FC Reime

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    • Henry Wimmer schrieb:

      Gute Laune?

      Ich muss es klar beim Namen nennen:
      Ich werde nie mehr lachen können!
      Solch ein blöder Sch...verein.
      Wie kann man nur so dusslig sein.

      Gestern, schon seit vielen Tagen,
      hörte man mich jammernd klagen,
      dass ich demnächst, sprich irgendwann,
      so manches Spiel nicht sehen kann.

      Heute ist’s mir wirklich lieber.
      Bockseidank und Schwamm darüber.
      Warum nur bin ich so verrückt?
      Ohne Geißbock - DAS wär Glück.

      Lieber die Musik genießen.
      Lieber in die Ferne schießen.
      Lieber nette Menschen treffen,
      und diesen Club ganz schnell vergessen.

      Paderborn, ganz ungelogen,
      hat uns mächtig abgezogen.
      Und dazu... - ja, das macht’s schlecht,
      gar verdient, und zwar zu recht.

      3:5 - ich könnte ko..en.
      Jedoch statt weiter rumzumotzen,
      reime ich mir allenfalls,
      den Frust ganz zügig nun vom Hals.

      Die liebe Ute, Fan wie ich,
      schaut mich an - ist weise, spricht,
      morgen sei ich wieder heil.
      Find den Bock - angeblich - geil.

      Ob sie Recht hat? - Denk mal ja.
      Dazu sind die Freunde da.
      Führen dich, und das ist Glück,
      auf den wahren Pfad zurück.

      Verlieren, tja, das soll es geben,
      gehört wohl mit dazu im Leben.
      Und trotzdem fällt‘s mir, bitte sehr,
      jedesmal entsetzlich schwer.

      Verdirbt mir meine gute Laune.
      Ich frage mich, oh ja, ich staune,
      wie man meint, man kehrt zurück,
      in Liga 1 - puh, das braucht Glück.

      Offen wie ein Scheunentor.
      Kein Wunder, dass der Bock verlor.
      Selbst wenn Terodde vorne trifft,
      bleibt‘s hinten für die Punkte Gift.

      Herr Anfang, nebst des Geißbocks Mannen,
      nehmt mir bitte schnell mein Bangen.
      Gute Laune ist mir lieber.
      Heute - sorry - kam nichts rüber.
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Mit besten Grüßen von Henry Wimmer an die Brettuser

      Henry Wimmer schrieb:

      Sandhausen und Adrenalin

      Ich war im Stadion, bin nun friedlich.
      Adrenalin macht ruhig, fast niedlich.
      Ich gähne herzhaft, gähne still.
      Ob ich noch etwas sagen will...?

      Wenn Ihr so fragt, sicherlich.
      Die Mannschaft war wohl nicht ganz frisch!
      Was sie in erster Halbzeit zeigt,
      macht’s nötig, dass man dazu schweigt.

      Sandhausen‘s Elf hat vorn gelegen.
      Begossen wie ein Hund im Regen,
      eierte der Bock umher.
      Nicht zu pfeifen, fiel schon schwer.

      Selbst Gräfe war das Schauspiel leid,
      der Schwaben - er gab Zusatzzeit.
      5 Minuten Nachspiel nämlich...
      Trotzdem nicht genutzt, erwähn ich.

      Die zweite Halbzeit, sie begann.
      Höger kam, ein frischer Mann.
      Horn, der wenig zeigte, ging.
      Der erste Wechsel, ein Gewinn.

      Geis, der gut zum Flanken kam,
      der einfach sich des Balls annahm,
      auf den Kopf von Drexler, und...
      der erste Torschrei, es ging rund.

      Das Stadion, es rockt, es bebt.
      Auf einmal merkt man, dass er lebt:
      Der Bock, der fast verschieden schien,
      war plötzlich wach - oh sure, a dream.

      Die Zeit verstrich, sieben-und-siebzig.
      Modeste, er kam, er zeigte listig,
      was man mit einem Ball so kann.
      Er nahm die Challenge gerne an.

      Flanke Schaub, nach 5 Minuten.
      Modeste, einer von den Guten,
      platziert den Ball perfekt im Netz.
      Sag an Sandhausen... sag, was jetzt?

