Der Politik-Thread

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    • Vingster schrieb:

      Viele "ärmere Länder" wären nicht so arm, wenn es dort weniger Korruption und Vetternwirtschaft gäbe.
      Die Schuld reflexartig immer bei dem Reicheren zu suchen, ist zu einfach.
      Es gibt immer mehrere Seiten der Medaille. Das lernen auch gerade die Grünen.
      Wir essen denen die Nahrungsgrundlage weg und du kommst mit Korruption und Vetternwirtschaft.
    • Vingster schrieb:

      150 Gramm 2,99 € (waren mal 6,- DM). Kann sich sicher nicht jeder leisten.
      Doch, eigentlich kann sich das jeder leisten in Deutschland. Man muss sich halt bei anderen Dingen einschränken.
      Das waren immer noch Lebewesen und die haben ihren Wert.


      CobyDick schrieb:

      und selbst da war der Kilo Preis zwischenzeitlich jenseits der 20 Euro Marke
      Das ist bei Krabben ganz normal. Die sind Saisonabhängig. Die Hauptsaison ist der Herbst.
    • FC-Fan schrieb:

      Vingster schrieb:

      Viele "ärmere Länder" wären nicht so arm, wenn es dort weniger Korruption und Vetternwirtschaft gäbe.
      Die Schuld reflexartig immer bei dem Reicheren zu suchen, ist zu einfach.
      Es gibt immer mehrere Seiten der Medaille. Das lernen auch gerade die Grünen.
      Wir essen denen die Nahrungsgrundlage weg und du kommst mit Korruption und Vetternwirtschaft.
      Ach ja nu komm.... wer bist du? Anton Hofreiter?? :facepalm:
      Natürlich ist die Welt nicht gerecht. Um darauf zu kommen, müssen wir nicht diskutieren.
      Wenn du das Therma bequatschen willst, musst du schon mal über deinen Tellerrand hinaus gucken.
      Es gibt Länder die gelten als "arm", obwohl sie über massenhaft Bodenschätze verfügen.
      Und wenn diese Länder oder deren Bevölkerung nicht davon profitieren, dann werden diese Länder ebe schlecht geführt.
      "Beim 1.FC Köln nehmen wir jetzt die Treppe, statt des Fahrstuhls." (Mirko Born)
    • Vingster schrieb:

      FC-Fan schrieb:

      Vingster schrieb:

      Viele "ärmere Länder" wären nicht so arm, wenn es dort weniger Korruption und Vetternwirtschaft gäbe.
      Die Schuld reflexartig immer bei dem Reicheren zu suchen, ist zu einfach.
      Es gibt immer mehrere Seiten der Medaille. Das lernen auch gerade die Grünen.
      Wir essen denen die Nahrungsgrundlage weg und du kommst mit Korruption und Vetternwirtschaft.
      Ach ja nu komm.... wer bist du? Anton Hofreiter?? :facepalm:
      :thumbsup:
    • Vingster schrieb:

      Ach ja nu komm.... wer bist du? Anton Hofreiter??
      Natürlich ist die Welt nicht gerecht. Um darauf zu kommen, müssen wir nicht diskutieren.
      Wenn du das Therma bequatschen willst, musst du schon mal über deinen Tellerrand hinaus gucken.
      Es gibt Länder die gelten als "arm", obwohl sie über massenhaft Bodenschätze verfügen.
      Und wenn diese Länder oder deren Bevölkerung nicht davon profitieren, dann werden diese Länder ebe schlecht geführt.
      Dann schau du mal über den Tellerrand.

      Du besitzt Land und du weißt, da liegt Öl. Was machst du?


      Und einfach zu sagen, die Welt ist nicht gerecht, ist armselig, wenn gleichzeitig die Menschen sich die Nahrung nicht mehr leisten können.
    • Entweder ich mache es selbst zu Geld, oder suche mir einen Partner für die Förderung.
      Wenn ich mich aber bestechen lasse, um Exxon Mobile oder sonstwem die Förderrechte für einen kleinen Dollar zu verticken, muss ich mich nicht wundern, wenn mein Land und meine Bevölkerung arm sind.
      "Beim 1.FC Köln nehmen wir jetzt die Treppe, statt des Fahrstuhls." (Mirko Born)
    • Vingster schrieb:

      Entweder ich mache es selbst zu Geld, oder suche mir einen Partner für die Förderung.
      Wenn ich mich aber bestechen lasse, um Exxon Mobile oder sonstwem die Förderrechte für einen kleinen Dollar zu verticken, muss ich mich nicht wundern, wenn mein Land und meine Bevölkerung arm sind.
      völlig weltfremd und auch noch arrogant dazu.
      Die Partner für die Förderung gibt es ja auch wie Sand am Meer. Partner die entsprechend ausgebildete Leute und Material haben und so ein Unternehmen auch finanziell stemmen können.
      Alles ganz einfach und die sind die Blöden, weil sie sich bestechen lassen. Die können es ja auch ablehnen.

