Der Politik-Thread

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    • MainBock schrieb:

      Das sind Themen die man angehen musste, aber eben nicht so wie sie angegangen worden sind (das werden ihr viele Kritiker vor).
      Da könnt ihr „vom anderen Ufer“ (nicht böse gemeint, es soll sich bitte keiner angegriffen fühlen) in diesem Unionsinternen Streit gar nicht wirklich mitreden!!
      Warum?
      Weil ihr die Sachen eben von vorneherein anders seht (von der linken Seite aus).
      Für euch ist es richtig wie in der Unweltpolitik seitens der Regierung agiert wurde (oder sagen wir es so, es geht für euch in die richtige Richtung), genauso in den anderen Themen.
      Nicht alles, was links vom ultrakonservativen Flügel der CDU steht, vertritt automatisch eine grundsätzlich linke Meinung. Die Mitte in DE ist sehr breit, und das ist auch gut so. Bestimmte Dinge werden viel zu schnell mit dem linken Lager verbunden, dabei sind Widerstände gegen rechte Gewalt, gegen rechten Populismus, gegen Turbokapitalismus und Neoliberalismus, gegen eine extreme Pro-Reichen-Politik, gegen überbordenden Wirtschaftssanktionismus, gegen Abbau von Sozialleistungen (um nur ein paar Beispiele zu nennen) tief in der Mitte verwurzelt. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, der Widerstand gegen rechtes Gedankengut ist in unserem Grundgesetz verankert.
      Das erstmal vorneweg zu deiner Einsortierung in Richtung linker Seite. Über "ihr" und "die" sag ich lieber nichts, das ist mir ehrlich gesagt zu blöd.
      Den uninonsinternen Streit nicht beurteilen zu können, weil man nicht ultrakonservativ genug ist, halte ich entsprechend für ziemlichen Schwachsinn.

      MainBock schrieb:

      Ich glaube dass jeder Realo hier weiß, dass es in einigen Ostdeutschen Kommunen Probleme mit rechten (Neonazis) gibt...und dem muss begegnet werden!
      Aber genauso weiß jeder Realo, dass es Straßenzüge gibt, durch die man seine Freundin/Frau heute nicht mehr guten Gewissens laufen lässt.
      "Jeder weiß..." So beginnen eigentlich nur extrem unseriöse Aussagen.
      Auch diese Relativierung wieder: "einige", nur "ostdeutsche". Aber es gibt ja diese Straßenzüge. Wenn du je ein Paradebeispiel für Populismus wolltest: Glückwunsch, du hast eines geschaffen. Komisch, dass die Statistiken das "Unwohlsein" bestimmter Bürger einfach nicht bestätigen wollen. Dann müssen eben "Gefühle" oder eben "allgemeines Wissen" herhalten.

      MainBock schrieb:

      Zudem muss ein Konzept durchdacht und kommuniziert werden, was man mit den vielen Leuten macht, wenn der Krieg in Syrien zu Ende ist.

      Jemand muss das Land aufbauen! Und dabei sollte man die Leute dort finanziell und Ingenieurtechnisch unterstützen.
      Oder ist das gar nicht der Plan? Sollen sie (oder die meisten) hier bleiben?

      Dann muss das kommuniziert werde
      Da sind wir uns sogar einig: Kommunikation ist wichtig, und die findet nicht ausreichend genug statt, was sicherlich eines der Probleme ist.
      Grundsätzlich sollte allerdings jedem klar sein, dass die Lage in Syrien weit von einer gewissen Stabilität entfernt ist, dass nicht absehbar ist, wann dort wieder Frieden herrscht.
      Insofern kann man jetzt kaum mit konkreten Aussagen um die Ecke kommen, denn das wäre wiederum ziemlich unseriös.

      MainBock schrieb:

      Genauso beim Thema Umweltschutz bzw. Energiewende“...

