Der Politik-Thread

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jan2010 schrieb:

      @MainBock

      Je häufiger Themen, ob bedeutend oder nicht so wichtig (in Relation zu anderen Themen) der Bürger im Fernsehen, Zeitung, Internet konfrontiert wird, desto wichtiger erscheint es dem Bürger, dass sich die Parteien/Politiker drum kümmern.

      Wenn die Bild oder Spiegel jeden Tag etwas über die Volksverarmung und immer grösser werdenen Schere zwischen Arm und Reich schreiben würde, dann wäre dieses Thema vom Fokus her wesentlich höher als wie es heute im Vergleich zur Flüchtlingspolitik wäre.

      Es ist leider immer noch so, dass die Mainstream Medien genau das schreiben, was die "Beeinflusser" dort abgedruckt haben wollen. Ob es Spiegel, Focus oder die Bild ist: alle schreiben das Gleiche, nur in anderer Form.

      Und das ist widerum der grosse Einfluss der Medien.

      Die Medien steuern uns auf das Thema Flüchtlingsproblem. Aber kein oder die wenigsten Politiker/Medien thematisieren zumindest den Part des Westens an den Flüchtlingen.

      Als Empfehlung falls Du oder wer sich dafür noch interessiert, gibt es interessante Vorträge vom Friedensforscher / Historiker Dr. Daniele Ganser.


      @jan2010


      Hey Jan,
      in meinen Augen ist die Medienlandschaft politisch breit gestreut und das ist deshalb wichtig zu erwähnen, da sich die Medien nicht mehr auf die Informationsfunktion beschränken, sondern ganz klar Meinung und Politik machen wollen. Viele Berichte sind politisch motiviert und zwar in die eine, wie auch die andere Richtung.

      Kann mich noch erinnern wie der Feldzug der USA (und ihrer Partner) im Irak von diversen Medien in Grund und Boden geschrieben wurden (sage das ohne Wertung), wie daraufhin die Friedensmärsche (sogar von Schulen -> Lehrern) losgingen. Das wurde breit in der Öffentlichkeit diskutiert und zwar über Wochen und Monate. Auch heute noch wird sehr kritisch über den damaligen Einsatz geschrieben (von einigen wird dieser als Grundlage des Chaos und der Flüchtlinge gesehen) und es wird in diesem Zusammenhang auch immer wieder der Zirkelbezug zwischen den Vorfällen damals und dem Flüchtlingsstrom heute hergestellt.

      Was den Strom nun heute angeht und auch die Probleme, die damit einhergehen, so wird dies in meinen Augen noch sehr human und zurückhaltend thematisiert...eben so zurückhaltend wie man Vorfälle wie in Köln, etc. überhaupt behandeln kann. Auch die Menschen (die Bevölkerung) geht damit im Großen und Ganzen noch sehr zurückhaltend um. Habe mich die Tage mit ein paar Kumpels getroffen (Türke, Russe, Pole, Italiener, Eritreer) und der Russe, Pole und der Italiener sagten ausdrücklich, hätte es sowas wie in der Silvesternacht in ihren Ländern gegeben (wären einheimische Frauen derart respektlos angegangen worden), dann wären die Jungs gelyncht worden, entweder an dem Abend oder an den folgenden Tagen. Was ist hier passiert? Nichts! Erstmal wurde es verschwiegen, dann kleingeredet und irgendwann (als die Bevölkerung ob der Lügen ärgerlich wurden) wurde dann gestanden. Die Leute die sonst bei jedem Brand in einem Heim auf die Straße gehen und gegen Rechts demonstrieren (selbst wenn von einem Flüchtling selber angezündet), schwiegen.

      Man versuchte (auch seitens der Medien) die Dinge immer relativ kleinzuhalten, nun da seit einiger Zeit aber wöchentlich mindestens! eine größere Sache passiert (Obdachloser angezündet, Frau vergewaltigt und ermordert, hier dies dort jenes, lässt es sich aber eben nicht mehr verschweigen, da es eben etwas ist, was die Leute ganz einfach umsorgt! Das ist ein alltägliches Thema geworden und betrifft jeden.