      Das 3:1 Verlängerung.
      Plötzlich war er da, der Schwung.
      Doch auch, wenn dieses Tor noch fiel,
      war’s für mich kein gutes Spiel.

      Die Punkte waren mehr als wichtig.
      Das ist mir klar und das ist richtig.
      Nachher fragt wohl niemand mehr,
      wie es entstand - und doch war’s schwer.

      Am Mittwoch geht es nun nach Aue.
      Spielt vernünftig, Geißbock schaue..,
      nach vorne, später Ingolstadt.
      Dann Bielefeld - mach, dass das klappt.
      Henry am 23. Februar 2019
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Mit besten Grüßen an das Brett vom Autor :))

      6 mal in Folge

      Lieber Gott des Worts, verzeihe.
      6 mal Siegen in der Reihe,
      verführt mich heut, das muss so sein,
      ganz spontan zu einem Reim.

      Siegen, ich geb‘s zu, macht froh.
      Tief im Herzen ist’s halt so,
      dass ich mit beschränktem Sinn,
      immer noch ein Kindskopf bin.

      Selbst der Freund, oh, es ist wahr,
      ganz ferne, aus Amerika,
      fragt mich an, es wäre Zeit.
      Wo mein neuer Reim denn bleibt.

      So habe ich mich hingesetzt,
      die Sprache und das Wort gewetzt,
      und tue aus berufenem Mund,
      hier die Freude offen kund.

      Heute auf die Alb, nach Schwaben.
      Ich hatte Angst, seit vielen Tagen,
      dass es heute, gar nicht lieb,
      einen auf die Mütze gibt.

      Heidenheim fing forscher an,
      als das dem Bocke lieb sein kann.
      Doch dann nickt Drexler lächelnd ein...
      Fußball kann so einfach sein.

      Die erste Chance, das erste Tor.
      Mir kam es fast schon spanisch vor,
      da erzielt, Herr Córdoba,
      das 2:0, hipp hipp hurra.

      Schön, dass ich das schreiben kann:
      Nichts mehr brannte nunmehr an.
      3 Punkte fein nach Haus gebracht.
      Jungs, das habt Ihr gutgemacht.

      Modeste, nein, Dein Tag war’s nicht.
      Wo Schatten ist, da ist auch Licht:
      Mach’s besser, Mittwoch, an der Ruhr.
      Duisburg, Ziel auf unserer Tour.

      Der Aufstieg, er ist fast zu greifen.
      Bitte, Geißbock, daran reifen.
      Lass mich bitte deutlich schreiben:
      Ziel ist es, auch drinzubleiben.

      Lass uns gegen Duisburg feiern.
      Gegen HSV ein Dreier,
      wäre dann so schön wie nie.
      Zuhause, wie der Punkt aufs „i“.

      Ich liebe aktuell die Wochen.
      Mein Fan-sein, es bleibt ungebrochen.
      Die Worte, die ich heute fand,
      flossen herrlich aus der Hand
      Henry Wimmer am 7. April 2019
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Danke an Henry :love:



      Mit diesem Trainer

      Mit diesem Trainer anzutreten,
      in Liga 1? - Da hilft nur beten.
      Wer Sobiech bringt - mein, Herr, verzeihe,
      der hat sie nicht mehr auf der Reihe.

      Halbzeit 1 war wirklich klasse.
      Machte Spaß und hatte Rasse.
      Halbzeit 2 dagegen mehr als mau.
      Verdienter Punkt dem HSV.

      Diese Abwehr, tut mir leid,
      geht nicht wirklich mit der Zeit.
      Sobiech köpft - oh, große Not.
      1:1 - und ich sah Rot.

      Dem Gegenspieler aufgelegt.
      Wie habe ich mich aufgeregt.
      Jedoch, gebettelt ums Remis,
      haben alle - fragt nicht wie.

      Einzubrechen, das ist möglich.
      Doch dann fände ich es löblich,
      wenn man sehr kreativ ersetzt.
      Ich fragte mich: wieso nicht jetzt?

      Doch bringt der Trainer auf die Schnelle,
      vom Schienenstrang die steife Schwelle.
      Anstatt das 2:0 zu sehen,
      mit fliegend Fahnen untergehen.

      Ich weiß, das ist jetzt übertrieben.
      Doch hab ich meinen Frust vertrieben,
      mit diesen Worten - mir tut’s gut.
      Weiter, Jungs, zeigt neuen Mut.

      Der Aufstieg, hoffe, es ist wahr,
      ist nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
      Doch in Liga 1 wird’s schwer,
      mit dieser Elf - Herr Veh, so hör.

      Macht uns bitte keine Schande.
      Fahrt nicht durch die weiten Lande,
      und seid, wie‘s leider oft bekannt,
      für Punkte nur der Lieferant.

      Nach Dresden, dort die Punkte holen.
      Demnächst geht’s wieder gegen Fohlen,
      gegen Schalke, Dortmund auch.
      Was ein Fußballfan so braucht.

      Ich befürchte nicht viel Gutes.
      Bin jedoch sehr frohen Mutes,
      dass sich vieles ändern wird.
      Macht nicht, dass der Fan sich irrt.

      1:1 - verdient entschwunden,
      sind die Punkte - meine Wunden,
      hab ich nun genug geleckt.
      Tschüss, ich bin dann wieder weg.
      Henry am 15. April 2019
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Es wird mal wieder Zeit ...nach so einem Sieg.
      Danke Henry :tu:


      Spiel gedreht

      Zu rechter Zeit, und nicht zu spät,
      das Spiel, das Match, sich selbst gedreht.
      Nach dem 0:2 in Hessen,
      stöhnte ich: „Das kannst vergessen!“

      Die Abwehr wie ein Hühnerhaufen.
      Nicht zugeordnet. Haare raufen!
      Ich ahnte und ich sah es schon:
      Debakel - dieser Leistung Lohn.

      Da nahm Herr Hector, etwas später,
      sich ein Herz - aus 30 Metern,
      jagt er den Ball ins Tor, ein Strich.
      Frankfurts Mannen jäh entwischt.

      Ja, so ging es in die Pause.
      Ich merkte leise, hier Zuhause,
      dass jähe Hoffnung mir entstand.
      Ich schaute zu, ich war gebannt.

      Halbzeit 2. Was war passiert?
      Ich habe diesen Ruck gespürt,
      der durch die ganze Mannschaft ging.
      Plötzlich war der Bock der King.

      Das Signal des Trainers war,
      unmissverständlich und ganz klar:
      Die Offensive ward verstärkt.
      Kainz, er ging ganz frisch ans Werk.

      Bornauw, der‘s 2:2 erzielt.
      Der Bock, der wie entfesselt spielt.
      Plötzlich diese Leidenschaft.
      Jäh aufgeflammte neue Kraft.

      Das 2:2 war nicht genug.
      Dieser Ansatz, der war klug.
      Statt einzuigeln, was nicht geht,
      war‘s frischer Wind, der nunmehr weht.

      Drexler, der die Führung bringt.
      Was man wirklich will, gelingt.
      Jacobs der den Deckel schließt,
      als er das 4:2 dort schießt.

      Dieses Spiel tat uns so gut.
      Dieses Match macht neuen Mut.
      Tor und Sieg - mit einem Satz:
      Endlich fort vom Abstiegsplatz.

      Ich weiß, das ist Momentaufnahme.
      Doch der Bock, der gestern Lahme,
      zeigt, dass er lebendig ist.
      Zeigt uns, dass Ihr darum wisst.

      Vergoldet diesen Sieg gen Bremen.
      Erneut den Willen, Herz sich nehmen,
      das wäre, was uns allen schmeckt.
      Ihr habt Euch gerade neu entdeckt.
      Henry Wimmer am 19. Dezember 2019
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Beste Grüße von Henry ...wiedermal treffend :lol:

      Freiburg geschlagen

      Nach guter Leistung, gibt’s noch Fragen,
      Freiburg sehr verdient geschlagen.
      Da ändert auch der 12. Mann,
      an der Pfeife echt nichts dran.

      Ein Heimsieg, der ein feiner war.
      Klasse, furios und klar.
      Ein Sieg, der mehr als wichtig ist.
      Niemand da, der das vergisst.

