FC.Stadionausbau

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    • Ich denke mal, dass wir uns darüber klar sein müssen, dass ein neues/ausgebautes Stadion immer auch bedeutet, dass wir die Refinanzierung nicht allein über Fußball laufen lassen können. Sprich: Wir brauchen ein Konzept, wie wir dann in Zukunft eSport, (mehr) Konzerte und andere Veranstaltungen darein holen um auf eine schwarze Null zu kommen oder bestenfalls noch paar Euro zu verdienen.

      Für uns z.B. würde es sich anbieten dann die MV im Stadion abzuhalten. Wenn ich mir anschaue, was für einen logistischen Aufwand wir für eine MV in der Arena betreiben und was für potentielle Einnahmemöglichkeiten uns auf der anderen Seite entgehen...naja. Würde sicherlich nicht den Breakeven im Businesscase bedeuten. Trotzdem hätte ich lieber eine MV im Stadion ;)
    • Lukas-Podolski-Arena 8)
      Dann wüsste ich jetzt schon wer hier lauthals aufschreien würde ;)

      Mit Rhein-Energie hat man ja schon einen Namensgeber. Sowas könnte ausgeweitet werden oder neu verhandelt. Es dürfte aber nicht dazu kommen das dort die Rollen neu verteilt werden.
      Mit einem Investor bekommst Du zwar Geld, aber auch viele (unnötige) Probleme oder weiß ich nichts von einem Verein dessen Investor ganz leise und ohne Forderungen sein Geld reinpumpt?

      ALLEZ FC
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei!
    • Das mit dem Stadion wird ohne vorherigen Stadionkauf nicht gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir das Stadion ausbauen und weiter mieten. Daher ist der Ansatz von Geater richtig. Man braucht pro Jahr eine gewisse zusätzliche Summe, die durch andere Veranstaltungen reinkommt.

      Ebenso ein oder zwei Investoren werden mit im Boot sein, denn der effzeh kann keine 200 Millionen oder sogar mehr bezahlen!

      der dritte wichtige Punkt ist, dass wir langfristig in der Bundesliga spielen und auch jährlich international, denn nur dann rechnet sich eine Aufstockung des Stadions wirklich! Die zusätzlichen Einnahmen sind dringend benötigt, sonst rechnet sich das nicht.
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier, FC Köln mein Lebenselixier!!
      Meine Wunschaufstellung: Horn - Hector, NEU, Mere, Ehizibue - Verstraete - Drexler, Schaub, Schindler - Modeste, Cordoba
    • jeföhl schrieb:

      Kriegen wir denn ggf. Die ein oder andere Renovierung hin? Ich finde des ja auch recht niedlich in Bochum in einem Wrack Fußball oldschool zu schauen, aber unser Stadion wird mit den Jahren auch nicht besser...Ich vermute mal es gibt eine Aufhübschung bis zur EM?
      Naja, das ein oder andere machen wir ja bzw. wurde gemacht. Allerdings würde ich mir schon alleine funktionierende Wasserleitungen wünschen... Hier sind allerdings dem FC die Hände gebunden, da das Aufgabe der KSS ist.

      Und im Gegensatz zu unserem Stadion hat Bochum deutlich mehr Toilettenkapazitäten. Und das letzte Mal Wasser zu nem Spottpreis. Wo ich wegen der Temperaturen an dem Tag bis heute dankbar für bin...


      rigo schrieb:

      Könnte man für die ( Teil-) Finanzierung nicht einen Investor / Namensgeber ins Boot holen ? Vielleicht gibt es ja einen verrückten FCler in einem aussichtsreichen und liquiden Großunternehmen

      grischa schrieb:

      Ebenso ein oder zwei Investoren werden mit im Boot sein, denn der effzeh kann keine 200 Millionen oder sogar mehr bezahlen!
      Namensgeber haben wir bereits, ob wir diese Summe nochmal bedeutend steigern könnten? Nur wenn wir es wirklich schaffen würden das Stadion weitergehend zu vermarkten. Wenn der Stadionname auf zig Plakaten drauf gedruckt wird weil jede Band in Müngersdorf spielen will, das könnte was werden. Ungefähr so arbeiten die meisten erfolgreichen Stadienbetreiber.