      Und jetzt nochmal allgemein Jan, weil Du es in einem anderen Beitrag geschrieben hast (und auch oben angedeutet hast), der Westen trägt eine Mitschuld an vielen Problemen auf der Welt, da bin ich ausdrücklich bei Dir (euch - die das so sehen). Der Waffenverkauf an gewisse Staaten, die zu lange Unterstützung gewisser Herrschaften, die Aufteilung gewisser Staaten (obwohl , das nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches eben schwer war und es so oder so Konflikte gegeben hätte)....alles Richtig, alles Wahrheit!!!

      Aber genauso lieber Jan gibt es auch noch ein paar andere Wahrheiten und die tragen auch eine große Mitschuld an den Konflikten in diesen Regionen, aber auch an Konflikten, die mittlerweile (unabhängig von Flüchtlingen) auf unseren Straßen geschehen und die konnte man lange vorhersehen (gesagt wurde nie etwas). Ich möchte ausdrücklich sagen, dass es überall solche und solche gibt, aber eines ist eben zu erkennen, dass sich hier einige besser integrieren und unsere Kultur (mit ihren Rechten und Pflichten) anerkennen und andere weniger und hier gilt es eben mal zu überlegen warum dies so ist (eventuell an dem großen Stolz oder sonstwas)! Und das liegt dann eben nicht nur am Westen oder an fehlender Integration unsererseits, nein, denn dagegen sprechen die vielen Menschen (auch aus dem Kulturkreis) die hier gute Jobs haben und super integriert sind, dagegen sprechen die Asiaten, die sich hier gut integrieren, dagegen sprechen zB auch (die ebenfalls arm sind) Südamerikaner (Kolumbianer, Brasilianer, etc.) die ebenfalls teilweise aus dem Elend kommen, sich aber einfach benehmen!
      Diese Leute (von Aussen) sind ein wichtiger Bestandteil unseres Landes, sie nehmen nicht nur, sie geben auch eine ganze Menge. Sie bringen dem Land mehr, als irgendwelche Rechten Idioten. Perser, Griechen, Italiener, Türken, Afrikaner, Asiaten (etc. etc) gibt so viele fleissige und tolle Menschen, die sich hier ihre Geschäfte aufbauen und ihren Teil zum Großen und Ganzen beitragen (überragende Leistung, Hut ab!)...

      Aber dann gibt es eben noch die andere Seite und die ist nicht klein, nein sie ist groß und die gilt es nun endlich zu bekämpfen (auch zum Schutz der vielen tollen Ausländer, die Gefahr laufen mit den Kriminellen in einen Topf geworfen zu werden), denn es kann nicht sein, dass unsere Frauen an Sylvester nicht mehr raus können, ohne Angst zu haben, (das gab es früher nicht und das darf es auch heute nicht geben!). Da wir mit unseren bestehenden Gesetzen hier aber nicht vorankommen, muss man eben überlegen was man ändern kann um Deutschland unattraktiver für Verbrecher aus aller Welt zu machen (wir haben schon unsere eigenen Problemfälle). In Süddeutschland kauft sich die Italienische Mafia im großen Stil in Immobilen ein (seitdem es in Italien die Mafiagesetze gibt), in Westdeutschland, in Bremen und in Berlin haben die arabischen Familien ganze Straßenzüge in Beschlag genommen, in Offenbach und anderen Städten sind es zB die Romas...und all denjenigen hat niemand verboten sich hier zu benehmen. Das liegt nicht am Westen, sondern an den Menschen selber, auch das ist eine Wahrheit.

      Es gibt viele Faktoren die zu all den Problemen in der Welt und in Deutschland beitragen, die sind vielschichtig und müssen angegangen werden. Einige dauern hierbei länger (Infrastrukturen und Bildung in bestimmten Ländern implementieren - wobei da die Machthaber auch mitspielen müssen) und andere gehen schneller (zB das konsequente Abschieben von Verbrechern aus Deutschland - angefangen mit den Großfamilien!! Die Gesetzte sprechen dagegen...dann taugen sie nichts und müssen angepasst werden -> Einführen der Mafiagesetze wie in Italien).

      vg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MainBock ()

    • MainBock schrieb:

      in meinen Augen ist die Medienlandschaft politisch breit gestreut und das ist deshalb wichtig zu erwähnen, da sich die Medien nicht mehr auf die Informationsfunktion beschränken, sondern ganz klar Meinung und Politik machen wollen. Viele Berichte sind politisch motiviert und zwar in die eine, wie auch die andere Richtung.
      Dank erstmals für Dein ausführliches statement dessen Inhalt ich zum größten Teil auch so sehe bzw. nachvollziehen kann.
      Ja, das meine ich damit, dass mit der Mediensteuerung Meinung und Politik gesteuert wird.
      Aber ist es nicht die eigentliche Aufgabe des Journalismus neutral zu informieren.