      Was wird uns das kosten?
      Wie entwickeln sich die energieloserem für den Bürger und die Unternehmen?
      Die Fragen sollten eher lauten: Was kann ich tun, was kann mein Beitrag sein?
      "Was wird uns das kosten" klingt nach extremer Naivität und dem Glauben, dass wir die Umwelt zerstören können und dann beim verzweifelten Versuch, das etwas auszubremsen, billig davon kommen.
      Mi tut jeder leid, dem das noch nicht klar ist.

      MainBock schrieb:

      Da kommen viele der Leute her, dem bin ich mir sicher, die heute AFD wählen, genauso wie im Sicherheitssektor.
      Denn die Partei, die ihre Interessen vertreten hat, tut das heute nicht mehr (aus ihrer Sicht nicht aus eurer ).

      Und dann kommt eben die AFD um die Ecke und alle wundern sich, warum die so viele wählen?

      Auch hier sage ich, es ist nur logisch, dass es die AFD gibt, denn sie vertritt die Ecke des Gleichgewichts, die wegen Merkel rausgebrochen ist.
      Als erstmal und zum wiederholten Mal: In Sachen Flüchtlinge vertritt die CDU sogar knallhart ihre Grundwerte. Das kleine "C" im Namen wird scheinbar nur von vielen gerne vergessen.
      Im Sicherheitssektor - wenn du damit sowas wie Überwachung meinst - hast du scheinbar die letzten Jahre der Entwicklung verschlafen, denn da hat die CDU tatsächlich so einige Dinge auf den Weg gebracht bzw. es zumindest versucht (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung).

      Und dass die AfD die "Ecke des Gleichgewichts" vertritt, das ist ja wohl nicht dein Ernst. Aus der CDU soll ein politischer Flügel herausgebrochen sein, den nun die AfD ersetzt? Was für eine widerliche CDU hast du bitte in Erinnerung?
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tigranes ()

    • Ach Tigranes, ehrlich, was ist den daran populistisch?

      Bitte jetzt...
      In einigen Kommunen Ostdeutschland gibt es natürlich Rassismus, was ist daran denn falsch, das ist bekannt?!

      Und umgekehrt gibt es Straßenzüge (in einigen Kommunen v.a. Westdeutschlands) wo es umgekehrt große Probleme gibt...was ist daran nun wiederum falsch...auch das ist bekannt ?!

      Und ja, jeder REALO weiß das auch.

      Es ist kein Problem wenn wir hier unterschiedliche Ansichten haben, aber was an dem einen Abschnitt nun populistisch ist, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

      Was das Thema Umwelt angeht, so ist ein sinnvolles und gangbares Konzept zu entwickeln, was die Mehrheit der Bürger trägt.

      Wenn die Menschen jedoch merken, dass hier vieles teurer wird, dass möglicherweise (ihre) Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, während dies gar keinen Effekt hat, weil China, Indien, USA oder andere Staaten gleichzeitig Kraftwerke etc aufbauen, dann wird die Mehrheit nicht mehr mitgehen.

      Daher...wir benötigen hier ein weltweites Konzept, möglicherweise eines, wo Entwicklungs- und oder Schwellenländer massiv durch Know How bzw. finanziell unterstützt werden.
      Das hätte dann auch einen wirklichen Effekt.
    • MainBock schrieb:

      Ach Tigranes, ehrlich, was ist den daran populistisch?

      Bitte jetzt...
      In einigen Kommunen Ostdeutschland gibt es natürlich Rassismus, was ist daran denn falsch, das ist bekannt?!

      Und umgekehrt gibt es Straßenzüge (in einigen Kommunen v.a. Westdeutschlands) wo es umgekehrt große Probleme gibt...was ist daran nun wiederum falsch...auch das ist bekannt ?!
      Allein schon dieses: "Das ist bekannt". Mit deinen Aussagen (bewusst oder unbewusst) implizierst du, dass Rassismus ein regional beschränktes kleineres Problem sei.
      Und die hier schon x-fach angeführten Statistiken zu Kriminalität und Co., die eben eine seriöse Grundlage haben, werden mit solchen Pauschalisierungen weggewischt.
      Wirklichkeit vs. gefühlte Wirklichkeit

      MainBock schrieb:

      Was das Thema Umwelt angeht, so ist ein sinnvolles und gangbares Konzept zu entwickeln, was die Mehrheit der Bürger trägt.

