Wenn wir es schaffen so unaufgeregt und konsequent mit solchen Transfers umzugehen, wie z.B. Freiburg und Mainz, dann hätten wir den ersten Schritt aus dem Fahrstuhl getan.
Hier wird jedem Weggang eines Talentes gejammert, geschimpft, nachgetreten oder einfach nur "auf den riesen Fehlern des Managements" rumgeritten.
Schmerzgrenze festlegen. Sowohl beim Gehalt was wir zahlen wollen als auch bei der Ablöse die wir fordern wollen.
Bekommt man die Ablöse: ziehen lassen und neu investieren. Holen wir damit unterm Strich mehr Gewinne als "Nieten" haben wir den nächsten Schritt aus dem Fahrstuhl getan.
Finkgräfes gibt es überall und immer wieder. Andere müssen sich auch jedes Jahr neu erfinden und versuchen nicht kramphaft alles fest zu halten. Haben wir erst mal Erfolg, dann wird das eh öfter passieren.
Ich würde Dir zustimmen, wenn der FC in der Lage ist es wie Mainz und Freiburg zu machen, d.h. für Talente die wir abgeben, rücken auch immer wieder gleichwertige oder bessere junge Spieler nach. Aber genau daran hakt es, bzw. das ist nicht der Fall. Das trägt meiner Meinung nach dazu bei das wir das Niveau nicht halten können.
Und die Tatsache der das FC bei den Verstärkungen in den letzten Jahren (ich will gar nicht Jahrzehnte in den Ring werfen) nicht mehr Gewinne als "Nieten" eingefahren hat, belegt die sportliche Situation der letzten Jahre.