Vollgraupen und historische Transferflops - Die Crème de la Crème der Krummfüße

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    • Hat uns Donkov nicht mal in einem DFB Pokal Spiel gegen die Pillen einen Bärendienst erwiesen mit einer saudämlichen roten Karte? Da war ich im Stadion und ich glaube sogar, dass wir bis zu der Situation gut Chancen hatten zu gewinnen.
      #dankeAndi
    • Erst einmal herzlichen Dank an LinkeKlebe uns auf so geniale Weise von Corona abzulenken. Du hast einfach verstanden, dass es dass das beste Mittel gegen Ängste und Sorgen ist, Ablenkung durch neue bzw. andere Ängste und Alpträume zu schaffen.

      Meine Favoriten sind wohl die beiden Brasilianer, die Daum angeblich selber auf irgendeinem Lehrgang in Brasilien entdeckt hatte und von denen jeder dachte, wir haben jetzt die Supertalente schlechthin entdeckt und ein Superschnäppchen gemacht. Andre und Tiago hiessen die, glaube ich. Oder waren das nicht am Anfang sogar 3....
    • hätte er nicht schon eine fantastische zeit bei uns gehabt müsste man auch modeste bei seinem jetzigen engagement dazu zählen. Vor allem was das preisleistungsverhältnis angeht. Da war donkov gemessen an den toren/gehalt/laufzeit in allen belangen weniger graupig...und zwar mit riesen abstand
      Like mich am Arsch
    • janberlin schrieb:

      Erst einmal herzlichen Dank an LinkeKlebe uns auf so geniale Weise von Corona abzulenken. Du hast einfach verstanden, dass es dass das beste Mittel gegen Ängste und Sorgen ist, Ablenkung durch neue bzw. andere Ängste und Alpträume zu schaffen.

      Meine Favoriten sind wohl die beiden Brasilianer, die Daum angeblich selber auf irgendeinem Lehrgang in Brasilien entdeckt hatte und von denen jeder dachte, wir haben jetzt die Supertalente schlechthin entdeckt und ein Superschnäppchen gemacht. Andre und Tiago hiessen die, glaube ich. Oder waren das nicht am Anfang sogar 3....
      Ja waren es und zwar Fábio Luciano, André Oliveira de Lima und Tiago Fernandes Cavalcanti.

      Wobei ich André gar nicht so schlecht fand, obwohl das lag evtl. daran das ich ihn persönlich kennengelernt habe. :smile:
    • LinkeKlebe schrieb:

      Um auch mal einen Trainer ins Feld zu führen: Ståle Solbakken.

      Kaum ein Trainer kam mit so vielen Vorschusslorbeeren. Ich erinnere mich an eine Umfrage im Sommer, in der Jürgen Klopp uns zum vermeintlichen Überraschungsteam der Saison erklärte. Der Trainer, der endlich so etwas wie ein System in unser betagtes Spiel bringen sollte. Der freundlich-fröhliche Skandinavier, den man einfach sympathisch finden musste. Der, der als Underdog den großen FC Barcelona in Schach hielt. Die Analysen in den TV-Formaten überschlugen sich mit Lobpreisungen für sein System.

      Spiel um Spiel wurde verloren. Und alle versuchten krampfhaft die Ruhe zu bewahren. Sein System braucht eben Zeit, redeten wir uns die Situation schön. Oder es war das Spielermaterial, das sein System nicht umzusetzen vermochte.

      Solbakken scheiterte. Bis heute hätte ich ihn danach gerne noch einmal bei einem ambitionierten Bundesligisten gesehen, weil mich interessierte, ob es am Ende doch an uns lag.

      Wie dem auch sei: Für den FC steht er als ein absoluter Flop in den Geschichtsbüchern.
      Stale Solbakken....ein Name, der dem Kenner ein Schauer der Ehrfurch über den Rücken jagt.

      Stale Sodbrennen - wie alsbald mein Zweitgeborener ihn taufte - hatte bei seiner vormaligen Tätigkeit in Dänemark bei Kopenhagen grosse Meriten erworben und war ein paarmal Meister geworden. So ein international
      anerkannten Trainer wollte und konnte sich der FC nicht entgehen lassen. Eigentlich sollte Stale sogar Nationaltrainer werden, aber der FC lockte zu stark.

