Beiträge von B.Hermes

    Und am ersten Tag haben sie 60 Min und am anderen 30 Min gespielt. Gegen zwei Gegner auf niedrigerem Niveau.

    Ich sehe die Spiele gegen Gegner mit niedrigem Niveau als verletzungsanfälliger an. Wenn ich an Spiele in der "Jugend" gegen Kloppertruppen denke, war ich nachher froh, heil herausgekommen zu sein. Du hast schon recht, was die Länge der Einsätze angeht. Aber beenden wir die Thematik hier. Der ideale Weg steckt wie immer irgendwo in der Mitte. :winking_face:

    Wegen des eher geringen Erkenntnisgewinns von zwei Testspielen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen halte ich zwar auch nicht allzu viel davon, aber da die Verletzung von Kainz in einem Zweikampf passierte, tue ich mich schwer damit, die Ursache dafür in einer zu kurzen Erholung zu suchen.

    Guten Morgen,

    diese Sichtweise greift zu kurz. Zwei fitte und wache Spieler führen einen Zweikampf ganz anders als zwei müde oder überspielte Spieler. Ich gehe davon aus, dass du selbst Fußball gespielt hast. Wie war es in der 89. Minute? Mit welcher Dynamik, Konzentration und Planung geht man zu diesem Zeitpunkt in einen Zweikampf? Sind Körper und Geist dann noch voll wach? Sind das noch exakte Bewegungen mit klar definierten Start- und Endpunkten? Nein, das ist in der Regel nicht mehr der Fall. Bei zwei Spielen an aufeinanderfolgenden Tagen steigt die Gefahr von Verletzungen durch Überbelastung, auch bei Zweikämpfen.


    Meine Freundin hatte diese Themen in der Trainingslehre an der Sport-Uni Freiburg behandelt und schüttelt nur mit dem Kopf über diese Spieltermine.

    Warum denn das? Sie trainieren auch mehrmals die Woche.

    frag mal in anderen Sportarten nach, wie häufig und wie lange sie trainieren oder spielen.

    Deine Aussage ist etwas undifferenziert. Training und Spiel sind nicht direkt vergleichbar. Es gibt keine Mannschaftssportarten, bei denen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gespielt wird. Mindestens ein Erholungstag ist immer dazwischen.


    Ein Fußballspiel ist in der Regel intensiver und unvorhersehbarer als eine Trainingseinheit. Während eines Spiels müssen die Spieler konstant Höchstleistungen erbringen, oft mit intensiven Sprints, Richtungswechseln und physichen Zweikämpfen. Trainingseinheiten hingegen sind strukturierter und können in ihrer Intensität variiert werden, um Überlastungen zu vermeiden. Das Stichwort hierbei ist Belastungssteuerung.


    Was passiert ohne Belastungssteuerung bei einem Spiel?


    1. Muskelermüdung: Ohne einen Tag dazwischen fehlt die notwendige Regeneration, was dazu führt, dass Bewegungen langsamer und unkontrollierter werden. Glykogen ist der primäre Brennstoff für Muskelarbeit. Ein intensives Spiel entleert die Glykogenspeicher, die Zeit benötigen (oft 24-48 Stunden) zur Wiederauffüllung. Spielen ohne ausreichende Erholung führt zu frühem Energieverlust, verminderten Leistungen und letztlich zu Verletzungen.


    2. Mikrotraumata und Entzündungen: Während eines Spiels entstehen kleine Verletzungen (Mikrotraumata) und Entzündungen in den Muskeln und Geweben. Diese brauchen ebenfalls Zeit zur Heilung.


    3. Überbelastung: Überbelastung führt zu Müdigkeit und erhöht damit das Verletzungsrisiko.


    Das Absolvieren von zwei Fußballspielen an aufeinanderfolgenden Tagen ist aufgrund der unzureichenden Erholungszeit zwischen den Spielen äußerst problematisch. Diese körperliche Erschöpfung, das Risiko von Muskel- und Gelenkverletzungen, sowie die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen machen es notwendig, ausreichende Erholungsphasen einzuplanen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten und die Verletzungsgefahr zu minimieren. Dies ist wissenschaftlich fundiert und bewiesen.