      Investoren: Da könnte ich mir zumindest einige Modelle vorstellen, allerdings müsste man hierfür erst einmal den Finanzbedarf seriös ermitteln um zu prüfen wie man wo Geld einsammeln kann. Wichtig ist die Betonung hierbei, dass der Investor ausschließlich an der Stadiongesellschaft dann beteiligt ist, NICHT am 1. FC Köln!
    • Ich würde mal prüfen ob man nicht jeden einzelnen Sitz als Werbefläche nutzen könnte.
      So nen Aufkleber drauf auf die Rückenlehne 20 x 15 cm... sagen wir mal 100 Euro pro Jahr. bestimmt interessant für kleinere Firmen...
      Bei 40000 Sitzen macht das 4 Mio. Euro pro Jahr.
    • Botucal schrieb:

      Ich würde mal prüfen ob man nicht jeden einzelnen Sitz als Werbefläche nutzen könnte.
      So nen Aufkleber drauf auf die Rückenlehne 20 x 15 cm... sagen wir mal 100 Euro pro Jahr. bestimmt interessant für kleinere Firmen...
      Bei 40000 Sitzen macht das 4 Mio. Euro pro Jahr.
      Nein, komplett uninteressant zu dem Preis. Weil dagegen musst du den Vertriebsaufwand + die sehr eingeschränkte Reichweite rechnen: Den Sticker sehen bestenfalls drei Personen, der der dahinter sitzt und die beiden links und rechts neben ihm. Damit würde jeder einzelne "Kontakt" ca. 2 Euro kosten. Da du nicht weißt wer sich dahin setzt kannst du es nicht personalisieren und der Verkaufswert sinkt damit extrem. Da sind Flyer auf dem Platz interessanter und die kosten deutlich weniger. Dazu musst du noch Arbeitskosten rechnen, die dann den Rahmen sprengen würden.

      Gibt aber sicherlich noch andere Bereiche, wo man auch im KMU-Bereich deutlich aktiver sein könnte. Denke da an diverse Veranstaltungen die man im Businessbereich starten könnte + Möglichkeiten rund um den Spieltag selbst.
    • in Zeiten von künstlich medial kreierten Schülerstreiks, welche hochstudierten Politikereliten die Augen bezüglich eines angeblich eingetretenen Klimanotstands geöffnet haben wollen, wirds auf keinen Fall einen Umbau eines Fussballstadions geben, bei dem ein Eingriff in die Natur notwendig ist, nur damit mehr Zuschauer dem 1.FC Kölle beim auf- und absteigen zugucken können. Dafür haben sich die Politiker schon zu viel Mühe mit der Klimapromotion gegeben, als dass sie einen Präzedenzfall zulassen werden, welcher von jedem der irgendwas in die Natur bauen will aufgegriffen werden könnte.

      Es sei denn es tritt ein Großereignis ein, welches die Gelegenheit bietet, die Multikulti-Eisenbahn weiter zu befeuern und nebenbei Investoren kostengünstig an Eigentum kommen können.

      Ich hatte hier im Forum schonmal bezüglich des Stadionbaus über die Vergabe der Olympischen Spiele geschrieben nur irgendwie scheint sich bei manchen Usern hier aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen jeden Montag der Kopf zu resetten, so dass jede Woche die gleichen Themen von Anfang an, als wenn noch nie was geschrieben worden wäre, erörtert werden.

      Mittlerweile hat sich bei der Vergabe der Olympischen Winterspiele einiges getan. Die Winterspiele 2026 sind nach Europa gegeben worden. Da die Wahrscheinlichkeit, dass die Winterspiele 2030 nun ebenfalls nach Europa kommen im Prinzip bei 0 liegt, kann man davon ausgehen, dass die Sommerspiele 2032 dafür nach Europa kommen. Das sind die Spiele für die sich NRW bewerben wird.