      Wenn die Menschen jedoch merken, dass hier vieles teurer wird, dass möglicherweise (ihre) Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, während dies gar keinen Effekt hat, weil China, Indien, USA oder andere Staaten gleichzeitig Kraftwerke aufbauen, dann wird die Mehrheit nicht mehr mitgehen.

      Daher...wir benötigen hier ein weltweites Konzept, möglicherweise eines, wo Entwicklungs- und oder Schwellenländer massiv durch Know How bzw. finanziell unterstützt werden.
      Das hätte dann auch einen wirklichen Effekt.
      Alles schon x-fach hier diskutiert, bin es leid, immer wieder das gleiche schreiben zu müssen.
      Kurzfassung: Daheim das machen, was geht und nicht andere als Ausrede benutzen. Reduktion des CO2-Austoßes ist alternativlos.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • MainBock schrieb:



      Wenn die Menschen jedoch merken, dass hier vieles teurer wird, dass möglicherweise (ihre) Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, während dies gar keinen Effekt hat, weil China, Indien, USA oder andere Staaten gleichzeitig Kraftwerke etc aufbauen, dann wird die Mehrheit nicht mehr mitgehen.
      Das finde ich zum Beispiel einigermaßen populistisch. Bisher wird und wurde nichts teurer, Benzin ist im Vergleich zu den Löhnen seit 1990 konstant billig, je Arbeitsminute gerechnet etwa 3x billiger als noch 1960. Die Arbeitsplätze, die hier zuletzt auf dem Spiel standen sind mehrere Zehntausend in der Windenergie, wo wir schlicht und ergreifend abgehängt wurden und werden.
      Die aktuell in den entwickelten Ländern arbeitenden Generationen sind historisch darüber hinaus die mit der miesesten CO2-Bilanz. Ein Deutscher stößt etwa 5x mehr CO2 aus als ein Inder. Bei uns etwas ändern, hätte also einen riesigen Effekt.

      Für mich spricht aus diesen Zeilen ein einigermaßen reicher Westler, dem es vollkommen egal ist, ob er als die Generation in die Geschichte eingeht, die um die Folgen ihres Handelns wusste und trotzdem nichts geändert hat. Die als "Verbraucher" weiter schwere Autos, fossile Brennstoffe, billiges Fleisch, weit importierte Lebensmittel gekauft hat.

      Wir werden sehen, ob die Mehrheit mitgeht. Das entscheidet sich zum Glück nicht in Forumsbeiträgen im FC-Brett.
    • Tigranes schrieb:

      Machtverlängernde Maßnahmen Putins?
      Kann mich nicht schrecken.

      Ich orientiere mich in meiner Meinungsbildung an Altkanzler Schröder. Der hat schon vor langem verstanden, daß der russische Präsident ein lupenreiner Demokrat ist.

      Schröder hat mehrere Male glaubhaft wiederholt, daß Putin sein Land auf eine wirkliche Demokratie hin orientiert. Damit ist der Mann noch nicht fertig und deswegen haben die jetzigen Rochaden auch nur ein Ziel:

      Russland soll ein Hort der Demokratie werden. Das kann aber eben noch dauern und da ist doch nur gut , daß man einen Präsidenten wie Putin auf Lebenszeit hat. Oder?!...Na also.


      P.S.: Der deutsche Staat zahlt Altkanzler Schröder - mittlerweile in Diensten irgendeines russischen Unternehmens, dessen Name mir gerade nicht einfällt - über 500.000 EURO für sein Büro in Berlin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Listlos ()

    • Er war Kanzler und ist jetzt Busenfreund von Putin.
      Wir haben es doch in Deutschland, leider nur nicht für unsere alte Generation, welche mich und viele von uns hier groß gezogen haben.
      Traurig.

