Corona

  • Ich mach mir da keine Gedanken. Ja, der Virus wird sich auch in Europa verbreiten, doch eine Epidemie oder neue Pest (wenn man manchen Medien glaubt) wird das nicht werden. Die letzten Jahre haben gezeigt (Vogelgrippe, Ebola etc.), dass die Instutionen, zumindest in Europa und den entwickelten Ländern, wussten mit solchen Situationen umzugehen.

  • Du kennst also zwei Ärzte, die waren noch nie bei einem Hausbesuch. Hast du sie denn auch gefragt, ob sie mal um einen Hausbesuch gebeten wurden? Und hast die sie gefragt, was sie täten, wenn ein Patient mit Corona ähnlichen Symptomen anriefe?
    Diese "ich kenne aber jemanden" Argumentation habe ich noch nie verstanden. Ärzte haben eine Pflicht gegenüber ihren Patienten, dazu gehören auch Hausbesuche. Nur, weil es ein paar Ärzte gibt, die das anders sehen, muss man daraus kein allgemeingültiges Thema konstruieren. Ich kenne z.B. eine schwere Migränepatientin. Ihre Hausärztin war im Laufe der Jahre schon etliche Male bei ihr zuhause. Steht es jetzt 2:1 und man kann ableiten, nur ein Drittel aller Ärzte macht Hausbesuche? Oder ist es vielleicht völlig unerheblich, weil das keinerlei statistische Relevanz hat? Du bist doch sonst so auf Zahlen bedacht.


    Die Praxen werden schon entsprechende Maßnahmen bestimmt haben, wie sie mit Patienten umgehen, die anrufen und verdächtig auf Corona sind. "Kommen Sie vorbei und setzen sich in unser Wartezimmer als wäre nichts" wird im Normalfall eher nicht dazugehören. Frag doch deine Bekannten mal danach.

    Ausgleich... 2:2


    Mein Hausarzt ist gleichzeitig mein bester Freund...ich kenne ihn also schon ein paar Tage...er und auch schon sein Vater haben einen festen Tag in der Woche für Hausbesuche...

    Bleib bitte bei uns Ellyes!

  • Bei meinem zweiten Bandscheibenvorfall bin ich zu Hause zusammen gebrochen und konnte mich nicht mehr bewegen, mein Hausarzt war binnen 30 Minuten bei mir zu Hause hat die Diagnose gestellt und alles in die Wege geleitet - Krankenwagen, Helikopterflug aufs Festland

  • Du kennst also zwei Ärzte, die waren noch nie bei einem Hausbesuch. Hast du sie denn auch gefragt, ob sie mal um einen Hausbesuch gebeten wurden? Und hast die sie gefragt, was sie täten, wenn ein Patient mit Corona ähnlichen Symptomen anriefe?

    Ich kenne sogar drei Ärzte (der Radiologe fehlt) :grinning_squinting_face:
    Vermutlich ist das regional unterschiedlich (abgesehen von der Pflicht). Landärzte fahren wohl öfter rum, als Ärzte in einer Großstadt. Das Alter kommt wahrscheinlich auch dazu. Alte Leute können evtl. selber nicht mehr zum Arzt. Ich hatte das noch nie, habe aber mal jemanden gefahren, weil sie nicht mehr selber zum Arzt kam.


    Ich kann gerne mal fragen, was die machen, wenn jemand um einen Hausbesuch bittet.
    Nach Corona habe ich die Tage gefragt (den Hausarzt). Er hat mir gesagt, dass sich die Situation im Moment schnell ändert und er dann - wenn er jemals einen Anruf dazu bekommt - Rücksprache mit einer übergeordneten Stelle hält.


    Aber wir sind total vom Thema weg.


    Elkie hat oben diesen Link gepostet:


    https://www.ksta.de/koeln/coro…n-in-quarantaene-36330908



    So sollten sich besorgte Kölner verhalten
    Wer in Sorge ist, das Virus in sich zu tragen, dem empfiehlt Professor Florian Klein, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik, „nichts anderes zu tun als sonst. Wenn Sie sich schlecht fühlen, gehen Sie zum Arzt“.





    Ich habe bei dem Punkt Bedenken, weil dieses Verhalten die Ausbreitung begünstigen würde.
    MMn macht es keinen Sinn, Leute mit anderen in Kontakt zu bringen und danach evtl. in Quarantäne zu packen.

  • Wenn Sie sich schlecht fühlen, gehen Sie zum Arzt“.

    Da steht aber durchaus noch mehr. Der Satz bezieht sich darauf, dass es aktuell viel wahrscheinlicher ist, eine normale Erkältung oder Grippe zu haben. Wenn man aber mit Menschen aus den besonders betroffenen Gebieten zu tun hatte oder gar selbst dort war, dann sollte man sich eben telefonisch melden/ankündigen.


    Unabhängig davon: Selbst wenn du zum Arzt gehst und dich dort ins Wartezimmer setzt, steckst du nicht automatisch jeden an.

  • In dem Link steht es so, woanders soll man erst anrufen...
    Ich finde nicht, dass es da eine klare und sinnvolle Regelung gibt.