      Michael Mronz, welcher die Bewerbung von NRW plant, sagte letzten Sommer im KStA folgendes:

      Im Kölner Norden soll der Stadtteil Kreuzfeld entstehen. Macht es Sinn, den Bau des Olympia-Quartieres in die Planungen mit einzubeziehen?
      „Ich kenne die Pläne der Stadt nicht ausreichend, um das zu beurteilen. In London 2012 hat die Nachnutzung des olympischen Dorfs hervorragend funktioniert. 52 Prozent des Bestands gehören heute internationalen Investoren, 48 Prozent der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft „Social London“. Ich glaube, dass viele Bauträger ein Interesse haben, ein solch nachhaltiges Projekt zu entwickeln.“

      Und zum Stadion sagte Herr Mronz:

      Wird es ein neues Olympiastadion geben?
      „Wo Eröffnungs- und Abschlussfeier stattfinden können und das Leichtathletik-Stadion steht, beschäftigt uns gerade. Dortmund hat ein Stadion mit 80.000 Plätzen. Dort könnten die Feierlichkeiten problemlos ausgetragen werden.
      Was ist mit den Plänen für ein Olympiastadion in Köln? Wurden die mit dem FC-Abstieg zu Grabe getragen?
      Das würde ich so nicht sagen. Der FC zeichnet sich dadurch aus, dass er langfristig plant. Die steigenden Mitglieder- und Zuschauerzahlen zeigen die große Begeisterung für den Verein. Sollte neu gebaut werden, können wir profitieren.“

      Inwiefern?
      „Es ist möglich, ein Fußballstadion ohne große Mehrkosten so zu bauen, dass es zeitweise in ein Leichtathletikstadion umgewandelt werden kann. Das Stade de France in Paris ist ein gutes Beispiel. Dort hat 1998 die Fußball-WM stattgefunden. 2024 werden an gleicher Stelle die olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe ausgetragen.“

      Schaut man sich die Grafik zu der Verteilung der einzelnen Sportarten an, sieht man dass alle Sportarten ausser der Leichtathletik verplant sind, da es bislang an einer Austragungsstätte dafür fehlt.

      ksta.de/image/30915848/max/600…b0f884/yE/nrw-olympia.jpg

      Den kompletten Artikel findet ihr hier:
      ksta.de/sport/nrw-bewerbung-wa…a-dorf-zu-werden-30915662

      Wird der neue Stadtteil aus dem Olympischen Dorf heraus entstehen, was den Investoren eine Menge Kohle einbringen wird, wird auch der Hauptevent in Köln stattfinden wofür noch der Bau eines neuen Stadions aussteht.

      Ministerpräsident Armin Laschet rechnet bereits mit einer Vergabe der Olympischen Sommerspiele an NRW und sagte am Montag auf der Konferenz der Olympiainitiative Rhein-Ruhr: „Wenn die Spiele finanziell nachhaltig und klimaneutral würden, „dann ist - glaube ich - die Zustimmung in der Bevölkerung viel größer“.

      Und zur Verkehrssituation in NRW:
      „Das Jahr 2032 ist die Zielmarke. Und wir wollen diese Spiele und wollen gleichzeitig über ein Verkehrssystem nachdenken, was uns lange, lange Jahrzehnte auch nach den Spielen noch helfen könnte“.

      Nachzulesen hier: waz.de/politik/landespolitik/l…zeptanz-fuer-olympia-2032

      Anzuschauen hier: n-tv.de/mediathek/videos/wirts…-NRW-article21150766.html

      Man kann also mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Wehrle-Machbarkeitsstudie die Öffentlichkeit darauf leiten soll, dass Umbauten am Rheinenergie Sportpark zu kostspielig sind, damit niemand der Böse Entscheider sein muss, welcher den Stadionumbau verhindert hat. „Man hat ja alles in Erwägung gezogen“ damit es zwischenzeitlich nicht heisst, dass nichts getan würde. Das Thema brauch man daher gar nicht weiter zu erörtern und kann sich die Zeit dafür sparen.