      Diese muss mit < 1000 € Rente leben.
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Präsident), oropher (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, Badischer Bock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kölsch ()

    • Und es gibt immer noch ein paar Schmerzbefreite, die Schröder für einen guten Kanzler und für einen Vorzeige-Sozialdemokraten halten - sogar hier in diesem Forum schon mehrfach gelesen.
      Dabei war der Mann nicht nur unfassbar korrupt, unfassbar dreist, sondern hat auch noch der Sozialdemokratie den Todesstoß verpasst mit seinen neoliberalen Reformen.
      Ganz großer Mann...

      Und Putin ist natürlich der Vorzeigedemokrat schlechthin. Wobei der Ziegenfocker ihm durchaus Konkurrenz macht.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Tigranes schrieb:

      Und es gibt immer noch ein paar Schmerzbefreite, die Schröder für einen guten Kanzler und für einen Vorzeige-Sozialdemokraten halten - sogar hier in diesem Forum schon mehrfach gelesen.
      Dabei war der Mann nicht nur unfassbar korrupt, unfassbar dreist, sondern hat auch noch der Sozialdemokratie den Todesstoß verpasst mit seinen neoliberalen Reformen.
      Ganz großer Mann...

      Und Putin ist natürlich der Vorzeigedemokrat schlechthin. Wobei der Ziegenfocker ihm durchaus Konkurrenz macht.
      Ich habe das schon ein paar Mal - nicht nur in diesem Forum - geschrieben und gesagt: Exkanzler Schröder gehört die Staatsbürgerschaft entzogen - wegen Ausverkaufs deutscher Interessen. Die Russen haben ihm die
      Rubel - Quatsch - die Dollar und die EURO unter die Weste gejubelt und Schröder hat ihr Lied gesungen.
      Ob ich so weit gehen würde, daß Schröder den Sozialdemokraten den Todesstoss versetzt hat?!...Eher nein. Seine Reformen haben der Reputation der Sozis schweren Schaden zugefügt, ja. Aber Schröder ist 15 Jahre nicht mehr
      Kanzler, da kann man schon erwarten, daß da repariert wird und insofern mag ich dann auch nicht andere vom Zustand der Partner schuldfrei erklären.

      Aber darum ging es mir gar nicht. Sondern um das andere, was du da dann schreibst. "Unfassbar korrupt, unfassbar dreist" - ja, genau das. Und wir lassen ihn damit weg kommen, das ist auch unfassbar.
    • @Koelschlenny,

      Ein „Wessi“ bin ich, das stimmt...und zwar einer der gerne in Ostdeutschland Urlaub macht, weil es dort viele wunderbare Ecken gibt.

      Wäre ich „reich“ oder „einigermaßen reich“, dann hätte ich mir ein Haus gekauft und Photovoltaikanlagen auf das Dach geklatscht, dann hätte ich mir eine weitere Bude gekauft um diese 2015 ff an Flüchtlinge/Migranten zu vermieten und dafür viel Geld vom Staat zu kassieren.

      Nein Lenny, ich bin einer von vielen Mio Menschen, die einem ganz normalen Job haben, der in der Regel morgens um 6.30 Uhr auf die Arbeit geht und abends (je nachdem wieviel anfällt) zwischen 18 und 20 Uhr (manchmal später) wieder daheim ist.

      Dafür zahle ich dann (wie viele andere auch) brav meine Steuern und Abgaben und habe Am Ende des Monats dann Betrag X übrig (sofern keine größeren Anschaffungen/Reparaturen anstehen), bei dem ich genau überlegen muss, wie ich diesen einsetze, um im Alter möglichst keine Probleme zu bekommen.

      Dieser Betrag ist jedoch kleiner geworden, auch wegen der gestiegenen Miete sowie gestiegener ENergiekosten (Strom) die sich in den letzten Jahren teils verdoppelt haben!

      Die gestiegenen Energiekosten sind der Politik zu verdanken.

      Die gestiegenen Mieten genauso!
      Denn die Nullzinspolitik führt dazu, dass einige durchdrehen - und ja, die nullzinspolitik kommt durch die EZB -aber diese richtet sich mittlerweile nach der Politik.

      Also hier zwei konkrete Beispiele.

      Wäre ich stinkreich, dann wäre das alles leicht zu verschmerzen.
      Wie gesagt, über Photovoltaik würde ich mir ein Stück vom Kuchen zurückholen (und dies andere zahlen lassen)!
      Dasselbe bei der Flüchtlingssache.

      Ich ärgere mich einfach darüber und zwar maßlos, dass man nicht mehr so recht weiß, wie man schlauerweise mit seinem sehr hart verdienten Geld umgehen sollte, damit es nicht weniger wird bzw. es einem im Alter zur Verfügung steht.

      Aktien? Die sind heute verdammt teuer und die Fallhöhe ist hoch.

      Immobilien? Die sind sehr teuer, das brauche ich keinen zu sagen.
      Und wer weiß was da jetzt für weitere Reformen seitens der Politik kommen, um einen Immobilieneigentümer zur Kasse zu bitten.

      Somit fallen Aktien und Immobilien momentan weg.

      Anleihen? Die werfen kaum was ab.

      Lebensversicherungen? Bringen Die was bei den niedrigen Verzinsungen? Hochriskant

      Das Geld auf die Bank legen? Dann wird es auch nicht mehr sondern bei den steigenden Preisen weniger.

      Das ist eine Situation die viele Mio Bürger sich stellen.
      Man muss also entweder ins Risiko gehen oder (anders als früher, als man auf der Bank noch was bekam) damit leben, dass das Geld weniger wird.


      Lenny und Tigranes, ich verstehe eure Ansinnen (erstmal vor der eigenen Türe kehren), das kann man so sehen.

      Man darf jedoch anderen die eben dieses als „Symbolpolitik“ ohne Nachhaltigkeit und Nutzen ansehen nicht dafür angreifen.

      Ich für meinen Teil versuche nur Dinge zu machen, die (aus meiner Sicht) einem Nutzen nach sich zu ziehen..und Das ist eben genau dieses.
      Ich finde halt, dass es nichts bringt hier derart große und teure Anstrengungen zu unternehmen, wenn andere nicht mitziehen.

      Wie beschrieben, es hat Auswirkungen auf unseren Geldbeutel und auch auf Arbeitsplätze.

      Die Energieunternehmen haben schon Plätze abgebaut, in der Zulieferungsindustrie der Automobilbranche geht es nun weiter.

      Ich bin sofort bei euch, wenn Frau Merkel es schafft andere Regierungsschefs ins Boot zu holen! Denn es wird nicht im Alleingang gehen, sondern nur gemeinsam.

      Es muss ein Gesamtkonzept her, in dem die Industrienationen den Schwellenländern und allen anderen unter die Arme greift, es muss eine Maximalbevölkerung festgelegt werden (wie auch immer das aussehen soll)...
      Das Know How muss ausgetauscht werden und und und...entweder man geht in Zeiten der Globalisierung Hand in Hand (aber mit gewissen Spielregeln - du bist mal in eine ähnliche Richtung gegangen, Tigra (Weltregierung)- oder es wird scheitern mit verheerenden Folgen.

      Und abschließend nochmal was ich zB populistisch finde, ist d er Satz der kleinen greta....man hätte ihre Jugend gestohlen (und das Denken ja offensichtlich viele).

      Ich kann mich aus Erzählungen noch erinnern wie die Jugend meiner Eltern und Großeltern ausgesehen haben muss...da wurde teils von der Hand in den Mund gelebt und selbst in Kindesalter hart angepackt werden.

      Darüber sollte dieses Mädchen (und ein paar andere) mal nachdenken bevor sie mit solch einem Vorwurf um die Ecke kommt.

      Ich möchte gar nicht sagen, dass dies eine Respektlosigkeit und Unverschämtheit von ihr ist, vielleicht kennt sie das von zu Hause nicht, weil es der Familie oder ihrem Umfeld schon über Generationen recht gut geht...aber das was sie heute hat und andere ihrer Generation ist im Vergleich zu früheren im Schnitt, eine wunderbare Kindheit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MainBock ()

    • MainBock schrieb:

      Wäre ich „reich“ oder „einigermaßen reich“, dann hätte ich mir ein Haus gekauft und Photovoltaikanlagen auf das Dach geklatscht, dann hätte ich mir eine weitere Bude gekauft um diese 2015 ff an Flüchtlinge/Migranten zu vermieten und dafür viel Geld vom Staat zu kassieren.
      Du kannst nicht einerseits immer wieder davon sprechen, die Diskussionen enthalten für dich zu viel Emotion und zu wenig Sachlichkeit, und auf der anderen Seite dann ständig solch einen Krempel verfassen. Himmel, den Satz könnte man (mit etwas schlechterer Rechtschreibung) 1:1 in einer identitären Facebookgruppe als wütendes Bild verbreiten.

      Du führst hier größtenteils nichts anderes als eine Neiddebatte.
    • Listlos schrieb:

      .Eher nein. Seine Reformen haben der Reputation der Sozis schweren Schaden zugefügt, ja. Aber Schröder ist 15 Jahre nicht mehr
      Kanzler, da kann man schon erwarten, daß da repariert wird und insofern mag ich dann auch nicht andere vom Zustand der Partner schuldfrei erklären.
      Das ist wohl wahr, seine "Nachfolger" hatten durchaus Zeit, seine Fehler zu reparieren - oder sich wenigstens klar und deutlich von seiner Politik abzugrenzen.
      Insofern ist meine Bezeichnung "Todesstoß" sicherlich übertrieben, zumal diese Abkehr von sozialdemokratischen Werten schon unter Schmidt begonnen hat.
      Sagen wir es mal so: Schröder hat der Sozialdemokratie - und zwar sowohl seiner Partei als auch der sozialen Marktwirtschaft der BRD - heftigen Schaden zugefügt. Und das auf beispiellose Art und Weise zur eigenen Bereicherung und der seiner Genossen wie Maschmeyer. Über seine Russland-Affären haben wir dann noch nicht gesprochen. Dass so einer frei herumlaufen darf und sich sogar noch in Altkanzler-Manier zu relevanten Themen äußert, ist ebenso beschämend oder sogar noch beschämender als die Straflosigkeit seines Vorgängers Mr. Bimbes.
      Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • LinkeKlebe schrieb:

      MainBock schrieb:

      Wäre ich „reich“ oder „einigermaßen reich“, dann hätte ich mir ein Haus gekauft und Photovoltaikanlagen auf das Dach geklatscht, dann hätte ich mir eine weitere Bude gekauft um diese 2015 ff an Flüchtlinge/Migranten zu vermieten und dafür viel Geld vom Staat zu kassieren.
      Du kannst nicht einerseits immer wieder davon sprechen, die Diskussionen enthalten für dich zu viel Emotion und zu wenig Sachlichkeit, und auf der anderen Seite dann ständig solch einen Krempel verfassen. Himmel, den Satz könnte man (mit etwas schlechterer Rechtschreibung) 1:1 in einer identitären Facebookgruppe als wütendes Bild verbreiten.
      Du führst hier größtenteils nichts anderes als eine Neiddebatte.
      Das ist nicht richtig, Klebe.

      Und vor allem - du pickst dir aus einem Beitrag mit gefühlten 50 oder mehr Sätzen den einen raus, den man dann eventuell angreifen kann oder in die von dir gerade gewünschte Richtung "Neiddebatte" drehen kannst.
      Nicht korrekt, mein Lieber.

