Die Deichstunde hat sich gefragt warum Bremen trotz 40 Millionen Transfereinnahmen kaum Investitionen in den getätigt hat.
Filbry dazu. Bremen hat ein jährliches Defizit von 15-17 Millionen zu stemmen.
Gründe dafür
Spätfolgen von Abstieg und Corona
50 Millionen Altlasten Weserstadion Umbau. Hier müssen jährlich 5 Millionen aufgewendet werden.
Investitionen in Leistungszentrum und Campus
Frauenfußball 3 Millionen
Andere Sportarten wie Schach, Tischtennis und Handball mit 1,3 Millionen
Besonders die ausgegliederte Kapitelgesellschaft zahlt jedes Jahr dem Stammverein 1,5 Millionen um die Werder Raute kommerzielle nutzen zu können.
Nach Informationen der DeichStube gab es im Sommer eine interne Faustregel: Wenn zehn Millionen Euro ausgegeben werden, müssen 25 Millionen Euro eingenommen werden.
Werder hat von einem Investorenbündnis 19,39%/24) 42 Millionen bekommen. Das Geld ist aber auch direkt weg. 20 Millionen müssten ins gesunkene Eigenkapital gesteckt werden. Der Rest ist in Vertragsverlängerungen für Leistungsträger, Infrastruktur wie Leistungszentrum und Campus gegangen.
12 Millionen durch den Backhaus Verkauf sind ins Jahr 25/26 geflossen. Um dieses Geschäftsjahr "glatt" zu ziehen.
Blickt man auf die Konkurrenz aus Hamburg, Stuttgart oder Köln ist Werder Bremen zudem standortbedingt im Hintertreffen.
Wo ist das Geld hin? Werder-Boss Filbry über die Finanzlage
Wenn man mit Verkäufen das vergangene Jahr gerade ziehen muss. Dann ist das schon ein Fingerzeig. Wir können da ein Lied von singen. Bremen geht da als letztjähriger 15. ein ordentliches Risiko. Da darf kein Abstieg dazwischen kommen in dieser Saison. Mal schauen wie Bremen sich über Wasser halten will