    Klar ist auch, dass man nicht alles und jeden ansteckt. Aber das Risiko besteht. Dazu kommt, dass beim Arzt oft alte und zumeist kranke Leute sind.


    Das Ding lässt sich jetzt wahrscheinlich eh nicht mehr aufhalten.

  • Das war mir beim posten schon klar, dass darauf ein gewisse Klientel gleich anspringt :face_with_rolling_eyes:

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    zum Schutz unserer Umgebung, derjenigen, die sich nicht impfen lassen dürfen oder können

  • Also wenn jemand Symptome hat und meint mit eventuellen Kontaktpersonen oder eben durch andere dienstliche oder private Verhältnisse in Verbindung gekommen zu sein ,für dem gult Hausarzt anrufen.Sollte dieser keinen Hausbesuch machen gibt er es weiter an das Gesundheitsamt.Die melden sich recht zügig bzw. Schicken nen Infektionskrankentransport. Dieser bringt dich dann in eine Klinik,die auch sofort die Abstriche,bzw.Blutuntersuchungen durchführen und zur Zeit in der Regel nach ca. 12 Stunden wissen posirivoder negativ.


    Ich bin noch relativ gelassen, mache keine Hamsterkäufe,war nicht im Ausland, Husten und Niesen immer und Die Armbeuge und ich bin Risikopatient da unheilbar chronisch krank ,mit Einnahme von Immunsupressiva.

    Wer hinter meinem Rücken lästert spricht mit meinem Arsch :winking_face:

  • In dem Link steht es so, woanders soll man erst anrufen...
    Ich finde nicht, dass es da eine klare und sinnvolle Regelung gibt.

    Hier wird ja auch ein einzelner Virologe gefragt, der seine eigene Meinung kundtut. Das Robert Koch Institut hat heute eine PK gegeben:


    Wenn jemand den Verdacht habe, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, solle er nicht unangemeldet in eine Arztpraxis gehen, denn dort könne er andere Menschen anstecken. Betroffene sollten sich vorher telefonisch beim örtlichen Gesundheitsamt oder bei ihrem Hausarzt melden. "Als Verdachtsfälle zählen bisher diejenigen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet, also zum Beispiel in Norditalien, aufgehalten haben oder Kontakt zu einem Infizierten hatten", sagte Wieler.

  • Risikopatient ist man nicht nur als älterer Mensch, sondern auch wenn grundsätzlich ein gesundheitliches Problem hat??
    mein Mann z.B. muss nach einer Herzmuskelerkrankung und Bluthochdruck immer entsprechende Medikamente einnehmen und würde dann auch dazu gehören?

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  • Klebe: der KStA hat heute Mittag auch einen neuen Artikel herausgegeben, der genau das jetzt auch rät


    Am Wochende war z.B. große Aufregung in Kölle, da ein Italiener nach einer Reise nach Hause zurück kam, Symptome zeigte und die besorgte Ehefrau da auch nicht gleich jemand Kompetentes erreicht hat - inzwischen hat sich herausgestellt, dass der Ehemann nicht infiziert ist, sondern eine normale Grippe hat

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  • Risikopatient ist man nicht nur als älterer Mensch, sondern auch wenn grundsätzlich ein gesundheitliches Problem hat??
    mein Mann z.B. muss nach einer Herzmuskelerkrankung und Bluthochdruck immer entsprechende Medikamente einnehmen und würde dann auch dazu gehören?



    Wie bei jeder Influenza oder auch anderen ansteckenden Krankheiten.
    Sobald ein Immunsystem geschwächt ist birgt es immer mehr Angriffsfläche für Viren.

    Wer hinter meinem Rücken lästert spricht mit meinem Arsch :winking_face:

  • In dem Link steht es so, woanders soll man erst anrufen...
    Ich finde nicht, dass es da eine klare und sinnvolle Regelung gibt.


    Klar ist auch, dass man nicht alles und jeden ansteckt. Aber das Risiko besteht. Dazu kommt, dass beim Arzt oft alte und zumeist kranke Leute sind.


    Das Ding lässt sich jetzt wahrscheinlich eh nicht mehr aufhalten.

    Gesundheitsminister Spahn hat vorhin in seinem Update auch explizit darauf hingewiesen, sich im Verdachtsfall NICHT in ein Wartezimmer zu setzen, sondern den Arzt telefonisch zu kontaktieren.


    Allerdings hat die Mutter eines Kindes aus der KITA der infizierten KITA-Mitarbeiterin beklagt, dass ihr Hausarzt sie abgewiesen bzw. ans Krankenhaus verwiesen hätte, da er ihr nicht helfen könne, und auch das Krankenhaus hat sich nicht verantwortlich gefühlt. Da muss jetzt m. E. mit Hochdruck dran gearbeitet werden, Ärzte und Krankenhäuser flächendeckend a) in die Pflicht zu nehmen und b) auf diese Fälle vorzubereiten.