    Daher war die Planung des Spiels gestern sehr unklug: Zwei Langzeitverletzte, deren Teilnahme am Trainingslager enorm wichtig gewesen wäre, sind nun ausgefallen.

    Zwei Spiele innerhalb von zwei Tagen, auch wenn die Spieler jeweils keine volle Spiellänge bei beiden Spielen auf dem Platz stehen, ist meiner Meinung nach wenigstens als fahrlässig einzustufen. Das Ergebnis hat man jetzt.

    Tigges ist schnell? Dein ernst?

    Wenn er im Lauf ist, ja. Wenn er aus dem Stand heraus auf Geschwindigkeit kommen muss, braucht es seine Zeit. Daher bin ich der Meinung, dass man Stoßstürmer wie Tigges im Lauf und/oder zwischen den Schnittstellen anspielen sollte verbunden mit einem schnellen Abschluss.
    Sein Stellungsspiel rund um den "Fünfer" müsste er auch noch verbessern, er steht oft schon da, wo er erst mit zwei drei Schritten sein sollte, um den Ball mit Wucht zu platzieren. Das sind aber nur meine subjektiven Eindrücke, das sieht ja jeder anders.

    Die Mannschaft muss wohl dem gestrigen Spiel Tribut zollen.

    auf was wartet Tigges eigentlich? Er ist wieder nicht sichtbar... Adamyan ist da deutlich besser im Spiel. Macht zwar Fehler, aber auch gute Aktionen im Gegenpressing. Tigges null drin!

    Das Problem des "Zögerns" bei ihm scheint hauptsächlich mental zu sein, da er nur selten die richtige Entscheidung trifft. Dabei hat er alles, was ein Topstürmer braucht: Er ist kräftig, schnell, besitzt eine gute Bewegungsmechanik und ist motiviert. Aus meiner aktiven Zeit kenne ich das nur zu gut: Wenn es eine Weile nicht mit dem Torerfolg geklappt hat, will man es besonders gut machen. Statt einfach abzuschließen, überlegt man in Sekundenbruchteilen alle Möglichkeiten, wie es schiefgehen könnte.


    Das Zögern hörte bei mir erst auf, als mir jemand sagte: "Du musst kurz vor dem Schuss oder Kopfball den Ball schon im Tor sehen, der Rest läuft dann instinktiv ab." Diese Einstellung hat bei mir größtenteils gut funktioniert. Es ist jedoch die Aufgabe des Trainerstabs, einen Spieler mit solch guten Anlagen richtig zu fördern. Gleichzeitig sollten die Fans geduldig sein und nicht sofort verbal auf einen jungen Spieler eindreschen, die lesen schon mit...

    Insgesamt bin ich mit den bisherigen Testspielen sehr zufrieden.

    Kleines Video vom FC (z.B. auf instagram): Frage, ob alle unseren neuen Trainer verstehen :smiling_face_with_halo: ...ja, wenn man genau hin hört und Martel bietet sich als Dolmetscher an, man könne sich gerne an ihn wenden :winking_face:

    Und Struber gibt zu, da wäre noch Luft nach oben mit seinem Deutsch

    [Klugscheißmodus an]
    Österreichisch ist keine eigenständige Sprache, sondern eine Dialektausprägung des Standarddeutschen mit eigenen Besonderheiten und regionalen Unterschieden.
    [Klugscheißmodus aus]
    :winking_face:

    Hummels hat wohl gegen Terzic "geledert"... und anscheinend nicht nur er...

    Das wird vielleicht einer der Gründe sein, warum Nagelsmann ihn zuhause gelassen und noch nicht einmal nachnominiert hat. Ich mag ja Menschen, die ihre eigene Meinung vertreten und nicht buckeln. Wenn das aber ein Dauerzustand ist, dann kann sich das negativ aufs Team auswirken.

    Zeit: Oktober 1988
    Ort: Müngersdorfer Stadion
    Wetter: Scheiß kalt und zugig :winking_face:

    Wer da war, wird das nie vergessen: Die Glasgow Fans, auch eine halbe Stunde nach Abpfiff eines verlorenen Spieles, erwärmten den Betonkessel mit ihren Gesängen. Songs, die minutenlang gingen...
    Viele von uns in der Südkurve, blieben dort, setzten sich auf die Stufen und hörten den Jungs aus Schottland in der Nordkurve zu. Mit vielen von ihnen sind wir dann in der Südstadt versackt.
    Die Gänsehaut habe ich heute noch. Ich habe so einen Support wie von denen damals, weder vorher gesehen, noch gehört.


    "We'll be coming,

    We'll be coming,
    We'll be coming down the road,
    When you hear the noise of the Tartan Army boys,
    We'll be coming down the road."

    Witzigerweise sind die besten Ideen vom Team Zukunft die schon durchgeführten Sachen: Professionalisierung der Frauen, hauptamtliche Trainer in der Jugend und einheitliches Spielkonzept für Jugend und Profis.

    Das Konzept eines durchgängigen Spielkonzepts von den Jugendmannschaften bis zu den Profis, das seit Ajax und Barca immer wieder als Beweis für Fußballsachverstand angeführt wird, ist in letzter Zeit öfter diskutiert worden. Ich bin jedoch nicht mehr sicher, ob es noch als State-of-the-art betrachtet werden kann.


    Die vergangene Saison-Zeit unter Baumgart hat eher gezeigt, dass es schwierig ist, umzustellen, wenn sein Spielsystem entschlüsselt wurde - ein Problem, das auch Union Berlin hatte.


    Meiner Meinung nach ist ein moderner und dynamischer Ansatz im Fußballtraining erforderlich, der sich von der traditionellen Fixierung auf ein bestimmtes Spielsystem löst. Anstatt nur ein festgelegtes System zu trainieren, müssen Spieler flexibel gemacht werden und befähigt sein, sich während des Spiels an verschiedene taktische Situationen anzupassen.


    Die Fähigkeit von Führungsspielern, das Spiel des Gegners zu lesen und entsprechend zu reagieren, ist besonders relevant in einer Zeit, in der Fußball immer taktischer und schneller wird. Es geht nicht mehr nur darum, ein bestimmtes System zu perfektionieren, sondern auch darum, auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren und das Spiel aktiv zu gestalten.


    Die Betonung auf perfektes Passspiel, Schaffung von Räumen und Bewegung ohne Ball entspricht dem aktuellen Trend im modernen Fußball, der von schnellen und flüssigen Spielzügen geprägt ist. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um effektiv gegen (defensive) Gegner zu spielen und Torchancen zu kreieren.


    Ich halte diesen Ansatz für zeitgemäßer und zukunftsorientiert. Die Fähigkeit, flexibel auf verschiedene taktische Herausforderungen zu reagieren, wird in der heutigen Fußballwelt immer wichtiger, und ein Training, das darauf abzielt, diese Fähigkeiten zu entwickeln, ist von unschätzbarem Wert für den Erfolg einer Mannschaft.

    Willkommen in Köln, Herr Struber! :dom:


    Sie übernehmen den 1. FC Köln in turbulenten Zeiten. Dies zeugt entweder von Ihrem außerordentlichen Mut oder einem gewissen Maß an Wahnsinn*.

    *Selbstverständlich ist dies nett gemeint, denn hier sind wir alle ein wenig wahnsinnig, oder besser gesagt, FC-bekloppt :FC:


    Hier werden Sie eine gute Portion Sarkasmus und Ironie benötigen – essentielle Eigenschaften, die auch Ihr Vorgänger, Herr Stöger, mitbrachte.


    Möge es Ihnen ebenso gut ergehen wie Ihrem Vorgänger aus der Alpenrepublik. :)


    Ich wünsche Ihnen einen hervorragenden Start, sportlichen Erfolg und dass Sie sich in unsere wunderbare Stadt verlieben.


    Grüße

    B. Hermes

    Prestin & Co PK und meine Einschätzung dazu:

    Hauptpunkte der Akteure sind für mein Verständnis:

    1. Mangelnde Fachkompetenz im Vorstand in sportlicher Hinsicht

    2. Europäische Vernetzung ehemaliger Spieler

    Die restlichen Punkte finden wir auch im aktuellen Vorstand als Ziele definiert


    Zu Punkt 1: Diesen Weg sind wir mit W.O. schon mal gegangen, Ausgang ist bekannt. Der Vorstand eines modernen Klubs sollte eher:
    - Professionelles Management
    - Führungskompetenz
    - Wissen über Risikomanagement und Finanzen

    aufweisen können.
    Wenn es stimmt, dass der FC vor einiger Zeit quasi finanziell am Tropf hing und man jetzt (oder im Winter) wieder handlungsfähig ist, wird das oft zu wenig positiv bewertet und dabei ist das die Grundvoraussetzung für alles, was danach kommt.


    Aber, eine hybride Lösung wäre das Beste. Wenn denen, die heute in der PK waren, so viel am FC liegt, warum unterstützen sie den Vorstand und "ihren" Klub nicht jetzt, wo es am wichtigsten ist? Vielleicht mit einem runden Kompetenztisch alle 3 Monate und man bespricht, wo es hakt, wie und wo es Lösungen dafür gibt? Der Vorstand und die sportliche Führung haben Fehler gemacht, ja - das sind aber auch nur Menschen und sie versuchen jetzt, es besser zu machen. Sie haben nicht die Brocken hingeworfen und ich finde, dieses Verhalten sagt auch etwas über die Verantwortlichen aus.

    Patex oder sich der Verantwortung stellen? Ich bin plädiere für die zweite Einschätzung.


    Zu Punkt 2: ist mir zu wischiwaschi: (....uns wurden drei Jungs angeboten, die Peter schon geprüft hat.)
    Geprüft gegen was? Welches Spielsystem, die Mannschaft, die noch nicht fertig steht, mit welchem Trainer geprüft?

    D. Prestin und Co. hatten Monate Zeit einen wirklichen Plan im Detail auszuarbeiten. Das, was heute kommuniziert worden ist, schreibe ich in ein paar Stunden zusammen. Wenn das ein Businessplan sein soll, da wird sich jeder Banker kaputt lachen, wenn du damit zwecks Finanzierung zur Bank gehst.
    Das war gar nichts, sorry.

    Für mein Dafürhalten wäre das der gleiche Klüngel wie zu W.O.s Zeiten.

    Bin mir bei Ilzer garnicht so sicher ob der komplett abwegig ist. Der Stöger ist damals auch als Meister zu uns in die 2. Liga gekommen. Ich glaube schon das er zumindest darüber nachdenken würde, bezweifele aber das sich unsere Obrigkeiten an den "rantrauen".

    Das wäre ein Hammer, aber jedenfalls für mich kaum vorstellbar. Hat man eigentlich Pawlak gefragt?

    Ilzer war bei mir im Winter sehr weit vorne. Ist momentan auch mein Wunschkandidat Nummer 1.

    Christian Ilzer als Wunschkandidat zu nennen, ist in dieser Situation völlig abwegig. Als Double-Gewinner wird er nicht in die 2. Deutsche Liga kommen, auch wenn der "große" FC ruft.

    Er ist anscheinend für die Arbeit mit jungen Spielern prädestiniert und strahlt eine gute und natürliche Präsenz aus. Sicherlich ein Wunschtraum und wenn der FC die Kurve bekommt, kann man sich den Namen einmal für spätere Aktionen warm halten. Sicherlich steht der Name auf Kellers "Schattenliste".


    Mark v. Bommel möchte ich hier nicht sehen, der war mir schon als Spieler unsympathisch.

    Die anderen Trainer auf Zicos Liste, Nr. 3+4 und 5 würde ich auch begrüßen, wobei der Name Nuri Sahin wohl mit der spannendste auf der Liste ist.

    Natürlich gibt es Spieler die wegen eines Trainers irgendwo hingehen. Aber wurde nicht letztens im Doppelpass unter anderem von Effenberg gesagt das es eher eine untergeordnete Rolle spielt wer Trainer ist?

    Vielleicht resultiert die Einschätzung vom Effe aus seiner Zeit heraus? Die heutigen jungen Spieler müssen vielleicht etwas mehr an das "Händchen" genommen werden und knicken bei Druck schneller ein? Ich kann nur aus der Erfahrung meiner Partnerin (Lehrerin am Gymi) heraus attestieren, dass die Jugend seit einigen Jahren mit Druck sehr schlecht umgehen kann. Das liegt teilweise auch an den Lockdowns und Schulschließungen der C.-Zeit, da in dieser Zeit keine sozialen Erfahrungen gemacht werden konnten und die Kinder 2-3 Jahre der normalen sozialen Entwicklung hinterherhinken, nicht alle, aber größtenteils schon. Die Auswirkungen selbst hier in einer Kleinstadt sind asoziales Verhalten und Gewalt. Beinahe jede Klasse hat Schüler, die sich in psychologischer Beratung befinden oder auch mal 1-2 Wochen einen stationären Aufenthalt in Anspruch nehmen müssen. Das ist alles sehr traurig und warum sollten Leistungssportler in dem Alter von diesen Auswirkungen ausgenommen sein? Das gilt es auch zu bedenken, wenn man offensiv auf die Jugendspieler setzen muss. Hier muss sehr wahrscheinlich auch in die psychologische Betreuung investiert werden.

    Das Auswahlverfahren, dessen sich Keller bedient ist ja nicht bekannt. Wenn es aber dazu geführt hat, dass Schultz am Ende herausgekommen ist, dann muss wohl an den Stellschrauben gearbeitet werden und das wird Keller hoffentlich tun. Denn das, was Schultz fehlt, ist meiner Ansicht nach die Möglichkeit zur positiven Motivation. Das was Baumgart oft zu viel hatte und nicht immer "positiv", ist dem Trainer Schultz abgegangen. Auswertung von Zahlen reicht halt nicht immer, die Softskills sind ebenso wichtig.

    Ob man auch im Ausland sondiert, sprich ausländische Trainer?

    Ich habe gerade mal Chat GPT gefragt welcher Trainer dem FC jetzt weiterhelfen könnte.


    :smiling_face_with_sunglasses:

    Welche GPT Version hast Du befragt?
    Die 4er Version wirft auf die Fragen:

    - Erfahrung, auch unterklassig
    - Erfolgreich Jugendspieler entwickelt
    - Verfügbarkeit, damit hat GPT etwas Probleme

    folgende Namen aus:

    1. Dimitrios Grammozis
    2. Daniel Meyer (Spodi Hallescher FC)
    3. Stefan Leitl
    4. Tim Walter

    5. Uwe Neuhaus
    6. Mike Büskens
    7. Peter Zeidler
    8. Steve Cooper
    9. Graham Potter
    10. Jordi Cruyff

    ja wenn...

    wer kann das genau sagen? ich nicht.

    ich glaube auf jeden fall diesen windigen slowenen auch nichts...

    Finde ich ein wenig Schubladendenke, aber na gut, soll jeder so bewerten, wie er es kann.

    Ich kann nur hoffen, dass man aus den Fehlern der letzten Saison lernt und einen Trainer installiert, der einen Mittelweg zischen Baumgarts Harakiri- und den motivations- und ideenlosen Fußball von Schultz findet und dem die 2. Liga nicht fremd ist. Da Funkel nicht in der Pfalz bleibt, ist er für mich erste Wahl.
    "Baumgarts Harakiri-Fußball" deshalb, weil man diese Art des Spielens in der letzten Saison decodiert und er nicht drauf reagiert hat, warum auch immer. Das selbe Spiel ist ja auch mit Union passiert, die einen ähnlichen Ansatz für ihr Spiel sahen und in die selben Probleme reingelaufen sind.


    Wir sind alle enttäuscht und am liebsten sollten alle Verantwortlichen gehen, nur was sollte das in der jetzigen Situation bewirken? Da steht kein Führungs-Team parat, dass mit einem fertigen und erprobten Konzept für die 2. Liga anklopft und übernehmen kann. Den Kopf, auch wenn er Probleme nicht gesehen und zu spät reagiert hat, jetzt abzuschlagen, würde den FC endgültig am Boden belassen und die 2. Liga wird auch nicht schlechter. Dass in solchen Zeiten immer "Altgediente" mit einer übersteigerten Selbsteinschätzung an die Medien gehen, ist doch gerade in Köln nichts Neues.

    Es heißt, dass keiner Verantwortung übernimmt. Woher wissen wir das, nur weil es nicht nach außen getragen wird? Ich glaube, dass man sich intern nicht auf die Schulter klopft und mit "Business as usual" durch den Tag läuft. Die Personen wissen ganz genau, wie es in dieser Stadt um den Verein und seinen Anhängern steht. Das ist kein Hoffenheim hier.

    Indem der Vorstand jetzt nicht sagt: Nach mir die Sintflut und versucht den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, sehe ich schon als eine Art der Verantwortungsübernahme an. Kann man anders sehen, ich weiß, ich sehe es als ein "sich der Verantwortung stellen" an.

    Uns wird nicht viel übrig bleiben, den handelnden Personen erneut einen Vertrauensvorschuss zu geben und das Beste für den Verein zu hoffen.
    Alles wird gut. :winking_face:

    B. Hermes

    Wenn die Aussagen von Herrn Igor Barisic stimmen sollten, dann müssen die FC-Verantwortlichen Ihren Hut nehmen oder vom Hof gejagt werden. Sicher - das ist nur die Seite des Sportchefs der Slowenen. Schau ich mir aber alleine das Rumdrucksen vom Herrn Keller bezüglich der Ausstiegsklauseln an und wenn das Plädoyer des Fifa Mannes so klang, mit dem Urteil kleine Vereine schützen zu wollen, dann hat das Führungstrio des FC auf ganzer Strecke und auch noch hochmütig versagt. Klar, eine zweite Chance hat jeder verdient, aber die Lage ist jetzt zu kritisch, um es Anfängern zu überlassen.

    Ein Abstieg aus der 2. Liga käme hier der Sprengung des Kölner Doms gleich. Ich bin für Kontinuität, wenn das aber so gelaufen ist.... dann müssen professionellere Leute installiert werden. Transfersperre und Abstieg, auch durch die falsche Trainerwahl bedingt, geht kann auf deren Konto.

    Meine Meinung dazu.

    Auf die detaillierte Aufarbeitung der Saison bin ich auch gespannt.

    Ich bin der Meinung, dass eine detaillierte Aufarbeitung, wenn sie denn erfolgt und Verbesserung angestrebt wird, intern bleiben sollte. Das bringt doch nur Unruhe rein, wenn "Details" veröffentlicht werden, siehe München.
    Dass man grob skizziert, wo man Verbesserungen anstrebt und wie sich in Zukunft die Kompetenzen aufteilen, dieses sollte kommuniziert werden.
    Wieso gibt Prestin seine 40 Seiten denn nicht dem Präsidium, wenn dort weltbewegende Verbesserungen enthalten sind? So hilft man "seinem" Verein und nicht, in dem man versucht, die Macht an sich zu reißen. Davon hatten wir in der Vergangenheit wahrlich genug.