      Alle Seiten zu durchleuchten. Keine Meinung von vornerein vordefinieren, sondern dem Zuhörer, nachdem er alle notwendigen Informationen zu einem Sachverhalt hat, dann seine eigene Meinung daraus zu bilden?


      MainBock schrieb:

      Kann mich noch erinnern wie der Feldzug der USA (und ihrer Partner) im Irak von diversen Medien in Grund und Boden geschrieben wurden (sage das ohne Wertung), wie daraufhin die Friedensmärsche (sogar von Schulen -> Lehrern) losgingen. Das wurde breit in der Öffentlichkeit diskutiert und zwar über Wochen und Monate. Auch heute noch wird sehr kritisch über den damaligen Einsatz geschrieben (von einigen wird dieser als Grundlage des Chaos und der Flüchtlinge gesehen) und es wird in diesem Zusammenhang auch immer wieder der Zirkelbezug zwischen den Vorfällen damals und dem Flüchtlingsstrom heute hergestellt.
      Vielleicht habe ich das auch vergessen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass die USA und Bush wochen/monatelang medial am Pranger standen. Man hätte doch auch schön im Focus oder Spiegel die Überschrift wählen können:
      "Bush Kriegsverbrecher"
      "Bush und Verbündete töten zu Unrecht hundertausende Menschen"
      "Warum werden die USA, für das Morden im Irak nicht bestraft"

      Es gäbe so viele TOP header, aber ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.


      MainBock schrieb:

      Was den Strom nun heute angeht und auch die Probleme, die damit einhergehen, so wird dies in meinen Augen noch sehr human und zurückhaltend thematisiert...eben so zurückhaltend wie man Vorfälle wie in Köln, etc. überhaupt behandeln kann. Auch die Menschen (die Bevölkerung) geht damit im Großen und Ganzen noch sehr zurückhaltend um. Habe mich die Tage mit ein paar Kumpels getroffen (Türke, Russe, Pole, Italiener, Eritreer) und der Russe, Pole und der Italiener sagten ausdrücklich, hätte es sowas wie in der Silvesternacht in ihren Ländern gegeben (wären einheimische Frauen derart respektlos angegangen worden), dann wären die Jungs gelyncht worden, entweder an dem Abend oder an den folgenden Tagen. Was ist hier passiert? Nichts! Erstmal wurde es verschwiegen, dann kleingeredet und irgendwann (als die Bevölkerung ob der Lügen ärgerlich wurden) wurde dann gestanden. Die Leute die sonst bei jedem Brand in einem Heim auf die Straße gehen und gegen Rechts demonstrieren (selbst wenn von einem Flüchtling selber angezündet), schwiegen.
      Erst neulichst als ich beruflich mit einem Kölner zum Leverkusen Spiel unterwegs war. Er ist Deutscher. Haben wir über das Thema Köln - Sylvester Nacht gesprochen. Seiner Meinung nach waren das nicht hauptsächlich Taten von Flüchtlingen, sondern Nordafrikaner, die schon länger in Köln rumstänkern. Klar ist war nicht ausgeschlossen, dass dort auch der eine oder andere Flüchtling dabei gewesen ist, aber in den Medien wurde die Hauptschuld mal wie bei einem gefundenen Fressen der Flüchtlingspolitik zugeschoben.

      MainBock schrieb:

      Diese Leute (von Aussen) sind ein wichtiger Bestandteil unseres Landes, sie nehmen nicht nur, sie geben auch eine ganze Menge. Sie bringen dem Land mehr, als irgendwelche Rechten Idioten. Perser, Griechen, Italiener, Türken, Afrikaner, Asiaten (etc. etc) gibt so viele fleissige und tolle Menschen, die sich hier ihre Geschäfte aufbauen und ihren Teil zum Großen und Ganzen beitragen (überragende Leistung, Hut ab!)...
      Genauso sehe ich das auch. Nicht weil ich selbst ausländische Wurzeln habe, sondern wenn man irgendwo zu Gast ist, bzw. mit der 1. oder 2. Generation in ein fremdes Land gegangen ist, dann muss man sich anpassen - Punkt.
      Nichts anderes tun wir ja auch. Auch wenn ich meinen Glauben auslebe, so stören wir damit niemanden.