      Ja, Korruption spielt eine Rolle, keine Frage, aber das ist sicherlich nicht das Hauptproblem auf der Welt.
    • Vingster schrieb:

      Was hat das mit "armselig" zu tun, wenn ich behaupte, die Welt sei nicht gerecht???
      Das ist eben eine Tatsache - also komm mir nicht blöde, du Schmock.
      Es ist armselig zu sagen, dass die halt Pech haben, wenn sie nichts zu beißen haben, die Welt sei nun mal nicht gerecht.
    • Wie kommst du bitte aus dem Teufelskreis raus?
      Dein Land wurde jahrhundertelang als Kolonie ausgebeutet, die ganze politische Infrastruktur war darauf ausgerichtet, deine Landsleute klein zu halten.
      Dann wird dein Land unabhängig und soll innerhalb weniger Jahre eine funktionierende Demokratie mit einem stabilen Wirtschaftssystem werden? Ein Land, das unter extremer Armut leidet und indem keinerlei politisches Selbstverständnis für Eigenverantwortung herrscht?
      Dann bieten dir große Unternehmen Förderverträge für deine Rohstoffe an. Natürlich zahlen die nur einen Bruchteil des tatsächlichen Werts, aber immerhin fließt mal etwas Geld. Gut, du steckst dir einen Teil vielleicht in die eigene Tasche, der Rest versickert in der quasi nicht vorhandenen staatlichen Infrastruktur.
      Die großen Unternehmen beuten dein Land dann gnadenlos aus, zahlen deinen Leuten Löhne, von denen sie kaum leben können, beachten keinerlei Arbeitsschutzmaßnahmen, sodass deine Landsleute früh und ausgelaugt sterben, gerne noch durch den Einsatz verbotener Methoden bei der Arbeit (Pestizide und Co.). Dein Land wird dabei im Raubbau zugrunde gerichtet, wertvolles Ackerland wird vernichtet, weite Flächen durch Umweltschäden konterminiert.
      Damit nicht genug verkaufen große westliche Unternehmen ihre Produkte zu günstigeren Preisen als die einheimischen, sodass der zart knospenden heimischen Wirtschaft jegliche Grundlage entzogen wird. Du willst darauf mit Zöllen reagieren, um zumindest dem einen Riegel vorzuschieben? Das erlauben die vielen wunderbaren Abkommen mit deinen westlichen Partnern aber nicht. Und nebenbei segnen diese netten Abkommen auch noch das rücksichtslose Vorgehen großer Firmen rechtlich ab.

      Aber hey, wer würde denn da bitte die Schuld beim Westen suchen?
      Der Kapitalismus braucht die Märkte, die Ressourcen und die billigen Arbeitskräfte, die sich wortwörtlich zu Tode schuften, sonst funktioniert er nämlich nicht in der aktuellen Form.
      Difficile est saturam non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
    • Tigranes schrieb:

      Wie kommst du bitte aus dem Teufelskreis raus?
      Dein Land wurde jahrhundertelang als Kolonie ausgebeutet, die ganze politische Infrastruktur war darauf ausgerichtet, deine Landsleute klein zu halten.
      Dann wird dein Land unabhängig und soll innerhalb weniger Jahre eine funktionierende Demokratie mit einem stabilen Wirtschaftssystem werden? Ein Land, das unter extremer Armut leidet und indem keinerlei politisches Selbstverständnis für Eigenverantwortung herrscht?
      Dann bieten dir große Unternehmen Förderverträge für deine Rohstoffe an. Natürlich zahlen die nur einen Bruchteil des tatsächlichen Werts, aber immerhin fließt mal etwas Geld. Gut, du steckst dir einen Teil vielleicht in die eigene Tasche, der Rest versickert in der quasi nicht vorhandenen staatlichen Infrastruktur.
      Die großen Unternehmen beuten dein Land dann gnadenlos aus, zahlen deinen Leuten Löhne, von denen sie kaum leben können, beachten keinerlei Arbeitsschutzmaßnahmen, sodass deine Landsleute früh und ausgelaugt sterben, gerne noch durch den Einsatz verbotener Methoden bei der Arbeit (Pestizide und Co.). Dein Land wird dabei im Raubbau zugrunde gerichtet, wertvolles Ackerland wird vernichtet, weite Flächen durch Umweltschäden konterminiert.
      Damit nicht genug verkaufen große westliche Unternehmen ihre Produkte zu günstigeren Preisen als die einheimischen, sodass der zart knospenden heimischen Wirtschaft jegliche Grundlage entzogen wird. Du willst darauf mit Zöllen reagieren, um zumindest dem einen Riegel vorzuschieben? Das erlauben die vielen wunderbaren Abkommen mit deinen westlichen Partnern aber nicht. Und nebenbei segnen diese netten Abkommen auch noch das rücksichtslose Vorgehen großer Firmen rechtlich ab.

