Beiträge von Puppekopp

    dann haben die Leute, die das entscheiden einen an der Waffel! Dann braucht man sich nicht zu wundern, dass die Zahlen hoch gehen!

    Erstens haben die Infektionszahlen unter Omikron keinen gleichstarken Effekt mehr auf die Intensivstationen, und zweitens war es nun mal der "Deal", Geimpften mehr Rechte zurückzugeben als Ungeimpften. Alles andere hätte die komplette Kampagne deutlich früher abgewürgt. Gerade junge, gesunde Menschen lassen sich nun mal vorwiegend den Schuss verpassen, weil sie dadurch mehr Freiheiten haben, und weniger, weil sie sich besser geschützt fühlen.

    Entweder diversifiziert DAZN zukünftig seine Pakete, oder die Preisverdopplung fliegt ihm komplett um die Ohren. Der Kunde erwirbt zurzeit einfach zu viel, was ihn überhaupt nicht interessiert.

    den Laden würde ich nicht mehr betreten und den Laden dem Ordnungsamt melden!

    Warum dem Ordnungsamt melden? Der Laden hält sich lediglich an die Schutzverordnung, und die besagt u. a., dass Geboosterte keinen Test brauchen und in den Kneipen keine Abstände einzuhalten sind.

    Wenn es nur das fehlende Vertrauen in den Körper ist, was durchaus sein kann, kann man ihn dann nicht in der zweiten Mannschaft mal einige Spiele über 90 Minuten bringen? Damit er merkt, dass sein Körper stabil genug ist.

    Daran hatte ich auch schon gedacht. Es ist bei Andersson in meinen Augen offensichtlich, dass sein Bewegungsablauf nicht stimmt. Konkret heißt das, er springt bei hohen Bällen entweder zu früh oder zu spät hoch, und er säbelt bei flachen Hereingaben regelmäßig an der Kugel vorbei. Extrem langsam und steif wirkt er auch. Das sollte eigentlich mit Spielpraxis in der U21 zu beheben sein. Ihn hingegen weiterhin auf die Bank zu setzen und ihn einzuwechseln, damit er erneut den Zorn der Fans auf sich ziehen kann, dürfte nicht der richtige Weg sein.

    Was wäre hier im Hornfred los, hätte Timo den kassiert?

    Äh, also von meiner Seite her nix. Denn ob nun Horn oder Schwäbe eine Lücke zwischen den Beinen offenlässt und der Gegner aus kurzer Distanz die dann exakt trifft, kann nachweislich selbst Weltklasse-Keepern passieren.


    Ich hatte zuletzt in der Kneipe aber durchaus den Eindruck, dass Schwäbe für Paraden gelobt wird, die man mit Horn in der Szene als normal abgehakt hätte. Irgendwie hat Timo über Jahre in manchen Köpfen offenbar viel Kredit verspielt.

    Was soll der FC machen wenn NRW sagt es bleibt bei der jetzigen Zuschauerzahl?

    Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich beantworte sie trotzdem mal. Der FC oder egal welcher Club in NRW mit seinen restriktiven Maßnahmen könnte vor ein Verwaltungsgericht ziehen, mit den beiden Hauptargumenten: Unverhältnismäßigkeit und Ungleichbehandlung. Das hat bislang meines Wissens kein Profiverein gewagt, also ist auch diesmal nicht damit zu rechnen. Hintergrund dabei ist wohl auch, dass Großveranstaltungen wie Fußballspiele in voller Besetzung auf den Rängen auf die Unterstützung der Polizei und somit des Staates und des Steuerzahlers angewiesen sind. Da will man kein böses Blut oder gar öffentlichkeitswirksame "Rachemaßnahmen" führender Politiker riskieren.

    Warum sollten die Zuschauerzahlen wieder angehoben werden bei einer bislang nie dagewesenen Inzidenz Zahl?

    Na ja, aus dem gleichen Grund, warum mit Ausnahme von "Tanzclubs" auch anderswo nicht dichtgemacht wird. Es ist ja irgendwie schon widersprüchlich, dass ich als Geboosteter in Bussen und Bahnen zur Kneipe fahren kann, um mir dort ein Spiel anzuschauen, während das Stadion mit seiner eher frischen Luft nicht infrage kommt. Logisch ist das jedenfalls nicht.

    Man kann doch nicht die Gastronomie und den Handel einschränken und beim Fuppes alles laufen lassen.

    Von "Alles laufen lassen" ist ja auch keine Rede. Die meisten Proficlubs haben in Zeiten der Stadionöffnung gezeigt, dass sie durchaus verantwortlich und ziemlich gut organisiert Spiele vor Zuschauern austragen können. Und wenn ich sehe, wie man de facto Omikron praktisch durch die Gesellschaft laufen lässt, weil es offenbar harmloser ist als vorherige Varianten, und Maske tragen und Abstand halten nur noch sporadisch angesagt sind, dann entsteht schon der Eindruck, dass der TV-trächtige Profi-Zirkus geknüppelt wird, weil das politische Entschlossenheit und Unbestechlichkeit suggeriert.

    Ich finde, in Zeiten in denen Menschen beim FC hauptberuflich damit befasst sind, Social Media zu steuern und Mitgliederkommunikation zu betreiben, kann man auf sowas etwas feinfühliger reagieren, als hier geschehen.

    Nö, in erster Linie haben Beschäftigten im Bereich Kartenverkauf und etwaiger Erstattungen die Aufgabe, für einen reibungslosen betriebswirtschaftlichen und buchhalterischen Ablauf zu sorgen. Quatscht denen ein Social-Media-Fuzzi rein, weil er einen sturen Blick auf ein paar Rund-um-die-Uhr-Dauerempörte mit sich herumschleppt, denen er keine Flanke bieten will, wird ihm wahrscheinlich und zurecht der Vogel gezeigt.

    Schwach, von dieser Regierung konnte man nichts anderes erwarten.

    Fragt sich nur, von welcher. Nicht nur in Bezug auf Fuppes und Stadien macht jeder Landesfürst in seinem Bundesland, was er will. Darf er qua Verfassung und Verordnungen ja auch. Bundesweit vermittelbar ist das angesichts ähnlich hoher Pandemiezahlen natürlich nicht, schon gar nicht, wenn die erheblichen Unterschiede auch noch via Glotze/Internet rumgezeigt werden.


    Wir sind längst an einem Punkt angelangt, wo politische Profilierung wichtiger genommen wird als Wissenschaft und Zahlen. Mir persönlich geht deswegen zwar nicht der Hut hoch, weil ich einsehe, dass Profifußball und die Eventbranche generell nicht der Nabel der Welt sind, aber mir schwant auch, dass der Eindruck von Willkür in der Bevölkerung sehr viel an Vertrauen in den Staat und rationales Handeln zerstört.

    Möchte nochmal erwähnen, wie froh ich bin, dass uns diese zweite Liga erspart geblieben ist: Zwischen Platz 1 und Platz 7 liegen gerade mal 6 Punkte!

    Schwerer dürfte wiegen, dass wir in Pandemiezeiten und Wegfall von Zuschauereinnahmen so richtig ans Tafelsilber gemusst hätten, vulgo Notverkäufe der Fall gewesen wären. Zukäufe wiederum, die uns den letzten Wiederaufstieg gebracht haben, wären dann kaum drin gewesen. Der Rest wäre mehr oder weniger auf eine Lotterie hinausgelaufen, egal wie groß die Namen im Unterhaus sind.

    Von den Spielzeiten die er hatte müsste Seb mittlerweile eingespielt sein, hat aber alles nichts geholfen seine Form zu verbessern.

    Ist richtig, aber bedeutet das einen Fehler in der Kaderplanung/Planung der Sturmabteilung? Weder konnte man davon ausgehen, dass Seb so enttäuscht, noch, dass Modeste nach St. Etienne wieder derart in Form kommt. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, zuzugeben, dass ich weder mit dem einen noch dem anderen gerechnet habe.


    Obendrein hat es Baumgart ja mehrfach mit Seb und Tony versucht, nur war das Ergebnis ziemlich für die Tonne.