      MainBock schrieb:

      in Westdeutschland, in Bremen und in Berlin haben die arabischen Familien ganze Straßenzüge in Beschlag genommen, in Offenbach und anderen Städten sind es zB die Romas...und all denjenigen hat niemand verboten sich hier zu benehmen. Das liegt nicht am Westen, sondern an den Menschen selber, auch das ist eine Wahrheit.
      Sehe ich 100 % genauso. Mir ist völlig egal, wenn solche Penner Muslime, Christen, Juden oder Heiden, Araber, Marokanner, Tunesier oder Türken sind. Wenn sich jemand asozial benimmt, muss er die Konsequenzen dafür tragen. Und mit der Härte (die bei uns fehlt) des Gesetzes auch bestraft werden.

      Dein letzter Satz trifft das extrem gut, was mich manchmal in der Debatte hier stört.
      Der Mensch ist es an dem es liegt. Es ist nicht die Religion. Auch wenn einige die Religion zum Anlass nehmen oder instrumentalisieren, aber die Glaubenslehre mit Füssen treten. Aber ich will nicht schon wieder eine Islam Debatte lostreten.

      Mir geht es in der Beurteilung von Straftaten, dass man den Menschen sieht, der es getan hat.
    • FC-Fan schrieb:

      Der IS und viele andere benutzen verschlüsselte Messnager wie Threema.
      Unter anderem, ja, und sie benutzen auch Telefon, E-Mails, vielleicht sogar Briefe oder verschlüsselte Postkarten, womöglich gar Fax. Die überwacht man dann gleich mit.

      Konspirative Wohnungen wie die Hamburger Zelle vor dem 11. September machen sie vielleicht auch noch auf. Und das alles wird der @ "FC-Fan" überwacht sehen. :facepalm:
    • @jan2010

      Hallo Jan,
      sehe da vieles wie Du. Glaube auch nicht, dass die Religion da die Ursache für Kriege oder Leid ist (sie wird halt vorgeschoben um Anhänger dahinter zu scharen). Denn wenn es die Religionen nicht gäbe (früher Christentum, heute Islam), dann würden diejenigen an der Spitze (die Interesse an Konflikten haben) andere Gründe finden wie sie die Leute beeinflusse könnten.

      Denke alle Religionen sind, sofern man sich an die zehn Gebote hält (die gibt es doch glaube ich auch im Judentum und im Islam wenn ich mich nicht irre), friedliche Religionen. Das Problem sind halt die Verbrecher, die den Leuten sonstwas erzählen.

      Wie auch immer, hatte es gestern schon angesprochen, es ist halt trotzdem zu erkennen (zumindest hier in Deutschland), dass eben viele (neben den anderen - auch vielen - die zu 110 % in Ordnung sind) aus dem islamischen Raum , so empfinde ich es zumindest, aber auch viele mit denen ich spreche, ein größeres Problem haben mit dem Thema Aggressivität haben, als andere....oder empfinde ich da falsch?

      Kenne viele Moslems (teilweise seit dem Kindergarten - ein christlicher Kindergarten) und die sind allesamt einwandfrei integriert, haben alle gute Jobs und das obwohl sie aus teilweise maximal bescheidenen Verhältnissen kommen...sie haben sich aber durchgekämpft, den Eltern war es wichtig, dass sie die Sprache sprechen und nicht nur in ihren Kreisen verkehren. Jeder einzelne von denen ist eine Bereicherung für unser Land!

      Aber dann gibt es eben auch wieder die anderen und das stellt sich dann wie folgt dar...

      Vor wem hatte man damals in der Schule den größten Respekt, vor wessen "Brüdern" hatte man Respekt, wer waren in aller Regel diejenigen, vor denen auch die Lehrer Respekt hatten (und das war Gymnasium)...
      Habe lange Fußball gespielt, zum Schluss dann wieder unterklassig (bei dem Verein in welchem ich das Fußball spielen begonnen hatte)...gegen welche Vereine gab es jedesmal Ärger, vor welchen Gegnern hatten die Schiedsrichter regelmäßig Angst, manchmal musste gar die Polizei kommen...das waren ein türkischer Verein, ein Marokkanischer, ein Albanischer...da war man jedesmal froh wenn man wieder heil vom Platz kam und wenn die Jungs nicht "vor der Kabine warten"...