      Sodbrennen`s Idee war den Raum mit einer Zonenverteidigung zu verdichten. Die beiden Viererketten standen dabei jeweils auf einer Höhe und sehr dicht zusammen. Will heissen, man verzichte komplett auf das Doppeln
      gegen Aussenstürmer und das bedeutete diese konnte/sollten flanken. Das war so geplant von Herrn Sodbrennen, die Flanken sollten flugs abgewehrt werden und daraus sollten schnelle Gegenstösse entwickelt werden. Jo und
      klappte wahrlich grandios - Stale hatte doch glatt übersehen, daß er im Zentrum gar nicht Typen a al Boateng, Hummels, Süle und Co hatte, die dir alles weg köpfen. Der FC war die Mannschaft, die mit Abstand nach Flanken
      in diesem Jahr die meisten Gegentore bekam. Apropos Gegentore. Bei Halbzeit der Saison - man lag da noch auf Platz 10 - hatte man mit 27 Toren die sechstmeisten Treffer erzielt, allerdings schon sage und schreibe 35 Tore
      bekommen. Vor allem auswärts rappelte es ohne Ende - 25 Gegentore in 8 Spielen, das hatte schon was.

      Zusammen mit dem Erstgeborenen besuchte ich am Ende der Hinrunde das Auswärtsspiel in München, wo ich einen historischen Auftritt hin legte. Köln spielte gegen Bayern Ultradefensiv(was erst mal richtig war) und nervte
      die Bayern ohne Ende. In Minute 33 flog Ribery mit Gelb - Rot vom Platz und der FC war in Überzahl. NICHTS tat sich bis zu Halbzeit. In Minute 48 macht Gomez das 1:0 und danach machte der FC immer noch nichts nach vorne.
      In Minute 65 rastete ich aus, nachdem die Kölner sich den Ball gefühlt 20 x hin und her gepasst hatten und ihn anschliessend auf die Tribüne traten....."Solbakken, kapierst du überhaupt nichts..siehst du nicht, was hier läuft...
      Du Anfänger, spiel endlich offensiver...ich kriege Sodbrennen von diesem Dreck".....Ringsherum freuten sich die Bajuwaren über den temperamtvollen Rheinländer und ich bekam Applaus auf offener Szene, sowohl von
      bayrischen als auch Kölner Fans. ...Nutzte aber nichts, Solbakken liess weiter stumpf defensiv spielen und wir verloren 0:3....Danach war der Trainer für mich erledigt.

      Es ging dann aber weiter. Bis zum 30ten Spieltag durfte Solbakken weiter dilettieren. Unter seiner Ägide sammelt der FC sagenhafte 8 Punkte in der Rückrunde und - als er ging - waren es 63 Gegentore. Spitze, Herr Solbakken.

      Solbakken ging dann nach England zu Wolverhampton Wanderers. Auch dort erlebt er das Ende der nächsten Saison und wurde Unterjährig gefeuert.

      Ich hab`ja so manche Luschen auf der Trainerbank in Cologne erlebt. Heddergott nenne ich mal. Uwe Wacholder....Aber Sobakken hat sie alle getoppt. Denn der hatte den Kardinalfehler schlechthin begangen. Sein System
      einer Mannschaft übergestülpt, die dafür überhaupt keine Spieler hatte. Ohne Rücksicht auf Verluste. Vielleicht war er anderswo ein guter Trainer(weil halt das "Material" passte). In Köln war er der schlechteste Trainer, den
      ich je erlebt habe.
    • Uwe Wacholder :lol:

      der hat später mal eine Zeitlang die TUS in Koblenz trainiert, die hatten auch ihre liebe Not mit dem - mussten ihn wohl öfters mal aus Bad Ems abholen (da gibt es u.a. eine Spielbank :jawohlja: )

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Welcher FC Spieler hat - natürlich vor seiner FC Zeit - 184 Bundesligaspiele absolviert und dabei 24 Tore erzielt?!...war Nationalspieler(37 x mal für Deutschland) und Champions League Sieger?!

      Jörg Heinrich hiess der Mann. Technisch versiert, Linksfuss. Spielte aber - wenn es denn sein musste - auch rechts. Linker Verteidiger, Rechter Verteidiger, defensives Mittelfeld und Innenverteidiger.

      Kam nach Köln 2003, als der FC gerade mal wieder aufgestiegen war. Da war der gute Heinrich aber schon knappe 34 und dachte, daß fussballerische Gnadenbrot hole ich mir mal in der schönsten Stadt Deutschlands. Und die
      Blinden vom FC haben den getreuen Heinrich natürlich blauäugig verpflichtet. Top, richtig top.

      In den ersten drei Spielen - allesamt mit Heinrich in der Startformation - gab es direkt drei Klatschen.Und bei der Klatsche in Schalke folg er zusammen mit seinem Gegenspieler mit Rot vom Platz. Naja, der FC gewann ohne
      Heinrich dann zu Hause gegen den BVB. Nach drei Spielen Sperre durfte Heinrich wieder ran. Insgesamt kam er auf 20 Einsätze für den FC, ab dem 26ten Spieltag gar nicht mehr. Machte wirklich nicht ein einziges gutes Spiel,
      konnte der Truppe null Halt geben. Eine echte Enttäuschung.

      P.S.: der FC ging in der Saison 2003/2004 mit satten 23 Punkten wieder in die zweite Liga - Jörg Heinrich hatte daran seinen Anteil.
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