Russland-Freunde rund um Frau RussenWagenknecht haben sich aus der Partei verabschiedet und heißen nun BSW. Das sind zwei unterschiedliche Parteien, die man gerade vor dem Hintergrund nicht in einen Topf werfen sollte. Grüße gehen an der Stelle auch an Listlos raus. Die Linke hat den russischen Angriffskrieg verurteilt. Bei der AfD gibt es dagegen bis heute Reisen nach Moskau, Ermittlungen gegen Abgeordnete und eine Spitze, die jede Sanktionen gegen Russland ablehnt und lieber gestern als heute auf große Gas-Shopping-Tour in Moskau gehen würde.

    Enteignung: Weiter könnten beide Parteien in einem Punkt kaum voneinander entfernt sein. Wie kommt man auf so einen Stuss?

    Straftaten: Ich welche Statistik hast du da denn bitte reingeschaut? Stand da zufällig NIUS oben drüber? Anders kann ich mir so eine Aussage wirklich nicht erklären.

    Ich brauche darauf ehrlich gesagt keine Erwiderung, du findest es ja ohnehin zu mühselig hier zu schreiben. Ich möchte nur anregen, dass wir hier auf einem einigermaßen faktenbasierten Boden bleiben und nicht einfach Dinge behaupten, nur weil sie der eigenen Argumentation zuträglich scheinen, sich nach 30 Sekunden Google aber in Luft auflösen.

    Diese Diskussion ist so ermüdend. Diese ständige Aufrechnerei zermürbt mich regelrecht. Nicht nur hier, sondern auch in der öffentlichen Debatte.

    Schreibt jemand etwas zur AfD, springt umgehend jemand herbei, der das versucht mit der Linken gleichsetzen. Wir sind durch die Wahl in Berlin inzwischen da angekommen, dass von vielen politischen Akteuren die AfD gar nicht mehr separat besprochen wird, es heißt nur noch verklausuliert „Extremisten auf beiden Seiten des politischen Spektrums“. Das ist ganz bewusstes Framing, nichts anderes. Und darauf sollte man tunlichst nicht hereinfallen.

    Die Linke als Gesamtpartei ist in keiner, wirklich keiner Weise mit der AfD gleichzusetzen. Die Linke als Partei ist nicht extremistisch. Einzelne Ortsverbände oder Mitglieder mögen das sein, was sicherlich ein Thema ist, das kritisiert werden darf und muss. Aber das bedeutet keine Gleichsetzung mit einer Partei, bei der mehrere Landesverbände gesichert rechtsextrem sind, bei der man eine der wichtigsten Figuren gerichtsfest als Faschisten bezeichnen darf, die Hitler als Linken sowie das dritte Reich als Fliegenschiss bezeichnet und die Millionen von Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft vertreiben möchte.

    Vielleicht kann man über die Linke diskutieren, ohne mit derartigen Gleichsetzungen zu arbeiten. Das würde die Diskussion einerseits ziemlich entspannen und andererseits auf den Boden der Realität zurückbringen. Wenn man aber schreibt, wenn die AfD verboten gehört, dann gälte das auch für die Linke, oder Enteignungen, wie auch immer man dazu stehen mag, als verfassungsfeindliche Position verkauft, dann ist eine entsprechend deutliche Reaktion vorprogrammiert und ich glaube manchmal auch ausdrücklich so eingeplant.

    Diskutiert das doch einfach mal im geeigneten Kontext, dann würde dieses ewige links gegen rechts auch mal zum Randaspekt werden. So dauert es aber maximal vier Beiträge, bis es um das eigentliche Thema gar nicht mehr geht. Ich finde das schade. Zumindest mir verdirbt es derzeit den „Spaß“ (sofern man davon überhaupt sprechen will) an diesem Thread und die Lust an der Beschäftigung mit Politik insgesamt.

    Der mdr berichtet nun, dass eine Spaltung der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt droht. Mehrere Abgeordnete haben sich inzwischen dahingehend geäußert, in Überlegungen zu sein, aus der Fraktion auszutreten und eine eigene, unabhängige Gruppe zu bilden. Dem Bericht nach handelt es sich um Abgeordnete, die eine klarere Kante gegen die AfD wollten.

    Ein Bruch der Koalition gefährdet die Existenz der SPD jedenfalls auf keinen Fall.

    Das stimmt, die Existenz der SPD ist ganz unabhängig von einem Koalitionsbruch gefährdet. Die SPD steht wie du sagst bei 12-13%. Das ist für eine Partei, die Ende der 90er noch an der absoluten Mehrheit gekratzt hat, eine existenzgefährdende Entwicklung. Zumindest je nachdem, wie man Existenz definiert. Die SPD ist eine der beiden großen Volksparteien. Wenn man diesen Maßstab ansetzt, ist die Existenzfrage quasi schon heute beantwortet. Und selbst zur letzten Wahl hat man schon wieder 3-4% verloren. Wo diese Entwicklung hinführt, ist doch dieser Tage gar nicht absehbar. Ich bin jedenfalls nicht so zuversichtlich, dass eine solide Basis, die nun über Jahrzehnte immer weiter in sich zusammen fiel, wirklich erhalten bleibt. Dasselbe gilt im Übrigen für die Union, die immerhin noch nahe der 20%-Marke herumdümpelt, was aber für sie ebenfalls absolut erschütternd ist. Die knapp 30% der AfD hat man vor 10 Jahren auch noch als unvorstellbar abgetan.