      Wenn man bei uns abends über die Zeil läuft, speziell über die Konstablerwache (wo dasselbe Klientel wie bei euch am Dom Drogen vertickt), dann kommt es eben mit bestimmten Leuten eher zu Problemen, als dies mit anderen ist.

      Keine Ahnung ob das alles Zufall ist, aber in meinen Augen gibt es eben, wie beschrieben, in gewissen Kreisen ein größeres Problem mit Themen wie Anpassung, Unterordnung (an gewisse Gesetze), Respekt vor der "Schwächeren", aber auch eben mit dem Thema Aggressivität. Und wenn das eben in den Ländern im nahen Osten/Afrika sich ebenfalls so darstellt, dann ist dies eben auch ein Grund dafür, dass es ständig Konflikte gibt.

      Weiß nicht, ob ich die Meinung hier exklusiv habe, aber ich habe halt den Eindruck, das manche eben ein Problem mit unserer Demokratie/Kultur/Art zu leben haben und eher auf "Stärke" setzen, das spiegelt sich auch irgendwo im Wahlergebnis von Erdogan wider, der von 70 % der hier lebenden Türken seine Stimme bekommen hat. Nur 30 % hingegen wählten einen anderen Kandidaten...bitter so etwas zu sehen, wo man hier doch wissen müsste, dass solche Diktatoren nicht die Lösung sind.

      Um jetzt nochmal kurz den Bogen auf die Flüchtlingsthematik zu bekommen...wir haben eben schon unsere "Problemfälle" hier. Teilweise sind dies eben Deutsche und teilweise Ausländer und dann kommt eben nochmal eine Mio Leute hier her (auch einige Kriminelle) und zwar in Zeiten, wo wir sparen wollten und Sicherheitspersonal abbauen bzw. nicht aufbauen....das kann doch gar nicht gut gehen (Thema "wir schaffe das")...

      Es passt einfach vieles nicht mehr zusammen und im Sinne eines guten Zusammenlebens der Deutschen und der vielen gut integrierten Ausländer müssen nun die "faulen Äpfel" identifiziert und entsorgt werden. Hierfür sind in meinen Augen Gesetzesänderungen nötig und zudem ein massiver Ausbau des Sicherheitsapparats (und da soll nicht der Politiker sagen, wie massiv das sein soll, da soll man Experten befragen, die wissen es nämlich besser). Desweiteren wie gesagt um die Probleme der Welt zu lösen (sofern dies überhaupt machbar ist) einen Marshalplan für die Länder im Nahen Osten und in Afrika (die bekommen es selber nämlich nicht hin) und Hand in Hand versuchen dort etwas zu verbessern (im Sinne der Bevölkerungen). Dazu noch einen Geburtenbeschränkung in gewissen Ländern - denn die Welt platzt aus allen Nähten und auch dies ist ein Grund für einige Konflikte - da es eben immer mehr arme Menschen gibt, die gegen ihre Machthaber aufbegehren...es ist einiges zu tun...und um einige Probleme zu lösen bedarf es wahrscheinlich hundert Jahre! Hierfür ist es unabdingbar, dass die Industrienationen bereit sind auf ein Stück des Kuchens zu verzichten und, dass die Machthaber in gewissen Regionen dazu bereit sind, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht nur die eigene Familie! Die Dinge die hier anzupassen sind, gehen schneller...ob sie politisch gewollt sind ist die andre Frage.