  • Mal eine Frage zur häuslichen Quarantäne. Die knapp 300 Leute, die auf der Karnevalsfeier waren, sollen sich melden und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Wie ist das eigentlich: Muss man sich dann 14 Tage frei nehmen oder wird man für die Zeit krankgeschrieben, obwohl man keine Symptome hat?


    Ich könnte in der Zeit z.B. von Zuhause aus arbeiten, aber den Luxus hat ja nicht jeder.

  • Mal eine Frage zur häuslichen Quarantäne. Die knapp 300 Leute, die auf der Karnevalsfeier waren, sollen sich melden und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Wie ist das eigentlich: Muss man sich dann 14 Tage frei nehmen oder wird man für die Zeit krankgeschrieben, obwohl man keine Symptome hat?


    Ich könnte in der Zeit z.B. von Zuhause aus arbeiten, aber den Luxus hat ja nicht jeder.

    Ich antworte mir mal selbst, ich habe dazu folgendes gefunden:


    Personen, die als Ansteckungsverdächtige auf Anordnung des Gesundheitsamts isoliert werden und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, erhalten eine Entschädigung. Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber für die Dauer der Isolierung, längstens für sechs Wochen, eine Entschädigung in Höhe des Nettolohns. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom jeweiligen Bundesland erstattet.
    Nach sechs Wochen zahlt der Staat in Höhe des Krankengeldes weiter. Erkrankte fallen ausdrücklich nicht unter diese Entschädigungsregelung, weil diese bereits Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten.

  • Mal eine Frage zur häuslichen Quarantäne. Die knapp 300 Leute, die auf der Karnevalsfeier waren, sollen sich melden und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Wie ist das eigentlich: Muss man sich dann 14 Tage frei nehmen oder wird man für die Zeit krankgeschrieben, obwohl man keine Symptome hat?


    Ich könnte in der Zeit z.B. von Zuhause aus arbeiten, aber den Luxus hat ja nicht jeder.


    Hier mal einen Bericht bzgl Gehalt bei Quarantäne....also für diejenigen, die kein Homeoffice machen können.


    https://www.google.de/amp/s/ww…eben-zr-13544172.amp.htmlö

    Einmal editiert, zuletzt von MainBock ()

  • Allerdings hat die Mutter eines Kindes aus der KITA der infizierten KITA-Mitarbeiterin beklagt, dass ihr Hausarzt sie abgewiesen bzw. ans Krankenhaus verwiesen hätte, da er ihr nicht helfen könne, und auch das Krankenhaus hat sich nicht verantwortlich gefühlt. Da muss jetzt m. E. mit Hochdruck dran gearbeitet werden, Ärzte und Krankenhäuser flächendeckend a) in die Pflicht zu nehmen und b) auf diese Fälle vorzubereiten.


    Das ist ja genau das Szenario, was ich befürchte.
    Fett: sehe ich ganz genauso. Für sowas müsste man eigentlich einen Grundsatzplan haben.

    Das war mir beim posten schon klar, dass darauf ein gewisse Klientel gleich anspringt :face_with_rolling_eyes:

    Es war überhaupt nicht als Provokation gemeint. Bleib einfach ganz locker!

  • Allgemein möchte ich auch mal was loswerden.


    Bin ja doch recht kritisch bzgl. Der Politik zuletzt und habe jetzt auch nicht gerade Wohlbehagen in Erwartung einer (wohl) doch (etwas) größeren Ausbreitung demnächst.


    Aber finde es schon gut (und das möchte ich nicht unerwähnt lassen), dass die Politik (alle Parteien) jetzt hier keine taktischen oder Wahlkampf-Spielchen treiben, sondern sehr besonnen mit der Situation umgehen.


    Dass spahn das mit der Ausbreitung gesagt hat, finde ich vertretbar, denn so ist jeder angehalten auch sein eigenes Verhalten zu hinterfragen, was möglicherweise einen positiven Effekt haben wird. Und genau das haben ja auch viele Experten (Virologen) anklingen lassen, dass man eben selber auch ein stückweit auf sein „Verhalten“ achten sollte.


    Passt daher!

  • Mal eine Frage zur häuslichen Quarantäne. Die knapp 300 Leute, die auf der Karnevalsfeier waren, sollen sich melden und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Wie ist das eigentlich: Muss man sich dann 14 Tage frei nehmen oder wird man für die Zeit krankgeschrieben, obwohl man keine Symptome hat?


    Ich könnte in der Zeit z.B. von Zuhause aus arbeiten, aber den Luxus hat ja nicht jeder.

    Das kommt dann wahrscheinlich wirklich auf den Beruf, den Arbeitgeber und die Beziehung zum Chef an. Wenn es hart auf hart käme, bekäme man vielleicht wirklich eine "Krankschreibung" auf Verdacht, aber ich persönlich könnte mein Team dann trotzdem nicht 2 Wochen hängen lassen und nur Playstation spielen, obwohl ich ansonsten regelmäßig aus dem Home Office arbeite. Mein Vorgesetzter und mein Team würden mir den Vogel zeigen. Das sind eben die Vor- und Nachteile des Home Offices... :slightly_smiling_face: