Beiträge von smiling_saidjin

    Ich halte es so, dass wenn jemand der mir bisher in einer Diskussion nicht negativ aufgefallen ist, Lektüretipps gibt, ich diese auch lese oder zumindest überfliege.


    Aber hier sind auch einige Artikel aus anderen Medien, in denen Kernbotschaften aus dem Artikel auftauchen.


    (Im Artikel des Volksverperzers sind aber eini Zitate, von Lindner, die zeigen, wie bizarr die Kehrtwende und die Förderung nach Technologieoffenheit war, nachdem man diese bereits selbst attestiert und dem Gesetz auch zugestimmt hat und es geht etwas klarer hervor, welche politischen Stunts da abgelaufen sind)


    Heizungsgesetz: Auf Kosten der Glaubwürdigkeit
    Die FDP blockiert das Heizungsgesetz, dem sie im Grundsatz bereits viermal zugestimmt hat. Wenn alle Koalitionspartner sich so verhielten, wäre die Ampel am…
    www.zeit.de


    https://taz.de/Technologieoffenheit-der-FDP/!5936043/


    (S+) Heizungstausch: Wie die FDP sich von einem Gesetz distanziert, das sie selber beschlossen hat
    Im Kabinett haben die FDP-Minister dem Austausch von Millionen Öl- und Gaskesseln zugestimmt. Nun verlangen die Liberalen Änderungen und warnen vor dem…
    www.spiegel.de

    Das beste Beispiel dazu übrigens das Heizungsgesetz. Das war handwerklich schlecht und kommunikativ eine Katastrophe - und beides hat Habeck in der ihm eigenen Ehrlichkeit auch zugegeben. Ehrlich: er hätte es vorher besser machen sollen. Denn er gilt doch als der Chefkommunikator.

    Gerade das Heizungsgesetz ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie die FDP Politik macht und auch verantwortlich ist -vielleicht sogar Hauptverantwortlich- für die schlechte Kommunikation. Auch wenn das ein sehr "linkes" Medium ist und an manchen Stellen vielleicht etwas zu tendenziös, empfehle ich dazu dennoch mal folgende Chronologie zu lesen, die darin enthaltenen Zitate und Quellen sind ja nachprüfbar.


    Die ganze Wahrheit über das Heizgesetz - und wie dich die FDP belügt
    Die FDP blockiert das Heizgesetz, dem sie im Koalitionsvertrag & dann wieder im Koalitionsausschuss schon zustimmte & ihn als "technologieoffen, wirtschaftlich…
    www.volksverpetzer.de


    Bedeutet nicht, dass die Grünen da sich optimal verhalten haben, noch dass das Gesetz optimal ist. Ich nehme da auch heute noch große Unsicherheit wahr. Aber man kann schwer Politik gegen Bildzeitung und den eigenen Koalitionspartner machen.

    Im Übrigen haben andere Parteien ähnliche Ideen Dinge aus ökologischen Gesichtspunkten teurer zu machen. Die Idee des Emissionshandel, den z.B. (auch) die FDP erfolgt ist ja im Prinzip nichts anderes.


    Kaffee ist übrigens auch so ein Gut, das schon seit Jahrzehnten "künstlich" verteuert wird, ohne dass da ähnliche Shitstorms ablaufen würden.

    Bzgl. Wahrnehmung. Für dich hinterlassen die Grünen den Besten Eindruck. Für mich nicht. Ich empfinde das Bild als schlecht.

    Und da bin ich kein Einzelfall. Egal ob im familiären Umfeld, im Freundeskreis, im Job, Kundschaft oder Lieferanten, keiner will die Grünen gewählt haben, keiner will sie wählen. Ein Freund hat sich geschämt sie gewählt zu haben. Die Grüne Politik ist für mich bevormundend. Das brauche ich nicht. Die Grüne Politik gefährdet den Wirrscgaftsstandort Deutschland, das brauche ich erst recht nicht.

    In meinem Freundes-, Bekanntenkreis und der Familie ist es anders:


    Da ist "Und wer ist es Schuld - Die Grünen!" ein Satz der dauernd fällt. In der Regel ist das aber nicht ernst gemeint, sondern man macht sich zunehmend lustig darüber darüber, dass die Probleme für eigentlich alles stets einseitig den Grünen zugeschoben wird - Oft auf sehr plumpe Art und Weise, aber mit gewaltiger medialer Rückendeckung seitens Bild & co.


    Wir leben in einem Land, in dem Jahrzehntelang viele entscheidenden Themen, u.a. Bildung, Digitalisierung, Gesundheitswesen, Rente, Einwanderung und vieles mehr verschlafen wurden - Jahrzehntelang wurde das heruntergespart, was das Land lebenswert macht und den Wirtschaftsstandort Deutschland ausmacht. Und plötzlich sind die Grünen diejenigen, die einzigen, die unseren Wirtschaftsstandort gefährden...

    Das kann man eigentlich nur ernsthaft sagen, wenn man die letzten 30-40 Jahre einen Dornröschenschlaf geschlafen hat.