      VG
    • Ich kann dazu nur etwas schreiben, dass ich jeden Tag auf meiner Arbeit erlebe.Ich habe einige Kollegen die aus Griechenland,Italien,Kroatien oder auch der Türkei kommen. Es sind junge Leute deren Eltern Türken sind aber die selber hier in Deutschland geboren wurden.Sie bezeichnen sich, obwohl hier geboren, als Deutsch-Türken. Sie essen kein Schweinefleisch die Ehefrauen auch Deutsch-Türkin laufen mit dem Kopftuch rum und auch schon das Kleinkind trägt ein Kopftuch. Das an sich ist ja noch alles ok aber sie bekennen sich, obwohl hier in Deutschland geboren, mehr zur Türkei als zu Deutschland. Alles was hier in den Medien und überhaupt die ganze Meinung der Deutschen gegenüber der Türkei wären nur Lügen. Sie verehren ihren Erdogan und einige reden ganz frech davon, dass sie in einigen Jahren sowieso Deutschland überschwemmen.Das erlebe ich bei den anderen Mitarbeitern aus anderen Ländern in dieser Form nicht.
    • Skip schrieb:

      Ist aber alles nur Lüge und Einbildung!!
      Auch das ist Lüge und Einbildung! Von Dir!! ;)

      Ich hatte eine türkische Kollegin. Die ist nach 25 Jahren Deutschland in die Türkei zurück, weil das ist es ja besser. Die letzten Informationen sind aber, sie ist seit ca. 6 Monaten zurück. Hartz IV gibts in der Türkei nicht 8)
      Eine andere türkische Kollegin äußert sich auch darüber das es in der Türkei besser sei und Erdogan ein guter Mensch ist. Angeblich will auch sie zurück, bisher ist sie aber noch da.
      Ich habe ganz viele ausländische Eltern und Kinder bei uns in der Kita (65 Nationen). Da gibt es solche und solche, aber ich denke das es ein gutes Allgemeinbild unserer Gesellschaft gibt.
      Habe ich Voruteile gegen Ausländer? Ja. Genauso wie bei "Deutschen". Italiener sprechen mit Händen und Füßen...... etc. Deutsche sind zu steif...... etc. Also so Vorurteile wie sie halt im allgemeinen exisiteren.
      Sehe ich eine Multi-Kulti-Gesellschaft als Bereicherung? Ja!!! Es ist schon sehr interessant was sich so in anderen Ländern und Kulturen tut. Solange man sich friedlich nebeneinander bewegen kann ist auch alles gut. Extreme mag ich hingegen nicht, in alle Richtungen.

      Ich habe in all den Jahren ein wenig gelernt Frauen und Männer anderer Länder erst mal "neutral" zu bewerten und nicht gleich in einen Topf zu werfen.
      So wie mir Ausländer auf den Sack gehen die denken sie dürften hier alles, gehen mir auch Deutsche auf den Sack die das ebenso denken.
      So wie mir Ausländer auf den Sack gehen die nur Sozialleistung abstauben, gehen mir die Deutschen auf den Sack die das auch tun.

      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.
    • Flocke schrieb:

      ie verehren ihren Erdogan und einige reden ganz frech davon, dass sie in einigen Jahren sowieso Deutschland überschwemmen.
      Das hat dann aber nichts mit der türkischen Herkunft dieser Leute zu tun. Sondern mit ihrer Idiotie. Wer vom Überschwemmen eines Landes spricht, hat wesentliche Aspekte des friedlichen Zusammenlebens nicht begriffen. Und solche Leute gibt es leider, leider in jedem Land, in jeder Stadt und vermutlich in jeder Straße.
      :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Frühling ()

    • Ja was mir aber immer wieder auffällt ist, dass sehr viele Türken oder auch Deutsch-Türken, den zensierten Medien in der Türkei mehr glauben als das was hier gezeigt wird. Es lohnt sich auch kaum eine Diskussion mit ihnen zu führen. Es kommt immer das gleiche, ihr werdet hier belogen, Erdogan ist der beste, die Gülan Bewegung muss bekämpft werden usw usw.
    • Flocke schrieb:

      Ja was mir aber immer wieder auffällt ist, dass sehr viele Türken oder auch Deutsch-Türken, den zensierten Medien in der Türkei mehr glauben als das was hier gezeigt wird. Es lohnt sich auch kaum eine Diskussion mit ihnen zu führen. Es kommt immer das gleiche, ihr werdet hier belogen, Erdogan ist der beste, die Gülan Bewegung muss bekämpft werden usw usw.
      Das sind ja auch in der Regel die Leute, die sich hier nicht integrieren wollen (weil sie mit unseren Werten nichts anfangen können)..und da muss man eben schon überlegen, ob diese Leute mit unseren Werten kompatibel sind oder eben nicht.
    • skymax schrieb:

      Skip schrieb:

