Grundsätzlich bin ich da bei Dir, vor allem im Rahmen der (physischen + psychischen) Belastungssteuerung musst Du auch ein wenig flexibel steuern können, wann man sich in welcher Frequenz sieht.
Wenn man aber im Interview erzählt, man möchte den Leistungsgedanken in die Vereins-DNA implementieren, man ein Derby in der Art angeht und abschließt, und wenn die Form nach der langen Leine gen Keller (nicht unser Chrissi) rauscht, dann wird das natürlich von außen beäugt und hinterfragt. Und wenn man eh schon nur ein paar Tage zusammen im TL ist, sollte man die Zeit schon intensiv nutzen, und zumindest gemeinschaftlich etwas anstellen, und nicht jeder für sich. Da kann man auch einen Tag früher zurückfliegen, und die gesparte Nacht im Hotel in Gratis-Bier für Foren-Legenden investieren.
Grundsätzlich bin ich aber maximal genervt von den ganzen Nebenkriegsschauplätzen. Spieler rennen angeblich zu den Ultras, Stimmung angeblich schlecht im Team, Kwasniok schießt die Mannschaft an, Spieler kritisieren Trainer, ...
Da ist mir auch egal, wer da nun angefangen hat, das ist für mich nicht die Basis erfolgreicher und zielgerichteter Arbeit. Da sollte sich jetzt jeder mal langsam zusammenreißen.
Da stimme ich dir komplett zu. Insgesamt gibt der FC natürlich wieder ein bescheidenes Bild ab. Ist natürlich auch alles Mutmassen von aussen wie es tatsächlich intern aussieht. Ich denke bzw hoffe das Kessler da ein gutes Gespür hat ob tatsächlich seitens Trainer einiges im Argen liegt oder ob manche Spieler sich der Konkurrenz einfach nicht stellen und deshalb Stimmung machen. Man darf gespannt sein, spätestens am Samstagabend weiss man mehr. Was ich nicht gut finde ist das Plakat der „Fans“, da sollten sie sich zwingend bedeckt halten und der Mannschaft Rückhalt geben in der schwierigen Situation.