Beiträge von Puppekopp

    Dennoch: was ist wenn die Kosten pro manuelle Bearbeitung höher sind als 5 Euro und die FC Fans nur mit 5 Euro pro Ticket belastet werden

    Das dürfte ökonomisch so kaum darstellbar sein. Die Kosten für Personal, Papier (das ist tatsächlich dicker als das gewöhnliche Druckerpapier, kostet aber auch nicht die Welt), Umschläge und Porto unterlaufen, wie von Heimerzheimer bereits dargelegt, die 5 Euro Aufschlag pro Ticket sicher deutlich. Mal abgesehen davon waren diese Kosten früher im Ticketpreis enthalten; es ging wirtschaftlich ergo auch ohne Aufschlag.


    Ich vermute, da immer mehr Stadionbesucher mit Tageskarte seit längerem die digitale Version per E-Mail und Eigendruck oder Scannen mit Smartphone bevorzugen, wurde die Abteilung für den analogen Versand immer unwirtschaftlicher. Ich selber jedenfalls sehe bei Stadionbesuchen nur wenige Zuschauer, die noch die "alten", per Post zugeschickten Pappen unter den Scanner halten. Die meisten zücken entweder einen selber angefertigten Ausdruck oder ihr Smartphone. (Ich persönlich habe übrigens immer beides dabei, weil ich in solchen Sachen ein kleiner Schisser bin. :winking_face: )


    Die Hinwendung zur digitalen Version ist ansonsten auch in vielen anderen Bereichen (z. B. für Konzertkarten) zu beobachten. Wer mit digitaler Technik auf Kriegsfuß steht oder keinen Drucker hat, ist da natürlich ein Stück weit gekniffen.

    Da die Preiserhöhung schon seit knapp sechs Monaten bekannt ist, überrascht mich der plötzliche Hass hier doch etwas.

    Oje, das übergroße Wort "Hass" samt Plattitüde "Es gibt kein Grundrecht auf Livespiele". Übertreibst du da nicht etwas? Hat hier jemand mit Gewalt gegen DAZN-Mitarbeiter oder Konzern-Immobilien gedroht oder eine allgemein finanzierte monatliche Pauschale für Streaming per Abo verlangt?


    Es ging hier lediglich um die Heftigkeit der Preiserhöhungen, die tatsächlich marktunüblich sind. Oder kennst du Unternehmen, die in kurzer Reihenfolge Preise erst um 25 Prozent erhöhen – und kurz darauf noch mal um 100 Prozent?


    Also, mir fällt da nix ein.

    Dieses "die Großverdiener müssen ja eh gehen" klingt für mich so ein bisschen danach, dass ihm die neue Gehaltsstruktur nicht passt.

    Du meinst, es passt ihm nicht, dass andere Spieler deutlich weniger verdienen? Also, für derart "sozial" habe ich Modeste noch nie gehalten. :winking_face:


    Er wird hier keinen Luxusvertrag nach alter Bauart mehr erhalten; das war bereits klar, als es noch keine öffentliche "Brandrede" vom GF Finanzen gab. Sollte er damit Probleme haben, bleibt natürlich nur irgendeine Operettenliga. Denn für sportliche Topligen und -clubs ist er zu uninteressant.

    Ist doch die gleiche Platte wie in jeder Pause. Wenn ein Angebot reinkommt, muss man drüber reden. Das normalste der Welt.

    Man muss es nur nicht unbedingt via Interviews machen, mal so ganz pauschal gesagt. Der Vereinsführung, dem Trainer und dem eigenen "Berater" sagen, dass man sich einen Wechsel gut vorstellen kann, reicht eigentlich. Aber Modeste stellt sich bekanntlich gerne auch an der falschen Stelle ins Schaufenster, selbst wenn ihm kein konkretes Angebot vorliegt.


    Kennt man von ihm, und deswegen rege ich mich auch nicht mehr drüber auf. All das macht ihn aber nicht sympathischer.


    Und ja, dass er auf einen Anschlussvertrag als Stürmertrainer hofft, obwohl der die Bedingung hat, dass er hier seinen Vertrag als Spieler erfüllt, ist schon ziemlich Banane. Sollte der FC darauf reinfallen, wäre ich tatsächlich sauer.

    Er spürt selber, dass er nun nach den Verpflichtungen von Tigges und Adamyan weiter Vollgas geben muss und er keine Stammplatzgarantie bekommt.

    Ich glaube nicht, dass es daran liegt. Seine Haltung war immer die, dass ihn praktisch jeder haben kann, wenn er entsprechend bezahlt.


    So eine hirnrissige Nummer wie mit China ohne Familie, dafür aber in einem Luftikus-Club wird er wahrscheinlich nicht mehr hinlegen, ansonsten aber ist er bekanntlich für mehr Geld immer offen gewesen. Mit dem FC "verheiratet" hingegen war er nie.


