Kurze Frage, kurze Antwort

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    • elkie57 schrieb:


      Welcher wichtige Mensch in der Arbeitswelt kann es sich erlauben für 4 Wochen weg zu sein grübel
      bei allem Respekt, den Satz kann ich nicht nachvollziehen. Einerseits die Kategorisierung wichtig/unwichtig- wer ist denn wichtig, und ab wann?
      Und auf der anderen Seite sollte die Stellung in der Firma kein Grund sei, zu unterscheiden, ob und wie lange eine Person Urlaub nehmen kann. Ich habe Kollegen erlebt, die waren eine Woche nicht da, und haben verbrannte Erde hinterlassen, und welche, auch in Führungsposition, die rechtzeitig Themen abgegeben, Kollegen eingearbeitet oder offene Punkte abgearbeitet haben, die waren dann einen Monat weg, ohne dass alles zusammengebrochen ist.

      Mit solchen pauschalen Aussagen wäre ich vorsichtig.
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    • 8neun schrieb:

      elkie57 schrieb:

      Welcher wichtige Mensch in der Arbeitswelt kann es sich erlauben für 4 Wochen weg zu sein grübel
      bei allem Respekt, den Satz kann ich nicht nachvollziehen. Einerseits die Kategorisierung wichtig/unwichtig- wer ist denn wichtig, und ab wann?Und auf der anderen Seite sollte die Stellung in der Firma kein Grund sei, zu unterscheiden, ob und wie lange eine Person Urlaub nehmen kann. Ich habe Kollegen erlebt, die waren eine Woche nicht da, und haben verbrannte Erde hinterlassen, und welche, auch in Führungsposition, die rechtzeitig Themen abgegeben, Kollegen eingearbeitet oder offene Punkte abgearbeitet haben, die waren dann einen Monat weg, ohne dass alles zusammengebrochen ist.

      Mit solchen pauschalen Aussagen wäre ich vorsichtig.
      Jeder ist wichtig, kann aber auch jederzeit ersetzt werden. Vom Chef bis zur Putzfrau, da mach ich keinen Unterschied.

      Ich finde, es ist alles eine Frage der Planung von mir und auch des Personals, das für mich die Vertretung macht.

      Wenn ich aber ein Geheimnisträger bin und alles für mich behalte, klar, dann ist ein Ausfall von 2 Wochen schon Weltuntergang, weil ohne mein Wissen erst mal nichts läuft und jeder sich mit Händen und Füßen dagegen wehren wird, meine Vertretung zu machen.

      Ich pflege es eigentlich so, dass man meine Arbeit gut nachvollziehen kann und bereite meine Arbeit auch vor, damit die Belastung für andere nicht zu hoch ist.

      Der beste Chef ist übrigens der, bei dem der Laden genauso gut läuft, wenn er nicht da ist.
      Dann hat er alles richtig gemacht.
      Läuft es besser, sollte er sich Gedanken machen :smile:
      No one is born hating another person because of the colour of his skin, or his background, or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love, for love comes more naturally to the human heart than its opposite.
    • ich meinte damit, dass ich kaum einen Menschen in führenden Positionen kenne, der 4 Wochen am Stück weg ist (und schon gar nicht, wenn es anscheinend kriselt in der Firma)

      ist mein Erfahrungsschatz (und was ich seit Jahrzehnten über Mandanten mitbekomme, der manchmal auch angestellte Arbeitnehmer betrifft - oft nur 14 Tage am Stück und dann halt zwei Mal im Jahr

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Hunsrück FC schrieb:

      Heimerzheimer schrieb:

      .......Ich verwende auf langen Radausfahrten einen bestimmten Energieriegel, den "Oat King" von LSP. Da kostet einer so 1,50, den gibts in 20 verschiedenen Geschmacksrichtungen ....
      hast du diese Riegel mal in irgendeinem Geschäft gefunden, oder gibt es die nur Online?
      Naja, ich arbeite in Bonn, die Firma stammt von hier und betreibt hier zwei Ladenlokale, da kauf ich die immer.
      Google behauptet aber auch, die gäbe es bei REWE im Sortiment(zumindest im REWE-Online-Sortiment kann man sie auswählen), muss aber zugeben, habe ich da noch nie bewusst wahrgenommen...


      Dieser Mythos, dass man nicht zu lange weg sein kann/darf, basiert glaube ich auf zwei Personengruppen: Zum einen auf Menschen, die gerne glauben möchten, sie seien unersetzbar wichtig. Das ist natürlich Quatsch.
      Zum Anderen auf Vorgesetzten, die ungern möchten, dass jemand über eine so lange Zeit vertreten wird. Aber auch das ist reines "nicht wollen" und hat nichts damit zu tun, dass das nicht ginge.
      Dass es geht, sieht man ganz schnell wenn jemand mal unerwartet krank wird. Zwar ist, gerade wenn jemand unerwartet ausfällt, das erstmal für alle verbliebenen blöd. Am Ende funktioniert es aber doch meistens irgendwie(OK, bei kleinen Zwei-Mann-Handwerksbetrieben mag das anders aussehen, aber von einer solchen Firma war ja nicht die Rede). Jeder, der über eine vernünftige Vertretungsregelung verfügt, kann auch mal 4 Wochen weg sein. Die gilt es eben einzurichten, schon alleine falls mal jemand längerfristig erkrankt(das soll ja auch den besten und wichtigsten Mitarbeitern passieren, habe ich gehört). Je kleiner die Firma, desto größer das Problem natürlich.
      Wer beim Tauziehen nach unten zieht, der isst auch gelben Schnee.
      Von Sandhausen über London über Sandhausen nach Mailand.
      Für immer 1. FC Köln!

      TAUZIEHEN IST KRIEG!!! 8o #teamrauf #teamruntersindallesOttos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heimerzheimer ()

    • 8neun schrieb:

      elkie57 schrieb:

      Welcher wichtige Mensch in der Arbeitswelt kann es sich erlauben für 4 Wochen weg zu sein grübel
      bei allem Respekt, den Satz kann ich nicht nachvollziehen. Einerseits die Kategorisierung wichtig/unwichtig- wer ist denn wichtig, und ab wann?Und auf der anderen Seite sollte die Stellung in der Firma kein Grund sei, zu unterscheiden, ob und wie lange eine Person Urlaub nehmen kann. Ich habe Kollegen erlebt, die waren eine Woche nicht da, und haben verbrannte Erde hinterlassen, und welche, auch in Führungsposition, die rechtzeitig Themen abgegeben, Kollegen eingearbeitet oder offene Punkte abgearbeitet haben, die waren dann einen Monat weg, ohne dass alles zusammengebrochen ist.

      Mit solchen pauschalen Aussagen wäre ich vorsichtig.
      okay - blöd von mir formuliert :schnuffi:

      Da ich aber sowieso sauer auf Olemaus' Chef war, hatte ich das jetzt mal so rausgehauen (sauer, deshalb weil ich diesen Typ Arbeitgeber nicht ausstehen kann).- Dennoch kenne ich viele Firmen, wo es zum Beispiel auch den leitenden Angestellten nicht gestattet ist mehr als 14 Tage am Stück Urlaub zu machen. Natürlich, wenn einer krank wird, dann muss es auch.... aber anscheinend ist das als wiederkehrendes Model zum Jahresurlaub nicht so gerne gesehen. Kommt sicherlich auch auf die Art der Arbeit an...bei uns ist z.B. Urlaubstopp für die ersten 3 Monate schon seit Jahren angesagt (eine Ausnahme in den vielen Jahren)

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Kleines Update: Heute hat er sich mit Elon Musk verglichen...bisher war immer Steve Jobs sein Idol...

      O-Ton zu einem Kollegen und Freund von mir, dessen Bereich momentan nicht so gut läuft: "Elon Musk hätte Dir in der momentanen Phase keinen Urlaub gegeben!" Und was macht er?!? Geht 4 Wochen in Urlaub! Es ist so unheimlich geil in wie vielen Parallelwelten er inzwischen gleichzeitig leben kann.

      Wir haben uns heute morgen etwas frostig begrüßt und das war es dann auch für heute. Wir hatten noch eine Messe Besprechung in großer Runde. Dort hat er eine Kollegin für zu dämlich gehalten, um sich in unserem CRM System anzumelden, um dann selbst 5 Versuche zu brauchen. Ich würde laut loslachen, wenn es nicht so traurig wäre.

      Meine engsten Kollegen habe ich über das Gespräch informiert und sie waren alle schockiert. Viele sind der Meinung, dass ich einer der wichtigsten Leute in der Fa. bin und können sein Verhalten nicht verstehen. Aus einen Grund, den er ja selbst nicht beschreiben kannn, vertraut er mir nicht mehr. Vielleicht bin ich ihm zu ehrlich...vielleicht habe ich zu viel Einfluss auf die Kollegen und ja, ich bin nicht der Billigste und ich vermute für seine neue Strategie will er Jünger, die ihm blind folgen. Es fällt mir aber einfach verdammt schwer mit Vollgas gegen eine Mauer zu rennen, wenn noch genügend Zeit ist außen herum zu laufen.

      Die Fa. hatte in den letzten 2 Jahren keine guten Zahlen. Wir bewegten uns zwischen roter und schwarzer Null. Dieses Jahr sehen die Zahlen gut aus und wir haben den besten Cash Flow der letzten Jahre. Wir haben unsere Lieferungen besser im Griff und haben es endlich auch geschafft die vielen kleinen Dinge den Kunden nicht mehr zu "schenken" sondern Kohle dafür zu verlangen. Viele Jahre waren wir viel zu großzügig und haben unter dem Decknamen "Service / Wartung" Dinge geliefert, die Stunden und Tage Arbeit gekostet haben aber nicht zum Standard gehören. Seine Strategie ist es aber die "neuen Produkte" in unserem Portfolio zu pushen. Er will aber einfach nicht wahrhaben, dass momentan noch ca. 85% des Umsatzes mit den alten Produkten erzielt werden. Am liebsten würde er von heute auf morgen die alten Produkte rausschmeißen und nur noch die neuen vertreiben. Auf die Frage, wie er dann die Jungs bezahlen will meinte er nur: Er hat denen nicht verboten zu ihm zu kommen und zu sagen, dass sie die neuen Produkte betreuen wollen und nicht die alten...er nimmt die Leute überhaupt nicht mit ins Boot sondern glaubt, dass diese von alleine zu ihm kommen. Und da er nur von den neuen Produkten redet, verunsichert das natürlich die Kollegen, die heute zu 100% mit den alten arbeiten...das nimmt er aber nicht wahr! Klar...sie sagen es ihm auch nicht, denn sie haben Schiss, dass er sie anbrüllt...

      Thema Kostenreduzierung: Ich selbst wollte als Beispiel voran gehen und habe mir beim Firmenwagen einen Skoda Karoq ausgesucht. Zuvor hatte ich einen tollen Passat Kombi. Ich wollte auch den jüngeren Kollegen zeigen, dass es nicht immer noch mehr sein muss. Wir hatten bis dato viele Tiguans und Passate aber auch Q5. Die Reaktion auf mein Zeichen war, dass der neue Vertriebsleiter sich einen E400 für 100.000,00 ausgesucht hat und der Chef von einem Tesla Roadster redet. Jetzt kann man sagen, dass am Ende natürlich die Leasingrate zählt aber auch da ist der E400 einfach mal fast doppelt so teuer wie meiner. Es laufen hier so viele Dinge, die einfach überhaupt nicht zusammenpassen.

      In diesem Sinne...wir haben dieses Wochenende eine große 800 Jahr Feier bei uns im Dorf und ich werde die Zeit nutzen um abzuschalten und ab nächster Woche werden die Bewerbungen rausflattern!

      Euch ein schönes Wochenende!
      Flaco + Birger = Europa

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Olemaus ()

    • danke, hatte ich auch schon so gedacht nach deinen Erzählungen (aber nach einigen Kommentaren hier tat sich bei mir die Frage auf)

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Meine 4 Wochen sind aber zwangsweise.
      3 Wochen Sommerschließung und leider nicht parallel zu meiner Frau, also beide 4 damit wenigstens 2 Wochen gemeinsam sind.
      Mal sehen wie das nächstes Jahr wird. Meine Chefin meinte nämlich schon das ja einer (aber nicht ich) in der Schließungszeit in einer anderen Kita arbeiten könnte und somit 3 Wochen gemeinsam wären augenroll

      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei!
    • Rodi schrieb:

      z.B. bei elf AJhren wird er dir so 5-6 Monatsgeälter anbieten.
      Dann fordere das doppelte und eine bezahlte Freistellung für die nächsten 3- 5 Monaten
      Diese 3-5 Monate bezahlte Freistellung - ist das dann quasi die Sperrfrist,
      wo man dann icht woanders arbeiten kann?

      Bzw. wenn man früher als diese 3-5 Monate woanders arbeitet,
      dann kann man doch nicht doppel kassieren oder?

      Meine man muss auch dort wieder in Verhandlung gehen? grübel