      Ein wenig Luft im Abstiegskampf.
      Ein rot-weißer schöner Tanz.
      Das Team aus Freiburg fährt zum Ende,
      nach Hause, klar, mit leeren Händen.

      Bornauw, der ganz fantastisch spielt,
      nebenbei ein Tor erzielt,
      der uns bewusst in Führung schoss.
      In der Abwehr heut der Boss.

      Timo reagiert perfekt.
      Ein Moment, der himmlisch schmeckt.
      Ohne Horn, ich hab’s verstanden,
      hätt es 1:1 gestanden.

      Der Strafstoß, den es nicht gegeben.
      Das weiß ich erst seit gerade eben.
      Doch wie‘s auch sei, bei Lampenlicht,
      interessiert es mich jetzt nicht.

      Córdoba war kaum zu halten.
      Alles war damit beim alten.
      Beim 2:0 kurz abgestaubt.
      Schön, dass er an sich geglaubt.

      Ehizibue, die Nachspielzeit.
      Das 3.0, es war soweit.
      Jacobs, der den Schlussstrich setzt.
      4:0, was sagt Ihr jetzt?

      Das Stadion, es tobt und kocht.
      Immer hab ich es gemocht,
      die Atmosphäre so zu spüren.
      Ein flottes Spiel kann mich verführen.

      Gisdol, ich hätt‘s nicht gedacht,
      hat alles richtig hier gemacht.
      Er haucht der Mannschaft, das ist fein,
      rundum neues Leben ein.

      Jetzt kommen sie, die schweren Wochen.
      Meine Hoffnung ungebrochen.
      Nach Gladbach - Bayern zu Besuch.
      Nach Hertha, welch ein übler Fluch.

      Doch die Punkte, die wir haben,
      retten uns die tollen Tage.
      Der Weg, die Richtung, Ziel, es stimmt.
      Schön, wenn man sich drauf besinnt.

      Henry Wimmer am 2. Februar 2020
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Danke dir :tu: :herz:

      Henry Wimmer schrieb:

      Keine Chance - aber die genutzt

      Wenn du konkret und eigentlich,
      verloren hast, beim ersten Licht,
      und das Spiel am End gewinnst,
      dann meinst du doch als Fan, du spinnst.

      Wenn du hin nach Dortmund reist,
      eigentlich im Vorfeld „weißt“,
      dass Haaland dich allein verhaut,
      ist’s ein Match, vor dem‘s dich graut.

      Doch plötzlich fällt das erste Tor.
      Shkiri stellte sich kurz vor,
      wie’s wäre, wenn der Geißbock führt.
      Wundervoll. Ich hab’s gespürt.

      Ein Tor gab’s nach des Geißbocks Ecke.
      Wie schön, dass wir Schwarz-Gelb dort necken.
      Mein Herz, es schlug dem Samba gleich.
      Die Hände zittern. Knie so weich.

      In die Halbzeit endlich mal,
      mitsamt der Führung. Doch die Qual,
      sie begann mit Halbzeit 2.
      Am TV war ich dabei.

      Hoffen. Sehen. Flehen. Bangen.
      Ich war von diesem Spiel gefangen.
      Glaubte nicht, verzeiht es mir,
      an den Sieg. Nicht dort. Nicht hier.

      Dann macht Herr Skhiri einfach so,
      das zweite Tor. Gott, ich war froh.
      Doch mein Blutdruck stieg mit Macht.
      Das war schlimmer, als gedacht.

      Das 1:2 - am liebsten wär ich,
      ins Bett gegangen. Wirklich. Ehrlich.
      Die Decke übern Kopf gezogen.
      Nichts zu sehen. Ungelogen.

      Natürlich hab ich durchgehalten.
      In solchen Phasen abzuschalten,
      ist etwas, das ich gar nicht kann.
      Nicht jetzt. Nicht gestern. Irgendwann.

      5 Minuten Nachspielzeit?
      Wozu jenes? Tut mir leid.
      Haaland, der am Schluss verpasst.
      Ich war tot. Zumindest fast.

      Endlich, endlich, endlich wieder,
      gab’s den Sieg. Da kam was rüber.
      Die Mannschaftsleistung war konkret,
      endlich gut. Noch nicht zu spät.

      Jetzt gilt es, darauf aufzubauen.
      Endlich jetzt nach vorne schauen.
      Endlich ist der Bann gebrochen.
      Folgen jetzt die besseren Wochen?
      Henry Wimmer am 28. November 2020
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Vielen Dank, ein schönes Weihnachtsfest von Henry Wimmer :herz:

      Henry Wimmer schrieb:

      Guten Morgen und frohe Weihnachten

      Weihnachten 2020
      Weihnachtskarten – tja, Ihr Lieben,
      hab ich lang nicht mehr geschrieben.
      Wahrscheinlich liegt´s – ganz ohne Komik,
      an der Zeit der Elektronik.
      Doch die Wünsche, ganz gediegen,
      die uns grad am Herzen liegen,
      sind genauso lieb gemeint.
      Für nette Menschen, manchen Freund.
      Sie schwirren durch den Raum, den Äther,
      besser früher, als halt später.
      Sie finden Euch – man glaubt´s ja kaum,
      friedlich unterm Tannenbaum.
      Wünschen Friede, Freude, Glück.
      Werfen einen Blick zurück,
      und sagen artig Danke sehr,
      dass es Euch gibt – das fällt nicht schwer.
      Danke für ein Lächeln eben.
      Ein ganz, ganz wichtiger Punkt im Leben.
      Dankeschön für Eure Zeit,
      ob nah, ob fern, ob elend weit.
      Danke für manch guten Rat.
      Danke für manch gute Tat.
      Danke, dass Ihr zugehört,
      dass mein Bla Bla Euch selten stört.
      Jetzt sollen Euch Geschenke finden.
      Kleine, große, die Euch künden,
      dass Ihr was Besonderes seid.
      Ich schau mal kurz – ich wär soweit.
      Wir wünschen Euch den Weihnachtsfrieden,
      mit Familie, Freunden, Lieben,
      Menschen, die Euch wichtig sind.
      Egal ob Mann, ob Frau, ob Kind.
      Auch Frau Hund, sie wedelt gerade.
      Das heißt, sie findet es sehr schade,
      dass sie nichts sagen, schreiben kann.
      Ihr Wuff – das häng ich hintenan.
      Bevor ich später – Angst im Nacken,
      sorgsam manch Geschenk verpacke,
      und hoffe, dass es halbwegs klappt,
      schick ich unsere Wünsche ab.
      Wenn ich mich im Papier verstricke,
      verloren im Gewusel blicke,
      und dabei meinen Reim verschwitz,
      das wär furchtbar – nein, kein Witz.
      So wünschen wir zum Abschluss nun,
      ohne Rast und ohne Ruhen,
      ein wunderschönes Weihnachtsfest.
      Harmonie in jedem Nest.

      Henry Wimmer, Weihnachten 2020

      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Neues vom Henry :prost:

      Henry Wimmer schrieb:

      11 Monate

      11 Monate. Welch lange Pause.
      Nicht gewonnen. Hier. Zuhause.
      Was die Sache, wie gedacht,
      nicht grade leicht und einfach macht.

      Heute kam nun Bielefeld.
      Dabei hab ich jetzt festgestellt,
      dass es die Stadt tatsächlich gibt.
      Ich weiß nicht, wer da übertrieb.

      Das war heut ein 6-Punkte-Spiel.
      Ein Sieg war das erklärte Ziel,
      von uns - doch von den anderen auch.
      Mir war’s ein wenig flau im Bauch.

      „Bitte, schnell in Führung gehen.
      Ich möchte gern Erfolge sehen.“
      So habe ich es mir gesagt.
      Auch wenn mich ja niemand fragt.

      Dass Wolf zweimal zum Abschluss kam,
      dass er ganz fix ein Herz sich nahm,
      das hab ich nicht erwartet. Nein.
      Aber dennoch fand ich’s fein.

      Beim 3:0 fügt Rexhbecay,
      sich in der Liste mit dabei.
      Meinem Blutdruck samt dem Mut,
      tat der Spielstand denkbar gut.

      Bis Bielefeld das Tor erzielt.
      Unsere Abwehr überspielt,
      der grad mal wieder Fußball fremd.
      Rundherum ganz tief gepennt.

      Hätt ich diesen Reim geschrieben,
      wär es NICHT dabei geblieben?
      Vermutlich nein. Doch augenblicklich,
      bin ich ob des Spielstands glücklich.

      Endlich, endlich wieder mal,
      3 Punkte. Und kein Jammertal.
      Zwei Plätze ging es jetzt nach oben.
      Jungs, heut gilt es, Euch zu loben.

      Mittwoch, nur mal angenommen,
      im Pokal jetzt weiterkommen.
      Wie wär es dann mit ein paar Pünktchen,
      gegen Gladbach, Frankfurt, München?

      Das wird schwierig? Bitte sehr.
      Doch jetzt möchte ich halt mehr.
      Baut den Abstand unten aus.
      Zieht Euch beim eigenen Schopfe raus.

      So ist Fußball. Nervennahrung.
      Manchmal Frust. Dann Offenbarung.
      Mich davon auf Dauer lösen?
      Das geht gar nicht. Seid nicht böse.
      Henry Wimmer am 31. Januar 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Heute machts besonders Spaß. Danke Henry :herz: :FC: :D:

      Henry Wimmer schrieb:

      Wenn man es nicht erwartet

      In Regensburg ganz blöd verloren.
      Da hab ich mir spontan geschworen:
      Das Spiel in Gladbach - sei’s auch Pflicht,
      das schaue ich am besten nicht.

      Doch hab ich meinen „Schwur“ vergessen.
      Ich habe vorm TV gesessen,
      als das Derby heut begann.
      ...weil ich halt nicht anders kann.

      Vom Anfang an war ich dabei.
      Ich jubelte, als Rexhbecay,
      den Ball zum ersten Tor versenkt.
      Abgefälscht. Doch kein Geschenk.

      Als das 1:1 dann fiel,
      erwartete ich jenes Spiel,
      wie ich’s vorher mir gedacht.
      Doch die Mannschaft hat gelacht.

      Sie hat gekämpft an jenem Ort.
      Sie war komplett als Einheit dort.
      Sie hat sich gegen Gladbachs Plan,
      perfekt gestemmt. Mit Zahn um Zahn.

      Sie hat die Halbzeit so erreicht.
      Die zweite folgt. Geht’s gut? Vielleicht.
      Mein Herz klopft Samba in der Brust.
      Dieses Spiel, es machte Lust.

      Das 2:1 durch Rex. Erneut.
      Er macht uns Spaß. Wie mich das freut.
      Heut perfekt. Der beste Mann.
      Er zeigte, was er will und kann.

      Gladbach brach in jener Phase,
      sich den Finger in der Nase.
      Gut für uns. Und gut für mich.
      Für die Tabelle. Fürs Gedicht.

      21 Punkte jetzt.
      Ward der Geißbock unterschätzt?
      Mir ist’s egal. Ergebnis zählt.
      Ich sah das Match. Perfekt gewählt.

      Ich träum erneut vom Stadion.
      So lang schon fort. Schon fort davon.
      Ich möchte wieder jubeln können.
      Freunde dort beim Namen nennen.

      Heut ging’s ums Derby. Wir die Sieger.
      Rot und weiß, da kam was rüber.
      Und der Tanz am Eck, samt Fahne,
      lässt mich Lebensfreude ahnen.

      Danke für dies Wochenende.
      Dankeschön. Ich schreibe, sende,
      was ich gerade denke, fühle.
      Das sind solch perfekte Spiele.
      Henry Wimmer am 7. Februar 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Neues von Henry, mit besten Grüßen an das Brett :prost:

      Henry Wimmer schrieb:

      Puppenkiste

      Ein weiterer Haken auf der Liste.
      Siegen in der Puppenkiste.
      In vielen Jahren - ach, egal,
      das allerallererste Mal.

      Meine Beine weich wie Quark.
      Nahe schien mir der Infarkt.
      Zitternd nur am Radio,
      bin ich ob des Sieges froh.

      Die zweite Halbzeit vogelwild.
      Ich hoffte auf ein Spiegelbild,
      von Halbzeit 1 - dem steten Fluss.
      Kinder, hey, mir schmerzt die Brust.