      Ich habe hier schon mal selber anhören müssen, daß ich ein Vertreter einer Generation war(bin), die der nachfolgenden Generation alles versaut hat. Ich weiss es natürlich nicht 100 % - ig, ich würde aber mit an Sicherheit
      grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß MainBock deutlich jünger ist als ich. Und sinnigerweise sagt koelschlenny weiter oben über MainBock, daß es dem wohl egal sein, wenn s e i n e Generation als die
      in die Geschichte eingeht, der die Folgen ihres Handelns bewusst sei und die trotzdem nichts geändert hat. Jetzt sind haben wir also schon mindestens zwei Generationen, denen alles gleichgültig ist...So ein Quatsch.

      Leute - Klimawandel, Energiewende, Deindustrialisierung, Verteilen von Lasten und Kosten - das sind ungeheuer schwierige Themen, weil auch alles miteinander verwoben ist. Und wir werden diese Themen n i c h t lösen,
      wenn wir als Menschen, Gesellschaft und auch Generationen nicht zueinander stehen. Nach meiner Ansicht haben wir - die Gesellschaft, die Menschheit - eine Aufgabe vor uns, die dem Wiederaufbau nach dem Krieg in
      ihrer ganzen Dynamik, ihrer Wichtigkeit und zum Teil auch ihrer Hoffnungslosigkeit(weil die Aufgabe so gigantisch ist) in wenig nach steht. Und wir sind gut beraten uns daran zu erinnern, daß gerade in Deutschland wir das
      vor allem deswegen geschafft haben, weil die Gesellschaft sich solidarisiert hat. Den Klimawandel zu leugnen ist idiotisch. Wir können das abhaken und wir müssen uns auch nicht mehr darüber erhitzen. Ebenso idiotisch und
      ins Nichts führend, sind Debatten über Schuldzuweisungen.

      Meine Position ist klar. Die ergibt sich aus vor allem aus meiner Tätigkeit - ich bin Wirtschaftler und Praktiker. Und ich bin Vater von drei Kindern. Als Wirtschaftler und Praktiker bin ich dazu verpflichtet, von meinem
      Unternehmen Schaden abzuwenden. Ich wende Schaden von ihm - ganz konkret - ab, indem ich den Energieverbrauch reduziere und die Energiearten optimiere. Niemand muss uns erzählen, wie das geht. Wir wissen das und
      wir tun das. Insofern brauche ich auch keine Hinweise, die mangels Sachkenntnis nicht hilfreich sind. Wenn Hinweise Sachkenntnisse verraten, dann nehmen wir sie auf. Und setzen sie um -das ist unsere Verpflichtung gegen-
      über der Gesellschaft und dem Unternehmen. Mutig sein und realistisch bleiben, das ist die Devise. Und es ist mir bekannt, daß meine Kinder und deren Freunde - die Generation der jetzigen 20er - mit dieser Einstellung
      sehr gut leben können. Wir müssen das zusammen machen, Leute. Mit geht, gegen geht nicht. Alles Energieverschwendung.
    • Tigranes schrieb:

      Listlos schrieb:

      .Eher nein. Seine Reformen haben der Reputation der Sozis schweren Schaden zugefügt, ja. Aber Schröder ist 15 Jahre nicht mehr
      Kanzler, da kann man schon erwarten, daß da repariert wird und insofern mag ich dann auch nicht andere vom Zustand der Partner schuldfrei erklären.
      Das ist wohl wahr, seine "Nachfolger" hatten durchaus Zeit, seine Fehler zu reparieren - oder sich wenigstens klar und deutlich von seiner Politik abzugrenzen.Insofern ist meine Bezeichnung "Todesstoß" sicherlich übertrieben, zumal diese Abkehr von sozialdemokratischen Werten schon unter Schmidt begonnen hat.
      Sagen wir es mal so: Schröder hat der Sozialdemokratie - und zwar sowohl seiner Partei als auch der sozialen Marktwirtschaft der BRD - heftigen Schaden zugefügt. Und das auf beispiellose Art und Weise zur eigenen Bereicherung und der seiner Genossen wie Maschmeyer. Über seine Russland-Affären haben wir dann noch nicht gesprochen. Dass so einer frei herumlaufen darf und sich sogar noch in Altkanzler-Manier zu relevanten Themen äußert, ist ebenso beschämend oder sogar noch beschämender als die Straflosigkeit seines Vorgängers Mr. Bimbes.
      Göttlich, dieser Ausdruck "Bimbes"...Hatte den völlig vergessen. Einfach Spitze....Tja Tigranes, ist so: Bimbes und Schröder gehören(gehörten) eigentlich beide mal für eine gewisse Zeit ins das Cafe Viereck.
    • Listlos schrieb:

      Und vor allem - du pickst dir aus einem Beitrag mit gefühlten 50 oder mehr Sätzen den einen raus, den man dann eventuell angreifen kann oder in die von dir gerade gewünschte Richtung "Neiddebatte" drehen kannst.
      Nicht korrekt, mein Lieber.
      Ich habe mir den Teil rausgepickt, weil er seinen Beitrag damit eingeleitet hat und schon mehrfach betonte, er wolle eine rationale und eben nicht emotionale Diskussion führen. Das passt dann nicht zusammen und das wollte ich hervorheben.

      Listlos schrieb:

      Ich habe hier schon mal selber anhören müssen, daß ich ein Vertreter einer Generation war(bin), die der nachfolgenden Generation alles versaut hat. Ich weiss es natürlich nicht 100 % - ig, ich würde aber mit an Sicherheit
      grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß MainBock deutlich jünger ist als ich. Und sinnigerweise sagt koelschlenny weiter oben über MainBock, daß es dem wohl egal sein, wenn s e i n e Generation als die
      in die Geschichte eingeht, der die Folgen ihres Handelns bewusst sei und die trotzdem nichts geändert hat. Jetzt sind haben wir also schon mindestens zwei Generationen, denen alles gleichgültig ist...So ein Quatsch.
      Dieser Vorwurf basierte darauf, dass wieder das "China-Argument" aufkam. Dieses mit dem Finger auf andere zeigen und die stete Behauptung, unsere Bemühungen seien dann ohnehin umsonst, ist einfach unsinnig. Das wirkt eben wie Gleichgültigkeit, ebenso wie die reflexartige Frage, wer das denn alles bezahlen solle. Gerade erst kam eine Studie heraus, die die wirtschaftlichen Schäden, die der Klimawandel in der Zukunft hervorrufen wird, errechnet hat. Das sind Billionen. Insofern kann man diese Frage auch gut andersherum stellen.
    • Klebe - ja. Alles gut und alles gut verstanden. Und wie ich weiter oben geschrieben habe - Klimawandel zu leugnen ist idiotisch und reine Zeitverschwendung.

      Meine Intention geht anders. Wir müssen die Leute mit nehmen, Generationen übergreifend. Weisst du, Feindbilder erleichtern ungeheuer das Marschieren. Aber gewinnen tust du damit gar nichts.
    • Ich denke, jede Generation hat ihre eigenen Klimasünden. Zu unserer Zeit wurdr einiges falsch gmacht, dafür gab es andere schädliche Sachen noch garnicht. Das richtige Bewusstsein kommt leider meist erst auf, wenn es schon viertel nach Zwölf ist. Ich erinnere mich, dass es Anfang der Siebziger Jahre schon Bücher gab, die vor Umweltkatastrophen warnten. Das wurde damals von den Meisten aber für ebenso utopisch gehalten, wie die Däniken Bücher in denen behauptet wurde, Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde gelegentlich besucht und die Menschenaffen veredelt. Heute leugnen es (Klima) nur noch Leute wie Trump und die AfD. Es müssen alle Generationen zusammenweiken und -halten um zu retten, was zu retten ist. Die Politiker machen selbst einfache und kleine Schritte nicht.

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    • Schröder wird niemals die Bürgerschaft enzogen, genauso wenig wie Merkel, ich will gar nicht wissen was sie Putin gutes tut :kotzen: :kotzen:
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Präsident), oropher (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, Badischer Bock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.