Beiträge von Godzilla

    Du hast natürlich insofern Recht , dass es immer Leute gibt, die in solchen Szenen oder Sportarten einfach "nur" ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen wollen und das begrüßen, dass es Firmen gibt, die Sponsorings abschließen, die das Ganze größer machen, ihnen Ausrüstung geben etc. Und solche Sportler, die da vielleicht weniger kritisch sind, Marken wie Red Bull generell offener gegenüberstehen oder Red Bull inzwischen als normalen Teil der Szene verstehen.


    Trotzdem gib es immer noch viele Leute im Skateboarding, die sich eben von dem Österreicher nicht erzählen lassen wollen würden, was Skateboarding ausmacht oder ausgemacht hat.


    Aber sowohl beim Skateboarding als auch beim Fußball ist für so Sportromantiker wie mich der Zug abgefahren. :D

    Sag mir nicht diese Hammerbegegnung werde ich verpassen? :face_with_tears_of_joy:


    Wie stehts so um den Hype? Also generell merkt man ja schon: 2006 ist das nicht. Ich persönlich hab mir vorgenommen tatsächlich mal zumindest Deutschland Spiele zu gucken, auf großartiges Rudelgucken hab ich aber überhaupt keinen Bock - ich steh beim Fußball aber eh auf Fresse halten und kann zig Trainer um mich herum ohnehin nicht so gut haben. Aber so richtig Fieber will bei mir weder für Deutschland noch für das Turnier an sich nicht aufkommen.

    Ich bin auch aktuell noch null in EM-Stimmung. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir von unseren drei Vorrundenspielen wohl maximal das Spiel am Mittwoch zu Ende anschauen werde.


    Am Freitagabend gehe ich nach HZ 1 in die Kiste, weil ich am nächsten Tag um 0930 Uhr Tauchkurs habe, bei dem Spiel am Sonntag danach werde ich wohl auch nur HZ1 schauen, weil ich sonst am Montag völlig gerädert bin. Und an "Public Viewing" oder Kneipengucken mit Freunden ist sonntags oder mittwochs eh nicht zu denken für mich.


    Von daher bin ich irgendwie im Moment noch im "ist mir egal"-Modus unterwegs...

    Ich bin völlig gegen Red Bull im Sport. Aus allen hier genannten Gründen. Neben der Tatsache, dass es RB scheißegal zu sein scheint, ob bei ihren Veranstaltungen Menschen drauf gehen oder nicht, stören mich darüber hinaus noch besonders zwei Beispiele:


    1. Beispiel Skateboarding. Früher eine Randsportart, eine Sportart, die sich mehr als Lifestyle, als Lebensgefühl verstanden hat. Mit eingeschworener Gemeinschaft, Ausrüstern, die fast alle aus der Szene selbst kamen und von dieser auch unterstützt wurden. Ich erinnere mich noch gut an geile Videos wie "Thrasher - Skate and destroy", die wir früher rauf und runter geschaut haben. Und dann kamen eben später große Marken, die in die Szene drängten. Adidas z.B. - und vor allem eben auch Red Bull. Eine Marke, die von der gesamten "Ideologie" und dem Selbstverständnis her für alles steht, für was Skateboarding eigentlich nie stand. Und die in solchen Sparten und Szenen für mich auch überhaupt nichts zu suchen haben, weil sie sich wie Zecken irgendwo festsaugen, von einem gewissen Image profitieren und das zu Tode kommerzialisieren.


    2. Fußball. Siehe oben. Gerade, was die Fanszenen angeht und insbesondere alles, was "Ultra" ist. Wenn ich mir anschaue, wie dreist, peinlich und leblos Red Bull etwa in Leipzig andere Fanszenen kopiert und adaptiert, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Wer einmal dort war oder einmal die dortige "Fanszene" betrachtet hat, weiß, was ich meine. Das hat null Herzblut, null Eigenständigkeit, null echte Leidenschaft. Alle Gesänge, Melodien, Fanutensilien, Choreographien, Abläufe - alles geklaut. Da wird eine ganze Szene instrumentalisiert, um das eigene Produkt besser verkaufen zu können und das kotzt mich massiv an.