    Nur ein Beispiel unter Tausenden: Die Informatik als Disziplin ist inzwischen über 50 Jahre alt. Die Digitalisierung steckt bei uns aber noch in den Kinderschuhen und das Informatik auch ein Thema an deutschen Schulen sein sollte, hat sich in vielen Bundesländern bis heute nicht herumgesprochen. Das man so eine Entwicklung jahrzehntelang so fundamental verschlafen hat, gefährdet den Wirtschaftsstandort langfristig und nachhaltiger als alles, was die Grünen in dieser Legislaturperiode angefasst haben. - Aber klar, nur die Grünen sind es schuld...

    Wenn die Rückrunde der Anfang der Saison wäre, wäre unser Schnitt vollkommen ok, wenn auch nicht berauschend. Wir würden auf Platz 13 stehen, obwohl bereits einige schwere Spiele hinter uns liegen - Noch genug Spiele um auf die 20 Punkte zu kommen, aber der eine Halbsaison ok ist.


    Auch die Rückrunde würden wir als ok ansehen, wenn leider nicht Bochum, Augsburg, Bremen und Union alle so gut gestartet wären - Die finden sich alle unter den besten 8 Mannschaften der Rückrunde. Leider haben wir uns in der Hinrunde in eine Situation gespielt, wo wir auf die Ergebnisse der Gegner angewiesen sind und das ist erstmal sehr unglücklich gelaufen. Und auch auf Mainz muss man noch aufpassen.


    Ein "ok" wird daher leider nicht mehr reichen, sondern wir müssen eine richtig gute Rückrunde spielen um überhaupt eine Chance auf einen Nichtabstiegsplatz zu haben.

    Ist auch schon länger so, dass Änderungen im Steuerrecht auch rückwirkend greifen. Wirkliche Steuerdelikte hebt das in der Regel allerdings nicht auf. Sind wir dann jetzt fertig mit absurden Vergleichen?

    Ich habe das nicht als "absurder Vergleich", sondern als neutrale Frage gestellt:

    Ich höre das erste mal davon, dass Strafgesetze auch rückwirkend greifen können. Passiert das öfters?

    Kein Grund unhöflich zu sein.

    Die bekommen auf der anderen Seite eine Menge Arbeitszeit frei dadurch das sie nicht mehr jedes Verfahren gegen den kleinen Kiffer einstellen müssen, der mit 2 Gramm in der Tasche erwischt wurde.

    Zitat

    Es geht darum, daß die Ampel handwerklich nichts auf die Kette bekommt.


    Ich vermute man wird in dem Fall mit den Behörden abgesprochen haben, ob der Verwaltungsaufwand größer sein wird, die Verfahren direkt einzustellen oder durchführen zu müssen und dann einzustellen. Ohne da wirklich Ahnung zu haben, wäre ich sehr vorsichtig der Ampel da handwerkliche Fehler zu unterstellen. Wir können die Diskussion ja in einem Jahr nochmal aufgreifen.

    Neues Chaos wird wird die Legalisierung weicher Drogen herbei führen, wenn das Gesetz tatsächlich so kommt wie geplant. Über das Gesetz lässt sich ohnehin streiten, bisher ist aber auch eine Rückwirkung vorgesehen. Die seht sogar so aus, daß nicht nur laufende Verfahren betroffen sind - sondern bereits abgeschlossene Verfahren, die sich noch in der Vollstreckung befinden.

    Ich höre das erste mal davon, dass Strafgesetze auch rückwirkend greifen können. Passiert das öfters?


    Für mich klingt das so, als habe so etwas viel Missbrauchskandal. Man stelle sich z.B. vor, rechtsextreme Straftaten würden rückwirkend auf diesem Weg "begnadigt".

    Mir wird vorgeworfen das ich keine Ahnung habe was ein sozialistischer Staat ist.
    Kurz erkläret, es ist eine Regierungsform mit einer starken Zentral Regierung, wo on oben nach unten regiert wird.

    Willkommen im sozialistischen Frankreich. :face_with_tears_of_joy:


    (Hier wird Förderalismus/Zentralstaat mit Sozialismus verwechsel)

    Es wird nochmal eine Durststrecke kommen, die ersten 9 Spiele bestehen ja wieder übergehend aus Mannschaften der oberen Tabellenhälfte und es kommen auch in den nächsten Spielen noch einige Brocken.


    In der Hinrunde haben wir aus den ersten 9 Spielen 4 Punkte gesammelt, jetzt sind es schon 5. Selbst wenn die Punktausbeute moderat bleibt: Solange wir nach Spieltag 27 halbwegs in Schlagreichweite bleiben (also maximal ca. 6 Punkte von Bochum, Gladbach Union & co entfernt), dann haben wir noch alle Chancen die Mannschaften noch einzuholen, wenn wir die 6 Punkte-Spiele gegen diese Mannschaften gewinnen. Gut wäre es, wenn


    Wenn wir nach Leipzig so mindestens 9 Punkte haben sollten und am besten gegen Gladbach gewinnen, dann wäre die Grundlage dafür vermutlich gelegt.