      Einmal Kainz und zweimal Duda.
      Letzterer im Geist mein Bruder.
      Der FC, er spielte wundervoll.
      Und ich, ich fand’s als Hörer toll.

      Ostrowski nahm mich Schritt für Schritt,
      auf jene tolle Reise mit.
      Doch, nur zu hören, nicht zu sehen,
      das wird auf Dauer unbequem.

      Der Einlauf Augsburgs war enorm.
      Zurückgekehrt. Gestauchte Form.
      Ein harter Tritt von Heiko Herrlich,
      macht’s für unseren Bock gefährlich.

      Das 1:3 fiel viel zu früh.
      Augsburg ruft zum Hallali.
      Das 2:3 kurz später schon.
      Ich bangte um den Sieg. Den Lohn.

      Bei jedem Angriff dieser Mannen,
      spürte ich die Nerven spannen.
      Für solche Krimis vor der Nacht,
      bin ich einfach nicht gemacht.

      6 Minuten Nachspielzeit.
      Ich war fast zum Kollaps bereit.
      6 Minuten zittern, bangen.
      Was hat man mit mir angefangen?

      Der Abpfiff war Erlösung pur.
      Freitag - 22 Uhr.
      Ein großer Schritt, der wichtig war,
      bescherte mir manch graues Haar.

      Es veredelt dieser Sieg,
      das Leipzig-Spiel. Und das genügt,
      auf das nächste Match zu hoffen.
      Irgendwo scheint‘s wieder offen.

      Funkel brachte uns das Glück.
      Wir fanden in die Spur zurück.
      Ich hoffe nur - ...das zeigt die Zeit,
      dass es so auch letztlich bleibt.
      Henry Wimmer am 23. April 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Beste Grüße von Henry Wimmer :prost: :lol:

      Henry Wimmer schrieb:

      Relegation

      Werd ich die Spiele überleben?
      Ich versuch es. Mein Bestreben.
      Doch weiß ich, dass der Blutdruck kocht.
      Das tut er jetzt - nach Schalke - noch.

      Die Minuten schlimm bis schlimmer.
      Ich saß zitternd dort im Zimmer,
      wo bei uns das Fernsehen steht.
      Das mit Sky - ich weiß, wie‘s geht.

      Unser Sohn, er war dabei.
      Wir regten uns dort auf. Wir zwei.
      Minuten, sie verstrichen fix.
      Der FC, er riss fast nix.

      Dann fiel aus diesem Nichts ein Tor.
      Mir kam es gleich so spanisch vor.
      Ich konnte es kaum überleben.
      Dieses Tor ward nicht gegeben.

      Ich konnte es nicht recht begreifen.
      Irgendwie muss ich wohl reifen.
      Drum ging es weiter. Schnell. Im Nu.
      Zügig auf den Abpfiff zu.

      Bis der Held, Bornauw dann kam.
      Bis er sich sein Köpfchen nahm.
      In Minute sechsundachtzig,
      wuchtet er den Ball ganz hastig...

      ...ins Netz - er schoss das Tor zum Sieg.
      Ich merkte schnell, was mir dran liegt.
      Denn nun gibt’s statt Abstiegsfrust,
      Entscheidungsmatches... - hab’s gewusst.

      Das wird für mich gewaltig schlimm,
      weil ich bin, wie ich halt bin.
      Der Blutdruck übersteigt 200.
      Was bei mir wohl kaum verwundert.

      Gegen Fürth? Gen Bochum? Kiel?
      Morgen kennen wir das Ziel.
      Die Spiele: Mittwoch. Samstag dann.
      Ich schaue zu...solang ich’s kann.

      Vielleicht leg ich mich auch ins Bette.
      Ziehe mir die große Decke,
      übers Auge, übers Ohr.
      So käme ich geschützt mir vor.

      Ich bin Fan - recht lange schon.
      Ist dies mein Schicksal? Ist’s mein Lohn.
      Glaubt es mir. Glaubt dem Gedicht.
      Diesen Stress verdau ich nicht.