    Ich sähe es generell jedenfalls gar nicht mal als irre großes Übel an, würde er gehen. Der FC bekäme eine Ablöse, die er ab kommender Saison nicht mehr erzielen könnte, und wäre die Frage Modeste als wahrscheinlich hoch dotierter "Stürmertrainer" über fünf Jahre ebenfalls los. So oder so muss der sich der FC auf eine "Zeit nach Modeste" einstellen, ob nun diese oder kommende Saison, wenn sein Spielervertrag endet. Das Geld für eine teure Verlängerung haben wir wahrscheinlich nicht.


    Nichts davon hat aber irgendwas Konkretes, solange kein Club beim FC angeklopft hat. Ich hoffe nur für den Fall der Fälle, dass die Rucksackträger nicht wieder am GBH aufschlagen. :winking_face:

    Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass viele vernünftige Vereine Schlange stehen und für einen 34jährigen, der schon fette Leistungstiefs hatte, X Millionen Ablöse und mindestens 3,5 Millionen Euro im Jahr zahlen wollen.

    "Vernünftige Vereine" sicher nicht, aber es gibt bekanntlich genügend Operettenligen und neureiche Clubs, die das Geld zum Fenster rausschmeißen. Da nimmt man es mit dem sportlichen Nährwert nicht so genau. Und dass Modeste geldmäßig das Maximum aus seiner Karriere rauziehen möchte, ist so neu nun auch wieder nicht. Der FC seinerseits wiederum braucht Geld, und das kann er mit Modeste nur noch erzielen, indem er ihn jetzt gehen ließe.


    Das alles heißt natürlich nicht, dass er quasi schon die Koffer gepackt hätte, das Gegenteil aber eben auch nicht. Mit und ohne "Bild"-Blabla ist das einfach nur Spekulation, und selbstredend weiß der Springer-Konzern, womit man die meisten FC-Fans kitzeln kann. Nach dem neuerlichen Twitter-Gedöns ist man also genauso schlau wie zuvor.

    Bild und Twitter in einem Satz :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bitte nicht so streng sein: Beide zusammen ergeben quellentechnisch immerhin eine Pinkelrinne.


    Generell kann es aber natürlich sein, dass Modeste noch geht. Seinen luxuriösen Anschlussvertrag als "Stürmertrainer" oder was immer man ihm da versprochen hat, könnte er sich dann natürlich in die kurzen Haare schmieren. Muss er halt abwägen, was ihm wichtiger ist.

    Da die aller meisten Spieler extern wohl nicht noch mal so einen Vertrag wie bei FC bekommen würden, gehe ich Stand heute nicht davon aus, dass es allzu viele wechselwillige Spieler geben wird.

    Hängt zum einen davon ab, ob diese Spieler und ihre "Berater" mittel- und langfristig denken können – und auch wollen. Beim FC unter "ferner liefen ..." die Luft zu verbrauchen, ist für die weitere Karriere natürlich nicht so förderlich, es sei denn, man bewegt sich aufs Ende der aktiven Laufbahn zu. Zum anderen – und das sehe ich ähnlich wie du – sind die Alternativen in den meisten Fällen wahrscheinlich rar gesät, selbst wenn man die Höhe des Gehalts mal ausklammert.


    Ich vermute daher, es wird primär auf Leihen und hier und da vielleicht Vertragsauflösungen hinauslaufen. Wer hingegen noch eine Ablöse einbringen und beim neuen Club ein ähnliches Gehalt beziehen könnte, gehört eher nicht zur Kategorie mit voraussichtlich wenig Spielzeit. Da fiele mir eigentlich nur Duda ein.

    Man hätte umgekehrt für digitale Tickets natürlich auch einen Preisnachlass einräumen können, statt die Preise für gedruckte Karten in die Höhe zu jubeln. Aber hey, money makes the world go round.

    es müssten min 51% machen, damit es sie juckt.


    Jede Stimme zählt.

    Ähm, da muss ich ein bisschen klugscheißen: Da DAZN auch von Werbegeldern abhängig ist, reichen schon weniger Kündigungen als 51 Prozent, um Verlust zu machen. Denn die Höhe der gezahlten Gelder pro Werbespot oder -banner hängt maßgeblich davon ab, welche Zuschauer-/Abo-Zahlen bzw. Reichweite der Sender vorweisen kann. Kriegt die Werbewirtschaft spitz, dass die Reichweite sinkt, zahlt sie auch weniger.

    231 000 Euro Strafe an den DFB- Dankeschön an die Ultra Fraktion :pouting_face

    Wahrscheinlich wird es nix bringen, dir zu erzählen, dass es eine angebliche Toleranz gegenüber Pyro gab, oder dass Platzstürme nach dem Spiel anders behandelt werden sollten als sonst. Oder dass Ultras nie und nimmer die Massen an Menschen aufbringen können, die nach einem 34. Spieltag auf dem Grün waren: Es waren, nebenbei, Zehntausende, nur so zur Erinnerung.