Der Politik-Thread

  • Von linker Seite … :rolling_on_the_floor_laughing:


    Islamfeindlichkeit ist es für mich, wenn ich eine ganze Religion mit den abscheulichen Taten einer Anhängergruppe gleichsetze, und damit die ganze Religion stigmatisiere.


    Ob Du hapeen Dir diesen Schuh anziehen willst musst Du für Dich entscheiden.


    Ich muss aber auch gestehen dass ich mir Religion generell wenig anfangen kann. Von Gräueltaten kann sich sicher kaum eine Religion wirklich freisprechen, und Vergleiche helfen da auch nur bedingt.


    Ich finde es nur nicht gut wenn hier ein User alle über einen Kamm scheren möchte, und dabei auf dem anderen Auge doch recht blind zu sein scheint, gerade wenn es um Akzeptanz geht.


    Da sollte man schon etwas differenzieren.

    Team Wissenschaft Ultras

  • Beim differenzieren bin ich bei Dir.

    Was mir nur immer auffällt, es wird von der anderen Seite immer verlangt, ohne selber bereit dazu zu sein.

    Und das meint wirklich beide, alle Seiten.

    Man verlangt immer vom anderen, ohne selber bereit zu sein.

    Immer wieder übersieht, das wenn man so keinen Schritt weiter kommt.

    Sondern sich immer weiter entfernt.

    Ohne zu bemerken, das man die Gräben die man aufreißt irgendwann wieder zu schütten muss.

    Jedoch verlange ich, wenn ich dem Islam freundlich gegenüber eingestellt sein soll, (was ich weitgehend bin, nicht generell)

    das sich Muslime an unser Grundgesetz halten. und nicht an das was Erdogan sagt.

    Liege ich damit denn so verkehrt, verlange ich da zuviel?

    si vis pacem para bellum
    Cicero

  • Nö.


    Ich finde zum Beispiel man sollte eher darüber nachdenken den Religionsunterricht komplett aus den Schulen zu verbannen und gegen Ethik-Unterricht zu ersetzen, als irgendwelche fragwürdigen Organisationen an unserer Bildung zu beteiligen.


    Ich glaube diese Weichheit kommt z.T. von rechter/konservativer Seite: Wenn man die Vorzüge des Christentums nicht aufgeben will, dann muss man anderen Religionen gleiche Rechte einräumen und steht dann beim Islam mit den Erdogan-freundlichen Organisation vor einem Problem. Wenn man einfach konsequent Staat und Religion trennen würde, hätte man dieses Problem an vielen Stellen nicht.


    Der Muezzin-Ruf ist natürlich nochmal etwas Spezielles. Aber hier sehe ich es genauso. Wenn mancherorts die ganze Nacht über die Glocken läuten, dann kann man in unserem Staat nur schwer den Muezzin-Ruf verbieten. Das gibt unser Grundgesetz nicht her.

  • da bin ich bei Dir (wobei ich sicher nicht die andere Seite bin, weil ich beim Thema Religion eher keine Seite einnehme).

    Es sollte sich halt jeder ans Gesetz halten, dann ist alles fein (hab ich ja weiter oben ähnlich auch formuliert)


    Aber wenn man so in die Diskussion einsteigt, und eine ganze Religion pauschal abqualifiziert, dann wirds schon schwierig finde ich.

    Zitat

    WIeviel Lack säuft die Reker eigentlich täglich?


    :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting: :face_vomiting:

    Es geht ja um ein Modellprojekt wenn ich es richtig verstanden habe, dass allen Moscheen in Köln zu Gute kommt. Nicht nur denen, in denen Menschen leben die Erdogan feiern, oder die homophob sind, oder oder oder ...

    Denn diese Ausreißer findest Du in sämtlichen Religionen. grischa hat ja nach dem Christchurch Attentat auch nicht gefordert, dass Kirchenglocken in Köln verbannt werden.

    Ich denke, es gibt schon genug Hetze und Spaltung in der Welt, als dass man jetzt pauschal alle Menschen stigmatisieren muss.