    Ich werde das Gefühl nicht los das man den Bruch der Koalition im Bund sogar will. Man macht dann einfach mit den Grünen und den Linken weiter, bleibt also an den Fleischtöpfen.

    Never. Was passiert, wenn man eine Koalition mutwillig platzen lässt, dürfte die SPD am Beispiel ihres Koalitionspartners FDP noch sehr gut in Erinnerung haben. Bei aller Streiterei glaube ich nicht, dass eine der Regierungsparteien einen Koalitionsbruch bewusst anstrebt. Vor allem die SPD nicht. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem dazu kommen kann.

    Was gerade in Richtung SPD und Grünen passiert, ist aber nichts als eine ganz bewusste und kalkulierte Kampagne zur Verhinderung einer linksgeführten Regierung in Berlin. Anders als in manch anderen Fällen hat das Opfer besagter Kampagne, nämlich die Berliner Linke, das nötige Futter aber sehr bereitwillig zur Verfügung gestellt.

    Die Kritik ist definitiv berechtigt, das Ausmaß wird meiner Meinung nach aber massiv überhöht. Alle, die da gerade fleißig schreien, müssten doch normalerweise tägliche Tobsuchtsanfälle erleiden, angesichts einer die Parlamente erobernden AfD. Die Empörung ist da an vielen stellen maximal scheinheilig. In Sachen Antisemitismus gewinnt eine AfD jedenfalls jeden Vergleich um Längen und tritt im Grunde sogar in einer ganz eigenen Sportart an. Mit der kann man im Bund aber trotzdem Gesetze durchboxen oder sie in gesichert rechtsextremen Landesverbänden zum Landtagspräsidenten wählen.

    Der Blick nach Berlin bietet eine sehr willkommene Ablenkung, um nicht öffentlich mit dem Besen vor die eigene Tür gebeten zu werden. Und leider funktioniert das sogar. Wenn ich hier so einen Stuss lese, dass Enteignungen verfassungsfeindlich seien, kriege ich wirklich langsam zu viel.

    unterstelle mal bitte nichts.

    Unter Wagner ist nichts besser geworden.

    Ich habe mir an der Stelle überhaupt kein Urteil zu René Wagner erlaubt und auch nichts unterstellt. Werde ich auch nicht tun. Sehe es mir also bitte nach, wenn ich auf die Kritik am Trainer hier nicht näher eingehe. Du hast aber geschrieben, der FC habe die Verlängerung nicht begründet. Das ist so nun mal nicht richtig. Er hat sie begründet. Für dich mag die Begründung nicht nachvollziehbar oder ausreichend sein oder du magst sie auch nicht teilen, alles fein. Das steht dann aber, wie gesagt, auf einem anderen Blatt. Sag halt wie es ist: Dir hat die Begründung nicht gefallen, dir findest sie nicht nachvollziehbar oder hast sie vielleicht auch gar nicht mitbekommen. Bin ich doch völlig fein mit.

    Erinnere ich mich recht, war es im Großen und Ganzen "Die Spieler mögen ihn" und ansonsten ziemliches PR-Blabla à la "Vom Weg überzeugt", was zu Wagner geführt hat.

    In der ursprünglichen Pressemitteilung findet sich ein recht allgemeines Statement seitens Thomas Kessler, welches man in dieser oder ähnlicher Form wahrscheinlich schon von nahezu jedem Verein gelesen hat. In der Zwischenzeit gab es aber recht viele Interviews, Podcasts, usw. mit unterschiedlichen Verantwortlichen, in denen durchaus auch mehr Kontext geliefert wurde. Auch hier gilt: Muss man alles nicht teilen, man sollte aber durchaus anerkennen können, dass diese Aussagen existieren. Um mehr ging es mir dabei nicht.

    Ohne Kreschel, Marcant, klare Kante, Vincent würde man das Vorfeld und große Teile von Social Media komplett den Rechten überlassen.

    Richtig. Und genau das wäre eigentlich (auch) eine Aufgabe der Politik. Warum braucht es einen Marcant, um bei AfD-Festen vorbeizuschauen und mit den Menschen dort das Gespräch zu suchen? Warum machen das nicht Politiker:innen von SPD, CDU und Grünen? Generell besteht deren Social Media Game in erster Linie daraus, Ausschnitte aus TV-Auftritten zu verbreiten oder alleine vor der Kamera stehen und etwas erzählen. Oder wie Karl Lauterbach die eigenen Tweets gescreenshottet bei Instagram zu posten. Marcant und Co. treffen Zeitgeist und Zielgruppe und haben enorme Reichweiten. Warum lernt man daraus nicht und nutzt die Aufmerksamkeit, die das Thema gerade erhält?

    Ist das so? Meines Erachtens unterliegt auch eine solche Wahl den Grundsätzen, dass sie allgemein, frei, unmittelbar, geheim und gleich sein muss. Ein nachträgliches Nachforschen würde dem widersprechen.

    Das ist ja nun nichts Neues oder ungewöhnliches, dass bei Abweichungen von der Fraktionslinie nachgeforscht wird. Ich halte das auch für nachvollziehbar, gerade wenn es um die Wahl von Verfassungsfeinden geht. Wir reden ja nicht von mitgelesenen E-Mails oder dergleichen, sondern von Gesprächen innerhalb der Fraktion.

    Mit Sicherheit ist das nicht unwahrscheinlich. Aber ebenfalls für gar nicht mal so unwahrscheinlich halte ich, dass die 4 Stimmen auch von den Linken gekommen sein könnten um genau diese Destabilisierung der CDU weiter voran zu treiben.

    Wenn die CDU wüsste, dass die Stimmen nicht aus dem eigenen Lager kamen, hätte man das längst breitgetreten. Es war im Vorfeld schon recht klar, dass es Abweichler in beide Richtungen geben würde. Die Fraktion ist völlig zerstritten über die Frage zum Umgang mit der AfD. Das zeigen schon die Nein-Stimmen (die es rechnerisch gegeben haben muss), welche ebenfalls entgegen der Fraktionslinie abgegeben wurden. In der CDU-Fraktion wird laut Medienberichten bereits nach den Ja-Stimmen gesucht - und zwar im eigenen Lager. Siegmund hatte genau das quasi angekündigt, was es für die Union nur noch schlimmer macht. Die AfD treibt sie am Nasenring durch die Manege. Ich halte es für quasi ausgeschlossen, dass diese Ja-Stimmen aus einer anderen Fraktion kamen, aber das ist natürlich bei einer geheimen Wahl trotzdem möglich.

    Alleine dass man sich bei der Wahl eines rechtsextremen Landtagspräsidenten nur enthält, ist ein Armutszeugnis sondergleichen für die Union.

    Natürlich ist das jetzt Spekulation. Aber ich bin überzeugt, unter Angela Merkel hätte es so etwas wie heute in Sachsen-Anhalt nicht gegeben.

    Mal davon abgesehen, dass es ganz offensichtlich Ja-Stimmen aus der CDU-Fraktion für einen rechtsextremen Landtagspräsidenten gab: Knapp zwei Drittel der Fraktion sind von der angekündigten Fraktionslinie abgewichen und haben entweder mit Nein oder mit Ja gestimmt. Deutlicher kann man die Spaltung nicht mehr öffentlich darstellen. Für einige in der Fraktion war die Enthaltung schon zu viel, sie wollten den AfD-Mann ablehnen, für die anderen war sie zu wenig. Sie verhalfen ihm ins Amt. Der Spiegel schreibt, vorab gab es in der Fraktion schon ordentlich Streit, weil mehrere Abgeordnete ein klares Nein bei der Abstimmung forderten. Was in meinen Augen auch das einzig richtige gewesen wäre. Stattdessen gab es hinterher noch Blumen für den Rechtsextremisten.

    Ich habe heute einen treffenden Kommentar gelesen: Die Brandmauer verläuft mitten durch die Union. Ich frage mich, was es noch braucht, damit man bei den Christdemokraten endlich aufwacht. Dort verstehen viele weiterhin nicht, dass nicht Linke, Grüne oder Sozialdemokraten der größte Gegner der AfD sind, sondern allen voran die Union selbst. Die AfD jedenfalls weiß das, ihr oberstes Ziel ist es, die Union in die Bedeutungslosigkeit zu treiben. Und aktuell muss sie dafür nicht mal viel tun, das schafft man dort dank eines wirklich erschreckend führungsschwachen Kanzlers und Parteivorsitzenden schon ganz hervorragend selbst.

    Die Union muss jetzt die Reißleine ziehen. Sie muss. Politisch wie personell. Ich weiß nicht, was noch passieren soll, damit man das endlich begreift. Einen rechtsextremen Landtagspräsidenten haben wir nun bereits. Muss wirklich erst ein Ministerpräsident dazukommen?

    Vorsicht! Äusserste Wachsamkeit! Irgendwas bleibt immer hängen.

    Ich beobachte das schon länger mit einer gewissen Sorge. Erinnert ihr euch z.B., als Listlos hier über Tage hinweg mit dem Avatar von Max Eberl herumirrte? So etwas hinterlässt Spuren. Und mit der Zeit summieren die sich auf. Manchmal hört man Listlos schon unterbewusst deren Hymne summen. Darauf angesprochen beteuert er natürlich, die "Schmeißen"-Version gesummt zu haben. Aber Zweifel bleiben.