    Das wird ein schweres Ding, aber nachdem was ich von Bremen in der Hinrunde gesehen habe durchaus machbar. Und man muss ja mal nach oben schielen: Wenn wir aber hier gewinnen sollten und alles gut geht sind es danach aber nur noch drei Punkte auf Bochum Gladbach(!).


    (außerdem kommen danach 2 richtig schwere Spiele, da wäre es wirklich sehr hilfreich, vorher nochmal zu punkten)

    Was mich im Grunde am meisten schockiert ist der Fakt, daß ein Land wie Amerika mit 350 Millionen Einwohnern es nicht schafft andere Kandidaten aufzustellen als einen fragilen 81-jährigen und einen 77-jährigen wild gewordenen Handfeger. Das ist wirklich unglaublich und jenseits aller Wahrscheinlichkeiten.

    Das stimmt.


    Ich verstehe aber auch nicht, warum die Demokraten ausgerechnet Biden aufstellen. Ich denke mir, dass fast jeder andere demokratische Spitzenpolitiker bessere Chancen gegen Trump hätte, als Biden. Das ist quasi der gleiche Fehler wie damals mit Clinton. Trump hat zweimal hintereinander den dankbarsten Gegenkandidaten.

    Da sind wir wieder beim Thema Verbindungen:

    Minister haben ja auch Günstlinge die sie dann in Positionen heben wo die nicht unbedingt hingehören.

    Der ganze Apparat ist, sorry: korrupt

    Wobei das in der freien Wirtschaft oft nicht grundlegend anders zugeht. Jedes größere Unternehmen ist ja wie eine Behörde und auch da sind die Wege wie jemand nach ganz oben kommt, oft interessant und nicht immer nur abhängig von der Kompetenz der Person. Netzwerke, gute Verbindungen, Fürsprecher an den richtigen Stellen braucht man dort genauso. Manchmal trägt das richtige Parteibuch weiter, manchmal die Kontakte aus der Studentenverbindung oder es sind einfach Freundschaften und Bekannte. Das gibt es überall, nicht nur in der Politik.


    Man kann versuchen diese Form der Korruption mit Bürokratie (z.B. Stellenausschreibungen und Ausschreibungen im Allgemeinen) zu verhindern, aber wir erleben ja alltäglich, wie dies auf der einen Seite lähmt und auf der anderen Seite trotzdem umgangen wird.


    Da wo Menschen aufeinanderprallen und es um Macht geht, da folgt auch immer die Korruptiuon.

    Ich hätte gerne mal einen Beleg für diese steile These, dass zu erst über Posten und dann über Inhalte geprochen wird. Das hat mit der Wirklichkeit nun überhaupt nichts zu tun. Ich empfehle die Berichterstattung von Bild bis Süddeutsche, Spiegel etc. zu den Koaltionsverhandlungen nach Wahlen zu verfolgen. Es wird immer erst über die Inhalte, die man ja nicht teilen muss, lange verhandelt und erst dann setzen die Personalgespräche ein.

    Und trotzdem sind alle Beteiligten auf die besten Plätze im Ministeramt aus. Es wäre sehr überraschend, wenn nicht auch schon zu Beginn Nebengespräche laufen würden, über die sich aus guten Gründen keiner traut öffentlich zu reden. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte und im Verborgenen.


    Ich denke der richtige Klüngel um Plätze und Posten geht dann los, wenn die Minister ihre Plätze eingenommen haben und die guten Stellen innerhalb des Ministeriums vergeben werden.

    Mindestalter 35 Jahre und mindestens 5-6 Jahre Erfahrung im Berufsleben.

    Dann würde auch klein Amtor (unsäglicher Kauz) nicht im Bundestag sitzen

    Damit könnte ich gut leben.


    Wobei das Problem gar nicht die Politiker sind, sondern auch (oder z.T. noch mehr) der Unterbau in den Ministerien. Wenn ich sehe, wer z.B. im Bildungsministerium steuert, wie gute Bildung gestaltet werden soll, dann sitzen mir auch zu wenig Leute mit Ahnung von Bildung.

    Die ersten 3 Beispiele kannst du aber nur bedingt anführen. Jauch weiß ich jetzt nicht, aber Gates und zuckerberg haben eben den Schritt gewagt und haben ihre eigene Idee in etwas großes verwandelt. Auf EIGENES Risiko!

    Wenn ich heute beschließe, mein Geld mit Politik zu machen, dann gehe ich auch erstmal auf EIGENES Risiko. Wenn ich es in den Bundestag geschafft habe, dann habe ich natürlich ausgesorgt (und das ist auch gut so. Ich finde sogar, Nebeneinkünfte im Bundestag müssten verboten sein, denn genau dafür sind die Diäten ja da, damit man eben nicht bestechlich ist) .


    Von den über 1 Millionen Parteimitgliedern in Deutschland schaffen das aber nur ein Bruchteil. Man muss es zunächst in der Partei nach oben schaffen und dann noch an verschiedenen Stellen von Parteimitgliedern und von Bürgern gewählt werden.