    Am besten jeder macht es wie Du schreibst- ans Grundgesetz halten, und um die wirklichen Probleme kümmern.

    Team Wissenschaft Ultras

  • Die Erlaubnis gilt nicht speziell für Ditib, sie sind nur nicht davon ausgenommen (was auch schwer vermittelbar wäre, um ehrlich zu sein).

    Nur gehört eben die Ditib-Moschee in Ehrenfeld zu den wenigen in Köln, die architektonisch und technisch dafür ausgestattet sind, den Muezzin besonders eindrucksvoll und lautstark rufen zu lassen. Das wirkt, wenn auch wahrscheinlich von Reker nicht beabsichtigt, wie eine Werbung für die Ditib und passt ins Bild einer Stadtpolitik, die liberale Kräfte links liegen lässt und lieber Fundamentalisten hinterherrennt, welche sich wiederum aus dem Ausland bezahlen und steuern lassen.


    Es fällt zudem auf, dass die Aktion die meisten muslimischen Gemeinden offenbar völlig überrascht hat. Daher würde ich mal davon ausgehen, dass sie selber den Ruf des Muezzins gar nicht eingefordert haben. Die Begeisterung hält sich auch jetzt in Grenzen, weil man den lautstarken Ruf zum Gebet nicht für nötig hält und befürchtet, in der restlichen Bevölkerung könne das wie der Versuch einer (feindlichen) Übernahme erscheinen.

  • Nur gehört eben die Ditib-Moschee in Ehrenfeld zu den wenigen in Köln, die architektonisch und technisch dafür ausgestattet sind, den Muezzin besonders eindrucksvoll und lautstark rufen zu lassen.

    Das mag ja sein, allerdings gilt für alle Moscheen eine, von der Lage anhängige, Grenze für die Lautstärke. Die Ditib-Moschee kann also die beste Soundanlage der Welt haben, voll aufdrehen wird sie sie nicht dürfen. Auf der anderen Seite entkräftet die technische Ausstattung der nunmal neuesten und größten Kölner Moschee für mich nicht das Argument, dass hier alle Muslim:innen und nicht bloß die in Ditib organisierten angesprochen werden sollen.


    In Köln leben 120.000 Muslim:innen, sie machen somit knapp 12 Prozent der Bevölkerung aus. Hier pauschal von Fundamentalisten zu sprechen, denen man hinterherrennt, naja...

    Die Begeisterung hält sich auch jetzt in Grenzen, weil man den lautstarken Ruf zum Gebet nicht für nötig hält und befürchtet, in der restlichen Bevölkerung könne das wie der Versuch einer (feindlichen) Übernahme erscheinen.

    Davon habe ich bisher noch nichts vernommen, was natürlich nichts heißen muss. Aber es handelt sich am Ende um eine Erlaubnis, nicht um einen Zwang. Keine Moschee muss jetzt freitags den Muezzin rufen lassen, nur weil die Stadt Köln es ihr grundsätzlich erlaubt. Wenn eine Gemeinde für sich also entscheidet, darauf, aus welchen Gründen auch immer, zu verzichten, dann ist das doch ok. Soweit ich weiß, müssen vorab ohnehin Verträge mit der Stadt geschlossen werden. Wer das nicht will, lässt es also einfach bleiben.

  • Ich habe diesen Satz so interpretiert:

    Das wirkt, wenn auch wahrscheinlich von Reker nicht beabsichtigt, wie eine Werbung für die Ditib und passt ins Bild einer Stadtpolitik, die liberale Kräfte links liegen lässt und lieber Fundamentalisten hinterherrennt, welche sich wiederum aus dem Ausland bezahlen und steuern lassen.

    Allerdings muss ich nach nochmaligem Lesen bekunden, dir hier Unrecht getan zu haben. Der Satz ist anders gemeint, das hatte ich falsch interpretiert. Mea culpa.

  • Meiner Meinung nach zielt der Ansatz in die falsche Richtung. Religion ist Privatsache. Jeder darf gerne daheim oder in einer Gemeinschaft das Spaghettimonster seiner Wahl anbeten. Aber im öffentlichen Raum hat Religion nicht das geringste zu suchen. Insofern bestünde die Gleichberechtigung darin, dass dieses unsägliche Kirchengeläute aufhört. Und nicht darin, dass noch weitere Belästigung dazu kommt.

    Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)

  • Zum Thema aus einem Interview mit Hamed Abdel-Samad („Aus Liebe zu Deutschland: Ein Warnruf“) ... ist jetzt zwar welt.de ... trotzdem interessant:

    (ist nur ein Ausschnitt ... hoffe, das kann ich so machen)


    WELT: Herr Abdel-Samad, Köln erlaubt den Moscheen künftig freitags per Lautsprecher den Muezzinruf, ist das sinnvoll?

    Hamed Abdel-Samad: Nein. Jeder Muslim darf beten, fasten und nach Mekka pilgern, wie er das möchte. Aber warum sollen einige Menschen das Recht bekommen, per Lautsprecher ihre Stadtviertel zu beschallen? Das hat weder mit Vielfalt noch mit Glaubensfreiheit zu tun.

    Atheisten, Hindus und Veganer dürfen das nicht. Nur die Minderheit der Muslime darf jetzt an 35 Orten in Köln jeden Freitag fünf Minuten ihre Ideologie herausposaunen. Mich stört diese Bevorzugung, die aus meiner Sicht verfassungswidrig ist, denn keiner darf aufgrund seiner Religion privilegiert werden.


    WELT: Aber bleiben wir doch mal bei den Glocken, die sind auch öffentlicher Ausdruck der Christen…

    Abdel-Samad: Ich fühlte mich in Deutschland auch schon oft von Kirchenglocken gestört, vor allem wenn sie nicht nur sonntags, sondern zu jeder Stunde geläutet haben. Ich verstehe, dass sie eine lange Tradition haben und viele Christen damit etwas verbinden, aber Glockengeläut und andere Kirchenprivilegien sind nicht mehr zeitgemäß im aufgeklärten Staat.

    Im Schatten der Kirchen wächst und gedeiht der politische Islam, der nun die gleichen Privilegien haben will wie die Kirchen. Deshalb bin ich für mehr Säkularisierung, nicht für mehr Privilegien für den Islam.


    WELT: Es bleibt schon die Frage, warum ausgerechnet im christlichen Teil der Erde die Ideen der Menschenwürde, der Gleichberechtigung oder der Rechtsstaatlichkeit gereift sind und ob die christliche Gottesebenbildlichkeit das moderne Subjektdenken ermöglicht hat. Aber kommen wir zu unserem Kölner Muezzinruf zurück.

    Abdel-Samad: Der Muezzinruf trägt die Botschaft in die Städte, dass der Islam wächst und gedeiht und am Ende siegen wird. Jene, die den Gebetsruf hören, sollen nicht an Vielfalt denken, sondern an Allahu Akbar, das Primat des Islams. Das ist eine klare Ansage.

    Jeder Muslim kann heutzutage per Handy oder App zum Gebet in die Moschee gerufen werden oder den Muezzinruf zu Hause hören, bevor er zur Moschee aufbricht. Warum sollen ich und die restliche Gesellschaft diesen Ruf unfreiwillig mit ihm „genießen“? Minarette, der Muezzinruf, die Möglichkeit an Schulen zu lehren, all das sind Schritte auf dem Weg zu mehr Einfluss des Islam.


    WELT: Sind sie nicht notwendig, wenn ein Staat über Jahrzehnte starke Einwanderung von Muslimen vorantreibt und zulässt, dem Islam mehr Raum in der Öffentlichkeit zu geben?

    Abdel-Samad: Es ist notwendig, die Integration hinzubekommen, Migranten mehr Bildung, Ausbildung und Arbeitsmöglichkeit anzubieten. In einer Islamisten-Hochburg wie Köln, wo die Integration gescheitert ist, wo der türkische Präsident Erdogan die größte Fangemeinde der Welt hat, wo massenhafte sexuelle Übergriffe durch Zuwanderer stattfanden, ist das einzige, was in so einer Stadt noch gefehlt hat, dass Muezzine „Allah ist groß“ in ihre Wohnviertel rufen dürfen?

    Muslime können alles, was sie wollen, in ihren Moscheen unterrichten, sie können Islamunterricht in Schulen und Universitäten geben, was fehlt denn noch? Warum muss immer noch mehr Einfluss erlaubt werden?


  • So interessant finde ich die Aussagen gar nicht. Da wird viel miteinander vermischt, und merkwürdige Vergleiche gezogen.

    "Atheisten, Hindus und Veganer dürfen das nicht. " - was ist das denn für ein Quatsch? Möchte man eine Religion wirklich mit einer Lebens- bzw. Ernährungsweise gleichsetzen? Das ist doch ein hanebüchener Vergleich.

    Und auch sonst wieder die Buzzwords "Erdogan", "sexuelle Übergriffe durch Zuwanderer" einfach in einen Topf geworfen, um an Ende polemisch zu fragen, "was wollen die denn noch alles???"

    Einzig beim Teil, dass auch Kirchenglockenläuten nichts im öffentlichen Raum zu tun hat, bin ich dabei, auch beim Thema "besser integrieren" wird der Großteil zustimmen. Hat nur eben beides nur bedingt mit der Entscheidung an sich zu tun.

    Team Wissenschaft Ultras

  • [...] Spitzen von SPD, Grünen und FDP empfehlen ihren Parteien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine gemeinsame Bundesregierung. Das teilten sie soeben in Berlin mit. Die endgültigen Entscheidungen über offizielle Verhandlungen liegen nun bei den Gremien [...]

    Team Wissenschaft Ultras

  • Zitat

    Die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP waren am Morgen zusammengekommen, um eine Bilanz ihrer bisherigen Verhandlungen zu ziehen. Man habe bis zum Schluss "intensiv gearbeitet", betonte Scholz. Es gehe um Fortschritte für das Land: um Verwaltungsabläufe, die schneller und digitaler werden müssten. Um eine industrielle Modernisierung, die zugleich auch den menschengemachten Klimawandel aufhalten müsse. "Es wird das größte industrielle Modernisierungsprojekt, das Deutschland wahrscheinlich seit über 100 Jahren durchgeführt hat", betonte Scholz. Zudem gehe es um Themen wie Wohnungsmangel, Kinderarmut und stabile Renten.


    Gemäß der Vereinbarung soll Deutschland bereits 2030 aus der Kohle aussteigen, acht Jahre früher als bisher geplant. SPD und Grüne akzeptieren die Forderung der FDP, 2023 zur Schuldenbremse zurückzukehren und keine neuen Steuern einzuführen. Im Jahr 2022 soll es ein Klimaschutz-Sofortprogramm geben. Ziel sei es, Deutschland auf den Pfad zu bringen, die Pariser Klimaziele einzuhalten und die Erderwärmung zu begrenzen. Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für Solarenergie genutzt werden. Für Windkraft an Land sollen zwei Prozent der Fläche ausgewiesen werden. Die Gewinnung von Energie durch Windkraft auf See soll erheblich gesteigert werden.

    SPD, Grüne und FDP wollen Koalitionsverhandlungen
    12 Euro Mindestlohn, früherer Kohleausstieg und Investitionen in Klimaschutz und alternative Energien. In einem Papier stehen die Ziele.
    www.sueddeutsche.de


    Klingt sehr interessant. Muss man natürlich sehen, was davon letztendlich in die Koalitionsvereinbarung kommt und was am Ende wirklich umgesetzt werden kann. Aber wenigstens schon mal ein Hoffnungsschimmer.

    :hennes: Die Herausforderung "Bundesliga mit Köln" ist für einen Spieler etwas vom Größten. Köln ist ein Mythos. :FC:

  • Der Muezzinruf
    ‚Allah ist der Allergrößte (4mal).
    Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt (2mal).
    Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist (2mal)‘


    findest du das irgendwie etwas, was mit Respekt zu tun hat?


    ich nicht. Ich bin für Tolleranz und Offenheit, finde dieses aber da nicht wirklich wieder.

    Ich bin zufällig auf diese Debatte gestoßen in diesem Thread.

    Vielleicht passt das auch in den Religionsthread...


    Ich habe eine Verständnisfrage, was daran respektlos ist?

  • ...dass sich Muslime an unser Grundgesetz halten...


    Wir haben in Deutschland 4-5 Mio. Muslime. Meinst Du nicht, dass sich ein Großteil an das Grundgesetz halten?

  • Der moderne Staat muss sich endlich vollständig von Religion lösen. Das ist in Deutschland nicht passiert (Kirchensteuer, Bischofsgehälter, Religionsunterricht, Verfassungsschwur auf Gott usw.). Und das ärgert mich seit Jahren.

    Dass dann andere Religionen die Bevorzugung des Christentums in Frage stellen und ähnliche Rechte einfordern, ist irgendwie verständlich. Aber wie schon gesagt, dann muss endlich der richtige Denkansatz her: Und der lautet nicht "Dann dürfen die anderen eben auch", sondern "Natürlich müssen alle Religionen aus dem öffentlichen Raum verschwinden". Laizismus ist nichts Neues, wäre aber für eine tolerante und offene Gesellschaft fundamental wichtig.

    Difficile est satiram non scribere - Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben (Juvenal)

  • Ich habe eine Verständnisfrage, was daran respektlos ist?

    "Respektlos" ist das falsche Wort. Es geht wohl eher um (a) eine Beschallung und (b) um die Aussage im Ruf des Muezzins. Denn im Gegensatz zu Kirchengeläut wird im Ruf des Muezzins eine eindeutige sprachlich-inhaltliche Aussage getätigt, die auf ein Diktum hinausläuft. Dieses Diktum wiederum ist für jeden Demokraten entsetzlich und ein Fall für Ablehnung. Sollte man jedenfalls meinen. Aber so irre viele Demokraten gibt es hierzulande gar nicht.

  • "Respektlos" ist das falsche Wort. Es geht wohl eher um (a) eine Beschallung und (b) um die Aussage im Ruf des Muezzins. Denn im Gegensatz zu Kirchengeläut wird im Ruf des Muezzins eine eindeutige sprachlich-inhaltliche Aussage getätigt, die auf ein Diktum hinausläuft. Dieses Diktum wiederum ist für jeden Demokraten entsetzlich und ein Fall für Ablehnung. Sollte man jedenfalls meinen. Aber so irre viele Demokraten gibt es hierzulande gar nicht.

    Ich nehme an, dass Du speziell damit meinst, dass der Muezzin lautstark sagt/bezeugt,

    dass es nur einen Gott (Allah) gibt?


    Nun, das ist halt sehr wichtig im Islam, dass wir daran glauben, dass es nur einen Gott gibt.

    Das ist die Überzeugung.


    Ich habe ehrlich gesagt auch kein Problem, wenn ich mit einem Christen spreche,

    und er davon überzeugt ist, dass seine Religion, inkl. der Dreifaltigkeit dir richtige ist.

    Am Ende gibt es keinen Zwang. Nur unterschiedliche Überzeugungen.


    Er sagt, dass nur seine seine Religion die Richtige ist, und ich sage, dass es meine ist.

    Am Ende kann ja jeder dann friedlich seines Weges gehen,

    und man kann ja trotz dieser Meinungsverschiedenheit gut miteinander auskommen.

  • Man kann über Sinn und Unsinn lange diskutieren. Moslems werden es gut finden, Christen eher nicht. Was mich mehr stört ist das Frau Reker das mal eben im Alleingang entschieden hat. Kein Ratsbeschluss, kein Bürgervotum.

    Ein Leben ohne :FC: ist möglich, aber sinnlos!!