      Infrastrukturelle Änderungen an der Stadt werden nicht mal eben wegen dem FC Kölle gemacht, den Status hat der Verein längst nicht und es können nicht genug Externe dran mitverdienen.
      :FC: Wir wollen Veränderungen um endlich wieder Erfolg zu haben, wollen aber nichts ändern da wir unsere Tradition erhalten wollen

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von HALVSUWILD ()

    • Ich sags ja, ich erlebe dies nicht mehr ;(
      PRO FC, meine Liebe, meine Stadt, meine Partei

      Skymax (Präsident), oropher (Vize), sharky (Schriftführer), Anfield, grischa, Heimerzheimer (Ehrenmitglied), caprone, Flykai, elkie57, Schwarzwälder GB, Matze86, frankie0815, floedi_82, kölsch, banshee, ManwithnoName, fckoeln1948, Mittelfeld, effzeh, der Pitter, Hunsrück FC, Je(n)sus, troemmelche71, izeh, Badischer Bock, Salival (Klofrau), Rodi, Die_Macht_am_Rhein (Pressesprecher), Hassenichjesehen (Nummerngirl), lunyTed (Azubi), Kimeo, Olemaus.
    • rigo schrieb:

      Vielleicht gibt es ja einen verrückten FCler
      Gibt es!!!


      Aber zum Thema:
      Ich verstehe eigentlich gar nicht, warum der Umbau satte 215 Mios. verschlingen würde. Da würden mich die Berechnungsgrundlagen mal interessieren - schließlich bauen andere ganze Stadien für deutlich weniger.
      Wehrle sagt doch selbst (Aussage vom 17.07.)
      „Die zu einem Ausbau derzeit vorliegenden Zahlen sind eine erste Kostenindikation. Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt auch keine seriöse Aussage zu Kosten und Finanzierung möglich. Das Thema fundierte Kostenschätzung muss nun im nächsten Projekt-Schritt gemeinsam angegangen werden.“

      Ich würde mal schätzen, dass die Zahlen eher von einer Seite kommen, die eher nicht möchte, dass ausgebaut wird. Oder wer hat diese Zahl ins Leben gerufen?
    • Wahrscheinlich sind die Kosten deshalb so hoch, weil man bei einer Aufstockung auf 75.000 Zuschauer auch eine Dachkonstruktion einbauen müsste! Heißt ein schließbares Dach...
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    • vermute ich auch...den ansonsten könntest du andere etliche Events auch knicken und nur wenn du viele zusätzliche Events hast, dann rechnet sich das evtl.

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...
    • Abriss nach der EM. Hundkackwiese als Ausgleichsfläche für das GBH anlegen und auf der Schäl Sick neu bauen. Deal mit dem Land, der Stadt und Infrastruktur schaffen. 2026 in neuer Schüssel mit 30 Tsd er Süd gegen Inselaffen spielen. Fäddich. Läuft. :jawohlja: :prost:

      Gute Nacht. ;)
      Darf dat dat? Dat darf dat. Dat dat dat darf...
    • @grischa
      Damit bringst du es ziemlich auf den Punkt, wenn auch in einem Auswärtsspiel vielleicht auch Schaub noch durch ,Neu' ersetzt werden könnte.
      Dann ist es für mich auch gut und wir sind tiptop aufgestellt. Ein IV, eine '6' das reicht.
      Dann könnte man auch im Bedarfsfalle noch Spieler abgeben.
      Viele Grüße
      Bobber
      Du hast den Farbfilm vergessen, mein FC!!! frei nach Nina Hagen
    • Salival schrieb:

      Oder wer hat diese Zahl ins Leben gerufen?
      Das Architektenbüro, das den Auftrag für das zweite Gutachten erhielt. Die Kosten erscheinen zwar sehr hoch, aber da es in einem früheren Gutachten schon mal hieß, allein für ein neues Stadiondach müssten 100 Mio. eingeplant werden, kann das schon stimmen. Allerdings stammte die Aussage über das Stadiondach von Speer & Co., und die wollten bekanntlich keinen Aus-, sondern einen Neubau.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Puppekopp ()

    • das Problem ist ja oft, dass ein Neubau oft genauso teuer ist, wie eine alte Hütte zu renovieren, ergänzen - und vor allem Dach auf unser bestehendes Stadion hört sich nicht einfach und preiswert an

      ...Un mer jon met dir wenn et sin muß durch et Füer, Halde immer nur zo dir FC Kölle!...