      Ist aber alles nur Lüge und Einbildung!!
      Auch das ist Lüge und Einbildung! Von Dir!! ;)
      Ich hatte eine türkische Kollegin. Die ist nach 25 Jahren Deutschland in die Türkei zurück, weil das ist es ja besser. Die letzten Informationen sind aber, sie ist seit ca. 6 Monaten zurück. Hartz IV gibts in der Türkei nicht 8)
      Eine andere türkische Kollegin äußert sich auch darüber das es in der Türkei besser sei und Erdogan ein guter Mensch ist. Angeblich will auch sie zurück, bisher ist sie aber noch da.
      Ich habe ganz viele ausländische Eltern und Kinder bei uns in der Kita (65 Nationen). Da gibt es solche und solche, aber ich denke das es ein gutes Allgemeinbild unserer Gesellschaft gibt.
      Habe ich Voruteile gegen Ausländer? Ja. Genauso wie bei "Deutschen". Italiener sprechen mit Händen und Füßen...... etc. Deutsche sind zu steif...... etc. Also so Vorurteile wie sie halt im allgemeinen exisiteren.
      Sehe ich eine Multi-Kulti-Gesellschaft als Bereicherung? Ja!!! Es ist schon sehr interessant was sich so in anderen Ländern und Kulturen tut. Solange man sich friedlich nebeneinander bewegen kann ist auch alles gut. Extreme mag ich hingegen nicht, in alle Richtungen.

      Ich habe in all den Jahren ein wenig gelernt Frauen und Männer anderer Länder erst mal "neutral" zu bewerten und nicht gleich in einen Topf zu werfen.
      So wie mir Ausländer auf den Sack gehen die denken sie dürften hier alles, gehen mir auch Deutsche auf den Sack die das ebenso denken.
      So wie mir Ausländer auf den Sack gehen die nur Sozialleistung abstauben, gehen mir die Deutschen auf den Sack die das auch tun.

      ALLEZ FC
      Ein sehr starker und toller Post.

      Darf ich mal fragen, ob sich Deine Einstellung durch die Tätigkeit dorthingehend gefestigt hat?
      Schliesslich lernst Du jedes Jahr neue Menschen neuer Kulturen kennen.
      Oder war das vorher auch schon so?
    • MainBock schrieb:

      Flocke schrieb:

      Ja was mir aber immer wieder auffällt ist, dass sehr viele Türken oder auch Deutsch-Türken, den zensierten Medien in der Türkei mehr glauben als das was hier gezeigt wird. Es lohnt sich auch kaum eine Diskussion mit ihnen zu führen. Es kommt immer das gleiche, ihr werdet hier belogen, Erdogan ist der beste, die Gülan Bewegung muss bekämpft werden usw usw.
      Das sind ja auch in der Regel die Leute, die sich hier nicht integrieren wollen (weil sie mit unseren Werten nichts anfangen können)..und da muss man eben schon überlegen, ob diese Leute mit unseren Werten kompatibel sind oder eben nicht.
      auf den ersten Blick eben nicht, zumindest bei den Leuten die ich kenne. Das sind junge Leute, IPhone am Ohr BMW in der Garage. Ein Kollege hat eine Deutsch Türkin zur Frau die hier Anwältin ist.Trotzdem kommen da Sprüche da fällt einem nichts mehr zu ein.
    • MainBock schrieb:

      Denke alle Religionen sind, sofern man sich an die zehn Gebote hält (die gibt es doch glaube ich auch im Judentum und im Islam wenn ich mich nicht irre), friedliche Religionen. Das Problem sind halt die Verbrecher, die den Leuten sonstwas erzählen.

      Wie auch immer, hatte es gestern schon angesprochen, es ist halt trotzdem zu erkennen (zumindest hier in Deutschland), dass eben viele (neben den anderen - auch vielen - die zu 110 % in Ordnung sind) aus dem islamischen Raum , so empfinde ich es zumindest, aber auch viele mit denen ich spreche, ein größeres Problem haben mit dem Thema Aggressivität haben, als andere....oder empfinde ich da falsch?

      Kenne viele Moslems (teilweise seit dem Kindergarten - ein christlicher Kindergarten) und die sind allesamt einwandfrei integriert, haben alle gute Jobs und das obwohl sie aus teilweise maximal bescheidenen Verhältnissen kommen...sie haben sich aber durchgekämpft, den Eltern war es wichtig, dass sie die Sprache sprechen und nicht nur in ihren Kreisen verkehren. Jeder einzelne von denen ist eine Bereicherung für unser Land!