    So in dem Kontext sieht es aber blöder aus, als es müsste.

    Ich sehe keine großen Alternativen, wenn zuvor schon die Frage der Erstattung auf Ende Januar gelegt worden ist. Hätte man sich dann nicht bei den DK-Inhabern gemeldet, wäre eine Flut von Rückfragen die Konsequenz gewesen und es wäre der Verdacht kolportiert worden, der FC wolle die Kohle einfach einbehalten. Das dürfte deutlich schädlicher sein fürs Image.


    Und nehmen wir spaßeshalber an, der FC wäre ins Viertelfinale eingezogen und hätte anschließend das gleiche Schreiben aufgesetzt, dann hätte es in derselben Ecke der Social Media geheißen: Seht, seht! Die streichen Millionen aus dem Pokal ein und betteln uns trotzdem an! Was für ein Scheißdreck!


    Da kannste nix richtigmachen.

    Dass in der Situation die Gerüchtestreuer jetzt eine Vorlage bekommen haben, die nicht mal Mark Uth am leeren Hamburger Tor vorbei hätte schießen können, um zu behaupten "Seht ihr, das ist der Beweis, dass wir recht hatten, der FC braucht die Pokalkohle, das kann ja wohl kein Zufall sein", hätte eine social Media bzw. Öffentlichkeitsarbeits-Abteilung schon irgendwie kommen sehen können.

    Fragt sich nur, ob es einen Termin gäbe, der keine dunstige Gerüchteküche zum Brodeln bringen würde. Der 31. Februar vielleicht? :winking_face:

    Die Idee, dass die entgangene eine Million des DFB für den Einzug ins Pokal-Viertelfinale plus nicht planbare weitere Pokaleinnahmen finanziell quasi den Bock umgestoßen haben sollen und man deshalb auf einmal die Option des Verzichts auf Rückerstattung der DK-Preise erwähnt, wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen. Zum einen wurde das zuvor schon gemacht, und zum anderen boten und bieten auch andere Clubs, die zuvor bereits die Segel im Pokal gestrichen haben oder noch drin sind, diese Möglichkeit an; der Abrechnungspunkt wurde dabei ähnlich gewählt wie beim FC. Nur weil das in Kölle jetzt zusammenfällt mit der Niederlage gegen den KSV, muss das Ausscheiden nicht der Grund oder auch nur der Anlass dafür sein.


    Kurzum, die Verlautbarung hätte es garantiert auch ohne Pokal-Aus gegeben.

    Oder er ist eher so ein Typ wie Streich (und vermutlich auch Baumgart), dem das Gehalt nicht so wichtig ist, sondern andere Rahmenbedingungen.

    Streich ist nur deshalb noch bei Freiburg, weil die nach dem Abstieg an ihm festgehalten haben. Insofern ein absoluter Ausnahmefall, der sich obendrein über Lang auch noch gelohnt hat. Das ist so derart ungewöhnlich, dass ich damit eher nicht hantieren würde.


    Baumgart wiederum hat Paderborn aus eigenen Stücken verlassen, last but not least wegen Geld und "großer Bühne", denke ich. Jedenfalls halte ich ihn nicht für jemanden, der für einen Verein brennt – was angesichts der Trainer-raus!-Praxis ja auch einigermaßen naiv wäre.


    Ähnlich schätze ich auch Urs Fischer ein. Der wird schon sehen, wann er Land gewinnen muss. Es sollte daher nicht wundern, wenn sowohl Fischer als auch Baumgart in zwei Jahren nicht mehr dort sein werden, wo sie jetzt sind.

    Was allerdings passiert, wenn Urs Fischer mal Bock auf nen größeren Verein hat und gehen sollte, das wird man dann sehen.

    Ich gehe mal davon aus, dass Urs Fischer Angebote von Clubs bekommen wird, die ihm deutlich mehr Gehalt bieten können. Für gewöhnlich ist der Trainer dann weg. Und was das bedeuten kann, sieht man ja an Vereinen, denen genau das passiert ist. In der Regel ging es im Fahrstuhl nach unten.