      Aber hey, wer würde denn da bitte die Schuld beim Westen suchen?

      Einer, der es verstanden hat.
      Nicht jemand hat einseitige Schuld, aber nur einer hat die wirkliche Möglichkeit es zu ändern.
    • Vollkommen egal, wer hier wessen Reaktion verstehen kann - langsam reicht es wirklich!

      Man kann sich über User aufregen, man kann kritisch hinterfragen und man kann sich auch mal einen mitgeben. Wir sehen über vieles hinweg.

      Aber Beiträge á la "Kopfnuss" wollen wir hier nicht lesen und das ist die letzte Ansage zu dem Thema. Die Forenregeln sind in diesem Bezug recht eindeutig.

      Und dass hier jede Diskussion immer in persönlichen Anfeindungen endet ist ebenso nervig wie dumm. Hier kann sich jeder selbst mal hinterfragen. Das ist jedenfalls nicht die Art von Miteinander, die wir in diesem Forum sehen möchten.


      Und jetzt back to topic, sonst ist der Thread zu.
    • Es gibt zwei Punkte, in denen die Kritiker Europas und des "Westens" recht haben:

      1. das industrielle Leerfischen der Bestände vor Afrikas Küsten. Die somalischen Piraten, oft ehemalige Fischer, jedenfalls sind nicht als Kriminelle geboren worden.
      2. die Überschwemmung Afrikas mit hoch subventionierten europäischen Lebensmitteln nebst Zerstörung der Agrarwirtschaft vor Ort.

      Wo die Kritiker nicht recht haben, ist der Rückgriff auf die Kolonialzeit als tradiertes Argument. Auch in Asien hat der Europäer /der Westen schließlich ordentlich gewütet und ausgebeutet, und dennoch sind dort stabile Volkswirtschaften und Demokratien entstanden. Entsprechend wenige ökonomisch oder politisch motivierte Flüchtlinge gibt es aus diesen Gefilden.

      Das Argument mit der Kolonialzeit bzw. der Vergangenheit ist ergo nicht überzeugend.
    • Puppekopp schrieb:

      Wo die Kritiker nicht recht haben, ist der Rückgriff auf die Kolonialzeit als tradiertes Argument. Auch in Asien hat der Europäer /der Westen schließlich ordentlich gewütet und ausgebeutet, und dennoch sind dort stabile Volkswirtschaften und Demokratien entstanden. Entsprechend wenige ökonomisch oder politisch motivierte Flüchtlinge gibt es aus diesen Gefilden.
      Herkunftsländer und Asylanträge 2016
      Afrika: Eritrea 18.854, Nigeria 12.709
      Asien: Afghanistan 127.012, Pakistan 14.484

      Dazu kämen noch Länder wie Irak und Iran mit zusammen rund 112.500 Anträge die auch noch zu Asien dazugehören, aber wo auch sage, das kann man ausklammern, weil eher Vorderasien und viele gerade im Irak auch wegen dem IS geflohen sind.

      Und bitte bitte nicht ganz Afrika als gescheiterten Kontinent darstellen. Ghana, Gambia, Kamerun, Botswana etc. Alles ehemalige Kolonien, die stabile Volkswirtschaften und Demokratien haben. Genauso gibt es auch in Asien Länder wo es eben keine (echte) Demokratie und stabile Volkswirtschaften gibt.
      Was sehe ähnlich ist, das die Wirtschaft relativ klein sind, die Leute arm sind und der Westen viele Probleme bereitet.


      Es geht doch darum, dass die verglichen mit anderen Ländern, sehr wenig Zeit hatten um sich zu entwickeln. Viele sind erst seit 40-50 Jahren unabhängig und kamen aus einer Zeit, wo man sie eben komplett ausgenutzt und ungebildet gelassen hat. Das kann man alleine nicht gerade schnell aufholen. Dafür muss man ja nur mal als Beispiel die ehemalige DDR anschauen. Deutschland hat so viel Geld da rein gesteckt und die Gebiete sind immer noch nicht komplett auf dem selben Niveau (gerade wirtschaftlich) wie die alten Bundesländern. Wie sollen das Länder schaffen, die a) extrem viel weniger Geld zu Verfügung haben und b) nicht von einem so hohen Bildungsstand kommen.