    Von dem ganzen Franchise-Gedanken mit Farmteams und dergleichen mal abgesehen. Das ist der nächste Schritt. Red Bull baut einfach in unzähligen Ländern Fußballclubs auf mit quasi demselben Logo, benennt die Vereine einfach um, aus denen die Teams sich Spieler gegenseitig zuschieben und baut so ein fast geschlossenes System auf. Fans dienen nur noch als Klatschpappen und Hintergrundbeschallung für das eigene Produkt und die Sportler als lebende Werbebanden. Kommerz pur.


    Ich verabscheue den ganzen Konzern einfach so sehr. Ganz egal, wie viele Rand- und Extremsportarten er ins Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht hat und wie viel Professionalisierung das hier oder da mit sich gebracht hat. Teilweise eben auch aus genau diesem Grunde.

    ... und mit Kainz hätte man die Hälfte der Plätze von der Vorsaison besetzt.

    Ich glaube, ohne eine gewisse Konstanz wird man nur mit jungen Spielern, die so noch vielleicht auch noch nie zusammengespielt haben, nicht zurecht kommen. Du brauchst ein gewisses Grundgerüst.


    Aber dennoch glaube ich, dass die Chance für jüngere Spieler, sich bei uns zu etablieren, lange nicht mehr so groß war, wie in der kommenden Saison.


    Und Uth oder Selke sind ja auch verletzungsanfällig. Da ist die Frage, ob die überhaupt über die ganze Saison hinweg eine Verstärkung sein können. Aber brauchen tut man solche Leute auf jeden Fall im Kader, besonders, weil wir uns eben nicht mit anderen Routiniers verstärken können. Gleiches gilt auch für Kainz. Der hat letzte Saison richtig schlecht gespielt. Aber davor eben auch gezeigt, was er kann. Nicht unbedingt als Kapitän, aber er hat seine fußballerischen Qualitäten, die uns gut tun würden.


    Und Martel ist 22. Der zählt noch zu den "Jungen" in meinen Augen. Ebenso wie Thielmann mit 22. Zwei gestandene Bundesligaprofis mit 22. Zwei Leute, die sich vergleichsweise früh zum FC bekannt haben. In Liga 2. Natürlich sind die Teil der neuen Achse des FC. Natürlich gehören die dazu. Nur weil die mit abgestiegen sind, werfe ich die doch nicht raus, nur um einen "Umbruch" zu haben? Wenn man die nicht zum Kern der neuen Mannschaft machen möchte, wen denn dann?

    Die Reichen und Einflussreichen agieren hinter den Kulissen, lassen andere für sich Politik machen.

    Das Schlimme ist aber ja, dass viele Leute, die AfD, BSW oder andere Parteien dieser Art wählen, denken, das würde ausschließlich auf die "etablierten" Parteien zutreffen. Ohne zu merken, dass sie selbst mit ihrer Wahl genau jene Marionetten von Reichen und Einflussreichen sind, die sie eigentlich ablehnen und bekämpfen wollen.


    Es entbehrt halt nicht einer gewissen Ironie, wenn man einerseits auf die Straße geht oder sich im Netz hinstellt und "gegen die da oben" pöbelt, von Meinungsdiktatur faselt, davon, dass die deutsche Politik ein Spielball transatlantischer (sprich: US-amerikanischer) Mächte wäre - und gleichzeitig Putin-Politik macht und dessen Doktrin folgt.


    Aber gut, der Wladimir ist halt auch ein starker Mann, der halbnackt auf einem Pferd durch die sibirische Tundra reitet, da ist es dann offensichtlich auch nicht so schlimm, wenn man von dem finanziert und von dessen Handlangern instrumentalisiert wird. Man dreht sich die Welt halt so, wie sie einem gefällt...

    Hab mir das eben mal im Schnelldurchlauf angesehen. Junge, Junge, Junge.


    Das ist einfach mal wie eine FC-Version des Fantalks. Viel heiße Luft, viele Plattitüden, viel "ja, weil einfach", nichts Substanzielles, nichts Konkretes, nichts Konstruktives mit echter, solider Basis. Alles doof, wir sind besser. Wir lösen alle Probleme. Wie, sagen wir nicht, wissen wir nicht, machen wir aber. Und *Katsching*, noch mal 5 EUR ins Phrasenschwein.


    Wäre das ne Comedy-Veranstaltung gewesen, hätte ich mir da gerne zwölf Kölsch bei reingeschraubt und mich herzlich drüber kaputtgelacht. Aber da das ernst gemeint war, kann ich nur den Kopf schütteln.


    Die Namen, die da gefallen sind, die Leute, die dahinter stehen. Das ist finsterste Vergangenheit. Und Peter Neururer eignet sich wirklich nur noch für ein paar Schenkelklopfer auf Sport1, zusammen mit Mario Basler, Oliver Pocher und Matze Knop.


    Dass die das wirklich ernst meinen, ist eigentlich das Schlimmste an der ganzen Nummer.

    Dummheit ist sogar noch die einfachste Ausrede.


    Ich würde sagen, dass jemand der die letzten Jahre nicht unter einem Stein geschlafen hat und jetzt noch die Faschisten wählt, halt einfach faschistisches Gedankengut im Kopf hat und weiß, was er tut.

    Das bedeutet dann, dass die SPD ein nicht zu unterschätzendes, faschistoides Wählerpotential bzw- publikum hat? Weil von der SPD sind (ebenso wie von der CDU) 570.000 Stimmen zur AfD gewandert. Und das auch nicht zum ersten Mal.


    Von der FDP waren es 430.000 Wähler.


    Selbst von den Grünen gab´s immerhin noch 50.000.


    Also 50.000 faschistoid-denkende Grüne? Und fast ne halbe Million faschistische SPD-ler?


    Das kann ich mir halt kaum vorstellen.


    Wenn man sich dann noch ansieht, wie viele Wähler das BSW von den Ampelparteien geklaut hat:


    580.000 von der SPD, 230.000 von der FDP, 150.000 von den Grünen. Macht in Summe von den Ampelparteien fast 1 Mio Wählerstimmen.


    Das kann man meiner Meinung nach nicht alleine mit "alles Faschisten" erklären. Sondern mit (dummem) Protest, mit Demokratieverdrossenheit, vor allem im Osten auch mit einer typischen "wir sind das Volk und kämpfen gegen die da oben"-Mentalität, mit Angst, Unzufriedenheit, Engstirnigkeit etc.


    Ich finde, wie so oft sind einfache Lösungen und einfache Betrachtungen eben auch zu einfach. Sonst wird immer gesagt, dass man komplexen Problemen nicht mit einfachen Lösungen begegnen kann. Aber immer, wenn die AfD wieder einen Erfolg feiert, wird einfach gesagt: alles Nazis. Ganz einfach. Bumms, Keule drauf und gut ist. Was der Schwere der Problematik nicht wirklich gerecht wird.


    Ich glaube, viele Leute sind eben von den immer komplexer werdenden Problemen der heutigen Zeit überfordert und suchen eben nach Parteien mit möglichst einfachen Lösungen. Und die AfD bedient diese Sehnsucht. Kein Skandal, kein Fehltritt seitens der Partei konnte ihr bislang nachhaltig schaden. Und ich habe das Gefühl, je mehr sich große Teile der Bevölkerung darüber freuen, wenn die AfD wieder mal im Chaos zu versinken droht, umso mehr Leute solidarisieren sich absichtlich mit ihr, um es den "Großen da oben" zu zeigen.


    Das Problem ist nur: ich weiß auch nicht, wie man das lösen kann. Wie will man mit konkreten, vielschichtigen Lösungsansätzen gegen dumme, stumpfe Polemik vorgehen? Wie will man mit sachlichen Gründen gegen lautes Poltern vordringen? Die Sozialen Medien sind inzwischen ein einziger Sumpf aus rot-brauner Scheiße geworden, wo nur noch Trolle und Asis möglichst laut ihren Müll rumposaunen und diejenigen, die ernsthaft argumentieren, entweder nicht gehört, übertönt oder offen angefeindet und beleidigt werden.


    Die ganze Stimmung hierzulande ist so dermaßen vergiftet, dass ich echt nicht weiß, wie man da noch mal rauskommen soll. Und das macht mir schon etwas Sorge. Aber mit einfachen, polemischen Parolen wird man hüben wie drüben keine Lösung schaffen können.

    Ich find´s schade. Nicht nur, weil man in dem ersten Jahr unter Baumgart gesehen hat, dass Schmitz durchaus auch für eine offensivere Spielweise interessant ist, sondern vor allem, weil uns das in der aktuellen Situation eine Option nimmt. Und davon haben wir nicht übermäßig viele, fürchte ich...

    Genau, letzte Saison kurz vor Ruin, diese Saison genesen. Und ihr werdet uns schwarz weiß denken vor...


    Sorry so funktioniert das nicht.

    Wo kommt eigentlich die Mär mit der finanziellen Genesung her? Kam das - also genau dieses Wort - in einem Interview vor, welches mir durchgegangen ist?


    Oder basiert das auf diese Aussage hier:


    "Wir werden wettbewerbsfähig sein und ab Weihnachten wieder handlungsfähig. Weil wir auch in einer finanziellen Situation sind, die uns erlaubt zu agieren...

    Wir sind komplett handlungs- und investitionsfähig. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Wir haben eine finanzielle Stabilität erreicht, die wir selten so hatten. "


    Wenn ja, dann sollte man vielleicht verstehen, dass Handlungsfähigkeit nicht gleichzusetzen ist mit finanzieller Genesung. Oder gar Gesundung.


    Und Stabilität hat auch nichts damit zu tun, dass es einem jetzt blendend geht und man mit Kohle um sich werfen kann. Nur, dass man jetzt eben stabil ist und sich auf einem (wenn auch steinigen) akzeptablen Weg befindet, der einen eben nicht in die Insolvenz führt oder an einen noch größeren Finanz-Tropf, der dann wie ein Damoklesschwert über einem schwebt, sondern dahin, wieder einen größeren Handlungsspielraum zu haben.


    Wenn das Wort "genesen" nicht explizit in einem Interview gefallen ist, sollte man vielleicht einfach aufhören, Dinge absichtlich falsch zu interpretieren und Begrifflichkeiten zu vermischen...


    Abgesehen davon: ich weiß echt nicht, was so schwer daran zu verstehen ist, dass womöglich der eingeschlagene Sparkurs und viele kleine Schritte, die man gemacht hat, mit dafür verantwortlich sind, dass wir eben überhaupt wieder Licht am Ende des Tunnels sehen können auf finanzieller Seite!?


    Wäre es nicht der FC, um den es hier geht und an dem mein Herz seit Jahrzehnten hängt, würde ich manchmal, wenn ich diese Diskussionen satt habe, gerne sagen: "Ach, scheiß doch drauf, einfach weiter Schulden machen, wenn das so gewünscht ist, den Club an die Wand fahren, mit großen Namen und markigen Worten irgendwelcher Altmeister und Ende."

    Beste Begründung jemals für irgendwas:


    "Bodo ist 1990 mit mir zusammen Weltmeister geworden, ich kenne ihn aus dieser Zeit natürlich gut. Ich glaube, dass er eine sehr gute Wahl als Präsident ist. Er ist intelligent, verlässlich und er hat natürlich diese Fachkompetenz und das FC-Gen.


    Littbarskis Mindestanforderung an einen Präsidenten sind also:


    - muss Weltmeister geworden sein (eigentlich egal wo, Hauptsache nen Titel)

    - Littbarski muss ihn kennen

    - Littbarski muss ihn toll finden

    - muss intelligent sein (immerhin mal etwas Gutes, aber ob das auf den Bodo zutrifft...?)

    - muss verlässlich sein (ist mein Hund auch, aber... egal)

    - Fachkompetenz besitzen (in was jetzt genau hat Bodo Illgner als Romanautor und Ab-und-An-"Experte" im TV für eine Fachkompetenz?)

    - und das FC-Gen muss vorhanden sein. Hat uns mit Overath und Heldt oder Podolski ja auch langfristig Erfolg gebracht.


    Junge, Junge, Junge. Es wird immer wilder. Wäre das nicht mein Verein, um den es hier geht, würde ich sagen: Litti, mach et. Und bitte mit 24h-Live-Übertragung aus dem Big Brother-Container auf RTL2.


    Das ist doch alles nur noch Slapstick hier.

    Jo. Auch ne Meinung. :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:


    Godzilla


    Wohl kein Fan von Litti? :partying_face:

    Von ihm als Fußballer? Definitiv.


    Von ihm in seiner Selbstdarstellung als Retter des FC ohne Konzept, Team und Plan? Eher nicht so.


    Am besten gefällt mir sein Plan, einen Sportvorstand zu installieren mit Podolski, Häßler und Hector. Weil gerade Hector ja den Anschein erweckt hat, dass er vom Fußballgeschäft so dermaßen angetan ist, dass das sein Traumjob wäre.


    Und Thomas Häßler außer dem Dschungelcamp zuletzt natürlich auch sonst als großer Manager, Stratege oder Planer bewiesen hat, was er kann.


    Von Lukas Podolski, dem alten Dampfplauderer, mal ganz abgesehen.


    Sorry, aber das ist an Lächerlichkeit doch echt nicht mehr zu überbieten.


    Zitat Littbarski:


    "“Ich kann nur in den Bereichen helfen, in denen ich gut bin. Ich habe als Spieler, als Trainer, als Scouting-Leiter und als Markenbotschafter gearbeitet.”


    Nur: Spieler ist er nicht mehr. Trainer brauchen wir im Vorstand nicht wirklich, sondern an der Seitenlinie (aber es geht ja hier um eine Idee, um den Vorstand gut aufzustellen...), Scouting-Leiter haben wir schon und Markenbotschafter? Da doch wohl eher Podolski als Maskottchen.


    Also wo ist sein eigener Mehrwert für den FC? Was bringt er ein, außer Kritik, die so auch schon von Hunderten anderer Fans und sonstiger Selbstdarsteller kam? Er hat kein Konzept, keinen Plan, keine Ahnung, nicht mal mehr eigene Fähigkeiten, die uns weiterhelfen würden. Whow. Einfach nur whow.


    Das ist der alte FC, wie ich ihn kenne...

    Littbarski ist der kölsche Olaf Thon. Seit dem Titel mit Sydney auch nichts mehr gerissen.


    Bei Fukuoka wurde das Engagement wegen Erfolgslosigkeit vorzeitig vom Verein beendet.

    Bei Saipa Teheran war Littbarski der erfolgloseste Trainer der Vereinsgeschichte.

    Der FC Vaduz hat sich von Littbarski wegen Erfolgslosigkeit vorzeitig getrennt.

    Als Co-Trainer hat er den VfL Wolfsburg einmal auf den hervorragenden 15. Platz geführt und einmal auf Platz 8. Wahnsinnsleistung!


    Danach wurde er in Wolfsburg auf irgendwelche sinnfreien Posten geschoben, bis Littbarski davon im letzten Jahr genug hatte und gekündigt bzw. den Vertrag beendet hat.


    Sprich: wieder so ein Ehemaliger, der jetzt seit Jahren in der absoluten Erfolgslosigkeit herumschwimmt und meint, ausgerechnet jetzt Dinge ansprechen zu müssen, die im Nachhinein auch jeder Blinde gesehen hat.


    Da steht dieses Altertümchen dann also selbstgerecht vor der Kamera in seinem Instagram-Kanal oder jetzt beim Geissblog etc. und ergießt sich in irgendwelchen Plattitüden, um so den Experten zu mimen - und Konsequenzen zu fordern. Junge, Du hast GAR nichts zu fordern. Du hast jahrelang nichts für den FC getan, kommst jetzt aus Deinem Loch und pisst allen an den Karren, ohne selbst irgendwas Produktives und Positives beizutragen. Geh bitte zurück nach Wolfsburg oder wohin auch immer. Oder zu Masked Singer, Rote Rosen oder wo Du Dich sonst so herumgetrieben hast, um Geld zu verdienen...


    Idol. Am Ar**h.

    Ja wie gesagt, der Vorstand hat alles richtig gemacht. :clown_face: Alles Zündelei...

    Jein. Der Vorstand hat sicherlich genug Fehler gemacht, die hier auch lang und breit diskutiert wurden und werden.


    Aber wie man jetzt auf einmal so geil auf jede neue Hiobsbotschaft der Presse sein kann, erschließt sich mir nicht.


    Wenn es gut läuft und die Presse was zum Stänkern sucht, ist man sich auch hier im Brett oftmals einig, dass die Presse ja nur Unruhe reinbringen will. Dann heißt es immer: "Nicht alles glauben", "nicht verrückt machen lassen", etc.


    Jetzt, wo die eigene Weltuntergangsstimmung der der Presse ähnelt, ist genau diese Presse, die man sonst noch gerne mal außen vor lassen möchte und kritisch betrachtet, aber auf einmal das Organ, dem man alles glaubt, bei dem man auf jeden Wortfetzen anspringt und wo man sich in größtmöglicher Selbstkasteiungsgier in jeder schlechten Nachricht, in jedem miesen Gerücht suhlt.


    Verstehe ich halt nicht. Entweder ist die Presse jetzt scheiße und lügt, dann sollte man aber auch in anderen Zeiten Berichte im KStA, Express und Geissblog kritisch hinterfragen (vor allem auch die Intention, diese Berichte zu schreiben). Oder die Presse ist grundsätzlich immer top informiert, schießt nie über´s Ziel hinaus, arbeitet stets nur mit Fakten und nie auf Basis von Gerüchten - dann sollte man sich aber auch mit pressekritischen Tönen zurückhalten, wenn die Zeitungen etwas schreiben, was der eigenen Anschauung widerspricht.


    Und wenn die Yellow Press wirklich Interesse an sachlicher und faktenorientierter Berichterstattung hätte, wäre sie keine Yellow Press. Dann würden gewisse Schlagzeilen nicht geschrieben, wie sie eben geschrieben werden, um Aufmerksamkeit zu erregen, nur um dann oftmals im inhaltlichen Teil wieder zurückzurudern oder klarzumachen, dass einige Dinge eben doch nur Mutmaßungen sind. Muss man sich dann selbst überlegen, wie seriös solche Blätter sind oder wie ehrenwert ihre vermeintlichen Enthüllungen. Und ob da nicht doch auch Zündelei dabei ist, weil das halt Auflage generiert...


    Man sieht doch hier im Brett, dass viele lieber auf jedes Wort im Express anspringen und direkt auf die Barrikaden gehen und Teeren und Federn wollen, als sich mal einer vernünftigen Auseinandersetzung auf sachlich-kritischer Ebene einzulassen. Sprich: das Geschäftsmodell des Boulevardjournalismus´ funktioniert blendend. Je schlechter die Situation, je schlechter die Stimmung, umso besser die durch weitere Artikel gepushte Auflage.

    Die Frage ist ja ,welcher gute Trainer will zur Zeit überhaupt zu uns....oder sagt man, ok man nimmt was auch immer um diese scheiß Saison zu überstehen

    Ich weiß, unpopular opinion und so, aber:


    Der FC hat ne starke Strahlkraft, auch wenn vieles davon auf Vergangenheit beruht. Man ist dann immer noch ein Zweitligaverein mit mittelfristigen Aufstiegsambitionen. Mit vielen, treuen Fans. Und mit vielleicht einem interessanten Konzept, wo man (auch wenn es zwangsweise ist) auf viele junge Spieler setzen kann/muss/darf.


    Dass da einer der Großen kommt und sagt: "Das ist was für mich", glaube ich auch nicht. Aber ich glaube schon daran, dass das grundsätzlich etwas ist, wo es gute, jüngere Trainer gibt, die das reizvoll finden können.


    Wenn Du immer nur in Liga 1 unten am Boden rumkrebst, bekommst Du immer nur die gleichen Retter-Typen serviert. Die, deren Namen da immer fallen. Die, die von Verein zu Verein springen, deren gesamte Existenz sich aus Abstiegskampf und Hoffnung speist.


    Aber ich habe die Hoffnung, dass wir in dieser neuen Situation, die noch mal anders ist als die bei vielen unserer vorherigen Abstiegen vielleicht einen Trainer finden, der genau auf diese Gesamtgemengelage, nämlich eigentlich interessanter Verein mit viel Herz, großer Fanbasis und eben dem Setzen auf Nachwuchs und Jugend Bock hat.


    Ich hab da jetzt keine Namen, die ich in den Raum werfen könnte, aber ich glaube schon, dass der FC immer noch interessanter ist, als Schalke, Paderborn, Fürth, Hertha, Elversberg oder ne Handvoll anderer Vereine aus der 2. Liga.


    Nur muss man da jetzt auch noch mal genauer hinschauen, wer wirklich zu der Mannschaft passt, die man im nächsten Jahr auf den Rasen schicken möchte. Keinen, der ein Konzept hat, was man nicht umsetzen kann. Keinen, der zu hohe Anforderungen an Transfers hat (aus Gründen). Einen, der sagt: mit der Mannschaft kann man was aufbauen. Nicht in einer Saison. Keinen direkten Wiederaufstieg. Aber darüber hinaus. Und dann müssen alle hier auch die Geduld aufbringen und Trainer wie Jungs (im wahrsten Sinne des Wortes) unterstützen. Ne junge, hungrige Mannschaft mit ein paar etablierten Kräften, die Lust darauf haben, Teil davon zu sein. Fans, die hinter der Mannschaft stehen. Ein Trainer, der genau so eine Mannschaft führen und entwickeln kann und möchte. Geduld. Fleiß. Einsatz.

    Wobei die Frage ja auch immer ist, was macht man mit Spielern, die vielleicht keine AK haben, aber wirklich weg wollen, innerlich schon gekündigt haben? Wie geht man damit dann jetzt in der Realität um?


    Bekommt man die noch mal motiviert? Will man sie halten, weil man an sie glaubt, in welcher Rolle auch immer? Oder verkauft sie doch lieber, um das Geld für die Planung von Wintertransfers zu nutzen?


    Wie viele Spieler kann unser ohnehin schon schwacher Kader vertragen, die keinerlei Motivation mehr verspüren? Dann nicht vielleicht doch lieber auf junge, motivierte Leute setzen und das Geld "mitnehmen"?


    Und wie viel Frustration spricht aus dem einen oder anderen Spieler jetzt so kurz nach dem erneuten Abstieg? Und wie viel davon ist durch gute Gespräche wieder einrenkbar?


    Ich würde nicht jedes aktuell gesprochene und geschriebene Wort auf die Goldwaage legen.

    Bei aller Kritik auch von meiner Seite würde ich ihn natürlich gerne noch nächste Saison bei uns sehen. Er hat fußballerische Qualität, die wir mit Transfersperre kaum auffangen könnten bei einem Abgang und vor allem in Liga 2 kann er den Unterschied machen. Dass er auch als Vorlagengeber gut ist, hat er bewiesen. Dafür muss er aber wieder an sich arbeiten, mMn links spielen und vor allem von der Last der Kapitänsbinde befreit werden.


    Aber Voraussetzung dafür ist, dass er bleiben will...

    Was soll man denn hier im Kainz-Thread anders machen, als über Kainz zu reden?


    Andere Spieler, Trainer, Vorstandsmitglieder etc bekommen ja auch in ihren jeweiligen Threads (und darüber hinaus) ihr Fett weg..


    Und nochmal: besondere Position = besondere Verantwortung.


    Ich erwarte ja auch in anderen Bereichen von Teamleitern etc., dass sie mit gutem Beispiel vorangehen.

    Kainz da jetzt herauszuheben, ist schlicht unnötig.

    Sehe ich anders. Er ist Kapitän und seine Aufgabe ist es mehr als die aller anderen Spieler auf dem Platz, voranzugehen, mit guter Leistung, Motivation und Führung.


    Davon war halt erneut überhaupt nichts zu sehen. Seit Saisonbeginn scheint er mit der Rolle als Kapitän völlig überfordert und gehemmt zu sein.


    Ein Grund mehr, warum ich nie verstanden habe, warum TS ihn in diesem Amt gelassen hat.


    Und als Chef auf dem Platz stehe ich dann eben auch noch mal mehr in der Verantwortung bei solchen Auftritten wie gestern. Da erwarte ich einfach deutlich mehr als "gar nichts" und ab und an mal nen Elfer reinmachen. Seine gesamte Quote aus dem Spiel heraus war die ganze Saison über und auch gestern katastrophal. Sowohl was Tore als auch Assists angeht.

    Seine Aussagen klingen fast so, als würde er gerne bleiben. Aber weil der FC mit Urbig plant, gibt's keinen Platz für ihn.

    Ich sehe Schwäbe aber leider auch als einen der wenigen Spieler an, die man selbst in unserer beaschissenen Situation mit Transfersperre "guten Gewissens" verkaufen kann und wohl auch verkaufen muss, um Geld zu machen, welches man dann in Wintertransfers stecken kann.