      FC-Fan ist nicht so leicht.
      Bin dafür wohl doch zu weich.
      Dieser Club - liegt auf der Hand,
      tut mir was an Herz, Verstand.
      Henry Wimmer am 22. Mai 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Und gleich noch ein hinterher. Besten Dank Henry

      Henry Wimmer schrieb:

      550 km

      550 Kilometer.
      Nachgedacht hätt ich erst später.
      Mit mehr als 60 greisen Jahren,
      wäre ich bis Kiel gefahren.

      Ich hätte den FC begleitet.
      Ich hätte mich gut vorbereitet.
      Mit Baldrian, Beruhigungsmittel,
      zuhauf im rot und weißen Kittel.

      Gefiebert dort im Stadion.
      Geschrien, geflucht in lautem Ton.
      Gejubelt, auf das End gehofft.
      Positiv wie reichlich. Oft.

      Die Fischköppe sich vorgenommen.
      Vielleicht auch zum Erfolg gekommen.
      Doch dann kam die Inzidenz...
      Für Fans, Erwachsene und für Pänz.

      Wir dürfen nicht ins weite Rund,
      des Stadions - ich tu nun kund,
      dass ich vor dem Bildschirm sitze,
      wo ich Blut und Wasser schwitze.

      Nicht in Kiel und nicht zuhause.
      Mein Vor-Ort-sein, es macht Pause.
      Doch nicht mein Fiebern. Niemals nicht.
      Das ist des Fans verdammte Pflicht.

      Was rauskommt - Bock, wer weiß das schon?
      Liga 1 sei unser Lohn.
      Ich, der fest die Daumen drückt,
      werde jetzt schon fast verrückt.
      Henry Wimmer am 23. Mai 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
    • Henry grüsst euch ein letztes Mal in dieser Saison. Beste Grüße

      Henry Wimmer schrieb:

      Gewonnen!!!!

      Ich weiß nicht, wie ich schreiben soll.
      Ich bin jetzt grad noch übervoll.
      Adrenalin und Stress und so.
      Rundum - ich bin halt einfach froh.

      Meine Hände, wie sie zittern.
      Liga 2? Die wäre bitter.
      Doch sie blieb uns nun erspart.
      Das Pflänzchen Hoffnung keimte zart...

      Ich saß vor dem TV-Gerät.
      18 Uhr. Es war schon spät.
      Mein Herz, es klopfte allenfalls,
      spürbar, sichtbar aus dem Hals.

      Bis Hector sich sein Köpfchen nahm.
      Der Geißbock zeigt: „Wir sind nicht zahm.“
      Das 1:0, ein wahrer Schatz.
      Zwei Minuten auf dem Platz.

      Der Gegenzug. Der Ausgleich fiel.
      Welch verrücktes Fußballspiel.
      Sofort darauf - wie ich es mag,
      kam Anderson per Doppelschlag.

      Das 4:1 als Czichos traf.
      Ein Traumtor. Wähnte mich im Schlaf.
      So ging es in die Halbzeit dann.
      Ruhiger werdend? Irgendwann...

      Meine Pumpe hat’s gepackt.
      Sie schlug im Siebenachteltakt.
      Ruhe trotz des Spielstands finden?
      Ich kann nicht die Gefühle lindern.

      Das 5:1 ganz kurz vor Schluss.
      Skhiris überlegter Schuss.
      Endlich, froh und überhaupt,
      habe ich daran geglaubt.

      Warum es für mich wichtig ist?
      Ich weiß es nicht. Doch ist’s gewiss,
      dass ich voller Jubel bin.
      Macht’s für Euch nicht wirklich Sinn...?

      Ein weiteres Jahr die Bundesliga.
      Manchmal Loser. Manchmal Sieger.
      Dies gehört - it is so true,
      für mich zum Leben mit dazu.

      Ob man seine Lehren zieht,
      das weiß ich nicht. Das alte Lied.
      Auf jeden Fall bleibt uns die Chance.
      Das Glück, das Spiel und die Balance.

      Wieder ne Saison vorbei.
      Im August beginnt es neu.
      Wieder zitternd - voller Freuden.
      Ich genieße dieses „Leiden“.
      Henry Wimmer am 29. Mai 2021
      Alle verrückt hier. Komm Einhorn, wir gehen
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