      Aber dann gibt es eben auch wieder die anderen und das stellt sich dann wie folgt dar...

      Vor wem hatte man damals in der Schule den größten Respekt, vor wessen "Brüdern" hatte man Respekt, wer waren in aller Regel diejenigen, vor denen auch die Lehrer Respekt hatten (und das war Gymnasium)...
      Habe lange Fußball gespielt, zum Schluss dann wieder unterklassig (bei dem Verein in welchem ich das Fußball spielen begonnen hatte)...gegen welche Vereine gab es jedesmal Ärger, vor welchen Gegnern hatten die Schiedsrichter regelmäßig Angst, manchmal musste gar die Polizei kommen...das waren ein türkischer Verein, ein Marokkanischer, ein Albanischer...da war man jedesmal froh wenn man wieder heil vom Platz kam und wenn die Jungs nicht "vor der Kabine warten"...
      Zugegebebermaßen hatte ich in der Schule früher die gleichen Erfahrungen.
      Meistens waren es die türkisch abstämmigen Schüler, die sich wie Halbstarke aufgeführt haben
      und leider sehr agressiv unterwegs waren. Die Griechen und Russen hatten auch sowelche Gewalt Clicken.

      Ich bin jetzt Ende 30, und früher in den 80/90 ern war das schon recht ausgeprägt. Ich kann mir sogar vorstellen,
      dass es heutzutage noch schlimmer ist.
      Einige der ehemaligen türkischen Mitschüler haben die Kurve bekommen. Der eine ist Polizist geworden, der andere bei VW in der Qualität. Andere sind wahrscheinlich noch in ihrem Gangstertum stehen gebllieben.

      Das liegt zum einen an der falschen Erziehung und vielleicht auch ein Stück weit dieses "Sich besser fühlen", sich cooler fühlen als die anderen. So ein Verhalten konnte ich in keinster Weise ab und kann ich heute auch nicht tolerieren.
      Kleiner Schwenk wieder zur Religion: Man darf natürlich nicht alle Türken über einen Kamm schmeissen. Dort sind Muslime, Aleviten und Jesiden. Das ist ein großer Unterschied. Im Gewaltpotential früher wie heute wahrscheinlich das Gleiche.

      Das Schwierige ist der Teufelskreis:

      Meistens hängen die Jugendlichen mit "Gleichgesinnten" ab und färben gegenseitig negativ voneinander ab.
      Die Eltern kümmern sich vielleicht nicht so um die Schule. Die Kinder haben keinen vernünftigen Abschluss,
      und hängen untereinander ab und bauen nur Mist.
    • jan2010 schrieb:

      Darf ich mal fragen, ob sich Deine Einstellung durch die Tätigkeit dorthingehend gefestigt hat?
      Schliesslich lernst Du jedes Jahr neue Menschen neuer Kulturen kennen.
      Oder war das vorher auch schon so?
      Bisher würde ich es als gefestigt sehen.
      Das liegt vielleicht auch daran das ich die Zeit vom 10 bis 18/19 Lebensjahr auf dem Campus Mainz aufgewachsen bin. Mein Vater hatte dort eine Wohnung die nur "Staatsdienern" oder Professoren vorbehalten waren. Vielleicht kann sich noch der ein oder andere an Ayatollah Khomeni erinnern. Gefolgsleute von ihm hatten einen Angriff auf das Studentenwohneim geplant und durchgeführt. Glücklicherweise kam die Polizei recht schnell. Schon damals hatte ich viel Kontakt zu allen möglichen Kulturen. Oropher wird wissen was so auf Studi-Partys los ist. Auch da war immer Kontakt.
      Aktuell sind 2 Kinder aus Syrien in unserer Kita im Kindergarten. Die Kinder sind echt toll und die Eltern bemühen sich alles "richtig" zu machen. In solchen Fällen fällt es leicht positiv zu bleiben.
      Was ich aber durchaus zugeben muss. Wenn mir Jugendliche mit südländischem/"andersartigen" Aussehen im halbdunkeln begegnen fühle ich mich nicht mehr so wohl wie noch vor 15/20 Jahren.

      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei.